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    Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Mein 11-jähriger Rüde hat seit ca einem Jahr etwas am Bein was aussieht wie ein kleines Fettgeschwulst (sagte der TA). Es wächst aus der Haut, nicht aus tieferen Schichten. Erst war es nur so gross wie eine Warze, ist aber langsam gewachsen und jetzt ca 3 cm lang.

    Es stört ihn aber weiter nicht, tut ihm auch nicht weh wenn man es anfasst, und da es laut TA harmlos ist, haben wir's erstmal so gelassen. Aber wie gesagt, es wird langsam grösser und anscheinend bleibt er jetzt manchmal damit irgendwo hängen, wenn er sich am Boden rollt oder so, und jetzt reisst es manchmal auf und blutet ein bisschen. Daraufhin leckt er dann daran rum, und der TA meinte vor ein paar Tagen, er könnte es rausschneiden, wäre kein Problem, es könnte sich sonst irgendwann entzünden.

    Nun möchte ich eine Vollnarkose gerne vermeiden, und mit örtlicher Betäubung ginge das auch bei ihm, da bin ich mir sicher. Er ist ein ganz braver und lässt sich leicht festhalten und hält dann auch still.

    Aber gibt es örtliche Betäubung bei Tieren, ich hab das noch nie gehört? Müsste doch eigentlich gehen, oder? So wie bei uns auch, wenn wir eine kleine Wunde an der Hand oder so genäht bekommen?

    Hat das schon mal jemand gemacht?
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Ja, gibt es. Hat allerdings erst ein einziges mal ein Tier von mir bekommen. Größere dinge gehen in Narkose, kleinere - wie z.b. auch Tackern einer aufgeschnittenen Pfote macht der TA einfach so

    Aber einmal hat die Tierärztin Lilou eine örtliche Betäubung gegeben, nämlich als die Op-Naht nach dem Fädenziehen wieder aufgegangen ist. Da hat sie unter örtlicher Betäubung genäht.

    Alles Warzen und Fettknubbelartige wurde bei unseren aber immer nur unter Narkose entfernt - da haben sich unsere TÄ geweigert das in örtlicher betäubung zu machen. Da schneiden die nicht.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Nach meiner Erfahrung machen Tierärzte eine örtliche Betäubung nicht gerne, obwohl es möglich ist. Ich denke, sie scheuen das Risiko, dass die Hunde sich doch mal zuviel wehren und dann können sie nicht ordentlich arbeiten. Ich hatte die Diskussion um eine örtliche Betäubung mit meinem Tierarzt schon öfter. Er macht es äusserst ungern.

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    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Danke für die Antworten!

    Zitat Zitat von murmeltier
    Alles Warzen und Fettknubbelartige wurde bei unseren aber immer nur unter Narkose entfernt - da haben sich unsere TÄ geweigert das in örtlicher betäubung zu machen. Da schneiden die nicht.
    Weisst du den Grund?

    @Rana, witzig, mein TA heisst auch Rana
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    Eckart von Hirschhausen

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  5. Inaktiver User

    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Hallo Noodie,

    ich kann mir vorstellen, dass der Grund, warum sie das evtl. nicht gern tun, wirklich der ist, dass Tiere sich mit einer lokalen Betäubung doch unberechenbar bewegen könnten und man nicht konzentriert und ruhig operieren kann.

    Meine Hündin wurde mit einem Jahr auf HD/ED geröntgt, wir waren bei einem Arzt, der hierfür lediglich sedierte. Und so "zugedröhnt" das Tier auch war, als wir sie auf den Tisch hoben und sie ruhig auf dem Rücken liegen sollte, mussten wir sie trotzdem halten, weil sie Angst hatte und sich sträubte. Sie ließ es letztendlich gottergeben über sich ergehen, aber ich hätte da nichts riskieren wollen, was mit Schneiden zu tun gehabt hätte.

    LG,
    Zuza

  6. Inaktiver User

    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Zitat Zitat von murmeltier
    Alles Warzen und Fettknubbelartige wurde bei unseren aber immer nur unter Narkose entfernt - da haben sich unsere TÄ geweigert das in örtlicher betäubung zu machen. Da schneiden die nicht.
    Dafür gibts einen einfachen Grund: Wenn der Tierazt auf Narkose verzichtet, dann beim Eingriff von dem Tier verletzt wird und z.B. im schlimmen Fall durch Infektion oder sonstwas seine Hand verliert, zahlt seine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht. Er kriegt also keine Rente, weil die Versicherung ihm grobe Fahrlässigkeit vorwirft.

    Deshalb norkotisieren TAs auch da, wo man es beim Menchen nicht machen würde.

    Aber vielleicht ist das ja in Indien anders ?

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    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber vielleicht ist das ja in Indien anders ?
    So ziemlich alles ist anders hier

    Berufsunfähigkeitsversicherung? *grins* Rente nur für Angestellte der Regierung. (Ansonsten muss man sich privat versichern, was die wenigsten machen.)

    Hunde kriegen hier eh immer einen Maulkorb um, auch wenn's nur ne Spritze ist. Gebissen wird also keiner. Aber klar, der Hund könnte sich bewegen und die Nadel oder Schere woanders reingehen ...

    Ich werd mal mit ein paar TA's hier sprechen, wollte halt nur mal rumhören, ob's das überhaupt gibt.
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    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Doch sowas gibt es wirklich, aber wird wirklich kaum gemacht.

    Aber es gibt auch so kurze Narkosen, da schläft dein Hund gerade mal ein paar Minuten (oder so lange es eben nötig ist) und dann ist er wieder wach. Also eigentlich kein Problem, wenn er sonst gesundheitlich fit ist.

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    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Aha. Danke Froeschle!
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    Eckart von Hirschhausen

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  10. User Info Menu

    AW: Gibt's auch örtliche Betäubung bei Tieren?

    Hallo Noodie,

    mein Hund hat, nachdem er böse zusammengebissen wurde, aufgrund seines unruhigen Herzens nur eine starke Beruhigungsspritze bekommen, als seine Wunden genäht wurden. Das war laut TÄ für ihn weit weniger gefährlich als eine Narkose - sonst hätte sie nicht garantieren können, dass er wieder aufwacht.
    Liebe Grüße,
    samsona

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