Kein Grund zur Panik - Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht
Es ist Sommerzeit, auf dem Balkon- oder Gartentisch stehen Obstkuchen, Saft und Eis. Zu den Kaffeegästen gesellen sich Wespen. Der Ärger ist vorprogrammiert - einige Gäste schlagen nach den hungrigen gelb-schwarzen Fliegern und erzählen Horrorgeschichten. Nach wie vor halten viele Menschen Wespen und Hornissen für gefährlich. Die Liste der Vorurteile ist lang und gehört nach Ansicht des NABU ins Reich der Fabeln.....
Quelle & kompletter (interessanter) Bericht
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Ergebnis 21 bis 30 von 136
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07.08.2009, 17:06
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
DIE KALTE SCHNAUZE EINES HUNDES IST ERFREULICH WARM
GEGEN DIE KALTSCHNAEUZIGKEIT MANCHER MITMENSCHEN!
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07.08.2009, 23:15Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Es sind nur die Wespen, die sich auf Grillgut, Süsses, oder die Kaffeetafel draussen stürzen. Hornissen interessiert das überhaupt nicht. Ich kann aus eigener, vielfacher Erfahrung mit Hornissen, Bienen, Hummeln und Wespen in direkter Nähe (ich dulde nicht nur, sondern unterstütze auf meinem Grundstück den Nestbau) sagen: Je ruhiger man selbst bleibt, desto entspannter ist der Umgang. Ich habe direkt neben dem Hauptzugang zu meiner Küche zwei riesige Lavendelbüsche, die seit Wochen hochfrequentiert sind von Hummeln und Bienen. Betritt oder verlässt man die Küche, streift man automatisch die Büsche, es kommt also zu Berührungen auch mit den Insekten - noch nie hat mich eines der Tiere auch nur angeflogen. Sie kommen auch nicht ins Haus - interessant sind für sie allein die Blüten.
Es ist eine Pracht, sie zu beobachten - vielfältige Formen und Farben, emsige Arbeit, und ein sehr angenehmes Brummen und Summen.
Verschwinden die bestäubenden Insekten, ist das auch für uns Menschen langfristig kritisch, das sollten wir nicht vergessen.
Darum: Pflanzt! Hängt Nistkästen auf! Hört auf Rilke, der wusste: Natur ist glücklich!
Grüssle
Seawasp
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10.08.2009, 07:17
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Honigbienen verhungern mitten im Sommer
Darmstadt, 10.08.2009: Die Honigbienen in Deutschland leiden mitten im Sommer an Futtermangel und würden verhungern, wenn sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser am Leben erhalten würden. "Der Futtermangel in der Natur ist dramatisch" erklärt Imkermeister Günter Friedmann, Sprecher der biodynamischen Demeter Imker und Träger des Förderpreises ökologischer Landbau............
wewewe.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_naturkost/15962.php
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10.08.2009, 11:58Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Hallo zusammen
ich arbeite ja an meiner Phobie gegen Wespen und es wird von Jahr zu Jahr besser. Inzwischen gerate ich nicht mehr in Panik wenn ich am Tisch sitze. Natürlich mag ich sie immer noch nicht, aber ich renne nicht mehr weg. Töten kann ich sie aber auch nicht.
Hummeln und Bienen und auch Hornissen gehören nicht mehr zu meiner Phobie. Ich habe viele Blumen im Garten und meinen Lavendel lieben die Hummeln sehr.
Im Frühjahr hatten wir Erdhummeln - es war zu niedlich mit anzusehen wie erst kleine Hummeln aus den Löchern flogen, die noch braun waren und mit der Zeit immer größer wurden - die ganz dicken Hummeln hängen fast am Boden wenn sie auf dem Lavendel sitzen.
Hornissen haben wir nicht im Garten, aber auch nur selten Wespen, Bienen dafür um so mehr. Meine Blumen danken es jedes Jahr.
Vielleicht bin ich ja im nächsten Jahr genauso so lässig im Umgang mit Wespen wie mit Hummeln - ich hoffe es jedenfalls.
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03.05.2010, 08:16Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
...und auch in diesem Jahr wieder: *schubs*
Ich hatte wieder diverse Aktivitäten - in diesem Jahr haben besonders viele Hummelköniginnen bei mir überwintert. Wer im Frühjahr eine entkräftete Hummelkönigin findet, kann ihr im übrigen mit einer ganz einfachen Sache helfen und damit unserer Mutter Natur einen Riesendienst erweisen.
Seid gut zu unseren geflügelten Mitbewohnern - denn auch sie sichern unser Überleben.
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02.07.2010, 16:54
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Umgang mit Wespen
Zusammenleben mit Wespen? Das geht!
Wespen stechen sobald sie sich bedroht fühlen. Vermeiden Sie deshalb heftige Bewegungen. Nur zwei unserer heimischen Wespenarten stehen auf Süßspeisen und Fleisch/Wurst (Deutsche Wespe und Gemeine Wespe). Es ist sinnvoll Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Reste wegzuräumen. Nach dem Essen sollte der Mund bei Kindern abgewischt werden, um die Wespen nicht anzulocken............
baden-wuerttemberg.nabu.de/oekologischleben/artenschutz/insekten/04522.html
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05.07.2010, 08:15Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Oh danke für den Tipp Seewespe. Wir haben nämlich Hummeln im Garten und im Frühjahr sehe ich sie immer aus Löchern am Boden fliegen.
Im nächsten Frühjahr werde ich aufpassen und mit Zuckerwasser in Bereitschaft stehen.
Meine Phobie gegen die Summser ist beinahe völlig weg. Bei Wespen kann ich inwischen sogar still sitzen bleiben. In die Nähe meines Gesichtes lasse ich sie aber noch immer nicht.
Hummeln und Bienen machen mir gar keine Angst mehr.
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05.07.2010, 08:46Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Ach, das freut mich aber, Dharma!



Ich habe meinen Garten so gestaltet, dass die fleissigen Brummseln darin viel Interessantes und Nahrhaftes finden, und so ist auch nach dem Ausflug der Königinnen aus meinem Dachboden viel los in meinem Umfeld. Egal ob Hornisse, Biene, Wespe oder Hummel - es gab noch nie ein Problem. In der Nähe des Gesichts würde ich darauf achten, den Kopf weg zu drehen, und mich ohne Hast auf Abstand zu bringen. Unser Atem kann für Hautflügler bedrohlich wirken, wenn wir sie direkt anpusten, das sollten wir also vermeiden.
Ich finde es jedesmal sehr bewegend, wenn ich, was im Frühjahr öfter passiert, morgens eine entkräftete Biene oder Hummel finde, und ihr zu trinken gebe. Man kann ganz dicht heran, sie beim Trinken beobachten, und erleben, wie sie sich erholt und wieder lebhafter wird.
Und ich lerne immer wieder so viel Neues hinzu. In diesem Jahr machte ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit Wegwespen, die sich offenbar auf meiner Terrasse heimisch fühlen. Ich hielt sie zunächst für geflügelte Ameisen
. Ich konnte sie zweimal dabei beobachten, wie sie eine Spinne, und zwar ein grosses Exemplar
, erheblich kompakter als die Wegwespe selbst, abtransportierten. Auch sie können Menschen stechen, aber obwohl ich oft einfach da sitze, und sie um mich herum wuseln, ist noch nie etwas passiert.
Da haben mich Bremsen schon weit schlimmer malträtiert
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07.07.2010, 11:52Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Zum kichern finde ich ja wenn dicke Hummeln sich an eine Levendelblüte hängen.... zu niedlich!
Ich möchte sie streicheln, ich glaube die haben ganz weiches Fell (falls man da von Fell spricht, es sieht aber so aus)
Danke für die Tips mit dem Atmen Seewespe. Ich habe aber schon gemerkt, dass eine Wespe kein Interesse hat wenn man nicht in Panik ausbricht. Ich glaube die spüren die Angst
Auf jeden Fall ist mein Leben in freier Natur und im eigenen Garten VIEL entspannter ohne diese Panik.
Und wenn ich mal genau überlege - so ein Stich ist wirklich nichts schlimmes - Schnacken stechen gemeiner und auch meine Rosen können schmerzhaft pieken.
Ich schaffe es sogar schon (und darauf bin ich wirklich stolz) eine Wespe die ins Haus kam mit einem Glas zu fangen und frei zu lassen. Sooo nah wäre ich denen früher niemals gekommen.
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08.07.2010, 07:49Inaktiver User
AW: Hummeln, Wespen, Hornissen, Bienen
Sitzt man nach dem Grillen in der Abenddämmerung auf dem Balkon, finde ich es wahnsinnig spannend zu beobachten, wie eine Wespe in immer kleiner werdenden Kreisen die abgegessenen Teller ansteuert und sich dann an einem kleinen Fetzen Fleisch erfreut. Sie sitzt dann minutenlang und nagt und säbelt an dem garstigen Stück (ich hab´s ja nicht umsonst abgeschnitten!
). Wenn sie ein mundgerechtes Stück abgekaut hat, fliegt sie mit beflissen-stolzem Gesichtsausdruck direkt zu ihrem Stadl.
Zehn Minuten später ist die wieder da. Offenbar wurde Nachschub angeordnet, aber keine Mithilfe angeboten - die Wespe kommt immer wieder, aber die Stücke werden größer.
Manchmal greift sie sich gleich einen Krümel, der fast so groß ist wie sie. Beim Start über die Balkonbrüstung sackt sie dann erstmal bis kurz über den Boden ab, man drückt ihr die Daumen, und dann schafft sie es mit brummenden Flügeln und heroischem Willen, den Fleischberg in das Nest zu transportieren... Man hört quasi das Stöhnen. 
Ich freu mich nach jedem Grillen drauf.
Habt ihr eigentlich auch das Gefühl, daß die Hummeln jedes Jahr größer/dicker werden? Mittlerweile haben die fast Tischtennisball-Größe!
Also früher war das m.E. nicht so... (neue Art? Früher gab´s ja auch nicht diese hühnergroßen Tauben, die jetzt überall rumlatschen...)
Gruß,
WH


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