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  1. Inaktiver User

    Welcher Hund für meinen Vater?!

    Hallo ihr Lieben,

    mein Vater ist seit Jahren *Tagesbesitzer* eines Schäferhund-Collie-Mischlings. Der Gute ist jetzt 12 Jahre, fast taub und blind und es ist absehbar, dass er nicht mehr all zu alt werden wird. Mein Vater schaut sich also nun langsam nach einem ersten eigenen Hund um. Da er im Tierheim vor Ort sehr schlecht beraten wurde (die empfahlen ihm glatt einen Border-Collie!!!) frag ich mal hier: Was für eine Rasse/Mischung könnt ihr empfehlen?!

    Vorraussetzungen sind folgende: Mindestens kniehoch, eher größer, leicht zu erziehen, nicht zu lauffreudig (mein Vater geht jeden Morgen ca. 2 Stunden spazieren, dann den Rest vom Tag darf der Hund im großen Garten sein Geschäft verrichten und rumtoben.
    Ein großes Haus ist vorhanden, der Hund könnte sogar ein eigenes (Schlaf-)zimmer bekommen.
    Mein Vater ist 64, nicht mehr sooo fit körperlich. Er mag z.B. Leonberger sehr gerne.
    Er würde keinen Welpen nehmen, sondern einen erwachsenen Hund von mind. 2 Jahren. Es kommt nur ein Hund aus dem TH in Frage, daher wird er sich eh nicht nach *Rasse* entscheiden.
    Aber so eine grobe Info was geht und was gar nicht, wäre nett.

    Ich hab in unserem TH einen Leonberger entdeckt :-) Kastriert, 3 Jahre, groß aber noch nicht sooo gut erzogen. Käme evtl. in Frage, so dass er quasi tagsüber einfach eine Zeit 2 Hunde hätte, dann würde es für ihn auch nicht so schmerzhaft, wenn sein Nico mal nicht mehr ist :-(

    Ach, Kinder sollte der Hund mögen, ich hab nämlich 2 Kleine :-)

    Vielen lieben Dank schon vorab für eure Antworten!

    LG
    Nele

  2. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Also, am besten in ein Tierheim gehen oder eine Tierschutzinitivative kontakten, dann das Herz sprechen lassen
    Dort kann man in der Regel bei den meisten Hunden auch sagen, welche Eigenschaften sie so haben.
    Ob ein so großer Hund wie ein Leonberger für einen nicht mehr ganz fitten 64 Jahre alten Mann das Richtige ist, weiß ich nicht. Auch wenn sie einerseits sehr sanft sind, wird dein Vater im Zweifelsfall nicht genug Kraft haben, ihn an der Leine zu halten.
    Ansonsten: vielleicht einen noch älteren Hund? Ein Zweijähriger ist ja noch in der Pubertät, aber es gibt viele alte Hunde (damit meine ich ab 7), die ein Zuhause suchen und sich auch gut eingewöhnen und noch etwas beibringen lassen.
    Ich selbst habe immer alte Hunde gehabt und noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.

    Viel Glück bei der Suche!

  3. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Einen allzu alten Hund möchte er nicht - weil da der Abschied schon wieder in Sicht wäre. Er möchte quasi einen einzigen eigenen Hund, der ihn noch einige Jahre begleitet.

    Der Hund, den er im Moment hat, ist ja auch recht groß. Ist ein Leonberger größer/kräftiger als ein Schäferhund?

    Ich möchte mich eben vorab informieren, da mir hier im Forum von einem Border-Collie dringend abgeraten wurde und die im TH ihm den empfohlen haben.

    LG

  4. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Einen allzu alten Hund möchte er nicht - weil da der Abschied schon wieder in Sicht wäre. Er möchte quasi einen einzigen eigenen Hund, der ihn noch einige Jahre begleitet.
    Ein kniehoher Hund wird heute durchschnittlich 12 - 15 Jahre, ich denke, dass ist doch richtig viel Zeit. Wenn dein Vater nicht mehr so fit ist, ist er in z.B. 5 Jahren ja vielleicht froh, wenn er dann keine Hundeverpflichtung mehr hat.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Hund, den er im Moment hat, ist ja auch recht groß. Ist ein Leonberger größer/kräftiger als ein Schäferhund?
    Ja, deutlich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich möchte mich eben vorab informieren, da mir hier im Forum von einem Border-Collie dringend abgeraten wurde und die im TH ihm den empfohlen haben.
    Ein Border Collie ist ein Arbeitshund und gehört nicht in einen Stadthaushalt. Er muss ausgelastet werden, und das heißt: er braucht Arbeit, und das mehrere Stunden am Tag. Selbst mit Agility oder ähnlichem, was in der Regel nur 1 oder 2 Mal pro Woche stattfindet, ist er unterfordert.
    Andererseits gibt es sicher auch ältere (!) oder ruhigere Exemplare, die nicht mehr so anspruchsvoll sind, aber der normale Border Collie ist als Stadthund ungeeignet.

    Ich würde sowieso empfehlen, sich nicht allzu sehr auf eine Rasse festzulegen, sondern lieber nach den Eigenschaften des einzelnen Hundes im Tierheim zu fragen.
    Rasseeigenschaften verleiten oft zu falschen Vorstellungen. Beispielsweise sitzen ungeheuer viele Golden Retriever im Tierheim, weil sie mit dem Argument der Kinderfreundlichkeit an den Mann gebracht werden. Dabei vergessen die Leute dann, dass sie den Hund trotzdem auch erziehen müssen, und dass auch ihre Kinder lernen müssen, wie man einen Hund richtig behandelt. Aber weil Kinderfreundlichkeit beim Retriever ja "eingebaut" scheint, wird das oft versäumt.

    Mach doch mit deinem Vater mal einen Ausflug zu diversen Tierheimen oder Tierschutzorganisationen. Es gibt da viele seriöse Orgas, bei denen man gut beraten wird.
    Geändert von Inaktiver User (17.03.2008 um 09:43 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Danke dir! Ich war eben so erstaunt, dass das örtliche Tierheim so scharf drauf war ihm diesen JUNGEN Border-Collie anzudrehen und mein Vater kennt sich (wie auch ich) nicht wirklich aus mit den Hunden. Ihm ist die Rasse egal. Ich möchte nur solche Fettnäpfchen vermeiden wie *Arbeitshund bei Rentner*. Das geht einfach nicht. Er braucht einen nicht zu wilden, nicht zu anspruchsvollen, größeren Hund (die kleinen mag er einfach nicht). Rein von der Optik und den beschriebenen Charakteren gefallen ihm Leonberger, Labrador, Collie, Schäferhund... so in die Richtung sollte es ungefähr gehen. Und der Hund sollte max. 4 Jahre alt sein, einen älteren will er einfach nicht, da eben viele Hunde auch mit 10 Jahren sterben :-(
    FALLS mein Vater sich je gar nicht mehr kümmern könnte, würde ich den Hund übernehmen. Zumindest zum Gassi gehen. Da wäre also vorgesorgt.

    Wir werden uns mal umsehen und dann ggf. für den Einzelfall hier nochmal nachfragen :-)

  6. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Ein Tipp noch: am besten einen Hund nehmen, der auf einer "Pflegestelle" sitzt. Dort leben die Tiere meist im Rudel mit Katzen und anderen Hunden und meist auch mit Kindern zusammen und die Pflegefrauchen können ziemlich genaue Aussagen über den Charakter der Tiere machen.
    Und: manche Tierschützer sind ... nun ... etwas seltsam. Das liegt daran, dass sie schon so viel Scheiß gesehen haben, dass sie eigentlich meist sehr misstrauisch sind. Also nicht persönlich nehmen, falls man euch "grillt", die meisten wollen einfach so sicher wie möglich sein, dass sie auch ein wirklich gutes Zuhause für ihren Schützling finden.
    Falls du Tipps möchtest, welche Vermittlungsorgas aus dem Internet oder auch welche Tierheime seriös und gut sind, kannst du mir ja eine PN schicken.

  7. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Leonberger sind viel größer und kräftiger als Schäferhunde. Ein ausgewachsener Rüde kann gut 60 kg wiegen ohne fett zu sein - sollte der Hund also nicht top erzogen sein, kann der auch einen erwachsenen Mann durchaus einfach umwerfen.

    Ich bin mit Leonbergern (und Jagdhunden) aufgewachsen. Vom Zuchtverein werden sie gerne als freundliche Familienhunde gepriesen. Dem ist aber nicht unbedingt so. Viele haben einen sehr ausgeprägten Schutztrieb! Faul sind sie auch überhaupt nicht. Sie brauchen viel Bewegung und auf Grund ihre Masse eine ausgezeichnete Erziehung.
    Der Charakter von Leonberger und Labrador ist Grundverschieden. Die Liste, der Rassen, die Deinem Vater charakterlich gefallen, ist also nicht wirklich stimmig. Als leicht zuerziehen würde ich weder Leonberger noch Collies bezeichnen. Labradore und Schäferhunde sind eher leicht zu erziehen, wenn sie aus vernünftigen Zuchten kommen und vernüftig sozialisiert sind.
    Collies sind sehr, sehr lauffreudig. Dein anderen 3 Rassen reichen 2 Stunden spazierengehen sicherlich auch nicht - der Kopf will schließlich ausgelastet werden!

    Wendet euch doch zum Beispiel mal an Labradore in Not oder auch an Collies/Schäferhunde in Not. Meistens sind solche Vermittlungsstellen sehr ehrlich und sagen Euch, ob Sie einen passenden Hund für Deinen Vater in der Vermittlung haben.

    Die Ansprüche, die Dein Vater an einen Hund stellt, erfüllen in erster Linie alte Hunde (die sind häufig mit 2 Std. spazieren zu frieden) oder manche Kleinhunderassen. Die Rassen/Alterswahl solltet ihr auf jeden Fall noch einmal überdenken!

  8. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Ja, wie geschrieben, mein Vater hat wirklich keine Ahnung und hat die Infos, die er hat von seiner Hunde-Gassi-Geh-Clique.
    Was wäre denn zu empfehlen, außer Labrador und Schäferhund?
    Vielleicht auch doch eine Nr. kleiner?
    Er würde 2x die Woche auf den Hundeplatz gehen, das tun seine Gassi-Geh-Kumpels zum Teil auch. Da ist er schon lange scharf drauf, die rechtmäßigen Besitzer von seinem Leihhund möchten das aber nicht :-(
    Wir überdenken die Liste gerne nochmal, ich freue mich über alle Tipps, was denn geeignet wäre.
    Spielt es eine Rolle ob Hündin oder Rüde?

    LG und danke für die Infos!

  9. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wir überdenken die Liste gerne nochmal, ich freue mich über alle Tipps, was denn geeignet wäre.
    Spielt es eine Rolle ob Hündin oder Rüde?
    Rüde oder Hündin spielt keine Rolle. Beide haben Vor- und Nachteile, eine gute Erziehung wiegt die jeweils auf.

    Was die Rasse angeht: ich möchte nochmal ganz besonders auf die Mischlinge in Heimen und Pflegestellen hinweisen, besonders auf die Älteren!

  10. Inaktiver User

    AW: Welcher Hund für meinen Vater?!

    Ein Mischling wird es wohl eh, mein Vater steht nicht auf reinrassig, die sind ihm nicht *robust* genug.
    Ich hab jetzt mal die THs in seiner Nähe angemailt, was die so *im Angebot* hätten. Pflegestellen kenne ich keine. Ich weiß, dass unser TH einige Hunde auf Pflegestellen hat. Aber vielleicht ist das auf dem Land nicht üblich!?

    Welche Mischlinge ausser was mit Labrador und Schäferhund kämen denn noch in Frage? Oder ist es egal, solange der Charakter stimmt? Da würd ich einer Pflegestelle (die das Tier ja besser kennt) mehr vertrauen als einem TH.

    Also gut, dann ist das Geschlecht schon mal egal! Fein.
    Ich freue mich schon sehr auf den Hund, den ich dann ja auch ab und zu haben darf :-)

    LG

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