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    AW: Hündin oder Rüde?

    Rana, danke für die Berichtigung. Du hast recht, da habe ich etwas durcheinander gebracht oder falsch formuliert - weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie ich mir das genau gedacht habe

    Man sagte mir beim TA aber nach 14 tagen Hormongabe (Galastop) müsste die Scheinträchtigkeit bzw. zumindest der starke Milchfluss überstanden sein. War aber nicht so, dauert trotzdem Wochen und Monate

    Deiner Meinung zu Kastration schließe ich mir in 90% der Fällen an. Wie gesagt habe ich mir das damals auch absolut nicht leicht gemacht, zumal eine Kastration ja auch durchaus unerwünschte Nebenwirkungen haben kann (Wesensveränderungen, Inkontinenz etc.). Ich sah diese wirklich extremen Scheinträchtigkeiten dann aber als klar schlechtere Alternative an. immer das entzündete udn blutig geleckte Gesäuge etc.
    Ich weiß aber, dass das selten so schlimm ist (meine Hündin hatte bevor sie zu uns kam mehrfach Welpen, ich vermute darum waren die bei ihr so ausgeprägt) und viele Leute wirklich aus bloßer Bequemlichkeit kastrieren lassen, oft sogar obwohl sie gar nicht beide Geschlechter halte (dann hätte ich dafür noch Verständnis, auch wenn man bei dir sieht, dass es auch gut gehen kann)

    Kastrationen halte ich aus Tierschutzsicht oft für ein gutes Mittel, sprich ich finde es gut, wenn Tierheime bestimmte Hunde nur kastriert rausgeben - gerade Hündinnen. Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt...

    Ich persönlich würde dieses Rüdengepöbel auch nicht haben wollen, gerade in der Flegelphase. Nun bin ich eh eher älteren Hunden zugetan, aber während ich durchaus eine jüngere Hündin aufnehmen würde, würde ich das bei einem jungen Rüden nicht machen.

    Was das Markieren betrifft - das wird oft als Grund genannt. Ich kann dazu nur sagen: Lilou markiert wirklich nicht viel, aber Shiwa markiert ziemlich viel und auch mit hoch erhobenem Bein. Meine Rüdin
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Hündin oder Rüde?

    Zitat Zitat von Rana
    Mir einen Hund anzuschaffen, egal ob Rüde oder Hündin, und ihn dann durch Kastration zu "neutralisieren" lehne ich grundsätzlich ab. Wenn man das deutsche Tierschutzgesetz streng auslegt ist eine Kastration - ausser aus medizinischen Günden - auch deutlich verboten. Ein wirklich verantwortungsbewusster Hundehalter schafft es auch so, unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden.
    Darf ich mal fragen aus welchen Gründen du das ablehnst?

    Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Tier das ein Leben lang seinen ureigenen Instinkt nicht ausleben darf, damit glücklich ist. Ich sehe es selber bei meinem Rüden, wo sich immer mein (damals) Mann gegen die Kastration ausgesprochen hat, und jetzt ist er zu alt um eine Narkose zu riskieren. Unsere Hündin ist kastriert, unser Rüde nicht. Und der leidet wenn eine Hündin in der Umgebung läufig ist. Er weint und frisst nicht, ist tagelang unruhig ... ist ja nicht so dass nur die Halter das Trara mit dem Anleinen haben und einen Hund festhalten müssen der sich wie ein Wikinger in die Seile schmeisst, Zunge am Boden ...

    Wenn man nicht kastriert, muss man auch den Nachwwuchs erlauben und aufziehen. Entweder oder. Ansonsten ist das ein Kompromiss bei dem das Tier alleinig leidet.
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Hündin oder Rüde?

    Darf ich mal fragen aus welchen Gründen du das ablehnst?
    Ganz einfache Antwort:
    Ich denke, dass wir Menschen nicht berechtigt sind, uns die Tiere "zuzuschneiden". Da schliesse ich auch das Kupieren von Ruten und Ohren ein. Kastrieren aus medizinischen Gründen - und das können natürlich auch immer wiederkehrende Scheinschwangerschaften sein - das ist kein Thema, aber nur, weil ich als Besitzer nicht einige Tage im Jahr besonders auf meinen Hund aufpassen möchte den Hund zu kastrieren kommt für mich nicht in Frage.

    Die Behauptung, die Hunde leiden, wenn sie ihren Sexualtrieb nicht ausleben können sehe ich doch sehr als vermenschlichtes Denken an. In der Natur (z. B. bei den Wölfen, die ja immer noch mit unseren Hunden verglichen werden) ist es auch so, dass nur die ranghöchsten Rüden eine Hündin decken dürfen und die anderen nicht. Die leiden dann sicherlich nicht wirklich. Keiner meiner Rüden, die bisher mit einer Hündin zusammengelebt haben, hat in irgendeiner Form einen (seelischen) Schaden erlitten, weil er nicht decken durfte.

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    AW: Hündin oder Rüde?

    Zitat Zitat von Rana
    In der Natur (z. B. bei den Wölfen, die ja immer noch mit unseren Hunden verglichen werden) ist es auch so, dass nur die ranghöchsten Rüden eine Hündin decken dürfen und die anderen nicht. Die leiden dann sicherlich nicht wirklich.
    Und das nimmst du an weil ...?

    Ich denke du machst es dir zu einfach.

    Einen "Schaden" hat mein Rüde auch nicht, aber glücklich sieht er sicher nicht aus wenn er irgendwo eine läufige Hündin gerochen hat und nicht hin darf.

    Ich denke, dass wir Menschen nicht berechtigt sind, uns die Tiere "zuzuschneiden".
    Wenn du so denkst musst du dich auch fragen ob du das Recht hast deinen Hund auf soundsoviel qm Lebensraum einzuschränken, und anstatt mit einem Hunderudel mit einem Menschenrudel leben lassen darfst, etc.
    Geändert von Noodie (04.03.2008 um 13:43 Uhr)
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    AW: Hündin oder Rüde?

    Hallo zusammen,

    unsere "Kleine" kannst du nebenan bewundern. Zuvor hatten wir einen Rüden/Cocker-Spaniel mit einem extremen Rüdenverhalten. Da finde ich den Umgang mit dem Weibchen schon wesentlich entspannter. Das Meiste ist ja auch schon gesagt worden. Außerdem ist unsere Dackeldame wesentlich anhänglicher und schmusiger, als unser Leon es jemals war.

    Eigentlich wollten wir einen Rüden haben, aber dann hat sich unsere "Mausi" für uns entschieden und damit war es besiegelt.

    Gruß
    monday
    Lieber Orangenhaut, als gar kein Profil...

    Ina Müller

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    AW: Hündin oder Rüde?

    Zitat Zitat von Rana
    Ganz einfache Antwort:
    Ich denke, dass wir Menschen nicht berechtigt sind, uns die Tiere "zuzuschneiden". Da schliesse ich auch das Kupieren von Ruten und Ohren ein. Kastrieren aus medizinischen Gründen - und das können natürlich auch immer wiederkehrende Scheinschwangerschaften sein - das ist kein Thema, aber nur, weil ich als Besitzer nicht einige Tage im Jahr besonders auf meinen Hund aufpassen möchte den Hund zu kastrieren kommt für mich nicht in Frage.

    Die Behauptung, die Hunde leiden, wenn sie ihren Sexualtrieb nicht ausleben können sehe ich doch sehr als vermenschlichtes Denken an. In der Natur (z. B. bei den Wölfen, die ja immer noch mit unseren Hunden verglichen werden) ist es auch so, dass nur die ranghöchsten Rüden eine Hündin decken dürfen und die anderen nicht. Die leiden dann sicherlich nicht wirklich. Keiner meiner Rüden, die bisher mit einer Hündin zusammengelebt haben, hat in irgendeiner Form einen (seelischen) Schaden erlitten, weil er nicht decken durfte.
    hmm, dann kommt ja eigentlich nur ein rüde in frage, denn ein unkastriertes weibchen, das ist keine gute idee, damit setzt du auch alle unkastrierten rüden in deiner umgebung unter stress..
    oder eben ein tierheimhund, denn die sind meist schon kastreirt wenn man sie übernimmt..
    grundsätzlich verstehe ich schon was dich bewegt, aber glaub mir. eine unkastrierte hündin, das ist nicht besonders lustig.. denn 2x im jahr ist spazieren gehen super nervenaufreibend.. auch für die hündin.. denn mit unbeschwertem spiel und lauf ist dann ja erstmal wochenlang nichts..

    Der Sieg über andere ist ein nutzloser Triumph, den Sieg über dich selbst können
    dir selbst die Götter nicht mehr streitig machen."

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    AW: Hündin oder Rüde?

    Na, ganz so schlimm es ja doch nicht. Es gibt Schlimmeres.

    monday
    Lieber Orangenhaut, als gar kein Profil...

    Ina Müller

  8. Inaktiver User

    AW: Hündin oder Rüde?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ohhhhh meine Hündin markiert seeeehr viel , habe ich mir dann auch von der Hundetrainerin sagen lassen, dass manche Hündinnen recht viel markieren, also es sind nicht nur die Jungs....
    Mein altes Mädchen ist mit vielen Rüden aufgewachsen und hat irgendwann angefangen, beim Pinkeln das Bein zu heben- wenn artgleiches Publikum zugegen war. Mittlerweile ist sie 12 und gibt zu jedem fremden Tropfen ihren Kommentar dazu- mit immer noch hoch erhobenen Bein- eine Rüdin erster Klasse

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    AW: Hündin oder Rüde?

    ...macht unsere auch ab und an ...
    Lieber Orangenhaut, als gar kein Profil...

    Ina Müller

  10. Inaktiver User

    AW: Hündin oder Rüde?

    Wir haben eine Hündin, seit letzten Montag 12 Jahre alt

    Probleme wegen der Läufigkeit gab es nie, so oft ist es ja nun wirklich nicht und wir haben ihr dann meistens diese Höschen angezogen, die störten sie überhaupt nicht und man hatte das Geschmiere nicht in der ganzen Wohnung.
    Vor drei Jahren hatte sie dann eine schwere Gebärmutterinfektion und sie hatte eine Totaloperation (wäre beinahe gestorben) und seitdem wird sie logischerweise auch nicht mehr läufig, aber vom Verhalten merkt man keinen Unterschied.
    Gegen Rüden hatte sie immer ihre eigene Verhütungsmethode, unsere Süße ist nämlich recht biestig gegenüber Artgenossen
    Wir waren immer mit anderen Hunden zusammen, am fehlenden Sozialverhalten liegt es nicht, aber sie mag nur ganz ganz wenige Hunde, da macht sie auch keinen Unterschied zwischen Rüde oder Hündin.
    Dafür mag sie Menschen (auch Kinder) und alle anderen Tiere umso mehr.
    In meine "neuen" Katzenkinder hat sie sich sofort verliebt und meinen Kaninchen hat sie nur das Futter gemopst.
    Sie ist schon ein sehr einzigartiger Hund

    Davor hatten wir 16 Jahre lang einen Rüden. Er hatte absolut überhaupt nichts gegen andere Rüden, war äußerst verträglich, dafür hat er jede offene Tür genutzt um sich auf die Suche nach läufigen Hündinnen in der Umgebung zu machen.
    Teilweise haben wir ihn zwei Ortschaften weiter erst wieder einsammeln können

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