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  1. Inaktiver User

    Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    Folgende Seite kann sich jeder mal anschaun, der einem Hund ein neues Zuhause bieten möchte...

    http://www.tauberhund.de/auslauf.htm

    Gruß Zisska

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    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    Ich stimme nicht allem zu, aber insgesamt schadet es nicht, wenn Neuhundehalter sowas erstmal lesen
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    haben die ehemaligen nachbarn einer bekannten wohl nicht gelesen. deren hund, ein malteser, durfte sich auf dem balkon erleichtern und kam gar nicht nach draussen
    zum glück war er ihnen dann irgendwann zu gestört und sie haben ihn abgegeben, jetzt geht es ihm wesentlich besser als vorher.
    manche leute gehören verhauen.

    fio.
    I slipped into the embrace of my wraparound shades.
    T.C.Boyle

    Don`t trust a perfect person and don´t trust a song that´s flawless.
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  4. Inaktiver User

    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    Zitat Zitat von murmeltier
    Ich stimme nicht allem zu, aber insgesamt schadet es nicht, wenn Neuhundehalter sowas erstmal lesen
    Mit welchem Punkt wärst nicht einverstanden?
    Gewiss hast du Erfahrungswerte.

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    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    Oh hallo,

    bin momentan im Stress, darum erst jetzt. Ist allerdings gar nicht so einfach in Worte zu packen, was ich meine.

    Ich finde die Aussagen prinzipiell schon gut für jemanden, der sich einen Welpen anschaffen will. In meinen Augen ist es z.T. etwas überspitzt oder sagen wir mal es ist fast der "worst case" was an Anforderungen passieren kann, wenn man sich einen sehr sehr agilen Jungehund/Welpen holt.
    Ich halte z.b. MINDESTENS 4 mal am Tag Gassi gehen für ein wenig übertrieben. Wer geht denn mit seinen Hund am Tag mehr als 4 mal Gassi? Das mache ich höchstens mal, wenn ein Hund Durchfall hat... Ach ja und bei Welpen ist es natürlich z.T noch öfter bis sie stubenrein sind, aber das ist ja kein Dauerzustand.

    Auch das mindestens 2 Stunden am Tag - ja sicher, es gibt Hunde, die das wirklich brauchen gar keine Frage. Gibt auch Hunde, die noch mehr einfordern- Es gibt aber auch Hunde, die kommen durchaus mit weniger aus. Gut das sind oft ältere Hunde und es sind z.T eben auch Hunde, die nicht gerade auf Gesundheit und Lauffreudigkeit gezüchtet sind (Englische Bulldoggen, Bullmastiffs), aber die gibt es eben.

    Auch das "Bei jeder Witterung" trifft auf viele Hunde einfach nicht zu. Meine Shiwa läuft bei Regen freiwillig nicht weiter als zum nächsten Busch und zurück und wenn es tagelang dauerregnet, geht sie auch schonmal 3 Tage am Stück nur 3-4 mal maximal 10 Minuten raus, weil sie nicht will und ich könnte sie zwar zwingen, aber dann läuft sie mit halb zugekniffenen Augen und eingekniffener Rute. Und ich kenne wirklich einige Hunde bei denen das so ist (ok, vorwiegend eben von meiner Rasse).

    Prinzipiell finde ich das aber gut, dass die Anforderungen eher im oberen Bereich angesiedelt werden als im unteren. Man kann eher die aKtivität zurückschrauben, als dass man überfordert ist, weil man nicht mit so viel aufwand gerechnet hätte und den nicht leisten kann. Von daher finde ich - gerade da ja die meisten Leute einen Welpen wollen - die Aussagen schon ziemlich gut.

    Mir fehlt - als Tierschutzfanatikerin - halt ein wenig die aufgezeigte Alternative, wenn man diese Anforderungen alle nicht erfüllen kann/möchte (ich z.B. habe weder Zeit noch Lust JEDEN Tag mindestens 4 mal und mindestens 2 Stunden rauszugehen), einen älteren Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen.

    Ich bin eine faule Socke und das weiß ich auch. Und deswegen werde ich mir niemals eine Arbeitshunderasse (Schäferhund/Hütehund/Herdenschutzhund/Jagdhund) zulegen und niemals einen Welpen/Junghund unter 3 Jahren (besser nicht unter 5 Jahren). Unsere Hunde waren mit 7 und 9 angegeben als sie zu uns kamen und für Leute, die eben nicht bei jedem Wetter mindestens 2 Stunden durch die Prärie streifen wollen, ist das eine Alternative sich im TH nach einem Senior umzuschauen. Oder vielleicht auch nach einem jüngeren, aber kranken/behinderten Hund (Herzfehler, HD, Arthrose, ED, Verkrüppelung), der einfach nicht so viel laufen kann und den man dann in der Wohnung mit Suchspielen, Kauspielen (Kongs, Wobbels) etc. auslasten kann.
    Das finde ich eine viel bessere Alternative als quasi im Raum stehen zu lassen: "Wenn sie das alles nicht können/wollen, halten sie sich lieber keinen Hund!"

    Dieser letzte Aspekt kommt mir eh etwas zu kurz - Auslastung muss bei einem Hund auch geistig erfolgen und eine viertelstunde intensive Nasenarbeit, die durchaus auch in der Wohnung stattfinden kann, ersetzt mitunter einen halbstündigen Gassigang (vom Lösen jetzt mal abgesehen). Unterordnungsübungen, Apportieren, "Kunststücke", intelligentes Hundespielzeug, Kaubeschäftigungen bei denen Futter erarbeitet werden muss usw. sind wichtige Elemente und die gehen mir hier einfach unter, weil nur die Bewegung in den Vordergrund gestellt wird.

    Nicht zu vergessen, dass es Hunderassen gibt, die arbeiten MÜSSEN. Die können am Tag 4 Stunden laufen und sind nicht glücklich, weil es kein wirkliche Aufgabe ist. Dafür werden ja diverse Hundesportarten angeboten und z.B. wenn man einen Malinois hat, kommt man darum auch kaum herum. Ähnlich dürfte das beim Jack Russel aussehen (auch wenn die Seite Terrier unter den Rassen aufzählt, die nicht ganz so viel Auslauf brauchen, der JRT ist eine Ausnahme!) Eigentlich gehören in meinen Augen Hunde wie Malinois und BorderCollies gar nicht in Privathände - diese Hunde müssen so intensiv arbeiten, um ausgelastet zu sein, das kann man als normaler Mensch kaum leisten, außer man LEBT wirklich für seinen Hund und macht nichts anderes in seiner Freizeit.

    Das mal als allgemeine Gedankengänge.
    Einem bestimmten Punkt widerspreche ich allerdings nicht so allgemein, sondern recht massiv und zwar dem hier:
    ""10. Sollte man die Spaziergang-Routen öfter ändern?
    Spazieren gehen ist für Hunde wie "Zeitung lesen". Aber Hunde lesen nicht nur, sie schreiben auch tägliche "Leserbriefe". Und dann wollen sie wissen, was auf ihre "Botschaft" für Antworten gekommen sind. Man sollte die Routen nicht ständig ändern."

    Da hätte ich jetzt wirklich aus Erfahrung die exakt gegenteilige Aussage zu gemacht. Dieses Zeitungslesen mag für die kurze morgendliche und kurze abendliche Runde ok sein, meine Hunde würde ich darüber aber niemals auslasten können.
    Auf ihnen bekannten Wegen - vorallem auf der täglichen Zeitungsleserunde hier direkt im Park - sind sie eher unmotiviert, trotten halt so rum, schnuppern mal hier mal da, gerade Lilou nimmt aber an jeder Weggabelung dann freiwillig den Weg richtung nachhause, wenn man es nicht anders befiehlt oder sie lockt.

    Auf unbekannten Gebiet erkenne ich die beiden Schnarchnasen überhaupt nicht wieder. Sie toben, rennen, spielen fangen, erkunden die Umgenbung. Ja auf unbekannten Gebiet - vorallem wenn andere Hunde dabei sind - läuft Shiwa sogar im Regen freiwillig! Lilou wurde uns von dem Verein von dem wir sie übernahmen mit den Worten gegeben: "Die mag keine langen Spaziergänge und sie ist sehr willensstark. Wenn sie nicht mehr laufen will, geht sie einfach nicht weiter". Tatsächlich ist das dort häufiger vorgekommen, aber Lilou ist auch dort 4 Jahre lang täglich aus dem Zwinger den selben Weg gegangen. Statt sich auf den täglichen Gassigang wie wild zu freuen und ihn auszukostet, hat er sie aber zunehmend gelangweilt. Auf fremden Gebiet oder auch eine Gebiet, wo wir mehrere Wochen nicht waren, hat Lilou noch NIE nach Hause gezogen, sich hingelegt oder ähnliches. Da läuft sie 3 Stunden bis sie völlig KO ist und freut sich des Lebens - das würde sie auf der "Leserunde" hier im Park nie machen da geht sie täglich mindestens 2-3 mal, da reichen ihr 20-30 Minuten vollkommen.

    Aber da scheinen sich Hunde wirklich zu unterscheiden hinsichtlich ihrer Vorlieben. Es gab in meinem Stammhundeforum dazu mal eine eigene Diskussion, wo ich mich auch beteiligt habe udn wo recht anschaulich geschildert wurde, was verschiedene Hunde da vorziehen. Ich suche sie mal und verlinke dann. Falls es jemanden interessiert.

    LG

    Natalie

    P.S. Mir kommt in diesem Text auch zu kurz, dass der Kontakt zu Artgenossen für einen Hund elementar ist. Es wird zwar von "toben" gesprochen,a ber ob damit jetzt Toben mit Artgenossen oder Zerrspiele und Tobespiele mit dem Herrchen gemeint sind, wird nicht wirklich klar. Wichtig finde ich beides.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

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    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    Hier der zugesagte Link:
    http://forum.ksgemeinde.de/showthread.php?t=72466

    Es scheint wirklich sehr individuell zu sein, wie Hund da reagieren bzw. welche Vorliebe sie haben. Ich könnte mir ein so einseitiges Gassigehen, wie manche dort im Strang beschreiben, echt nicht vorstellen und hoffe, dass ich immer Hunde haben werde, die das auch so sehen.

    Übrigens fehlt mir in dem Blatt noch ein weiterer ganz entscheidender Punkt: Es ist das Recht eines Hundes sich wie ein Hund zu benehmen und das heißt auch, zu stinken udn dreckig zu werden.

    Man mag mir viel emotionale Vermenschlichung meiner Hunde vorwerfen - kann sein, schadet ihnen aber nicht.
    Ich bekomem aber Zustände, wenn ich diese ganzen armen Kreaturen hier sehe - Karikaturen ihrer selbst, die von ihren neurotischen Frauchen an der Leine gezerrt werden.

    Hunde, die sich nicht dreckig machen dürfen. Sie dürfen sich nicht wälzen, sie dürfen nicht durch Matsch laufen, nicht schwimmen, nicht aus Pfützen trinken, nicht an Häufchen anderer Hunde riechen - gar nix. Komme ich mit meinen Matschmonstern von wilden tobereien an Baggerseen, in Wäldern oder sonst wo wieder, werde ich pikiert angeschaut.

    Gut man muss sicher nicht Beifall klatschen, wenn der Hund sich in verwesendem Fisch wälzt oder Menschenkacke im Gebüsch frisst, sicher gibt es Grenzen. Aber meine Hunde dürfen durch Tümpel rasen, Kaninchenköttel fressen, sich im Laub wälzen usw. Die sehen dann auch schonmal so aus:
    Lilou (scrollen!)
    Shiwa
    Nochmal Shiwa

    Und die werden dann danach auch nicht mit Rosenshampoo gebadet und mit Parfum eingespüht. Die werden einmal durch den Kanal gejagt, trocknen in der Sonne, abends einmal Sand ausbürsten, wenn es kalt ist kurz abrubbeln mit nem Handtuch und gut is. Ok, wenn sie sich in Sche*ße oder Aas gewälz haben, dann müssen sie unter die Dusche. Sonst aber nicht.

    Gut möglicherweise ist nicht jeder Hund so ein Matschmonster wie meine beiden, aber ich finde es traurig, wenn Hunde so nicht sein dürfen, weil Frauchen nicht möchte, dass ihr Sofa, Auto, weißer Teppichboden o,ä. dreckig werden könnte oder weil sie selbst es eklig findet, wenn Hundi an den Markierungen anderer Hunde riecht und dieses Empfinden auf den Hund projiziert. Solche Leute sollten Stoffhunde haben.

    Ich behaupte, eine Stunde tägliches Toben ohne Leine mit Schwimmen, Wälzen, Schnuppern, Buddeln, im Matsch suhlen - alles je nach Jahreszeit - gibt einem Hund mehr als 2 Stunden tägliches Gassigehen an der 1,5 meter Leine durch den Stadtpark, bei dem der hund aber schön artig sauber udn trocken bleiben muss und keine PFUI-Sachen machen darf... Und solche Hunde gibts hier zuhauf
    Geändert von murmeltier (18.02.2008 um 01:12 Uhr)
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  7. Inaktiver User

    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    also ich muss mit meinem beiden Hunden mind. 4 mal am tag raus jedesm...15-20 min...das reicht für die beiden Pekinesen vollkommen aus..danach dösen sie glücklich auf dem teppich...im Sommer im Garten..

  8. Inaktiver User

    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    über die gleiche runde oder abwechslung hab ich noch nie nachgedacht...
    aber ist intuitiv schon in ordnung, SEINE runde: "dackelpark" (da werden die an der leine nur so mal schnell einmal rundrum geführt)
    dann wiese (da MUSS er hin, weil er nur im gebüsch hinmacht)
    dann fährt er mit mir einkaufen, und da gehts dann in verschiedene wiesen, oder ganz beliebt: so ein gelände das mal baugebiet werden sollte, der bagger hat schon erdwälle aufgeworfen und alles ist so *verstrubbt*

    nachmittags geht er dann mit meinem sohn.
    mal in die stadt *mädels gucken*
    mal fussballspielen oder spiele/kommandos wie:
    hopp auf die bank, roll-dich, mach mal nen breakdancer
    chack-alder, mach mal nen schauspieler....
    (bei schauspieler legt er die pfote über die augen, chack alder ist eigentlich wie pfote geben)
    abends noch mal mit einem von uns, die dackelparkrunde.
    also von viermal kann keine rede sein.

    was aber zwischendrin immer sein muss, ist wie murmeltier schreibt, zuhause beschäftigen.
    gerne wäre er auch mit auf der arbeit, das ist aber nicht erlaubt.
    (und sowas nennt sich verterinär-amt) DIE verbieten das, gäste-hunde dürfen hier sein, unser eigener nicht, der müsste im personalraum warten.

  9. Inaktiver User

    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    Also ich, Bella, brauche im Regen keinen Auslauf. Nächste freie Fläche, pischern, kacken, aber dann schnell wieder heim ins Körbchen.
    Aber wenns schönes Wetter ist, dann stundenlang.
    Wenns mir nicht so gut geht, weil ich bin ja schon etwas älter, dann freue ich mich auf einen gemütlichen Weg mit der Alten, sie trottelt, ich trottle, ab und zu hol ich mir was ab. Dann schaffe ich eine Stunde.
    Aber wenns mir richtig gut geht, dann 2 Stunden, aber dann bitte auch mit Treffen meiner Intimfeinde/innen und Kumpelösen.

    Wenns der Alten mal nicht so gut geht, sie hat halt ihre Malesten, dann nehme ich Rücksicht und bin folgsam, aber nicht immer. Aber sie hat dann anschliessend immer so tolle Spielchen auf Lager, so lerne ich immer neue Tricks, denn Kopfarbeit macht auch müde.

    So, die Alte holt grade die Leine raus, dann werde ich mal mitgehen.
    Tschüss!!

  10. Inaktiver User

    AW: Wieviel Auslauf brauch der Hund?

    @natalie: Wieso sind Bordercollies so anspruchsvoll, kannst du mir das bitte kurz erklären?
    Mein Vater hat sich kürzlich im Tierheim umgeschaut und ihm wurde eben so ein Hund gezeigt, der käme mit einmal lange Gassi gehen aus, den Rest könnt er im großen Garten machen (Aussage vom TH). Derzeit hat mein Vater einen Leihhund, der vorher NIE rauskam... der ist aber erstens schon 12 Jahre und zweitens zieht die Familie womöglich weg (was heißt, dass der Hund wieder im Haus leben muss :-(

    LG

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