Laß es sein! Nur der schönen Augen wegen schon mal gar nicht. Deine Hündin wäre sehr ruhig schreibst du. Dann bringst du ihr dadurch extrem viel Unruhe und aus der ehemaligen Nr. 1 wird sehr schnell eine Nummer 2 und das willst du ihr bestimmt niemals antun. Aber díes wird passieren gepaart mit knurren, keifen und Zähne blecken usw. Ältere Hunde brauchen ihr geregeltes Leben und wollen nicht in einem Wettstreit mit neu hinzukommenden Familienmitgliedern stehen.
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Thema: Zweithund?
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05.02.2008, 18:20
AW: Zweithund?
Geändert von hermann3 (05.02.2008 um 18:23 Uhr)
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05.02.2008, 20:16
AW: Zweithund?
Das kann so sein, muss aber nicht, hermann3. Ich glaube, man kann keine Pauschalvorhersagen machen in einem solchen Fall. Es gibt auch Hunde (und andere Tiere), die, auch nach Jahren der Einzelhaltung, froh sind über einen "tierischen Partner". Wie gesagt - verallgemeinern läßt sich das nicht. Und ich glaube, mit sehr sehr viel Aufmerksamkeit und Arbeit und Zuwendung ist vieles möglich.
Zitat von hermann3
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
"Who's the freak now?"
("Ghosts")
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05.02.2008, 20:43Inaktiver User
AW: Zweithund?
*lol*
Zitat von canislupa
wie oft wollte die denn gassi?
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05.02.2008, 20:46
AW: Zweithund?
BIM!
Zitat von Inaktiver User
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
"Who's the freak now?"
("Ghosts")
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06.02.2008, 16:32Inaktiver User
AW: Zweithund?
Wir haben 2 Hündinnen - eine Podenca- und eine Galgamischung :-) - und das ist für alle gut so.
Die Kleine kam dazu, als unsere große 6 jahre alt war. Unsere Große war damals etwas schwierig, sehr auf mich bezogen, kontaktscheu zu anderen Hunden. Aber: sie hat die kleine sofort in ihr Herz geschlossen; die beiden schmusen miteinander, die große verteidigt die Kleine. Es braucht nicht mehr Zeit, mit 2 Hunden spazieren zu gehen als mit einer. Ich war mit beiden in einer guten Hundeschule - daher zieht niemand an der Leine. Im Haus sind beide Hündinnen kaum zu merken - sie sind ruhig, sitzen mit mir im Büro und manch ein Kunde merkt gar nicht, daß da Hunde sind...
Sie brauchen beide viel Auslauf. Ich normalerweise auch, gehe fast jeden Tag joggen, weil ich sonst genauso unzufrieden und hippelig bin wie meine 2 Damen ;-)
Ab und zu gehen wir zu einem speziellen Windhunde-Auslaufplatz - wir stehen und schwätzen mit anderen Windhundefans - die Hunde rennen und rennen und rennen :-))
Urlaub gestaltet sich mit den 2 schwierig - ich will sie mitnehmen, kann mir Urlaub ohne meine Hunde nicht vorstellen. Mittlerweilen habe ich ein sehr nettes Hundehotel mit Verwöhnprogramm für die 2 Ladies und mit Wellness für Herrchen& Frauchen gefunden .(Adresse gibts gerne per PN).
Abends mal weggehen gestaltet sich dagegen problemlos - die 2 bleiben auch mal 2-3 Stunden alleine. Sie machen keinen Lärm, gestalten die Einrichtung nicht um und sind ausgesprochen unproblematisch.
Ich hätte noch eine Dritte - spanische Hunde sind nun mal Rudeltiere und ich habe sehr gute Erfahrungen damit.
Mein Mann zögert noch ein wenig - aber ich habe ihn auch schon bei Galgos-in-not blättern sehen ...
Schaun wir mal.
Ruby
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06.02.2008, 20:02Inaktiver User
AW: Zweithund?
Ich hab auch schon mit nem dritten geliebäugelt.
Mein Mann schaut manchmal in Dalmatiner-in-Not und ich in Shi-tzu in Not
.
Aber dann denke ich mir, so wie es jetzt ist ,ist es gut und prima eingespielt.
Naja- ich glaub ich möchte einfach gern ein Hundchen "retten"..
Meine beiden sind schon recht alt und ich denke, daß in Zukunft auch einiges an TAkosten auf uns zukommen kann und das ist auch ein Grund gegen einen dritten.
Obwohl, vielleicht einen ganz kleinen....
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06.02.2008, 20:43
AW: Zweithund?
Zitat von Inaktiver User
aloha,
ich habe ne galga, ne podenca und seit 4 monaten zusätzlich noch nen gos d atura rüden (7 monate alt). völlig unproblematisch. weil spanische hunde wie schon gesagt, meistens hervorragen sozialisiert sind. zeitweise nehme ich zusätzlich noch pflegewelpen auf, die in die vermittlung gehen (bin aktive beim auslandstierschutz far from fear).
windhunde allerding sind tatsächlich im rudel wesentlich unproblematischer zu halten als andere. zwei sind absolut besser als einer. drei ist schon eine handlingsache und bedarf einer ständigen "arbeit".
uns alle könnt ihr unter www.wilke-online.net sehen.....................
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07.02.2008, 09:13
AW: Zweithund?
Bim,
das war leider nicht zum Lachen, die Oma musste versorgt und später gepflegt werden und da blieb echt keine Zeit zum Gassigehen.
Windhunde sind besser zu mehreren zu halten als andere Hunde, da sie in der Wohnung ausgesprochen ruhig sind. Das sind Maßstäbe, die man bei anderen Hunderassen nicht unbedingt auch anlegen kann.Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen kann.
Ralf Hoburg
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07.02.2008, 09:18Inaktiver User
AW: Zweithund?
Ausgelastete Hunde sind grundsätzlich ruhig im Haus.
Und genau das ist das Problem - viele Menschen wählen einen Hund nach der Optik, nicht nach seinen Bedürfnissen, respektive den Merkmalen, die diese Rasse charakterisieren und für die sie ja auch gezüchtet wurden.
Viele Hunde sind simpel brutal unterfordert, das trifft insbesondere Hüte- und Jagdhunde.
Meinen Dicken (RR) merkst Du im Haus gar nicht, es sei denn, ich fordere ihn auf zu einem Spielchen, oder er kommt mal gucken, was Du gerade so treibst. Er bekommt aber auch jeden Tag zwei lange Runden, auf denen er arbeitet.
Grüssle
Seawasp
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07.02.2008, 10:59
AW: Zweithund?
mein hirtenjunghund muß im grunde auch ausgelastet sein, aber weil der "deutlich weniger als windhunde tagsüber ruht" und natürlich erst 7 monate alt ist, macht der im haus echt mehr wirbel.
gottseidank ist die galga auch ein gämmelkind und dann hat er jemand zum schnäbeln und in die beine beißen...................
aber gerade hütehunde wie ein border ist meistens massiv unterfordert (haben wir bei uns in der nähe gerade als schreckliche beispiele).
hirtenhunde arbeiten auf anweisung des schäfers und warten daher auch auf befehle, während ein Hütehund selbstständig arbeiten soll und daher im grunde autark arbeitet. wurde mir zumindest erklärt und ist mir auch plausibel.


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