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    kaninchen trinkt viel

    hallo, alle zusammen.

    wir haben uns vor kurzem ein 2tes kaninchen angeschafft. sie ist jetzt ca. 3 monate alt.

    was meinem freund und mir aufgefallen ist: die kleine trinkt extrem viel. wenn wir die große trinkflasche auffüllen ( 250ml ), ist diese innerhalb von 2 tagen leer.

    ist das normal????

    auf eure antworten freut sich

    frustesserin

    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.


    Jede Wahrheit hat ihr Spiegelbild und kann sich selbst nicht sehen.........(Tanzwut)

    Ich geb zu, ich habs geklaut: "Wer nichts will, kriegt auch nichts."

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    AW: kaninchen trinkt viel

    Also unnormal ist das zumindest nicht... es kommt ja auch darauf an, wieviel Grünzeugs die Mümmeldame bekommt. Sicher ist es auch abhängig von der Entwicklung, Gewohnheit, Jahreszeit etc. Mein Hüpfer hat immer einen ganzen Katzennapf pro Tag ausgetrunken. Und er war fit und munter. Ich denke, das ist nichts schlimmes.

    Gruss
    Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

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    AW: kaninchen trinkt viel

    Was fütterst Du denn? Trockenfutter?

    Als meine Kaninchen zusätzlich zum Frischfutter noch welches bekamen (getreidefreies Trockengemüse), waren sie die reinsten Saufnasen. Jetzt bekommen sie nur noch Heu und viel Frischfutter und ihr Trinkkonsum hat sich deutlich reduziert.

    Trinkflaschen sind übrigens ungeeignet - schlecht zu reinigen (die Röhrchen veralgen gerne), unnatürliche Trinkhaltung und stell Dir mal vor, Du hast so richtig Brand und bekommst Dein Getränk dann nur tröpfchenweise ...

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    AW: kaninchen trinkt viel

    ich denke mal, das futter ist sehr ausgewogen....trocken- und frischfutter.

    aber wenn ihr meint, das ist so ok????

    lg

    frustesserin

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    AW: kaninchen trinkt viel

    Ich meine keineswegs, dass das so OK ist.
    Was für Trockenfutter fütterst Du? Warum fütterst Du es?

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    AW: kaninchen trinkt viel

    meine trinken gar nichts, ich stelle zwar zur sicherheit täglich einen frisch gefüllten napf hin aber die holen sich alles übers frischfutter (kohlrabiblätter, staudensellerie, möhren mit grün, wirsing, apfel, kräuter, bißchen endivien und als leckerlie ein kleines scheibchen banane). achja, sie machen superviel pipi, mache mindestens 2mal tägl. die kisten sauber.

    absolut kein trockenfutter sondern TROCKENHEU,
    das ist superwichtig für die verdauung und den zahnabrieb.

    habe schon zähne an der nase rauswachsen sehen grrrr

    gruß trudibine
    Geändert von trudibine (19.01.2008 um 21:29 Uhr)

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    AW: kaninchen trinkt viel

    Trockenfutter bitte nur als trockenheu - evt noch trockengemüse, aber IMMER getreidefrei.
    hab früher selber dieses scheisszeug verfüttert, mir hatten selbst tierärzte zu geraten.
    mein eines hoppel hat schlecht gefuttert, das andere hatte laufend zuviel blinddarmkot und generell matschekot.
    seit die beiden nur noch heu und frischfutter bekommen und alle paar tage mal ne handvoll trockengmüse (für insg 4.2 kg nickels) gibt es diese probleme nicht mehr !
    Und wenn Du tief in meine Augen schautest
    Sähest Du den Schatten seines Schattens
    Wenn Du meine Fingerspitzen berührtest
    Fühltest Du sein Zittern

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    AW: kaninchen trinkt viel

    guten morgen.

    erstmal danke für die antworten.

    warum kein trockenfutter? also, ich mein dieses gemischte futter aus der zoohandlung........

    ich kauf den beiden ab und zu getrocknete petersilie oder löwenzahn, das wird auch gern genommen.

    lg

    frustesserin

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    AW: kaninchen trinkt viel

    Weil in diesem Trockenfutter aus Zoohandlungen für gewöhnlich Getreide drin ist. Getreide schädigt den empfindlichen Magen-Darm-Trakt eines Kaninchens - nicht sofort, aber kumulativ. Getreide ist so überflüssig wie ein Kropf, wobei es genauer gesagt das Gluten in Getreide ist, was so schädlich ist.

    Getrocknetes Futter ist generell nicht so gut, getrocknetes Futter mit Getreide ist ungleich schlechter.

    Ich kopier mal den Text eines Vereinsmitglieds hier rein, die sich sehr intensiv mit Fütterung beschäftigt hat, dann wird es etwas verständlicher (und dabei geht es "nur" um Trockengemüse ohne Getreide - mit Getreide ist es noch schädlicher!):
    Vom (Un-)Sinn mit Pellets und Trockengemüse

    Jeder von uns kennt es und viele verfüttern es: Die Rede ist von getrocknetem Gemüse, Obst und Kräutern, entweder einfach nur getrocknet oder zu Pellets gepresst, als Leckerchen oder als fester Bestandteil des täglichen Futterplans.
    Trockengemüse und Pellets sind praktisch, im Vergleich zu frischem Futter lassen sie sich länger und bequemer lagern. Sie werden gern verfüttert, und sowohl Tier als auch Mensch finden Gefallen daran. Es wird den Leuten gern empfohlen, als gesunde Alternative zu getreidehaltigem Futter.
    Aber wenn wir einmal genauer hinschauen, stellen sich einem gleich mehrere Fragen.
    Wie gesund sind Pellets und Trockengemüse tatsächlich? Sind sie wirklich so gesund, wie wir glauben, oder gibt es auch Nachteile, die diese Art der Fütterung mit sich bringt?

    Dafür ist es von Nutzen, einmal zu betrachten, wie denn Pellets eigentlich hergestellt werden.
    Zunächst werden die Zutaten, also Obst, Gemüse oder Kräuter sehr fein gemahlen. Unter Druck und Hitze werden sie dann in Form gepresst.
    Bereits an dieser Stelle gibt es allerdings das erste Problem, denn oft ist die Temperatur beim Pressen der Pellets so hoch, dass hitzeempfindliche Vitamine zerstört werden.
    Um diesen Verlust wieder aufzuwiegen, müssen den Pellets anschließend wieder künstlich Vitamine zugesetzt werden.
    Problematisch ist auch die Beschaffenheit der Pellets. Werden sie ins Mäulchen genommen, ist es, damit die Pellets geschluckt werden können, nicht nötig, dass das Kaninchen diese richtig kaut, da sie keine ausreichend langen Fasern enthalten. Oft werde sie lediglich mit den Backenzähnen zerquetscht. Bei dem Verzehr der Pellets findet also der notwendige Abrieb der Backenzähne so gut wie gar nicht statt. Das Kauen der Nahrung ist aber für die Durchblutung des Kiefers und dem damit verbundenen korrekten Wachstum der Zähne, und nicht zuletzt auch der Abrieb der Backenzähne, enorm wichtig!
    Ein weiteres Problem stellt sich auch bei den verarbeiteten Pflanzen selbst.
    Für die Herstellung werden leider oft keine reinen Biofrüchte verwendet.
    Besonders getrocknetes Obst ist sehr anfällig gegenüber Parasitenbefall, weshalb die Früchte während des Trocknungsprozesses mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel, dem Nervengas Methylbromid, begast werden, welches im Verdacht steht, bereits in geringen Mengen krebserregend zu sein. Der Einsatz von Methylbromid ist außerdem auf den Verpackungen nicht kennzeichnungspflichtig!
    Auch werden Früchte, damit sie nicht dunkel und unansehnlich werden, mit einer Schwefelverbindung behandelt, die in hohen Dosen ebenfalls gesundheitsschädigend ist.
    Selbst wenn der Hersteller vermerkt, dass die verwendeten Früchte nicht geschwefelt wurden, so sei doch erwähnt, dass der Einsatz von Schwefel erst ab einer Menge von 10 Milligramm pro Kilogramm kennzeichnungspflichtig ist. Es ist also durchaus möglich, dass selbst Früchte, die nicht gekennzeichnet sind, behandelt wurden.

    Bei Kaninchen verhält es sich außerdem so, dass grobe Nahrung recht schnell den Darm passiert, da diese zügig weiter geschoben werden kann.
    Da die in den Pellets verwendeten Zutaten aber sehr fein vermahlen wurden, hat der Nahrungsbrei mit seiner feinen Struktur eine viel längere Verweildauer im Darm des Kaninchens, dementsprechend können diese Schadstoffe viel besser aufgenommen.
    Außerdem kann es durch den verlängerten Aufenthalt des Futterbreis zu Fehlgärungen kommen.


    Nun gibt es Obst, Gemüse und Kräuter aber nicht nur in pelletierter Form, sondern auch getrocknet.
    Allerdings sind auch diese Futtermittel nicht ganz so unproblematisch, wie es von vielen angenommen wird.
    Zunächst einmal fehlt es getrocknetem Obst, Gemüse und Kräutern an einem :Wasser.
    Und bereits an dieser Stelle können Probleme auftauchen.
    Kaninchen nehmen einen großen Teil ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung auf, mit frischem Gemüse, Gräsern, Kräutern und Obst.
    Wird nun an Stelle von frischem getrocknetes Futter gereicht, so ist das Kaninchen gezwungen, das Wasser, das es nicht über sein Futter aufnimmt, über das Trinken aus dem Napf zu ersetzen. Leider tun dies jedoch nicht alle Kaninchen.
    Die Kaninchen nehmen also weniger Wasser auf, setzen dem zufolge auch weniger Urin ab, die Nieren und die Blase werden nicht mehr in dem Maße durchgespült, wie bei der Ernährung mit frischem Futter. In Folge dessen fällt es Calciumkristallen viel leichter, sich beispielsweise in der Blase zu sammeln und dort zu Blasenschlamm und –steinen zu führen.


    Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass in getrocknetem Gemüse Zucker und Stärke frei vorliegen.
    Zucker und Stärke sind Energielieferanten, sowohl für das Kaninchen als auch für die im Blinddarm befindlichen, wichtigen Bakterien
    In frischem Gemüse sind Zucker und Stärke durch intakte Zellwände der Pflanzenzelle geschützt.
    Die Zellwände bestehen wiederum aus Zellulose, die allgemein sehr schwer verdaulich ist.
    Zellulose ist ein sehr langkettiges Molekül, das in Verbindung mit Wasser sehr flexibel und widerstandsfähig ist.
    Beim Kaninchen kann Zellulose nur im Blinddarm verdaut werden, weil nur dort die wichtigen Bakterien für diesen Vorgang vorhanden sind.
    Während das frische Gemüse also durch den Verdauungstrakt wandert, sind der Zucker und die Stärke in einer Art "Käfig" aus Zellulose also sehr gut geschützt und gelangen nun in den Blinddarm des Kaninchens.
    Erst dort gibt es die wichtigen Blinddarmbaktieren, die in der Lage sind, die Cellulose zu zersetzen. Als "Belohnung" für ihre Arbeit erhalten diese Baktieren dann den im Zellulosekäfig eingeschlossenen Zucker und die Stärke. Diese liefern den Blinddarmbakterien Nahrung, welche das Wachstum dieser wichtigen Bakterien unterstützt.
    Wird dem frischen Gemüse nun das Wasser entzogen, so verliert auch die Zellulose ihre Stabilität. Der "Käfig", der Zucker und Stärke vorher bis zur Ankunft im Blinddarm geschützt hat, ist nun "morsch", er kann Zucker und Stärke nicht mehr schützen. Bis zum Blinddarm ist der Weg fürs Futter aber noch weit und ehe das Futter im Blinddarm ankommt, muss es erst einmal andere Teile des Darms passieren. Hier lauern allerdings auch noch andere Bakterien. Beim frischen Gemüse waren Stärke und Zucker durch ihren Zellulosekäfig geschützt, da dieser Käfig aber nun morsch ist, fällt es anderen Bakterien leicht, an den Zucker und die Stärke zu gelangen. Aufgrund des plötzlichen, hohen Nahrungsangebots können nun auch im Kaninchendarm ungeliebte Bakterien sich stark vermehren.
    Die wichtige Zusatznahrung für die Blinddarmbakterien ist also schon vorher gefressen worden, es gibt kein Zusatzfutter für die wichtigen Bakterien, die unter Umständen schädliche Bakterien können sich hingegen durch die bereits vorher erhaltenen Energie sehr gut vermehren.
    Auf diese Weise kann die Darmflora des Kaninchens dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten, es wird unter Umständen anfälliger und hat häufiger Probleme mit der Verdauung.

    Außerdem ist es gerade bei Obst und Gemüse meist sehr einfach, an diese heran zu kommen, es kann frisch im Supermarkt oder beim Bauern bezogen werden, und selbst wenn es mal die eine oder andere Sorte nicht zu kaufen gibt, so bleiben meist genügend andere Alternativen um Frisches zu füttern.

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    AW: kaninchen trinkt viel

    Das Problem mit der Gemüseschlepperei (schon bei drei Tieren ist der Verbrauch immens - jedenfalls bei meinen...) und der Organisation (ich jedenfalls habe keine große Lust mehrere Supermärkte abzuklappern, weil ich nicht alles bekomme) kann man umgehen, wenn man einfach so ne Abokiste bestellt. Bei uns kostet das keine extra Liefergebühr und ich bekomme immer alles frisch und in den Mengen, die ich benötige und immer alles, was ich brauche. (und Öko-bio ist es auch noch).
    Und weil ich letztens genau dieses Thema bei einer Kaninchen haltenden Nachbarin auch hatte: Den Tieren fehlt nix (in Bezug auf Vitamine etc) und satt werden sie auch....
    Der Zeitaufwand ist etwas größer, weil (zumindest mach ich das so) das Gemüse auch geputzt und geschnitten werden muss (sonst trägt einer immer die Möhre weg, an der zufällig gerade ein anderes Tierchen knabbert *g* - als ob nicht genug da wäre...)
    Heike

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