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  1. Inaktiver User

    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Hallo Xanidae,

    wir haben gute Bekannte, die uns besuchen mit Hund - Labrador. Im Haus, also im Wohnzimmerbereich, wo wir uns befinden, ist er während des Besuches angebunden. Unsere Katzen (reine Wohnungskatzen) sind dann im UG verschwunden. Aber weder von Hund noch Katz gibt es irgendwelche "handfesten" Aggressionen.

    Ebenso hatte mein Schwager eine Golden Retriever-Hündin, die wir für ca. 14 Tage bei uns aufnahmen, als er verreiste und die keine Katzen gewohnt war. Anfangs blieb die Hündin im Vorraum, dann haben wir die Zwischentür zur Wohnung aufgemacht, weil keine Anzeichen einer Aggression zu bemerken waren, sie nur mit dem Schwanz gewedelt hatte und Anschluß bei den anderen suchte, allerdings war dann auch noch unsere kleine Yorkshire-Hündin dabei. Wir hatten keinerlei Probleme mit allen Tieren (ist sicher eine große Ausnahme und wir hatten Glück). Wir ließen sie auch tagsüber, wenn wir nicht zu Hause waren, zusammen. Es passierte nichts.
    Euer Besuch muss mit Nachdruck seinem Hund sagen, dass er den Katzen nichts tun darf. Nun den Katzen kann man das gleiche schlecht beibringen, aber wenn sie wie bei Dir sowieso getrennt sind (im OG), würde ich es allemal wagen. Normalerweise herrscht im Haus Burgfrieden, das kann man Tieren beibringen. Vielleicht kennt jemand die Bücher des Tierverhaltensforschers Lorenz?

    Draußen im Freien ist das eine andere Sache, das ist der Jagdtrieb beim Hund, alles, was wegläuft wird verfolgt, das ist normal, auch bei Hunden, die mit Katzen aufwachsen.

    Labradors und Golden Retrievers sind bekannt für ihre Gutmütigkeit. Meine Schwägerin sagte immer, sie haben ein sanftes Maul. Selbst wenn ihre Retrieverhündin ein Karnickel aus dem Feld im Maul heimbrachte, hatte sie es immer weich aufgenommen und nie totgebissen oder verletzt.

    Good Luck mit Deinem Besuch.
    P.
    PS: Junia, das war ein dummer unglücklicher Zufall. Natürlich sollte nicht auf dem Arm des Menschen der allererste Kontakt einer Katze mit einem Hund erfolgen. Man muß ihnen schon Ausweich- und Fluchtmöglichkeiten ermöglichen.
    Geändert von Inaktiver User (14.01.2008 um 19:46 Uhr) Grund: ...

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    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    PS: Junia, das war ein dummer unglücklicher Zufall. Natürlich sollte eine Katze nicht auf dem Arm des Menschen der allererste Kontakt mit einem Hund erfolgen. Man muß ihnen schon Ausweich- und Fluchtmöglichkeiten ermöglichen.
    Ja, blöder Zufall - es war von uns nicht mit Absicht herbeigeführt. Die Frage wäre eher ob man seiner Katze im eigenen Revier einen Anlass zum Flüchten und Ausweichen geben muss. Es soll übrigens auch Katzen geben, die den Angriff nach vorne wagen und der Hund bekommt eines auf die Nase.
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    Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen" meint - also praktisch: liegen lernen (R. Gernhardt)

  3. Inaktiver User

    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Junia,
    was glaubst Du, wie "blöde" der Hund guckt, wenn die Katze sitzen bleibt und nicht dem Reflex des Abhauens folgt, möglichst noch auf einer erhöhten Stelle und dem Hund eins auf die Nase gibt.
    Das wird er sich für ewig und immer merken (oder aber er wird zum regelrechten Katzenhasser, kann ja auch passieren ). Ich weiß auch nicht, ob man reine Jagdhunde "umpolen" kann zu Katzenliebhaber oder -Dulder?
    P.

  4. Inaktiver User

    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Zitat Zitat von junia
    Die Frage wäre eher ob man seiner Katze im eigenen Revier einen Anlass zum Flüchten und Ausweichen geben muss.
    Eben nicht, genau meine Position
    Und das ganz unabhängig davon, ob der betreffende Hund ein Katzenliebhaber oder -dulder ist oder die Katze ab- oder draufhaut, das muss ich gar nicht wissen. Katze empfindet Hund als Eindringling, als Bedrohung. Selbst wenn nichts passiert, den Stress muss ich meinen beiden (und mir!) nicht antun.

  5. Inaktiver User

    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Zitat von junia
    Die Frage wäre eher ob man seiner Katze im eigenen Revier einen Anlass zum Flüchten und Ausweichen geben muss.
    Zitat
    Eben nicht, genau meine Position

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Mit Revier meint Ihr im Freien? Innerhalb des Hauses gibt es doch genug Ausweichmöglichkeiten, und wenn es nur die Schränke sind. Die TE sagt doch, dass sie die Katzen im OG unterbringen will und kann. Ich sehe da überhaupt kein Problem, wir hatten schon immer Hunde und Katzen, auch fremde Hunde in Pension, da gab es keinen Stress, der wird oft von den Besitzern gemacht.
    P.

  6. Inaktiver User

    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Labradors und Golden Retrievers sind bekannt für ihre Gutmütigkeit. Meine Schwägerin sagte immer, sie haben ein sanftes Maul. Selbst wenn ihre Retrieverhündin ein Karnickel aus dem Feld im Maul heimbrachte, hatte sie es immer weich aufgenommen und nie totgebissen oder verletzt.
    Kleiner Einwurf nur: Darauf kann man sich nie verlassen. Retriever sind tatsächlich sehr gutmütig, aber daraus würde ich niemals schließen, dass sie z. B. Katzen gegenüber ebenfalls gutmütiger reagieren, als andere Hunderassen. Ich habe so einen gutmütigen Labrador, die Dame ist allem und jedem gegenüber freundlich, wohlgesonnen, gutmütig. Aber Katzen? Vergiss es. Entweder wäre die Mieze hinterher alle oder (und das vermute ich eher) ich müsste meiner Schwarzen beim Tierarzt diverse spitze Krallen aus der Schnauze entfernen und diese flicken lassen.

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    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Wir haben ja nun beides: 4 große Hunde und 2 Katzen und 2 Papageien. Verstehen sich alle. ABER: Wenn Besuch kommt mit kleinem Hund ist das kein Problem, bei Besuch mit großem Hund, das geht nicht... obwohl der große Hund auch bekannt ist. Katze eins und Besuchshund hassen sich, beidseitig, Papagei eins und Besuchshund hassen sich, beidseitig, Papagei zwei hat Schiss, Katze 2 hat Schiss. ERGO: Hier wird getrennt. Vögel und Katzen in eine Ecke, Besuchshund mit unseren Hunden in die andere Ecke (die Hunde verstehen sich untereinander alle, sonst wär's unmöglich). Zum Glück versteht das auch jeder... fremden grossen Hund bei uns, wäre auch ein Problem... aber im Zweifelsfall haben wir noch einen Riesenzwinger mit Riesenhütte drauf wenn denn alles nix hilft.

    Woodstock
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

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    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Labradors und Golden Retrievers sind bekannt für ihre Gutmütigkeit. Meine Schwägerin sagte immer, sie haben ein sanftes Maul. Selbst wenn ihre Retrieverhündin ein Karnickel aus dem Feld im Maul heimbrachte, hatte sie es immer weich aufgenommen und nie totgebissen oder verletzt.
    Halbwegs OT:
    Solche Aussagen halte ich für ziemlich fahrlässig und so pauschal für ebenso unsinnig wie die Zuschreibung einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit zu einzelnen Rassen.
    Retriever sind eine Form der Jagdhunde - das sollte man nicht vergessen. ja klar, ihre Aufgabe war das Apportieren, nicht das erlegen und trotzdem bleiben es Jagdhunde und ich kenne WEIT mehr als einen Retriever (eigentlich ist es die große Mehrzahl), die mit Kaninchen und Co ganz kurzen Prozess machen und daher nur an der Schleppleine im Feld laufen.
    Genau diese Aussagen der "automatisch zugeschriebenen Gutmütigkeit" und das Attribut "perfekter Familienhund" hat dazu geführt, dass die Zahl der Beißvorfälle mit diesen Hunden in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen ist. Es sind eben keine Kuscheltiere, die sich von alleine erziehen, es sind Hunde, die mit all ihren Bedürfnissen respektiert werden wollen und wenn dies nicht geschieht, wie jeder andere Hund auch, das Raubtier durchblicken lassen können, das letztlich in jedem Hund steckt.
    Aber das nur mal am Rande.

    Was das Katzenproblem betrifft, so sehe ich persönlich da ehrlich gesagt kein so gravierendes Problem, solange man die Tiere trennt. Sprich, wenn der Hund definitiv das Obergeschoss nicht betritt, die Katzen dort aber alles nötige für sich haben, müssen die tiere sich doch gar nicht über den Weg laufen. Daher sehe ich ehrlich gesagt gar kein Problem
    Gut, ich halte nun zufällig Hunde und Katzen zusammen, aber ich habe auch vorher ca. 14 Jahre nur Katzen gehalten und da hatten wir auch sporadisch Hundebesuch. die einzigen, die geschützt werden mussten, waren die Hunde, da eine unserer Katzen ein echtes Kampftier war und einem Besuchshund vom Kratzbaum aus auf den Rücken gesprungen ist und ihn richtig derb blutig gebissen hat. Daher haben wir es danach halt so gehandhabt, die Katzen in einen speraten Wohnungsteil (2 zimmer, mit allem wichtigen drin) zu sperren, so lange der Hund da war, bzw. zumindest so lange bis der hund am Platz war wo er sein sollte und dann die Tür zum Hund eben geschlossen und die katzen wieder rausgelassen. Aber es war immer eine tür dazwischen geschlossen.
    Das war aber auch nur nötig, wegen unserer Kampfkatze. Die andere ist halt solange der Hund da war oben auf den Küchenhängeschrank gesprungen, war dort in sicherheit (wusste das auch) und hatte den Feind im Auge. kaum war er weg, kam sie wieder runter und inspizierte alles mit gerümpfter Nase. Probleme hatten wir dadurch nie in Sinne von überdauernder Ängstlichkeit, Wegbleiben o.Ä.

    Generell keine Hunde in eine Wohnung zu lassen wo Katzen gehalten werden, nunja, ich kann es nachvollziehen, finde es persönlich etwas übertrieben, aber das muss jeder selbst entscheiden. Es gibt nunmal Freundschaften und Bekanntschaften, die dann daran zerbrechen - da muss sich dann eben der Katzenhalter fragen, ob es das wert ist. Ich z.B. würde niemals über Nacht ohne meine Hunde wegfahren und auch Ganztagesbesuche finden mit Hund oder gar nicht statt. Wohnt jetzt eine freundin von mir so weit weg, dass Besuche mal so eben an einem Nachmittag nicht möglich sind, hängt an der frage, ob ich meine Hunde mitbringen kann, das Fortbestehen des Kontaktes.
    Wenn man sich dann gegen die Freundschaft und für das Seelenheil seiner Katzen entscheidet, akzeptiere ich das aber und kann es auch nachvollziehen. Ich selber habe meiner besten Freundin damals die Freundschaft aufgekündigt, weil sie Hunde nicht mag (oder besser gesagt hasst) und unmögliche Forderungen an mich gestellt hat, was Rücksichtnahme auf ihre Befindlichkeiten betrifft. So verstünde ich natürlich auch eine umgekehrte Entscheidung zu Gunsten von Katzen.
    Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!

  9. Inaktiver User

    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Mit Revier meint Ihr im Freien? Innerhalb des Hauses gibt es doch genug Ausweichmöglichkeiten, und wenn es nur die Schränke sind. Die TE sagt doch, dass sie die Katzen im OG unterbringen will und kann. Ich sehe da überhaupt kein Problem, wir hatten schon immer Hunde und Katzen, auch fremde Hunde in Pension, da gab es keinen Stress, der wird oft von den Besitzern gemacht.
    P.

    Wir z.B. haben genau 3 Zimmer plus Küche und Bad, z.T. ohne Türen und daher zugänglich für die Katzen. Die müssen da auch durchkönnen, um zu ihrer Klappe zu kommen. Der Garten ist eingezäunt und mit Tor, da wir gleich an einem Spazierweg wohnen, an dem viele Hunde frei laufen und sich sonst in unsern Garten verirren. Das ist glaube ich in diesem Zusammenhang mit "Revier" gemeint, besser ist eigentlich "geschützter Raum" oder "Zuhause". Und innerhalb von diesem geschützten Raum ist in unserm Fall eine Abtrennung von einem Besuchshund schlicht nicht drin, daher unser grundsätzliches "Wir müssen draußen bleiben" für Hunde.

    Sollte ich eines Tages mal zu einem Haus mit drei Stockwerken und/oder Einliegerwohnung kommen, sähe das vielleicht wieder anders aus aber das entscheiden wir, wenn's soweit ist.

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    AW: hundebesuch - wie erstkontakt mit katzen gestalten?

    @Ragna: kann ich voll und ganz verstehen! Wir haben nun das Glück trennen zu können... leider ist der Besuchshund (groß) hier immer im Stress, weil auch im Garten muss er an die Leine (hier eine lange Kette) alldieweil im 2. Teil des Gartens Schafe sind, die sonst gnadenlos gejagt würden, dafür springt die sonst so faule dicke Hündin sogar über einen Wassergraben... Drinnen hängt sie vom Hellwerden bis zum Sonnenuntergang am Fenster und guckt *Hunde TV* (= Schafe), unsere 4 interessiert das gar nicht, weil jeden Tag da.

    Gruss
    Woodstock
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