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  1. Inaktiver User

    Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Hallo!

    Nach reiflicher Überlegung möchte ich mich nun unter die Katzenmamas gesellen

    Die Fragen, die mir jetzt noch im Kopf herumgeistern lauten nun:
    - Rassekatze oder Mischlingskatze?
    - Hauskatze oder Freigänger?
    - Eine Katze oder zwei Katzen?

    Zu meinen Eckdaten:
    Ich bin 24
    arbeite Vollzeit
    lebe alleine in 72-qm-Wohnung (mit großem Balkon und Garten)

    Ich habe mich ja eigentlich in die Ragdoll-Kätzchen verliebt, eine frühere Freundin hat so eine und ich find sie supersüß und so wie ich mich über die Rassemerkmale informiert habe, würde eine Ragdoll auch ganz gut zu mir passen, denke ich.

    Zum Freilaufen: ich wohne in einem kleinen Dorf, großer Garten ist vorhanden, wohne im Erdgeschos. An sich optimale Freilaufmerkmale ABER: unsere früheren Katzen (bzw die Katzen meiner Oma) wurden allesamt nicht älter als 5 Jahre. Manche wurden vergiftet, manche wurden überfahren, andere verschwanden einfach. Da habe ich doch große Zweifel, bzw tendiere eher zu einer Hauskatze. Was meint ihr?

    Und würdet ihr bei mir eher zu einem oder zu zwei Kätzchen raten? Arbeite ja wie gesagt Vollzeit, da wär eine Katze vielleicht doch ein bisschen einsam den Tag über. Dann lieber ein Geschwisterpärchen? Kater? Katze? Beides?

    UND: wo finde ich Kontaktadressen? Gibts da Insidertipps?
    Vom Züchter möchte ich eigentlich keine Katze holen, denn 300-600 Euro ist mir einfach zu viel. Schutzgebühr bin ich natürlich bereit zu zahlen, aber die 100 Euro pro Katze sollte es nicht unbedingt übersteigen.
    Eine Tierheimkatze kommt nicht infrage, ich habe da leider schon zu viele schlechte Erfahrungen mitbekommen.

    Grüße, Zitronensonne

  2. User Info Menu

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Wenn Du noch ein bisschen wartest, kommen die Frühjahrskätzchen. Und dann gibt es auch in den Tierheimen ganz viele junge, bezaubernde Kätzchen.

    Ich persönlich tendieren nicht zu Rassekatzen, es gibt genug arme Tiere, die Hilfe brauchen.

    LG Sabine

  3. User Info Menu

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Da du Vollzeit arbeitest solltest du zwei nehmen, am besten Geschwister aus einem Wurf.

    Meine Erfahrung ist, wenn du einen Garten hast und sie mitbekommen dass du da raus gehst, hast du keine ruhige Minute mehr.

    Kannst du den Garten katzensicher einzäunen lassen? Hab ich auch gerade mit meinem gemacht. Kostet zwar was ist aber die Sicherheit der Tiere und deinen Seelenfrieden wert.

    Ich bin immer für TH Tiere. Sie haben die wenigsten Chancen ein liebevolles zu Hause zu finden.
    .
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  4. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Den Garten kann ich leider nicht katzensicher einzäunen, selbst beim Balkon wirds schon schwierig.

    Grundsätzlich wäre ich auch für ein Tierheimtier, aber habe leider schon selbst schlechte Erfahrungen mit einem Tierheimtier gemacht und bekomme auch viel bei Freunden mit.
    Für mich kommts einfach nicht mehr infrage, auch wenn ich es super finde, wenn jemand einem Tierheimtier ein neues Zuhause gibt.

    Ok, also im Frühling gibts dann mehr, gut, das Warten ist nicht so das Problem, eilt ja nicht. Aber wo finde ich dann etwas?
    Internet-Tiermarkt???

  5. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Wenn Du auf dem Dorf wohnst, gibt es bestimmt genug Katzenbabies im Fruehjahr. Oft genug werden die Wuerfe auch im Anzeigenblatt annonciert. Oder eben Tierheim - wenn die kittens da nicht lange drin sind, sehe ich damit kein Problem. Meine persoenliche Meinung ist, dass eine normale Feld- und Wiesenkatze eine Robustheit hat, die gezuechtete Rassekatzen nicht haben. Und ja, auf jeden Fall zwei.

  6. User Info Menu

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Hallo,

    meine Empfehlung lautet:

    - mind. zwei Katzen (ist ein Muss wenn man arbeitet!)
    - in jedem Fall Wohnungskatzen - die durchschnittliche Lebensdauer von Freilaufkatzen liegt sicher nich höher als 5 Jahre, alle Monate gibt es hier einen Thread "meine Katze wurde überfahren"
    - ob du eine Rassekatze nimmst oder nicht ist Geschmackssache. Sollten es kleine Rassekatzen werden, sollten sie unbedingt von einem Züchter und mit Papieren sein. Ein verantwortungsvoller Züchter lässt nämlich auf rassetypische Krankheiten prüfen, Impfen, Entwurmen und manchmal auch schon kastrieren. Alternativ gibt es auch "Rassekatzen in Not" die dann natürlich schon etwas älter sind, was durchaus seine Vorteile hat - sie nehmen dir in jugendlichem Spielwahn nicht die Wohnung auseinander, man kann mehr über den Charakter sagen, etc. Tierheime haben ebenfalls hin und wieder Rassekatzenmischlinge. Tierheimkatzen gibt es sehr sehr viele und es gibt fast in jedem Tierheim auch Hauskatzen an die man locker sein Herz verliert, dazu noch ein gutes Werk tut und das gesparte Geld in einen guten Kratzbaum investieren kann, denn Rassekatzen von einem verantwortungsvollen Züchter kosten in jedem Fall 300€ - 800€.

    Gruß Junia
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    Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen" meint - also praktisch: liegen lernen (R. Gernhardt)

  7. User Info Menu

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Oder man gibt das "gesparte" Geld aus, um die Katze erstmal wieder gesund zu bekommen.

    Wobei ich jetzt nicht davon abraten will, ein Tier aus dem Tierheim zu holen. Man sollte nur wirkilch ganz genau hinschauen und sich informieren. Und auch die Aussagen des TH-Personals kritisch hinterfragen (Leidvolle Erfahrung). Wir haben mit unserem Kater einen absoluten Glücksgriff getan und würden ihn um nichts in der Welt wieder hergeben. Auch wenn er krank war, als er zu uns kam. Und seit dieser Woche wohnt nun auch noch Nummer zwei bei uns, der auch ganz langsam anfängt unser Herz zu erobern. Er ist sehr ängstlich und verunsichert, aber die ersten guten Zeichen gab es schon. Er ist übrigens auch aus dem Tierheim.

    Für uns war es richtig, erst einen Kater zu holen, weil er ja schon krank war, als wir ihn bekamen und er so in Ruhe gesund werden konnte. An sich würde ich aber sonst auch gleich zwei nehmen. Erspart einem die spätere Zusammenführung.

    Falls Du doch zu Rassekatzen tendierst, würde ich die Rasse mal googeln, da findest Du sicher eine Seite des Züchterverbandes, wo Dir dann weiterhgeholfen werden kann. Auf jeden Fall darauf achten, dass die Zucht seriös ist und verantwortungsfall gezüchtet wird.

    Viel Spaß beim Suchen. Du wirst sicherlich die passenden Fellnasen finden.

    LG Phoebe

    Ach so, noch zum Thema Freigang. Unsere bleiben drinnen, bis wir ihnen gesicherten Freigang bieten können. Ich möchte nicht eines Tages, einen der Beiden tot am Straßenrand finden. Oder gar nicht wissen, was mit ihm passiert ist.
    Das Leben ist buuunt!

  8. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Eigentlich tendiere ich ja auch eher zur "Normalkatze" also keine Rassekatzen, mir gefallen halt nur die Ragdolls so gut.
    Habe jetzt mal beim stöbern im Internet ein Geschwisterpärchen entdeckt, halb Karthäuser, halb Promenade Sehen ganz süß aus

    Mit TH ist es halt so, dass meine Familie einen vermeintlich gesunden Hund aus dem Tierheim geholt hat. Tierarzt hat dann festgestellt, dass Hund schon jahrelang chronisch krank ist! Meine Eltern haben ihm noch zwei schöne Jahre gemacht, aber dann mussten sie ihn einschläfern lassen, weil er ununterbrochen Schmerzen hatte. Aber gerade der "Betrug" vom TH fanden wir schon krass, da er als gesunder junger Hund vermittelt wurde.
    Zwei befreundete Paare haben jeweils eine bzw zwei Katzen aus dem Tierheim, davon ist eine schwerst verhaltensgestört, die andere nach 2 Jahren von meiner sehr katzenerfahrenen Freundin immer noch nicht stubenrein und die dritte ist einfach nur scheu und reagier auf alles alltägliche panisch.
    So viel Respekt ich davor habe, ein Tier aus dem Tierheim zu holen(bei Käfigtieren würde ich es selbst wieder tun), so sehr bin ich persönlich doch davon abgeschreckt.

    Ich hatte schon mit zwei gerechnet
    Aber was ist besser als eine Fellnase? Zwei Fellnasen :-))

    Wie ist das denn bei Geschwistern? Besser ein Pärchen oder gleichgeschlechtlich? Und dann lieber Kater oder Kätzinnen?

    P.S: ich hatte früher als Kind immer Katzen, bin also nicht ganz unerfahren, aber bei der Auswahl bin ich wirklich noch ein Neuling, die Kätzchen die wir früher hatten, waren fast immer Findelkinder oder wir haben sie vor der "Ermordung" gerettet....Und waren also eher Spontanfamilienzuwächse.

  9. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Ich bin zu meinen Katzen gekommen, indem ich einfach allen, die ich weitläufig kenne, erzählt habe, dass ich zwei Katzenbabies nehmen möchte. Da bekam ich dann einige Angebote.
    Tierheimkatzen würde ich auch nicht nehmen, ich finde die Schutzgebühr dreist, falls die Katze noch nicht kastriert und geimpft ist (gerade ersteres wird bei einem Baby wohl nicht der Fall sein).

  10. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für Katze ist gefallen - und wie gehts weiter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ....
    Eine Tierheimkatze kommt nicht infrage, ich habe da leider schon zu viele schlechte Erfahrungen mitbekommen.

    ...:
    Überleg mal:
    Möchtest du ein kleines Kätzchen extra für dich in die Welt setzen lassen?
    Magst du einem armen Kätzchen die Freiheit rauben?
    Möchtest du das Kätzchen extra für deine Wohnung produzieren lassen?

    Wenn du einem armen, verlassenen, nicht gewollten Kätzchen, das bereits seinen Platz hier auf der Welt bekommen hat, ein besseres Leben schenken willst, dann geh bitte ins Tierheim.

    Erstmal an die bereits lebenden Geschöpfe denken.
    In deiner Wohnung wäre für die das Paradies, im Gegensatz zum Tierheim.

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