... die im Haus eine (Katzen-)Toilette benutzen?
Ich habe das mal am Rande gehört. Hat jemand Erfahrungen mit der entsprechenden Rasse?
Ich gebe zu, dass ich endlich mal wieder im Leben seit meiner Kindheit Haustiere haben möchte... aber die Bedingungen nicht einfach sind.
Katzen mag ich nicht einsperren, Hamster sterben so schnell und ein "richtiger" Hund, ich weiß nicht, ob ich ihm gerecht werden kann (dann muss ich ja jeden Tag 10 km joggen)... daher phantasiere ich gerade herum von 2 kleinen Hündchen, die sich zuhause auch mal alleine beschäftigen können, sonst aber überall hin mit können
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Zur Not - das schicke ich mal voraus - wird es wieder ein Hamster
, mit denen hatte ich immer viel Freude und es waren meine persönlichen "Wohnungsfreiläufer", die auf Ruf zu mir gekommen sind...
Also, zum Thema zurück: Kennt jemand solche Hunde, die auch im Katzenklo mal "Gassi" gehen?
Antworten
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16.12.2007, 11:03Inaktiver User
Gibt es wirklich diese Hunde...
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16.12.2007, 14:26Inaktiver User
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Ich hoffe, Du meinst diesen Beitrag als Witz, ja?
Grüssle
Seawasp
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16.12.2007, 15:20
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Oh nein, vergiss das mit dem Hund schnell wieder...Bitte...
Nur mal zu Info: Ein Gassigang ist doch für einen Hund nur SEKUNDÄR da, um sich zu lösen. Sicher kann man einem kleinen Hund prinzipiell beibringen, ein Katzenklo zu benutzen (aber was das mit der Rasse zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel
), nur erstetzt es absolut nicht den Gassigang... Angenommen du hättest direkt vor der Tür nen kleinen Garten, würde 3 mal täglicher Auslauf darin den Gassigang auch nicht ersetzen! Das geht mal, wenn Hund oder Herrchen schwer krank oder verletzt, aber nicht als generelle Option.
Daher - ganz und völlig unabhängig von der Katzenklofrage - hast du nicht 2 Stunden täglich Zeit und Lust mit deinem Hund Gassi zu gehen und zu arbeiten (Apportieren, Klickern, Unterordnung, Suchspiel - auch geistig müssen Hunde ausgelastet werden), lass es sein. Zumindest mit einem jungen Hund.
Eine Alternative könnte - wenn du keine Sportskanone bist - ein alter, kranker oder behinderter Hund aus dem Tierheim sein, der nicht mehr so viel laufen kann oder darf. Da alte Hunde nicht so lange einhalten können, musst du natürlich trotzdem mehrfach täglich mit ihm raus (nen alten Hund noch ans Katzenklo zu gewöhnen wir sicher schwierig), aber dann müssen es eben keine Gewaltmärsche mehr sein. Gesitige Auslastung über Spiel, Unterordnung und Nasenarbeit brauchen diese Hunde aber auch.Geändert von murmeltier (16.12.2007 um 16:00 Uhr)
Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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16.12.2007, 15:51
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
bleib bitte bei hamstern. stofftiere wären aber noch besser geeignet.
kopfschüttelnd, fio.I slipped into the embrace of my wraparound shades.
T.C.Boyle
Don`t trust a perfect person and don´t trust a song that´s flawless.
21Pilots
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16.12.2007, 16:20
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Glueckskatze007,
du musst mit deinem Hund nicht 10 km am Tag joggen! Das greift nur, wenn du einen Husky, Windhundähnlichen oder andere Tiere mit derartigem Bewegungsbedarf hast.
Sonst tut es mindestens 2-mal am Tag (ich versuche wenigstens, wenn ich frei habe, 3-mal als Mininum hinzukriegen) eine Runde. Hast du zwischendurch wenig Zeit, kann es auch die "kleine" Runde von 10 min sein, um alles "abzulassen". Für die Schnüffelarbeit und das Kontaktieren anderer Hunde ("markieren" als ne Art sms an die anderen
) ist aber eine große Runde am Tag fällig, und das bei JEDEM Wetter! Da gilt nicht: oh es regnet, ich geh nicht. Das kannst du dann vergessen.
Aber das Laufen mit dem Tier hat zumindest für mich den schönen Nebeneffekt, dass ich seit 7 Jahren (so jung ist mein kleiner Dackel) kaum krank bin, eine Grippewelle andere für 14 Tage ins Bett wirft, mich aber nur 5 mal niesen lässt und dass ich beim Laufen wunderbar die Seele baumeln lassen kann.
Meine Runden umfassen den möglichen Zeitraum zwischen 10 min und 2,5 Stunden, je nach vorhandener Zeit, nach Helligkeit (gewisse Runden wie über die Felder sind nicht beleuchtet, daher abends nicht zu empfehlen) und nach Wetter (im Regen gehe ich natürlich befestigte Straßen, damit uns beiden nichts passiert).
Also: solltest du nicht gewillt sein, das alles hinzunehmen, auf Zuruf deines Hundes ("ich muss mal dringend") Sonntag Nacht aus dem Bett zu springen und ein paar Meter zu gehen bzw. auch deinen Urlaub danach zu planen, ob er mitkann oder nicht, dann bleib wirklich bei Hamstern.
Ich liebe dieses Tier, er macht mir viel Freude, aber ich verzichte auch auf einiges wie halt unbeschwertes Wegfahren über mehrere Tage, wenn ich ihn nicht gut versorgt weiß. Und ich mache das gern. Wenn du das NICHT sagen kannst, ist ein Hund nichts für dich.
PS: Ich habe auch erst mit 33 meinen ersten Hund gehabt. In meiner Familie gab es KEINE Haustiere bis dato. Wir hatten als Kinder nicht mal Vögel, Hamster oder Meerschweinchen.Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten. Doch es ist das Loslassen, das die wahre Stärke zeigt.
(unbekannt...)
Darum:
Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt, wenn dieser nötig sein sollte. Eine Schlucht kannst du auch nicht mit zwei kleinen Schritten überwinden.
(David L. George)
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16.12.2007, 17:03Inaktiver User
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Hmpf,
das ist ja was.
Also, ich kann Euch schon beruhigen, ich hatte früher einen Schäferhund, der bekam genügend Auslauf, lief viele Kilometer am Fahrrad usw., lief frei... und ich habe nicht die Absicht, mir einen Hund für die Handtasche anzuschaffen ;-)
Ich überlege nur herum, was ich machen müsste, wenn ich wirklich spät von der Arbeit komme ... einfach, weil es Tierquälerei ist, wenn ein Hund (zwei Hündchen) alleine in der Wohnung sitzen müsste(n).
Tiersitter für Hundeauslauf wäre natürlich auch möglich. Wenn auch teuer.
Und da fiel mir ein - zu Eurer Empörung, ich merke schon - dass ich mal hörte, es gäbe Hunde, die Katzentoiletten nutzen würden.
Das wäre für den Fall der Fälle doch eine Notlösung.
Bitte keine Sorgen machen, ich bin ziemlich sportlich und gehe gerne kilometerlang spazieren/joggen und noch viele Kilometer mehr Fahrrad fahren...und bin bevorzugt eben "draußen"
Daher überlege ich gerade vor mich hin, welches Tier wie in Frage kommen würde (Katzen säßen ja doch viel alleine, gerade weil ich lieber draußen bin
). Und da Hunde Rudeltiere sind, würde ich nie auch nur einen halten (außer, ich wäre immer zuhause
)
Also bitte nicht missverstehen, ich will einfach wissen, ob jemand damit Erfahrung hat. Das hat nichts damit zu tun, dass ich unsportlich wäre
oder ein Wohnungsaccessoire bräuchte
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16.12.2007, 17:17Inaktiver User
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Das war ja meine Frage... ich hatte das mal "aufgeschnappt".
Zitat von murmeltier
Das ist schon klarnur erstetzt es absolut nicht den Gassigang... Angenommen du hättest direkt vor der Tür nen kleinen Garten, würde 3 mal täglicher Auslauf darin den Gassigang auch nicht ersetzen! Das geht mal, wenn Hund oder Herrchen schwer krank oder verletzt, aber nicht als generelle Option.
, ich würde selbst nie nur im Garten bleiben
Naja, habe ich ja schon alles gemacht. Ich weiß ja, was aucf mich zukommt. Falls ich es mache. Ich wohne in einer Stadt und eigentlich finde ich Städte ungeeignet für Hunde. Aber da ich gerne in Park und Umland (Wald) gehe/fahre und wir auch einen großen Auslaufplatz in der Nähe haben, bin ich doch wieder ein wenig "Hunde verlockt"
Daher - ganz und völlig unabhängig von der Katzenklofrage - hast du nicht 2 Stunden täglich Zeit und Lust mit deinem Hund Gassi zu gehen und zu arbeiten (Apportieren, Klickern, Unterordnung, Suchspiel - auch geistig müssen Hunde ausgelastet werden), lass es sein. Zumindest mit einem jungen Hund.
@ all: Danke, dass Ihr EUch so mit meinem Post beschäftigt habt, ich fürchte, ich bin mit meiner Frage völlig falsch "rübergekommen".Eine Alternative könnte - wenn du keine Sportskanone bist - ein alter, kranker oder behinderter Hund aus dem Tierheim sein, der nicht mehr so viel laufen kann oder darf. Da alte Hunde nicht so lange einhalten können, musst du natürlich trotzdem mehrfach täglich mit ihm raus (nen alten Hund noch ans Katzenklo zu gewöhnen wir sicher schwierig), aber dann müssen es eben keine Gewaltmärsche mehr sein. Gesitige Auslastung über Spiel, Unterordnung und Nasenarbeit brauchen diese Hunde aber auch.
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16.12.2007, 18:41Inaktiver User
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Glueckskatze,
einen Hund zu halten, wenn der viele Stunden allein bleiben muss, weil man auf der Arbeit ist, ist Quälerei, und zwar völlig unabhängig davon, ob man nun einen Garten hat, oder bereit ist, abends und morgens jeweils eine Stunde mit ihm zu laufe. Aber ich denke, das ist Dir klar.
Es muss kein Handtaschenhündchen sein, das man mit ins Büro nehmen kann - das geht auch mit den Grossen. Habe ich viele Jahre lang gemacht - alles eine Frage des Trainings und der Rahmenbedingungen.
Grüssle
Seawasp
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16.12.2007, 19:36
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Die Frage wäre natülich, was "viele Stunden" sind...
Und dann finde ich eben auch, dass es einen Unterschied macht, ob man einen der 2 Hunde hat. Dann hängt es auch noch von der Rasse ab - manche Hunderassen (z.B. deine und meine Seawasp
) sind anhänglicher an Menschen, andere (z.B. die nordischen) sind in einem Rudel unter ihresgleichen glücklich und binden sich im Normalfall ohnehin nicht SO eng an den Besitzer.
Dann sehe ich persönlich es immer noch so, dass es darauf ankommt, was sich für den Hund verändert. Einen Welpen (oder auch 2 Welpen) aufzunehmen, in dem Wissen, dass sie schon bald täglich mehr als 3-4 Stunden alleine sein müssen, finde ich unverantwortlich. Und das ganz abgesehen davon, dass 2 Welpen gleichzeitig ohnehin wenig empfehlenswert sind.
Nimmt man aber ein erwachsenes Hundepärchen aus dem Tierheim auf, die oft schon viele Jahre dort sitzen und wenig Vermittlungschancen haben aufgrund von Alter, Rasse o.Ä., halte ich die Alternative in einem neuen Zuhause mit viel Auslauf und dem jahrelang vertrauten Partner täglich 8 Stunden alleine zu sein, für das deutlich kleinere Übel im Vergleich zum oft lebenslangen Tierheimaufenthalt mit Tod im Zwinger. Man muss das also an der Situation, Rasse etc. des Hundes selbst festmachen, finde ich.
Wenn es darauf hinausläuft, dass ein Hund 10 Stunden oder länger täglich alleine wäre, liegt der Fall nochmal anders. Das ist einem Hund nicht zuzumuten.
Und man sollte in meinen Augen bereit sein, wenn man trotz voller Berufstätigkeit einen Hund aufnimmt, der nicht mit zur Arbeit kommen kann, dass man nahezu seine gesamte Freizeit dem Hund widmen muss. Den Hund zur täglichen Arbeit 8 Stunden alleine zu lassen, ist grenzwertig aber unter bestimmten Umständen akzeptabel, finde ich. Dann aber noch mehrfach wöchentlich ohne den Hund feiern und auf Besuch zu gehen, eindeutig nicht.
Ich halte es in der Regel so, dass 8 Stunden am Tag alleine sein an 5 Tagen die Woche das absolute Maximum darstellt, und wenn diese 8 Stunden alleine durch Arbeiten "ausgschöpft" sind, ist eben nebenher nix mehr mit Weggehen ohne Hund zu Freunden, in Disco, Kino, Kneipe, Fitnessstudio o.Ä. Ist man nicht bereit dieses Opfer zu bringen und seine Freizeit in den Schatten seines Hundes zu stellen, sollte man die Anschaffung lassen.
Tolle erwachsene Hundepaare aus dem Tierschutz, findest du übrigens hier: http://www.couch-gesucht.de/html/hundepaare.html
Hundepaare finden SOOOO selten nochmal ein Zuhause, wenn se im Tierschutz landen. Die meisten Leute wollen eben nicht gleich 2. Ich kann nur eindringlich davor warnen, sich 2 Welpen ins Haus zu holen. Das ist selbst für hocherfahrene Hundehalter problematisch, für einen relativen Hundeanfänger sind Probleme vorprogammiert. Unter dem Aspekt de Berufstätigkeit wäre ein Hund alleine allerdings wirklich keine Alternative. Daher wäre es toll, wenn du im Tierschutz fündig würdest.Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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16.12.2007, 19:49
AW: Gibt es wirklich diese Hunde...
Darüber stolper ich noch... Was heißt denn "sonst überall"?
Zitat von Inaktiver User
Es gibt Orte, da haben Hunde in meinen Augen nichts zu suchen, weil es eine Quälerei für den Hund ist! Verrauchte Kneipen, Kirmes/Jahrmarkt, überhaupt sehr laute, volle Örtlichkeiten. Zu Familie und Freunden nehme ich auch meine beiden mittelgroßen (kniehohen) Hunde beide mit.Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!


, mit denen hatte ich immer viel Freude und es waren meine persönlichen "Wohnungsfreiläufer", die auf Ruf zu mir gekommen sind...
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