bei meinen hundespaziergängen hab ich mich auch mal mit einer dame unterhalten, die ich noch aus meiner kindheit und eigentlich immer nur mit hund (boxer) kannte, ob sie denn nicht auch wieder einen hund haben möchte. doch sie verneinte, denn sie würde es nicht mehr ertragen wenn ihre tiere sie nach nur 10 oder 12 jahren wieder verlassen, das sei so schmerzhaft, das könne sie nun nicht mehr aushalten....
kann ich mir auch gut vorstellen, dass man nach ca. 40 jahren hundehaltung irgendwann an diesem punkt angelangt...
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30.11.2007, 18:19Inaktiver User
AW: neuen Hund anschaffen oder nicht?
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03.12.2007, 18:23
AW: neuen Hund anschaffen oder nicht?
Als wir unseren Hund über die Regenbogenbrücke haben gehen lassen müssen hat mein Mann auch gesagt: ``es kommt kein Hund mehr ins Haus. Ich will diesen Schmerz doch nicht immer und immer wieder durchmachen. Außerdem war unser Dicker einzigartig und kein anderer Hund kann ihm das Wasser reichen.``
Wir haben auch versucht die Hundehaare aus jedem Winkel zu entfernen, haben seine Spielsachen, Futter/Wassernapf… in den Keller verband.
Aber seine Gedanken kann man eben nicht in einem Raum einschließen. Was wir auch taten, unsere Gedanken waren immer bei unserem Hund!
Zuhause waren wir nur noch zum schlafen, haben uns bei Freunden und Verwandten eingeladen um dieser Leere zu entgehen.
Nach etwas Überzeugungsarbeit konnte ich dann meinen Mann dazu bewegen sich mal im Internet diverse Hundeseiten anzusehen.
Fest stand auf jeden Fall : es wird ein Hund aus `` ZWEITER HAND´´
Einer, der sein Zuhause verloren hat und wahrscheinlich genauso traurig war, wie wir selbst.
In 2 Wochen haben wir unsere ``Dicke`` 2 Jahre.
Sie zog eine Woche vor Weihnachten bei uns ein und ist seitdem unser schönstes `` Weihnachtsgeschenk``
Wenn Du noch keinem Hund auf Dauer ein neues Zuhause geben kannst/willst, gäbe es auch die Möglichkeit als Pflegestelle für eine Orga zu fungieren.
Liebe GrüßeDer schönste Grund für Ohropax:
DAS SCHNARCHEN EINES BOXERS
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05.12.2007, 15:53Inaktiver User
AW: neuen Hund anschaffen oder nicht?
bei uns war es anfang Feb.da haben wir unsere 2.Hündin Pekinesin "chin" verloren...sie starb jung und war schwer krank...wir haben es gerade mal 2 monate ausgehalten und haben dann aus spanien einen Pekinesen geholt...wir sind froh das es nun wieder 2 hunde sind..diese leere war einfach unerträglich..wir werden Chin nie vergessen und auch jetzt weine ich oft wenn ich am Grab bin oder ihre Bilder sehe aber Piqu gebe ich nicht mehr her..
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09.12.2007, 12:55
AW: neuen Hund anschaffen oder nicht?
Als mein erster Hund starb, war ich etwas über 1 Jahr ohne Hund, da auch privat einige Veränderungen waren und Umzug, doch ich wußte von Anfang an, daß ich wieder einen möchte. Denn für mich gehört einfach ein Hund zum Leben. Es fehlte einfach das Schöne im Leben, das ein Tier einem gibt.
Nach einem Jahr kam dann der nächste und es war wieder eine schöne Zeit. Als der dann starb, war die Trauer noch viel größer, da es einfach zu früh war und wir ihn gerade mal 10 Monate hatten.
Ich hab wirklich 3 Wochen nur geweint, und mein Freund hat auch gelitten und gesagt, er will keinen mehr. Das war SEIN Hund, so einen gibt es nicht wieder.Er war halt was besonderes.
Aber nach 6 Wochen hab ich trotzdem schon wieder Ausschau gehalten, da ich genau wußte: Blacky hätte es gewollt, das wieder ein Neuer zu uns kommt, raus aus dem Tierheim, endlich ein schönes Zuhause, nie mehr gequält werden.
Irgendwann hatte ich dann auch den Richtigen gefunden, und er hat sehr geholfen. Man vergisst ja dadurch den anderen Hund nicht, aber dadurch, daß man eine neue Aufgabe hat, mit dem neuen Hund auch zusammenwächst, ist man abgelenkt und der Schmerz läßt nach.


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