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  1. Inaktiver User

    Stirnrunzeln Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    denn meine Hündin Bonnie wird Morgen früh, um 9:15 Uhr kastriert.

    Hallo erstmal !

    Ich weiß, ich weiß, heutzutage ist das ein Routineeingriff und die Ärztin hat uns ausführlich beraten, Bonnie von vorne bis hinten untersucht, ein Röntgenbild vom Herzen gemacht, Blut abgenommen und ins Labor geschickt. Es ist alles in Ordnung - nun ja, das Herz ist wohl etwas vergrößert (aber nicht krankhaft, wie die Ärztin meint - das bespreche ich aber nochmal mit ihr), aber kein Grund zur Sorge - einer Narkose steht also nichts im Wege. Außerdem werden ihr "nur" die Eierstöcke entnommen, es sei denn, die Gebärmutter sieht so aus, als ob sie auch entnommen werden müßte.

    Trotzdem mache ich mir so meine Gedanken und mache mich vor allem etwas verrückt .

    Wir haben uns lange den Kopf darüber zerbrochen, hin und her überlegt, ob wir es machen lassen sollen. Wir haben sie jetzt seit fast zwei Jahren und sind bisher mit ihr durch drei PMS (so nenne ich das der Einfachheit halber mal), drei Läufigkeiten und vier Scheinschwangerschaften (sie war scheinschwanger, als sie zu uns kam) gegangen und hatten jedes Mal wochenlang einen Hund, der etwas apathisch herumlag.

    Warum wir es nicht früher gemacht haben? - Weil die Ärztin uns riet, die ganze Sache mal zu beobachten und vielleicht ist ja nicht jedes Mal eine Scheinschwangerschaft da. Das haben wir auch gemacht und nach der zweiten Läufigkeit (und dritten Scheinschwangerschaft) konnte ich das Elend nicht mehr sehen. Allerdings mußten wir dann noch ihre nächste Läufigkeit abwarten, da sie schon wieder voll in ihrer PMS war *seufz*. Der erste Tierarzt hätte sie am liebsten gleich kastriert, als ich sie ihm das allererste Mal vorgestellt hatte. Der hatte gleich Euro-Zeichen in den Augen .

    Tja, und nun ist der Termin gekommen .

    Es ist schon komisch: wenn es um die Verhinderung der Vermehrung des Tierelends (durch Kastrationen) bei uns und in anderen Ländern geht, denke ich, daß das eine gute Methode ist, aber bei meinem eigenen Tier?

    Ich bin eine Heuchlerin, ich weiß *sichschämendindieeckestell'*

    Vielleicht finden sich dennoch ein paar, die für meinen Hund die Daumen drücken oder zumindest einen, nur ein ganz klein wenig - das reicht ja schon.

    Danke fürs Lesen

    LG
    Pianoforte

  2. User Info Menu

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    Ich drück ganz kräftig

    Und es ist egal, ob man solche Eingriffe schon einige Male oder zum ersten Mal an einem eigenen Tier vornehmen ließ, man bibbert immer mit und mit und mit und mit ...

    Kann man sich ganz kirre mit machen

    Und hinterher sagt man sich immer: Na, ging ja wie erwartet gut aus

    Pianoforte, hast eine gute Entscheidung getroffen, die Deiner Hündin künftig das Leben erleichtern wird

    Aber eine Frage hab ich noch: Wenn die Gebärmutter nicht rausgenommen wird, ist es doch "nur" eine Sterilisation, oder? Alle Anzeichen von Läufigkeit, Scheinschwangerschaft etc. sind dann doch noch vorhanden? Oder verwechsel ich da gerade was?

  3. User Info Menu

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    @ Pianoforte,

    wir haben vor wenigen Tagen unseren Kater narkotisieren lassen ( eine Geschwulst wurde entfernt ) und ich war zuvor völlig aufgelöst. Ein dreizehnjähriges Tier, das erstmals in Narkose gelegt wird.... Er war bereits zwei Stunden nach der Narkose völlig munter! Allerdings war dies eine Inhalationsnarkose, d.h. Narkosegas und Sauerstoff werden parallel zugeführt, mittels eines Pulsometers wird der Herzschlag kontinuierlich überprüft und wenn etwas Besorgniserregendes geschieht, wird das Narkosegas zurückgefahren. Das ist die schonendste Art der Narkose. Während bei der Injektionsnarkose der Wirkstoff ja in jedem Fall erstmal den Kreislauf passierten muss, kann er hierbei im Bedarfsfall " ausgeschlichen " werden.
    Aber egal wie: Narkosezwischenfälle sind mittlerweile extrem selten. Ich verstehe, dass du besorgt bist, ich war's ja auch!!, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass deinem Hund morgen nichts geschehen wird.

    Alles Gute!

    Muna

  4. Inaktiver User

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    Danke, Poison - das ist lieb von Dir.

    Zitat Zitat von Poison.
    Aber eine Frage hab ich noch: Wenn die Gebärmutter nicht rausgenommen wird, ist es doch "nur" eine Sterilisation, oder? Alle Anzeichen von Läufigkeit, Scheinschwangerschaft etc. sind dann doch noch vorhanden? Oder verwechsel ich da gerade was?
    Soweit ich mich an das Gespräch mit der Ärztin erinnere, wäre das Durchschneiden oder Abbinden der Eileiter eine Sterilisation, wenn die Eierstöcke im Körper verbleiben, das Entfernen der Eierstöcke aber eine Kastration. Läufigkeit, Scheinschwangerschaft usw. können wohl noch auftreten, wenn lediglich die Gebärmutter, aber nicht die Eierstöcke entfernt werden (und die Eileiter nicht getrennt wurden), da in ihnen ja die Hormone produziert werden.

    Anmerkung: Das war jetzt natürlich eine laienhafte Zusammenfassung. Ich bin ja kein Experte *schiefgrins*

  5. User Info Menu

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    Na dann wird schon alles seine Richtigkeit haben

    Ich kann ja immer nur von Kaninchen ausgehen und da wird halt die komplette Gebärmutter bei der Kastration entfernt (u. a. auch, weil ältere Häsinnen zu Gebärmuttertumoren neigen). Aber bei Hunden kann das natürlich ganz anders sein.

  6. Inaktiver User

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    Dir auch vielen Dank, Muna ,

    ich hoffe ja auch, daß während der Narkose nichts passiert (oder womöglich noch eine böse Überraschung im Körperinneren wartet ).

    Unsere Tierärztin ist da auch ganz zuversichtlich (zumindestens eine Person *schiefgrins*), aber sie sagte auch, daß man natürlich nie wissen kann, was einen da erwartet.

    Nun ja, wir sitzen ja dann im Wartezimmer herum, sind also in der Nähe.

  7. Inaktiver User

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    @Poison

    Das wird bei vielen Hündinnen auch so gemacht, weil wohl auch viele ältere unkastrierte Hündinnen u. a. zu Gebärmuttertumoren neigen, aber irgendwie hatten wir alle Drei (Tierärztin, Ehemann und ich) Probleme damit, daß ein (hoffentlich) kerngesundes Organ gleich mitentnommen wird. Deshalb eben "nur" die Eierstöcke.

  8. User Info Menu

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    Ich drücke auch gerne mit Daumen. Ich habe 2 Katzen die jährlich zum Tierarzt müssen und in Narkose den Zahnstein entfernt bekommen.
    Ich leide am Vor- und am Behandlungstag mehr als die Tiere und versteh Dich deshalb vollkommen.
    Es wird sicher gut gehen und am Dienstag ist alles vergessen.

    LG
    Rainbow
    Leben und leben lassen

    ▬|████|▬

    für die besonders schwierigen Fälle

  9. User Info Menu

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    @Pianoforte, ich kann dies sehr gut nachvollziehen.
    Als meine vorherige Hündin mit 2 Jahren kastriert wurde, habe ich Rotz und Wasser geheult als ich sie zum TA brachte.Ich durfte nicht dabei sein. Sie wurde mir damals am Empfang abgenommen, und in dem Augenblick sind bei mir die Tränen nur so runtergekullert. Ich war damals den ganzen Tag auf der Arbeit nicht ansprechbar und konnte kaum erwarten bis ich anrufen konnte und sie dann abends abholen konnte..

    Die Gründe waren ähnlich wie bei Dir. Auch sie hatte mehrere Male eine Scheinschwangerschaft, die sie irgendwie "depressive" machte. Auf Empfehlung unseres TA verbunden mit unserem Wunsch keine Welpen zu haben, haben wir uns dann entschieden sie kastrieren zu lassen. Ein anderer Grund war eine mögliche spätere Gebärmutterentzündung bzw. die Gefahr von Gebärmutterkrebs zu vermeiden. Sie hat sich aber rasch nach der OP erholt...

    Bei dem eigenen Tier ist es immer schwer...irgendwie stellt man sich dann ja vor, dass es einem auch selbst passiert und leidet mit.

    Ich drück euch ganz fest beide Daumen
    LG Gilgit

  10. User Info Menu

    AW: Etwas Daumen drücken wäre nicht schlecht - je mehr, je besser,

    Hallo Pianoforte

    Ich drück euch auch die Daumen. Meiner Süssen ist vor vier Wochen mit 7 Jahren in Vollnarkose eine Granne im Ohr entfernt worden. Sie hat dann den ganzen Abend und die Nacht über nur geschlafen, war dann morgends schon wieder ziemlich fit. Es wird sicher gutgehen!
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

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