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  1. User Info Menu

    AW: für und wider hundehaltung

    Ich glaube, ich kriege die Krise, wie eine Frau, die kein Kind haben darf. ich arbeite nur und hab nicht mal so eine kleine freude. das ist bitter.
    Bloß keine Langeweile aufkommen lassen!

  2. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    Zitat Zitat von Sharon
    ich habe leider eine katzenallergie...und tierheim....das tut mir leid, wenn die einen so ansehen, wenn man dann wieder weggeht. das kann ich nicht.
    ich habe schon überlegt, den hund mit ins büro zu nehmen, aber trau mich nicht, chef danach zu fragen.
    wie lange braucht ein hund, bis er stuben-/bürorein ist?
    Deine Arbeitszeit verbietet von selbst, einen Hund zu halten, wenn Du ihn nicht mitnehmen kannst. Aber selbst WENN Du ihn mitnehmen kannst, ist es ein Eiertanz.

    1. Brauchst Du die (am besten schriftliche) Einwilligung Deines Chefs. Die ist sicher nicht so einfach zu bekommen, da er mit einer Einwilligung einen Präzedenzfall schafft.

    2. Ist diese Einwilligung keine Pfifferling wert, wenn Dinge schief laufen. Du beispielsweise in der Erziehung Deines Hundes Mist baust und er jemanden beisst. Er etwas Teures demoliert. Stört.

    3. Muss Dir klar sein, dass so ein Hund insbesondere während er Junghund ist (je nach Rasse bis ca. 3 Jahre) Dich vor viele Probleme stellt.

    Anfangs hat er seine Blase und seinen Darm nicht unter Kontrolle - kannst Du Deinen Arbeitsplatz häufiger verlassen, damit Du ihn regelmässig Pipi machen lassen kannst?

    Dann kann er noch gar nichts mit dem Konzept "ruhig sein" anfangen.

    Desweiteren musst Du Deinem Hund ausreichend Kontakt zu anderen Hunden, Spieleinheiten, Auslauf, Beschäftigung bieten. D.h: morgens VOR der Arbeit, abends DANACH und, solange er Junghund ist, auch in der Mittagspause ist Bespassen Pflicht.

    Ein pubertierender Hund ist manchmal kein Spass - Ohren auf Durchzug, alles, was gelernt wurde, auf magische Weise verschwunden - das zehrt an den Nerven und sorgt im Büro für manchen Tumult.

    Über die Sache mit dem Büro weiss ich so gut Bescheid, weil ich selbst meinen Hund lange dorthin mitgenommen habe. Das konnte ich deshalb tun, weil ich als FK viel Freiraum hatte. Als "normale" Angestellte hätte ich die Sache vermutlich nicht wuppen können - welcher Arbeitgeber lässt schon zu, dass seine Angestellte im Winter gegen 15:30 anderthalb Stunden mit Wauzi im Wald verschwindet, mitten während der Arbeitszeit, weil es nach Feierabend zu dunkel dafür wäre? Ich konnte das tun, weil ich den Freiraum hatte, dafür eben auch um 21 Uhr noch gearbeitet habe, wenn es notwendig war, und Aufgaben hatte, die z.B. nicht von mir verlangen, dass ich konstant während der Kernzeiten an meinem Arbeitsplatz bin. Dafür hatte ich meine Assistentin.

    Mach Dir bewusst, dass Leben mit Hund nicht nur bedeutet, einen fluffigen, treuen, lieben Hausgenossen zu haben. Mit Hund leben bedeutet bereit sein, für den Hund einen Gutteil der Freizeit zu opfern, das Leben grundlegend zu ändern, eigene Bedürfnisse zurück zu stellen. Es bedeutet, dass Du Dich selbst disiplinieren musst, weil es Deine Aufgabe ist, Deinem Hund ein gutes Leittier zu sein.

    DAS muss Dir Spass machen, dann hast Du auch Freude am Leben mit Hund. Wird es zu einer zu grossen Belastung, wird das Zusammenleben zur Tortur, und Dein Hund landet früher oder später wie so viele auf dem Abstellgleis.

    Grüssle
    Seawasp

  3. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich mag sogar seinen Fussgeruch.
    Das hätt ich ja nie geschrieben, aber es stimmt. So nach Gras, richtig???

  4. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das hätt ich ja nie geschrieben, aber es stimmt. So nach Gras, richtig???
    tihi... genau

  5. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    tihi... genau
    Mein Gott, das kann man niemand sagen, der keinen Hund hat. Die würden uns einliefern lassen, glaub ich.

  6. VIP

    User Info Menu

    AW: für und wider hundehaltung

    Ich habe mal in der Süddeutschen folgendes Zitat gelesen: Erst, wenn man an Hundeschweißfüssen gerochen hat, weiß man, woher Bahlsenkekse ihre Geschmacksrichtung her haben.

    Komisch, konnte und kann nichts mit anfangen. Ich finde Hundefüsse riechen tausendmal besser als Bahlsenkekse.

  7. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    An alle die nach dem Reinigungsmittel für ihr Auto gefragt haben, ich werde es morgen benennen........

    Flasche liegt im Auto

    Mein Hund ist mein Sonnenschein, mein kleines Bärchen, unvorstellbar wenn wir kein Team mehr sind......

    Gekriegt hab ich sie mit 8 Wochen ein Fuzzi, ein kleines Mädchen.... Mein Goldstück...... Nicht ersetztbar.......

    Oft habe ich gedacht, Oh Gott, was ein Monster...........

    Jetzt wird sie grau, sie ist fast fünf und für einen Dobi in der Mitte eines Dobilebens......

    Sie wird ruhiger......... Sie wird tatsächlich vernüftig.......

    Aber egal was passiert, sie wird in diesem Leben ihre Augen schliessen, wenn ich dabei bin und die Pfote halte.......

    Vor diesem Tag graut es mir schon jetzt.........

    Ich hoffe, wir haben verdammt viel Zeit bis zu diesem Tag x..........

    Wie heißt es so schön, Auge um Auge, Pfote um Pfote..........

    Das ist der Grund, warum ich jeden Tag, auch bei Regen, mit meinem Hund gehe.....

    Man hat nie mehr Lebensfreude gesehen, wenn dieser Hund über die Felder jagt und lächelt..... Dann geht die Sonne auf...

    Das steckt an......

    Das kann nicht jeder nachvollziehen, aber manche......
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2007 um 22:02 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    Oh, Peppi,

    da wird mir ganz flau im Magen.

    Ja, ich werde seine Pfote halten, wenn der Moment gekommen ist. Ich werde ihn streicheln und bei ihm sein und ihm sagen, dass ich nachkomme, irgendwann, wenn meine Zeit um ist. Ich hoffe, es ist mir vergönnt, bei ihm zu sein, wenn sein Abschied kommt.

    Und ich hoffe noch viel mehr, dass bis dahin viele, viele gute Jahre vor ihm liegen, Jahre, in denen er glücklich ist und jede Menge Regentropfen, Schlammpfützen, Brötchen, Erlebnisse, und "Gespräche" mit mir teilt. Sich an mich drückt, seinen Kopf an mir reibt und dabei wohlig brummt und mit seinen Schokoaugen meinen Blick sucht, tausendmal am Tag.

    Ach mein Dicker, auch wenn Deine Schnauze grau wird - bleib nochmal solange bei mir! Ich kauf Dir auch ein Mäntelchen, wenn´s Dir im Winter irgendwann zu kalt wird da draussen, und reisse jedem den Kopf ab, der dann über Dich lacht, jawohl!

    Peppi, Du hast so Recht - jeder Moment ist kostbar und verdient es, genossen zu werden. Auch wenn mich ein Brummkopp plagt, so wie heute morgen, und ich Mühe habe, meinen Pflichten als Hundemama nachzukommen. Er macht das alles dreimal wett!

    Auf unsere Racker!!

    Grüssle
    Seawasp

  9. User Info Menu

    AW: für und wider hundehaltung

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...Jahre, in denen er glücklich ist und jede Menge Regentropfen, Schlammpfützen, Brötchen, Erlebnisse, und "Gespräche" mit mir teilt. Sich an mich drückt, seinen Kopf an mir reibt und dabei wohlig brummt und mit seinen Schokoaugen meinen Blick sucht, tausendmal am Tag.
    Das hast Du so schön geschrieben.
    Diese kleinen täglichen Momente, wo man sich richtig glücklich fühlt. Die intimen Augenblicke, die man nicht mit Dritten teilen kann. Einfach vertraut.
    Liebe Grüße,
    samsona

  10. Inaktiver User

    AW: für und wider hundehaltung

    Zitat Zitat von samsona
    Das hast Du so schön geschrieben.
    Diese kleinen täglichen Momente, wo man sich richtig glücklich fühlt. Die intimen Augenblicke, die man nicht mit Dritten teilen kann. Einfach vertraut.

    Jetzt hat mich mein Hund angeschaut als hätte ich einen an der Waffel, als ich ihn mit Tränen in den Augen ganz fest geknuddelt habe.

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