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    Hallo ihr lieben

    Ich wollte euch kurz mitteilen, was ich zu dem Thema Hund im Islam weiß.

    Es stimmt, dass im Islam Hund als unreine Tiere gelten. Vor allem ihr Speichel. Daher ist es für Muslime Pflicht bevor sie das Gebet verrichten, eine Stelle an der sie der Speichel/ein Hund berührt hat 7x zu waschen. Wenn Muslime einen Hund streicheln ist dies natürlich absolut erlaubt. Es wird empfohlen den Hund am Kopf zu streicheln, da er dort mit seinem Speichel nicht in Berührung kommt.
    Im Falle der Themengründerinn gibt es absolut keinen Einwand, wenn Kinder einen Jungen besuchen, der einen Hund besitzt! Mit diesem Hund kann natürlich auch gespielt werden und er darf ebenso gestreichelt werden.

    Warum Muslime keine Hunde in der Wohnung halten dürfen, ist da nach unserem Glauben dann keine Engel die Wohnung betreten werden. Vielleicht haben ja Hunde wirklich so etwas wie einen 7. Sinn und würden spüren wenn sich ein "Engel" in einer Wohnung befindet :o)
    Außerdem wäre es viel zu viel Aufwand für eine Person die 5x am Tag betet sich ständig reinigen zu müssen.

    Ein Hund ist ein von Allah/Gott geschaffenes Lebewesen und muss genau so respektiert werden wie andere Lebewesen/Menschen auch. Es gibt sogar Geschichten die mir über Hunde einfallen, die unser Prophet Mohammed (sas) den Menschen erzählt hatte und nach denen wir Muslime uns heute noch richten.
    Dabei ist zu beachten, dass Hunde vor 1400 Jahren nicht den Stellenwert hatten, den Hunde in unserer heutigen Zeit und Kultur haben.

    1. Ein Mann lief durch die heiße Wüste und war sehr, sehr durstig. Umso mehr freute er sich als er endlich an einen Brunnen kam. Um an das Wasser zu kommen, musste er mit seinen letzten Kräften hinabsteigen und dann wieder aus dem Brunnen raus klettern. Dies tat er auch, da er so durstig war. Als er wieder oben ankam, sah er einen Hund, der seine Zunge weit rausstreckte und hechelte, da dieser ebenso durstig war. Da dachte sich der Mann "Der Hund ist in der gleichen Lage, in der ich eben noch war und er hat genauso Durst wie ich hatte". Da stieg der Mann wieder den tiefen Brunnen herab, füllte seinen Lederschuh mit Wasser und gab es dem Hund. Über das was der Mann gemacht hatte, freute sich Allah so sehr und vergab dem Mann daher alle Sünden die er zuvor begangen hatte!"

    2. Eine Prostituierte gab einem Hund der durstig war eine Schale mit Wasser gefüllt. Und auch ihr vergab Allah alle ihre Sünden.

    Ich sitze gerade in der Uni im PC Raum neben einem Mädchen, das jeden Tag ihren kleinen Hund in einer Tasche mit in die Uni bringt. Der kleine schläft gerade und ist einfach nur total sweeeeeeeeeeeeet. Daher bin ich auch hier auf das Forum gekommen. Ganz ehrlich, ich würde mir total gerne einen Hund anschaffen wenn es im Islam nicht verboten wäre diesen in die Wohnung zu halten! Ich bin aber von meiner Religion so sehr überzeugt, dass ich denke "Gott verbietet ja nicht aus Spaß Dinge und daher muss es einen wichtigen Grund dafür geben!"

    Und gerade weil wir Menschen Hunde so süß finden und sie als "besten Freunden" bezeichnen, denke ich das es verboten ist sie in der Wohnung zu halten.

    Die Leute haben unseren Propheten Mohammed (sas) immer gefragt: "Wann wird die Welt untergehen". Darauf hat er geantwortet: "Das weiß nur der allmächtige Gott!" dann hat er aber Zeichen benannt. Und eines der Zeichen war: "Wenn Menschen anfangen Hunde mehr zu lieben als ihre eigenen Kinder, dann ist der jüngste Tag ganz nahe." Das war damals UNDENKBAR. Heute kenn ich sogar Fälle, in denen es zutreffen könnte und sogar einen bei dem das der Fall ist.
    Daher vermute ich, dass man Hunde nicht in der Wohnung halten sollte u.a. weil man sie zu sehr lieb gewinnt und einem die liebe geben, die sich manche Menschen vielleicht ansonsten vom Partner, Kinder, Eltern, Freunde, Nachbarn geben lassen würden. Als Psychologie Studentin weiß ich, dass jeder Mensch eine bestimmte Menge von Streicheleinheiten pro Tag braucht. Ich denke mal, dass sich manche halt auch von ihren Hunden diese geben lassen und das ist nicht das, was im Islam unter soziales Gebilde verstanden wird. Das wäre, dass man zu seinen Mitmenschen gute Beziehungen pflegt, wie es bei unserer Themengründerin der Fall ist. Ich finde es sehr schön das du ein so gutes Verhältnis zu der muslimischen Familie hast, ihr euch gegenseitig tolleriert und du nicht gleich beleidigt über ihre Ansichten warst. Super! Das ist doch viel wichtiger (auch im Islam)! Außerdem kommen wir so meinem großen Traum/Ziel näher, nämlich dem "Weltfieden"!

    Fazit: Wenn muslimische Kinder bei Bekannten zu Besuch sind die einen Hund haben, ist das kein Problem! Sie können den Hund streicheln, mit ihm spielen usw. Vorm Essen jedoch die Hände waschen. Na dann, auf gute Freundschaften!

    LG
    Geändert von Salima114 (09.06.2008 um 12:49 Uhr)

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