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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von plumps
    Ich allerdings für meinen Fall,denke wie du ja oben schon geschrieben hast....wer meinen Hund nicht mag der muß dann eben nicht kommen oder auf meinen Besuch verzichten.
    Da spielt auch der Glaube bei mir keine Rolle
    Ist bei mir auch so. Und nein, ich bin da nicht renitent, ich wirke nur so .
    Ist neben dem Betreuungs"problem" auch eine Verantwortungsfrage. Für ein paar Stunden kann ich meinen Hund alleine lassen, wer aber von mir erwartet, dass ich ihn bei Gelegenheiten zu Hause lasse, bei denen es im Grunde möglich wäre, ihn mitzubringen (keine Allergiker, keine kleinen Kinder im Haus, wohlerzogener Hund, womöglich noch Kaffeetrinken im Garten o.ä.), den muss ich enttäuschen. Es geht ja nicht nur drum, ob der Hund allein sein kann, sondern ob er das muss. Mein Hund ist auch mein Begleiter, nicht nur notwendiges Übel , und wer damit nicht klarkommt, hat mit mir als "Typ" auch ein Problem, weil er einen wichtigen Aspekt von mir nicht akzeptieren möchte oder kann. Das schließt Freundschaften nicht aus, reduziert aber Besuche notwendigerweise auf ein Minimum.

    Viele der Kinder bei uns im Gemeinschaftsgarten sind Moslems, einige davon mit einer großen Scheu vor Hunden. Ich hab einen Moment gebraucht, bis ich verstanden habe, was der Hintergrund ist! Bei allen hat aber bisher die Neugierde überwogen. Ich hab den Hund sowieso selbstverständlich an der Leine, wenn ich die Lage sondiere, wenn ängstliche Kinder jedweden Glaubens in der Nähe sind, bleibt er angeleint. Wenn "Spielkinder" da sind, üben wir alle zusammen Tricks, egal wo die Kinder oder ihre Eltern herkommen oder was sie/ihre Eltern glauben (Libanon, Türkei, Bosnien, Deutschland, Italien, ...)
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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    AW: Hunde und Islam

    Ich habe eine türkische Kollegin und habe sie mal direkt nach dieser Problematik gefragt.
    Sie hat mir gesagt, dass es nicht stimmt, dass Hunde unrein im Sinne des Glaubens sind. Es ist eine Frage der Hygiene, aber nur, weil die Hunde natürlicherweise Haare verlieren. Muslime gehen in ihrer Wohnung barfuß bzw. auf Strümpfen und es ist schlicht und ergreifend eine "Dreckfrage" wie bei Nicht-Muslimen auch.

    Sie hat mir gesagt, dass es ein Schmutzfaktor ist, dass ihre Kinder auch die Hunde anderer Leute streicheln dürfen, dass Muslime es ihres Wissens nach begrüßen, wenn man ein gutes und liebevolles Verhältnis zu allen Geschöpfen hat (so auch zu Hunden), dass sie aber aus obigem Grund keine Tiere zu sich in die Wohnung lässt. Das kann ich auch nachvollziehen. Sie kennt es aus ihrer Umgebung so (Türkei), dass die Leute Hofhunde haben, auch engen Kontakt zu ihnen halten, aber eben die Haare draußen lassen.

    Bevor ich einen Hund hatte, wäre mir selber auch kein Hund in die Wohnung gekommen. Jetzt sehe ich das natürlich anders, ist ja auch meiner! Ich nämlich dieses fusselnde Knäul, egal wieviel Haare er verliert. Wozu habe ich Staubsauger?
    Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten. Doch es ist das Loslassen, das die wahre Stärke zeigt.
    (unbekannt...)

    Darum:

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt, wenn dieser nötig sein sollte. Eine Schlucht kannst du auch nicht mit zwei kleinen Schritten überwinden.
    (David L. George)

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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von besserso

    Bevor ich einen Hund hatte, wäre mir selber auch kein Hund in die Wohnung gekommen. Jetzt sehe ich das natürlich anders, ist ja auch meiner! Ich nämlich dieses fusselnde Knäul, egal wieviel Haare er verliert. Wozu habe ich Staubsauger?
    echt bei dir durften vorher keine Hunde in die Wohnung?Warum das denn nicht?
    Also bei mir durfte und darf alles in die Wohnung,wenn mein Besuche "es" mitbringt......
    lieber Gruß plumps
    ------------------

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    AW: Hunde und Islam

    @ plumps
    Ich kenne keine Haustiere von daheim. Wir hatten mit 6 Personen eine sehr kleine Wohnung (ich habe mit 19 mein erstes eigenes Zimmer bekommen). Ich kann verstehen, dass dort nicht auch noch Haustiere Platz hatten. 4 Kinder dürften teuer genug gewesen sein

    Nun ja, ich habe mir diesen Hund erst mit 33 angeschafft, weil es ein Zufallswurf bei Bekannten war. Sag mal nein bei so einem Würstchen, 2 Stunden alt! auf den ersten Blick . Nun ja. Seitdem akzeptiere ich auch fremde Hunde bei mir, wenn sie größenmäßig reinpassen (ich habe nicht sonderlich viel Platz, ist recht eng), also nicht gerade die Hütehunde und so . Sie sollten sich natürlich auch benehmen können, sonst ist es wie bei Menschen: ich will sie nicht bei mir haben. Das würde aber sicherlich jeder so machen.

    Ich denke, erst wenn du weißt, wie schöön das mit so einem "Bellteil" ist, kannst du auch andere Hunde bei dir akzeptieren. Ist ein Lernprozess. Man akzeptiert selten, was man nicht einschätzen kann. Jetzt liebe ich alle Hunde, nur bei den sehr großen bin ich vorsichtiger.

    Außerdem hätte mein Ex da SEHR was gegen gehabt.
    Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten. Doch es ist das Loslassen, das die wahre Stärke zeigt.
    (unbekannt...)

    Darum:

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt, wenn dieser nötig sein sollte. Eine Schlucht kannst du auch nicht mit zwei kleinen Schritten überwinden.
    (David L. George)

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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von Noodie
    Hallo Mediterranee und Marilie, ich glaube cybercats hat von meinem Posting aus weitergemacht, wo ich Tierhass erwähnt habe (mit dem ich schlecht umgehen kann). Daraus würd ich jetzt nicht schliessen dass sie ein "aggressiver Tierliebhaber" ist.
    Ja, Noodie versteht mich!

    Hab doch nix gegen Menschen die Tiere nicht mögen, oder sogar Angst vor Ihnen haben, hab nur gesagt, dass ich mit "Tierhassern" ein Problem habe... und sie eben eher nicht zu mir nach Hause einladen würde...
    Wenn das bedeutet, das ich ein "aggressiver Tierliebhaber" bin, dann ist das vielleicht so - obwohl ich mich selber eher als normal tierliebend bezeichnen würde...

    Ihr habt mich wohl missverstanden, kein Problem, hab mich vielleicht nicht verständlich genug ausgedrückt...

    Harmoniesüchtige Cybercats, die gar nie nicht aggressiv ist!
    Unser Prinz wurde am 15. Juli 2009 geboren

    ~oOo~

    Geschwisterchen-Projekt gestartet...
    Volltreffer im 1. ICSI-Versuch
    VET eigentlich 26.05.2014

    15. April 2014 (34+1)
    Unsere Drillings-Osterhasen sind geschlüpft!





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    AW: Hunde und Islam

    Hab mich Xtra wegen dem Thema angemeldet^^. Bin Muslim und hab nen Hund.Werde euch n Gespräch zw. mir (B) und einem gelehrten (G) schildern.Schildere es jetzt in Kurzform.Hoffe es gelingt mir.Danke im voraus
    B: Salamaleykum Bruder, habe jetzt einen Hund
    G: Aleykumsalam, Ja Bruder und weiter?
    B: Bist du nicht enttäuscht von mir?
    G: ähm...NEIN!?,warum sollte ich?
    B: Weil er ist doch Unrein!?
    G: Warum?
    B: Sagt mir jeder und steht im Qu`ran
    G: Ist es ein Geschöpf ALLAHs?
    B: ähm, JA?! ALLAH hat doch alles geschaffen!!
    G: Wenn ALLAH nicht gewollt hätte dass du diesen Hund hast,hätte er ihn dann erschaffen?
    B: Nein, denke nicht. Aber...
    G: Aber nichts,er wurde von ALLAH erschaffen also behandle ihn auch so!!
    B: Aber es steht so geschrieben...
    G: Geschrieben wird von Menschen.Hör auf dein HERZ,denn das wird von ALLAH gemacht!!Unrein,ist die Zunge,das Haar und der After des Hundes.Genau so wie dasselbige des Menschen.(danach sollte man auf jedenfall WUDU=Waschung vor dem SALAH=Gebet machen)
    Denn man kann nie sagen wo des gegenübers war.Der Unterschied ist nur,das Tier(in dem Fall der Hund)macht dass Öffentlich wofür der Mensch sich schämt(heutzutage auch nicht mehr=bezogen auf die u.a. öffentl. gezeigten Sexuellen Vorlieben heut zu tage).Andererseits macht er dass was wenige Menschen machen...nämlich Treu,Aufmerksam und Fürsorgend sein.
    B: Versteh jetzt nichts mehr Bruder
    G: Hör auf dein Herz=Hör auf ALLAH
    Ich habe den Hund immer noch.Er ist ein AM.-STAFFORD.-TERRIER,des kann aber noch ein ganz anderes Thema sein.

    Zu den Blinden Bettlern in Ägypten: Es steht im Qu`ran geschrieben dass jeder Muslim die Verpflichtung hat sich um die FAMILIE,insbesondere die schwachen und kranken zu kümmern.

    Wollte euch nur damit sagen dass Hunde UNREIN sind<---ALLAH wollte es so (sind halt Tiere),aber Menschen genau so<---teilweise noch schlimmer.

    Habt lieber einen Unreinen aber Treuen Hund, als einen reinen aber untreuen Menschen!!!

    Was ich damit sagen will ist,glaubt net alles was ihr hört!!Denn dass hört ihr von Menschen und bei Menschen hat zu mind. 90% SEYTAN=der Teufel sein Werk im Spiel.

    GN8 und THX für die EHRE
    Geändert von Bjegib (27.09.2007 um 02:32 Uhr)

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    AW: Hunde und Islam

    Danke Bjegib Alles Gute für dich und deinen reinen-unreinen und treuen Hund
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

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    AW: Hunde und Islam

    [QUOTE=Bjegib]

    Nach dieser Auffassung währe für einen Muslim auch das Schwein kein unreines Tier , es wurde ja ebenfalls von "Allah erschaffen".

  9. Inaktiver User

    AW: Hunde und Islam

    Mem, Du solltest wirklich lesen, was Bjegib schrieb.
    Vielleicht nimmst Du mal das Herz dazu?

    Liebe Grüsse
    Elke

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    AW: Hunde und Islam

    Fatwa zur Tötung von Hunden

    Schwarze Hunde dürfen getötet werden, gescheckte nicht

    Von Scheich Abdullah bin Abdur-Rahman bin Jabreen

    (Institut für Islamfragen, dh, 17.09.2007)

    Frage Nr. 428: "Wie ist folgende Sachlage (aus islamischer Sicht) zu beurteilen: Ein hungriger, durstiger schwarzer Hund kam auf mich zu (um Futter zu bekommen). Ich schlug ihn mit einem Stock so lange, bis er starb. Damals war ich 10 Jahre alt."

    Antwort: "Falls der Hund ganz schwarz war, ist es (aus islamischer Sicht) erlaubt ihn zu töten, weil er ein Teufel ist. In diesem Fall haben Sie keine Sünde begangen. Wäre der Hund aber nicht ganz schwarz, sondern besäße auch andere Farben wie weiß oder braun, dürfte er nicht getötet werden. Sie hätten eine Sünde begangen und müssten Buße tun."

    Quelle: http://www.ibn-jebreen.com/book.php?...k=67&page=3970
    nachzulesen unter:

    http://www.islaminstitut.de/Fatawa-R...hten.10.0.html


    Kommentar: In vielen Überlieferungen ordnete der Prophet des Islam, Muhammad, die Ausrottung aller Hunde in al-Medina auf der Arabischen Halbinsel an. Jedoch hat er später die Ausrottung der Hunde auf die schwarzen Hunde beschränkt. Er rechtfertigte dies mit dem Argument: "Schwarze Hunde sind Teufel".

    In anderen Überlieferungen ordnete Muhammad die Tötung schwarzer Tiere an. Muslimische Gelehrte listen nicht nur schwarze Hunde, sondern auch schwarze Katzen auf.

    1214 - Ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
    >>Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Die Engel betreten kein Haus, in dem sich ein Hund oder ein Bild* befindet."

    (Bukharî, Muslim, Tirmîdhî, Nasaî, Abû Dâwûd, Ibn Mâjah, Ahmad Ibn Hanbal und Mâlik)

    Der Islam verlangt von den Frauen, sich außerhalb ihres Hauses zu verschleiern: ,,Und sage den gläubigen Frauen, daß sie manche von ihren Blicken zurückhalten und ihre Scham hüten und nicht ihren Schmuck sichtbar machen, außer was davon außen ist, und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Kleiderausschnitte schlagen..." (Sure 24:31)
    Ein Imam ist von einer muslimische Frau gefragt worden: ,,Ich trage immer (den Logo des Islam) ,,den Schleier" wenn ich in der Öffentlichkeit bin, aber zu Hause habe ich einen Hund. Meine Frage ist: Ist es mir erlaubt den Schleier, auszuziehen vor dem Hund? Der Imam antwortet: ,,Gemäß der ,,Islamischen Scharia:" Wenn der Hund männlich ist, dann ist es für sie nicht erlaubt, vor ihm den Schleier auszuziehen, ist der Hund aber weiblich, so ist es erlaubt den Schleier auszuziehen.

    Wie wir sehen können , ist die Sorge unseres mohammedanischen Hundehalters also durchaus begründet.

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