Wie sieht es denn z.B. mit Blindenhunden aus, oder generell Hunden, die bei Behinderten zur Unterstützung eingesetzt werden?Zitat von Cassis
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Thema: Hunde und Islam
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08.09.2007, 15:53
AW: Hunde und Islam
There are a hundred paths through the world that are easier than loving. But, who wants easier?
Mary Oliver
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08.09.2007, 16:10
AW: Hunde und Islam
Ich kann jetzt nicht für Ägypten oder andere muslemische Länder sprechen, aber hier in Indien wo es auch eine grosse muslemische Gemeinschaft gibt, sieht man sowas gar nicht.
Zitat von _Beate_
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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08.09.2007, 19:20Inaktiver User
AW: Hunde und Islam
Kenne ich auch von muslimischen Ländern nicht.
Da können z.B. Gehbehinderte froh sein, wenn sie überhaupt einen Rollstuhl bekommen.
Ich denke, Blindenhunde sind dort ein unerschwinglicher Luxus bzw. in weiten Teilen überhaupt nicht bekannt.
Insofern macht man sich auch keine Gedanken darüber, ob ein "unreines" Tier wie ein Hund einem menschen "zu Diensten" sein könnte.
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08.09.2007, 19:53Inaktiver User
AW: Hunde und Islam
Hunde sind deshalb unrein, weil sie menschliche Fäkalien und Aas fressen.
Die Windhunde, die jedoch nur zubereitetes Futter bekommen, sind nicht unrein und deshalb auch in menschlicher Nähe zugelassen, dürfen sogar im gleichen Raum wie Menschen schlafen.
So zumindest habe ich eine Sendung über arabische Windhunde in Erinnerung.
LG
Elke
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08.09.2007, 20:08
AW: Hunde und Islam
Gibt's wahrscheinlich auch gar keine Ausbilder für.
Zitat von Inaktiver User
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"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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08.09.2007, 20:50
AW: Hunde und Islam
Naja, jedem das seine.
Ich hoffe nur das die Moslems die Hunde hassen, daran nächstes Mal denken, wenn nach einem Erdbeben ebensolche ekligen Tiere ihre Familienangehörigen aus den Häusertrümmern retten....
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08.09.2007, 23:19
AW: Hunde und Islam
Hunde sind ausserdem noch unrein weil sie sichtlich menstruieren, wie z.B. Hasen auch.
Zitat von Inaktiver User
Aber wie Elkes Beispiel zeigt, in dem Moment wo es eine Beziehung zu den Tieren gibt lässt sich alles uminterpretieren und Ausnahmeregelungen findenEigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Karl Valentin
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08.09.2007, 23:31
AW: Hunde und Islam
Schattentraum,
bestimmt. Vorallem auch deshalb weil es ja auch eine andere Einstellung zu Hunden gibt die den Menschen helfen und nützen.
Blindenhunde habe ich in Kairo noch keine gesehen. Die einzigen Blinden die man regelmässig auf den Strassen sieht sind zum Betteln da und haben ein Kind dabei. Die medizinische Versorgung ist einen Tick besser als in Indien, aber ob Blindenhunde bei dem kairoer Verkehr überhaupt zurecht kämen? Es gibt eigentlich keine Regeln auf die sie trainiert werden könnten
Regelmässig sehen tut man eigentlich nur Strassenhunde die aber eigentlich erst abends und nachts rauskommen. Die treten in der Regel in Rudeln auf und man sollte ihnen aus dem Weg gehen. Ausländer die das nicht beherzigen und wo ist denn das kleine Hundie spielen wollen, werden regelmässig gebissen.
Eine Kollegin von mir wurde mal ganz unverhofft von einem Hund in den Po gebissen als sie an einer Baustelle vorbeikam. 5 mal Tetanusimpfung ist nicht sehr witzig.
Es gibt immer wieder Aktionen bei denen die Hunde zusammen getrieben werden und erschossen oder vergiftet werden.
Inzwischen gibt es aber auch viele Aktionen ägyptischer Tierschützer dagegen und es gibt einige Tierheime.
Die andere Gruppe Hunde die man sieht sind die Hunde der Polizei und Militärs. Auch nicht sehr vertrauenswerweckend, vorallem wenn man sich die Hundeführer dazu anschaut.
In den Tiergeschäften werden immer wieder kleine knuffige Hunde angeboten aber auf der Strasse sieht man die auch nicht oft. Es sei denn in den besseren Viertel.Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
Karl Valentin
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09.09.2007, 09:11
AW: Hunde und Islam
Du meinst Tollwutimpfung, nehm ich an. Rabies. Tetanus (Wundstarrkrampf) braucht man nur eine im Abstand von 5 Jahren. Und das ist unabhängig vom Land wo man ist, Tetanus gibt's überall, das Bakteria lebt in der Erde.
Zitat von Cassis
Ich bin gegen Rabies geimpft worden nachdem mich eine Fledermaus gebissen hat. Es ist kein Problem, 3 Spritzen in den Arm im Abstand von einem Monat. Hatte keine Beschwerden davon.
Bin erstaunt, über wie du die Strassenhunde in Kairo beschreibst. Hier in Indien sind das fast Schosshunde, total lieb. (Mit Ausnahmen, natürlich.)
Es ist keine schlechte Idee sich sowieso von vornherein gegen Tollwut impfen zu lassen wenn man in einem Land wohnt, oder eines bereist, wo Tollwut noch nicht ausgemerzt ist.Geändert von Noodie (09.09.2007 um 09:14 Uhr)
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"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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09.09.2007, 09:44Inaktiver User
AW: Hunde und Islam
na ja, auch Mohammed hatte einen solchen Hund, heisst es ...Aber wie Elkes Beispiel zeigt, in dem Moment wo es eine Beziehung zu den Tieren gibt lässt sich alles uminterpretieren und Ausnahmeregelungen finden
in dem Moment, da die Menschen ihre Tiere selber füttern, wird das Problem sich auflösen.
Und schon heute und damals wurden die mensturierenden Hunde abgesondert - Frauen ja auch, nicht nur im Islam, sondern auch bei Juden, die zwar modern, aber dennoch strenggläubig sind.
Letztere Regelung wird von vielen Frauen gerne in Anspruch genommen, da haben sie wenigstens mal ihre Ruhe - vor Arbeiten und einem Mann - na ja, sollte ein Scherz sein, nicht sehr gelungen, aber Realität.
An sich finde ich solche Regelungen als Schutz der Menschen vor der eigenen Unvernunft nicht schlecht - so wie das koschere Essen bei Juden, das Schächten usw., die ja alle aufgrund von Erfahrungen erstellt wurden - in den alten Zeiten, sehe natürlich auch das Tierschutzproblem in der heutigen Zeit.
Früher waren die Auswirkungen solcher Regelungen auch nicht so drastisch wie heute, da der Kampf um Ressourcen (Kost und Logis) immer kritischer wird - und der Gewinner ist vorerst mal der Mensch. Ob das gut und richtig ist, ist noch nicht einmal verhandelbar.
Aber was die christliche Religion für Blüten hervorgebracht hat und noch immer pflegt, ist ja auch nicht frei von Vorurteilen.
Wie mein Freund Charles, selbsternannter Neger - nicht Afroamerikaner - Harvard-Abschluss summa cum laude und Doktor der Philosofie, und Besitzer einer Bar in Orleans nach 0 Uhr zu einem renitenten weissen Macho gerne sagt:
Nichts ist schlimmer als Vorurteile und Neger nachts nach 12 Uhr an der Bar...
LG
ElkeGeändert von Inaktiver User (09.09.2007 um 09:57 Uhr)


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