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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von Cassis
    [...]



    Meine persöhnliche Erfahrung in Kairo ist dass allgemein eine grosse Angst und Ekel vor Hunden vorherrscht. Im täglichen Umgang muss man sich aber immer den einzelnen Menschen sehr gut anschauen. Die meisten Ägypter haben es fast nur mit verwahrlosten Strassenhunden oder scharfgemachten Polizeihunden zutun. Da lässt sich kein Vertrauen aufbauen.
    Und gerade arme Menschen die wenig Kleidungsstücke haben werden es vermeiden die von einem Hund 'beschmutzen' zulassen.

    Aber es gibt auch immer wieder Schosshunde und es gibt einige Initiativen zum Tierschutz. Diese berufen sich auch immer wieder darauf dass es im Islam verboten ist Tieren unnötige Schmerzen zubereiten.

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    Wie sieht es denn z.B. mit Blindenhunden aus, oder generell Hunden, die bei Behinderten zur Unterstützung eingesetzt werden?
    There are a hundred paths through the world that are easier than loving. But, who wants easier?
    Mary Oliver

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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von _Beate_
    Wie sieht es denn z.B. mit Blindenhunden aus, oder generell Hunden, die bei Behinderten zur Unterstützung eingesetzt werden?
    Ich kann jetzt nicht für Ägypten oder andere muslemische Länder sprechen, aber hier in Indien wo es auch eine grosse muslemische Gemeinschaft gibt, sieht man sowas gar nicht.
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  3. Inaktiver User

    AW: Hunde und Islam

    Kenne ich auch von muslimischen Ländern nicht.
    Da können z.B. Gehbehinderte froh sein, wenn sie überhaupt einen Rollstuhl bekommen.
    Ich denke, Blindenhunde sind dort ein unerschwinglicher Luxus bzw. in weiten Teilen überhaupt nicht bekannt.
    Insofern macht man sich auch keine Gedanken darüber, ob ein "unreines" Tier wie ein Hund einem menschen "zu Diensten" sein könnte.

  4. Inaktiver User

    AW: Hunde und Islam

    Hunde sind deshalb unrein, weil sie menschliche Fäkalien und Aas fressen.
    Die Windhunde, die jedoch nur zubereitetes Futter bekommen, sind nicht unrein und deshalb auch in menschlicher Nähe zugelassen, dürfen sogar im gleichen Raum wie Menschen schlafen.

    So zumindest habe ich eine Sendung über arabische Windhunde in Erinnerung.

    LG
    Elke

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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Kenne ich auch von muslimischen Ländern nicht.
    Da können z.B. Gehbehinderte froh sein, wenn sie überhaupt einen Rollstuhl bekommen.
    Ich denke, Blindenhunde sind dort ein unerschwinglicher Luxus bzw. in weiten Teilen überhaupt nicht bekannt.
    Gibt's wahrscheinlich auch gar keine Ausbilder für.
    .
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    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Hunde und Islam

    Naja, jedem das seine.
    Ich hoffe nur das die Moslems die Hunde hassen, daran nächstes Mal denken, wenn nach einem Erdbeben ebensolche ekligen Tiere ihre Familienangehörigen aus den Häusertrümmern retten....

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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hunde sind deshalb unrein, weil sie menschliche Fäkalien und Aas fressen.
    Die Windhunde, die jedoch nur zubereitetes Futter bekommen, sind nicht unrein und deshalb auch in menschlicher Nähe zugelassen, dürfen sogar im gleichen Raum wie Menschen schlafen.

    So zumindest habe ich eine Sendung über arabische Windhunde in Erinnerung.

    LG
    Elke
    Hunde sind ausserdem noch unrein weil sie sichtlich menstruieren, wie z.B. Hasen auch.

    Aber wie Elkes Beispiel zeigt, in dem Moment wo es eine Beziehung zu den Tieren gibt lässt sich alles uminterpretieren und Ausnahmeregelungen finden
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

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    AW: Hunde und Islam

    Schattentraum,

    bestimmt. Vorallem auch deshalb weil es ja auch eine andere Einstellung zu Hunden gibt die den Menschen helfen und nützen.

    Blindenhunde habe ich in Kairo noch keine gesehen. Die einzigen Blinden die man regelmässig auf den Strassen sieht sind zum Betteln da und haben ein Kind dabei. Die medizinische Versorgung ist einen Tick besser als in Indien, aber ob Blindenhunde bei dem kairoer Verkehr überhaupt zurecht kämen? Es gibt eigentlich keine Regeln auf die sie trainiert werden könnten

    Regelmässig sehen tut man eigentlich nur Strassenhunde die aber eigentlich erst abends und nachts rauskommen. Die treten in der Regel in Rudeln auf und man sollte ihnen aus dem Weg gehen. Ausländer die das nicht beherzigen und wo ist denn das kleine Hundie spielen wollen, werden regelmässig gebissen.
    Eine Kollegin von mir wurde mal ganz unverhofft von einem Hund in den Po gebissen als sie an einer Baustelle vorbeikam. 5 mal Tetanusimpfung ist nicht sehr witzig.

    Es gibt immer wieder Aktionen bei denen die Hunde zusammen getrieben werden und erschossen oder vergiftet werden.
    Inzwischen gibt es aber auch viele Aktionen ägyptischer Tierschützer dagegen und es gibt einige Tierheime.

    Die andere Gruppe Hunde die man sieht sind die Hunde der Polizei und Militärs. Auch nicht sehr vertrauenswerweckend, vorallem wenn man sich die Hundeführer dazu anschaut.

    In den Tiergeschäften werden immer wieder kleine knuffige Hunde angeboten aber auf der Strasse sieht man die auch nicht oft. Es sei denn in den besseren Viertel.
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

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    AW: Hunde und Islam

    Zitat Zitat von Cassis
    5 mal Tetanusimpfung ist nicht sehr witzig.
    Du meinst Tollwutimpfung, nehm ich an. Rabies. Tetanus (Wundstarrkrampf) braucht man nur eine im Abstand von 5 Jahren. Und das ist unabhängig vom Land wo man ist, Tetanus gibt's überall, das Bakteria lebt in der Erde.

    Ich bin gegen Rabies geimpft worden nachdem mich eine Fledermaus gebissen hat. Es ist kein Problem, 3 Spritzen in den Arm im Abstand von einem Monat. Hatte keine Beschwerden davon.

    Bin erstaunt, über wie du die Strassenhunde in Kairo beschreibst. Hier in Indien sind das fast Schosshunde, total lieb. (Mit Ausnahmen, natürlich.)

    Es ist keine schlechte Idee sich sowieso von vornherein gegen Tollwut impfen zu lassen wenn man in einem Land wohnt, oder eines bereist, wo Tollwut noch nicht ausgemerzt ist.
    Geändert von Noodie (09.09.2007 um 09:14 Uhr)
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    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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  10. Inaktiver User

    AW: Hunde und Islam

    Aber wie Elkes Beispiel zeigt, in dem Moment wo es eine Beziehung zu den Tieren gibt lässt sich alles uminterpretieren und Ausnahmeregelungen finden
    na ja, auch Mohammed hatte einen solchen Hund, heisst es ...
    in dem Moment, da die Menschen ihre Tiere selber füttern, wird das Problem sich auflösen.
    Und schon heute und damals wurden die mensturierenden Hunde abgesondert - Frauen ja auch, nicht nur im Islam, sondern auch bei Juden, die zwar modern, aber dennoch strenggläubig sind.
    Letztere Regelung wird von vielen Frauen gerne in Anspruch genommen, da haben sie wenigstens mal ihre Ruhe - vor Arbeiten und einem Mann - na ja, sollte ein Scherz sein, nicht sehr gelungen, aber Realität.

    An sich finde ich solche Regelungen als Schutz der Menschen vor der eigenen Unvernunft nicht schlecht - so wie das koschere Essen bei Juden, das Schächten usw., die ja alle aufgrund von Erfahrungen erstellt wurden - in den alten Zeiten, sehe natürlich auch das Tierschutzproblem in der heutigen Zeit.
    Früher waren die Auswirkungen solcher Regelungen auch nicht so drastisch wie heute, da der Kampf um Ressourcen (Kost und Logis) immer kritischer wird - und der Gewinner ist vorerst mal der Mensch. Ob das gut und richtig ist, ist noch nicht einmal verhandelbar.

    Aber was die christliche Religion für Blüten hervorgebracht hat und noch immer pflegt, ist ja auch nicht frei von Vorurteilen.

    Wie mein Freund Charles, selbsternannter Neger - nicht Afroamerikaner - Harvard-Abschluss summa cum laude und Doktor der Philosofie, und Besitzer einer Bar in Orleans nach 0 Uhr zu einem renitenten weissen Macho gerne sagt:
    Nichts ist schlimmer als Vorurteile und Neger nachts nach 12 Uhr an der Bar...


    LG
    Elke
    Geändert von Inaktiver User (09.09.2007 um 09:57 Uhr)

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