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  1. User Info Menu

    Frage Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    LIebe Tierfreunde,

    mein Mann und ich, beide kinderlos, wollten gerne ein Haustier.

    Bei der Suche auf verschiedenen Tierheimseiten habe ich verschiedene Schäferhunde gefunden, die alle im Alter zwischen 8 und 11 Jahren lagen. Ich brauche kein junges Tier, ich gehe davon aus, dass ein älterer Hund vielleicht nicht das ganze Haus auf den Kopf stellt.

    z den Randbedingungen. Wir wohnen in einem großen Haus mit Garten, nahe am Feld, was sich für's Spazierengehen eignen würde.

    Was mir die Nacht mehr Probleme bereitet hat und zu dem ich eure Meinung gerne hören würde, sind unsere Arbeitszeiten bzw. Freizeitverhalten. Mein Mann kommt immer ca 18 Uhr nach Hause, ich bin jeden Tag, es sei denn es wäre mal KOnferenz, um 14 Uhr zu Hause. Beide verlassen wir das Haus um 7 Uhr. Dann wäre der HUnd ca 7 Stunden alleine im Haus bzw Garten je nach Wetter oder Jahreszeit. Findet ihr das zuviel??

    Dazu kommt, dass wir ca 2 Mal unter der Woche abends um 20 Uhr ins Training gehen und der Hund dann nochmal 3 Stunden alleine wäre.

    Ihr seht, ich mache mir viel Gedanken, ich möchte nur gerne alles mal durchgespielt haben.

    Es wäre schön, wenn ihr noch Anregungen hättet, was man bedenken sollte.

    Vielleicht sind auch viele Dinge hundspezifisch, so dass man gar nicht pauschal antworten kann.

    TRotzdem würde ich mich freuen, mich mit hundeerfahrenen auszutauschen.

    Lg
    sunny
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    Kalorien sind kleine Lebewesen, die nachts die Kleider enger nähen

  2. Inaktiver User

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Hi Sunny,

    ich finde es gut, dass du dir vor einer Anschaffung Gedanken machst.
    7 Stunden sind aber definitiv zu lange für ein Rudeltier. Vor allem wenn der Hund dann ab und an Abends noch einmal 3 Stunden alleine ist. Das geht wirklich nicht und eure ganze restliche Zeit müsste für den Hund draufgehen.

    Das heißt natürlich nicht, dass ihr auf einen Hund verzichten müsst. Vielleicht habt ihr die Möglichkeit den Hund in eurer Abwesenheit immer an Freunde oder Familienmitglieder abgeben zu können oder ihr sucht einen Hundehort, was für einen Hund noch toller ist, da er dort auf andere Hunde trifft.

    Aber 7 Stunden täglich alleine ist nicht drin für einen Hund. Mal als Ausnahme klappt sowas schon...aber täglich nicht.

    Du musst auch bedenken, dass ein Hund, der eventuell länger im Tierheim war, nicht mehr unbedingt stubenrein ist. Dann muss die Sauberkeitserziehung noch einmal von Anfang an begonnen werden. Da wären schon ein paar Stunden zuviel. Also auf jeden Fall müsste zu Beginn Urlaub genommen werden.
    Geändert von Inaktiver User (28.08.2007 um 11:18 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Hallo Sunny,

    ich muss arasana beipflichten. Sieben Stunden sind definitiv zu lange. Abgesehen davon, dass der Hund ja auch muss, wäre er eben alleine - und wie gesagt, Hunde sind Rudeltiere. Ich denke, das zwei bis drei Stunden das absolute Maximum sind.

    Hast Du schon mal über Katzen nachgedacht? Wenn man zwei nimmt, kann man sie bedenkenlos alleine lassen. Ich habe seit fünf Jahren zwei Katzen (zwischendurch drei). Die haben kein Problem damit, alleine zu sein. Wenn ich mal zuhause bin untertags, werde ich sogar ignoriert...

    Auch wenn wir auf Urlaub fahren, bleiben sie zuhause. Heuer waren wir zwei Wochen auf Sizilien. Eine Freundin von mir kommt dreimal täglich vorbei, macht die Katzenklos, spielt und redet mit ihnen. Manches Mal kommen auch meine Mutter, meine Schwester und meine Nichte, wenn wir nicht zuhause sind.

    Manchmal denke ich mir, die beiden genießen es, wenn wir auf Urlaub sind, denn dann werden sie Tag für Tag extrem verwöhnt...

    LG Sabine

  4. Inaktiver User

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Hallo Sunny,

    finde Eure Überlegungen gut, vor allem, einen alten und größeren Hund aus dem Tierheim zu holen. Das machen nicht viele!!

    Wir haben uns vor zwei Jahren Hunde "angeschafft" (mag das Wort eigentlich nicht). Erst zog eine kleine, jetzt 4-jährige Mischlingshündin bei uns ein. Sie war sehr scheu und ängstlich und hat vorher immer mit Hunden zusammengelebt. Sie lebte zwar auf, zog sich aber auch oft sehr zurück. Mein Mann arbeitet zuhause, es ist also immer jemand da, aber Zuspruch hat sie deswegen auch nicht immer, denn man muss halt arbeiten....

    Im Internet sahen wir eine andere Mischlingshündin. Wir haben uns beide vom Fleck weg in sie verliebt. Obwohl wir keinen zweiten Hund wollten, zog auch sie bei uns ein. Sie war damals schon 11 und sie ist krebskrank. Vermutlich wäre sie aus dem Tierheim nie wieder rausgekommen.

    Die beiden lieben sich leider nicht abgöttisch, aber sie orientieren sich stark aneinander. Die beiden müssen auch ab und an mal alleine bleiben. Das schwankt zwischen 1 und 5 Stunden. Nicht täglich, aber über den Tag verteilt können es auch mal 7 Stunden sein. Wenn wir nur einen Hund hätten, hätte ich arg Bauchschmerzen damit, da beide durch ihre Vergangenheit sehr anhänglich sind und uns als ihr Rudel sehr stark vermissen.

    Aber die zwei können sich eben doch Gesellschaft leisten und sie wissen, die Welt ist in Ordnung, wenn wir beide zusammen sind.

    Ihr könntet den einen Hund also ab und an zu einem Hundesitter oder Verwandten/Bekannten geben oder überlegen, noch ein Partnertier anzuschaffen. Vielleicht zwei alte Herren, die nur einen warmen Platz auf dem Sofa suchen. Klar, das kostet mehr, aber von der Arbeit verdoppelt es sich nicht. Die zweite fällt kaum auf. Im Urlaub ist es etwas schwieriger. Sonst nicht! Und es gibt viele "Paare" in den Tierheimen, die nur getrennt vermittelt werden, weil sie zusammen niemand haben möchte.

    Aber auch mit zwei Hunden sind 7 Stunden am Stück zuviel. Vielleicht könnt Ihr auch jemanden beschäftigen, der den Hund Mittags mit in den Wald nimmt? Oder getrennt zum Sport gehen? Hört sich zwar nach Rieseneinschnitten an, aber Hunde wollen anders versorgt werden als Katzen.

    Und Du glaubst nicht, was sie einem zurückgeben.

    Ich möchte nie wieder auf Hunde verzichten.

    Halt uns auf dem Laufenden!

    minimul

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    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Zitat Zitat von sabinemaria
    Hallo Sunny,

    ich muss arasana beipflichten. Sieben Stunden sind definitiv zu lange. Abgesehen davon, dass der Hund ja auch muss, wäre er eben alleine - und wie gesagt, Hunde sind Rudeltiere. Ich denke, das zwei bis drei Stunden das absolute Maximum sind.

    Hast Du schon mal über Katzen nachgedacht? Wenn man zwei nimmt, kann man sie bedenkenlos alleine lassen. Ich habe seit fünf Jahren zwei Katzen (zwischendurch drei). Die haben kein Problem damit, alleine zu sein. Wenn ich mal zuhause bin untertags, werde ich sogar ignoriert...

    Auch wenn wir auf Urlaub fahren, bleiben sie zuhause. Heuer waren wir zwei Wochen auf Sizilien. Eine Freundin von mir kommt dreimal täglich vorbei, macht die Katzenklos, spielt und redet mit ihnen. Manches Mal kommen auch meine Mutter, meine Schwester und meine Nichte, wenn wir nicht zuhause sind.

    Manchmal denke ich mir, die beiden genießen es, wenn wir auf Urlaub sind, denn dann werden sie Tag für Tag extrem verwöhnt...

    LG Sabine
    Hallo sabinemaria,

    ich bin mit Katzen großgeworden, liebe aber auch Hunde. Leider hat mein Mann eine Allergie, so dass die nicht in Frage kommen. Pflegeleichter wäre auf alle Fälle. Unklomplizierter.

    trotzdem schonmal danke für die Anregeungen an alle.

    Wie gesagt, wir stehen erst am Anfang unserer Überlegungen. Aber einen Hundehort gibt's bei uns im Ort. Vielleicht wäre das was. Freunde und Eltern arbeiten beide leider noch einige Jahre.

    lg
    sunny
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    Kalorien sind kleine Lebewesen, die nachts die Kleider enger nähen

  6. User Info Menu

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    So, ein Telefonat mit der HUndepension hab ich auch shcon geführt. Dort wären noch PLätze frei und es gibt keine Zwingerhaltung, die HUnde laufen alle im Rudel zwecks Sozialverträglichkeit.

    Ich glaube, heute abend setzen wir uns mal zusammen und suchen spezifishc nach Hunden, die sozialverträglich sind.

    Ich bin total hibbelig, es wäre schön, wenn ich endlich ein Tier zum "Knuddeln" hätte. ihr wisst gar nicht, wie weh es mir getan hat, dass Katzen nicht in Frage kamen und wie sehr ich mich gefreut habe als mein Mann meinte, er hätte gerne einen Hund. Ich fand Schäferhunde schon immer so toll.

    Oh, Gott, ich glaube ich höre mich an wie ein verrückter Teenie, mit dem die Gefühle durchgehen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    sunny
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    Kalorien sind kleine Lebewesen, die nachts die Kleider enger nähen

  7. Inaktiver User

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Nee, völlig normal.
    Hee, es wäre schlimm, wenn Du NICHT aufgeregt wärst! Schließlich zieht jemand neues in Euren Haushalt ein!

    Wünsche Euch viel Glück und Spaß bei der Auswahl.

    Kleiner Tipp: wenn MÖGLICH (physisch und für Euch mental), dann bevorzugt einen Hund, der keinen Jagdtrieb hat. Das erspart viel Ärger.

    Und bei Schäferhunden ist ja auch immer die Gefahr der HD so groß! Muss man sich halt drauf einstellen, dass es hier und da schwieriger werden könnte. Habt Ihr Treppen?

    Aber wo die Liebe hinfällt...

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    Frage AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Morgen allerseits

    ich brächte nochmal eine Anregung bezüglich der Eingewöhnungszeit eines Hundes.

    Ich habe im Herbst 1,5 Wochen frei.
    In meinem Gedankenexperiment würden wir den Hund dann am ersten Tag, einen Tag vorher abholen.

    Reicht diese intensive Zeit mit dem Hund aus, um ihn danach schon in eine Hundepension zu bringen. Sonst müsste mein Mann im Anschluss noch frei machen. Wie seht ihr das und wir würdet inr das angehen, mit dem "ans alleine sein" gewöhnen?

    lg sunny
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    Kalorien sind kleine Lebewesen, die nachts die Kleider enger nähen

  9. Inaktiver User

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Hallo Sunny,

    die 1,5 Wochen sind auf jeden Fall gut. Die hatte ich auch frei und seitdem klebt das kleine Hündchen quasi an mir. Ich würde dennoch raten, die Eingewöhnungszeit im neuen Zuhause noch zu verlängern. Wenn möglich! Damit er wirklich weiß, hier gehör ich hin, das ist mein Anker, das sind meine neuen Menschen und damit er auch ein paar neue Abläufe als Routine kennenlernen kann. Dann ist er nicht so gestresst, wenn er wieder abgegeben wird. Zwar nur in die Hundepension, aber das weiß er ja nicht.

    Ich denke, da ist jeder Tag, an dem Ihr Euch anfangs intensiv mit ihm auseinandersetzen könnt, wichtig. Vermutlich wird er sich auch so einleben, das ist klar. Vielleicht kannst Du Dir in den Wochen nach Deinem Urlaub auch gestückelt frei nehmen, also z.B. mal montags oder freitags?

    Habt Ihr schon einen bestimmten Hund im Auge?

    Grüße von
    minimul

  10. User Info Menu

    AW: Wir wollten gerne einen HUnd- Tipps, Anregungen??

    Hallo Sunny

    1,5 Wochen sind definitiv zu kurz.

    Du musst bedenken, einTierheimhund sitzt dort nicht, weil er so sehr von seinen Menschen geliebt wurde, dass sie für ihn einen neuen Platz suchten.

    Ich will hier niemanden angreifen, weil er seinen Hund nicht nicht länger behalten konnte, Lebenssituationen können sich ändern, aber es gibt immer einen Weg! Aber es ist ja einfach, die Verantwortung für sein Tier ans Tieheim abzugeben.

    Was ich damit sagen will: So ein Hund wurde "von seinem Rudel" verstoßen, in einer fremden Umgebung einfach alleine gelassen. Er wird jedes alleine lassen damit verknüpfen.

    Jetzt kommt er zu neuen Menschen (z.B. zu euch). Er erlebt, dass es auch anders geht, dass auf seine Bedürfnisse eingegangen wird, dass sich mit ihm beschäftigt wird, er ist wieder in ein Rudel integriert. Erst kann er das gar nicht glauben, aber dann beginnt seine Welt sich wieder zu ordnen. Das ist aber nicht in 1,5 Wochen soweit. Und kaum fängt er an, Vertrauen zu fassen, wird er schon wieder "abgeschoben".

    Wie soll so ein Hund eine gute Bindung aufbauen?

    4 Wochen Urlaub sind meines Erachtens Pflicht, gesplittet durch beide ist gar kein Problem. Vielleicht könnt ihr es langfristig planen, für jeden 2 Wochen. Dass ihr dann nicht zusammen Urlaub machen könnt, ist halt so.

    Es werden sowieso noch Einschränkungen verschiedener Art auf euch zu kommen. Das ist halt auch so. Genauso geht es mir mit meinen 4 Hunden, besonders seit die Kinder ausgezogen sind und meine 13,5 jährige Hündin etwas "schrullig" und anstrengend wird.
    Das ist eben auch so.

    In 4 Wochen Eingewöhnungszeit würde ich nach 1 Woche anfangen, den Hund 10 Minuten alleine zu lassen. Beim Zurückkommen kein Bohei machen, sondern ganz normal sein. Damit er es auch als normal empfindet.

    Dann würde ich mit ihm zusammen in diese Hundepension gehen, ihn mit den anderen Hunden spielen lassen, jeden Tag 30 Minuten, das reicht und ihn dann wieder mit heim nehmen.

    Dann mal 2 Stunden weggehen, ihn dann abholen. Ich denke, nach 4 Wochen weiss er, dass er nicht alleine gelassen wird und finde es in eurer Situation eine annehmbare Lösung.

    Auch wenn es nicht optimal ist, jeder Hund, der aus dem Tierheim nicht weiter im Tierheim sitzt, rechtfertigt das.

    Bedenken solltet ihr auch, der Hund kann mal krank sein und man kann ihn nicht alleine lassen, dann muss es möglich sein, kurzfristig einen Tierarztbesuch einzuschieben, auch wenn Arbeitszeit ist.

    Sollte er Dauerpflege zu Hause benötigen, muss auch das kurzfristig machbar sein.

    Ich weiss nicht wieviel Arbeitgeber Verständnis dafür haben, ungeplant Urlaub einzuräumen, weil der Hund krank ist. Aber das hat dann Priorität, es ist wie wenn ein Kind krank ist.

    All diese Dinge haben andere berufstätige oder teilberufstätige Menschen auch und wie ich weiter oben schon schrieb: "es gibt immer einen Weg", nur sollte man solchen Situationen im Vorfeld durchspielen.

    Viel Glück
    Merya
    Man könnte ohne Hund leben,
    nur lohnen würde es sich nicht.

    Heinz Rühmann

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