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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Zitat Zitat von Oma_Berta
    Hat er das getan, nur weil ich ihn gefüttert, gekrault und gut gepflegt hab?
    Ich bin davon überzeugt, dass er mich genauso lieb hatte, wie ich ihn.
    Das glaube ich auch
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Zitat Zitat von Ullalla
    Das glaube ich auch
    Ich auch.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




  3. Inaktiver User

    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Und ich bin überzeugt, dass wir das nie so sicher wissen, wie wir das gerne glauben ...

    Naja, aber eigentlich ist das egal. So lange wir von der Liebe unserer Tiere zu uns überzeugt sind, fühlen wir uns gut. Uns ist diese Überzeugung sehr wichtig. Und das hat enorm positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere eigenen Gefühle. Das ist, was schlussendlich zählt.

    Vielleicht sind nicht die objektiven Fakten entscheidend, sondern die Art und Weise, was diese bei uns auslösen und wie wir sie interpretieren. Mit Gefühlen ist es vielleicht so, dass nicht das Gefühl der des anderen zu uns das Entscheidende ist, sondern vielmehr unser eigenes Gefühl, das wir im anderen widerspiegeln und so "veräusserlicht" wahrnehmen können.

    Hmmm ... die Frage der Liebe des Tieres zu uns ist die eine. Die andere Frage ist - unsere Liebe zum Tier bzw. zu den Tieren. Irgendwo weiter oben wurde das auch schon angesprochen.
    Klar ist, dass wir zu bestimmten Tieren, nämlich zu denjenigen, die unser Leben teilen, eine besondere Bindung aufbauen, dass sie uns näher sind als alle anderen Tiere. Ist ja gegenüber Menschen genau gleich.
    Aber wie ist das von dieser persönlichen Bindungsebene mal abgesehen? Stehen uns einige Tierarten näher als andere, und wenn ja warum? Kuschelfaktor?

    Meine Beobachtung ist, dass auch Tierfreunde teilweise ganz gewaltige Unterschiede machen und sich die Tierliebe (diesmal in der Richtung Mensch-Tier) oft auf ganz bestimmte Spezies beschränkt.

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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und ich bin überzeugt, dass wir das nie so sicher wissen, wie wir das gerne glauben ...
    Und was spricht Deiner Meinung nach so dagegen? In den hier geschilderten Fällen geht es ja nicht um romantisches Wunschdenken, sondern um die Beobachtung und Interpretation bestimmer Verhaltensweisen von Tieren. Zum Beispiel, dass Haustiere die Nähe ihrer Besitzer suchen, auch ohne den Wunsch nach etwas Essbarem. Wenn es nur darum ginge, müssten ja Tiere im Tierheim rundherum glücklich sein, denn satt werden sie dort ja...

    Fazit: auch (Haus)-Tiere haben anscheinend den Wunsch nach Bindung, nicht unbedingt nur zu ihren Argenossen. Natürlich kann man jetzt versuchen, 1000 andere Worte zu suchen, aber kann man es der Einfachheit halber nicht auch Liebe nennen? Einer der wesentlichen Unterschiede ist vielleicht der, dass Tiere nicht andauernd reflektieren und Gefühle nicht ständig analysieren

    Was die Spezies angeht: klar, da gibt es Präferenzen. Für mich persönlich sind Säugetiere mit Fell das Größte (und auch da gibt es viele Abstufungen). Mag sein, dass der "Kuschelfaktor" eine Rolle dabei spielt. Und auch Ästhetik. Andere sind dagegen von Reptilien oder Insekten fasziniert. Oder fühlen sich zu Fischen oder Vögeln besonders hingezogen. Warum das so ist, weiß ich nicht.

    Grüße, Cati

  5. Moderation

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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber wie ist das von dieser persönlichen Bindungsebene mal abgesehen? Stehen uns einige Tierarten näher als andere, und wenn ja warum? Kuschelfaktor?

    Meine Beobachtung ist, dass auch Tierfreunde teilweise ganz gewaltige Unterschiede machen und sich die Tierliebe (diesmal in der Richtung Mensch-Tier) oft auf ganz bestimmte Spezies beschränkt.
    Bei mir ist es mit Sicherheit frühkindliche Prägung. In meiner Familie gab es immer Katzen und ich bin mit ihnen aufgewachsen. Allerdings beschränkt sich meine Tierliebe nicht auf Katzen. Ich hatte auch schon einen Hund und habe mich in einigen Notfallsituationen um andere Tiere gekümmert. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich zu Katzen einen besonderen Draht habe und das beruht auf Gegenseitigkeit.
    Mein Mann behauptet, das ist erblich bedingt und in meiner Familie gibt es ein Katzen-Gen.....
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Natürlich macht man Unterschiede in seiner Tierliebe. Insekten sind für mich etwas, was ich definitiv nicht liebe und reuelos meuchle ich Fliegen, Mücken, Motten, Spinnen, wenn sie mir zu nahe kommen. Und erst Recht spreche ich jeder Made, jeder Zecke oder jedem Floh das Lebensrecht ab, dass es wagen sollte, einem meiner Kaninchen zu nahe zu kommen, obwohl genau DAS ihr Überleben sichert, ihr Daseinsinhalt ist. Aber nicht auf / an meinen Tieren.

    Mit Fischen hab ich nichts am Hut, Vögel sind mitunter imponierend ab einer gewissen Größe, ansonsten flattern sie mir aber am Hintern vorbei oder rauben mir mit ihrem Gepiepse den letzten Nerv.

    Ja, es ist das fellige, pelzige, drollige, niedliche, nicht stechende Getier, das mir am Herzen liegt - ich muss es gestehen ... Säugetiere, Wirbeltiere halt. Wobei ich auch Schlangen und Reptilien mitunter schön finde.

    Aber dass ich etwas nicht schön finde, heißt nicht, dass ich es nicht für schützenswert befinde. Jedes Tier, dass aus Spaß, aus der Lust an Quälerei getötet wird tut mir leid. Kann ich es verhindern, schreite ich ein, auch bei Insekten. Ich töte sie selber, wenn sie mir zu nahe kommen im Wissen darum, dass das einer albernen Angst und Ekel entspringt, aber ich lasse es nicht zu, dass sie gezielt gesucht werden, um sie töten zu können.

  7. Inaktiver User

    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Fazit: auch (Haus)-Tiere haben anscheinend den Wunsch nach Bindung, nicht unbedingt nur zu ihren Argenossen.
    Da stimme ich vollkommen zu. Was ich einfach nicht weiss ist, weshalb sie diesen Wunsch haben. Sicherheitsgefühl? Sympathie? Zuneigung? (In einem meiner früheren Posts hab ich schon mal geschrieben, dass ich ziemlich überzeugt davon bin, dass Tiere Zuneigung oder Abneigung bestimmten Menschen gegenüber empfinden können.

    Ich versuche mir halt gerne vorzustellen, wie sie so etwas empfinden. Und warum. Und ich stelle fest, dass mein Vorstellungsvermögen versagt und ich mich dabei ertappe, meine eigenen Vorstellungen auf das Tier zu spiegeln. Und ich komme zum Schluss: ich weiss es schlicht nicht. Es ist aber spannend, darüber zu rätseln (für mich spannend, für andere vielleicht nicht, das kann schon sein).


    Poison - zu einer sirrenden, nervenden Mücke im Schlafzimmer empfinde ich tatsächlich auch keine Zumeigung, das ist klar. Und die wird auch schon mal erschlagen.

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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Wenn Mensch und Tier sooo verschieden nicht sind - und das können sie nicht sein, da Menschen auch nur Tiere sind -, dann, Horus, kannst Du das hier

    Was ich einfach nicht weiss ist, weshalb sie diesen Wunsch haben. Sicherheitsgefühl? Sympathie? Zuneigung?
    beantworten, indem Du Dich fragst, warum Du (als Mensch) das Bedürfnis nach Nähe zu Artgenossen und nicht-Artgenossen (also Tieren) hast.

  9. Inaktiver User

    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Also Spinnen töte ich nicht. Fliegen nicht gezielt. Wespen kaum, nur in Notfallsituationen. Ich achte eigentlich alles, was da kreucht und fleucht.
    Und bei Katzen soll es wohl so sein, dass wir Menschen für die Katzen eine Art Kinderkumpel bedeuten, die noch ein bisschen doof sind. Daher bringen Katzen oft Mäuse mit, da die Menschen ja noch zu dumm sind, um sich selber welche zu fangen

  10. Moderation

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    AW: Der philosophische Strang zum Thema Tierliebe

    Ich töte keine Insekten, außer solche, die mir schaden. Bei Mücken kenne ich keine Gnade. Aber ich töte z.B. niemals Spinnen oder anderes Getier, das sich in's Haus verirrt, sondern befördere sie möglichst behutsam wieder nach draußen.
    Islabonita

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