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  1. Inaktiver User

    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    DAS hat methode ! weil die gelder sind ja immer knapp......
    Tschuldigung, aber DAS ist ja wohl nicht die Regel! Ich hab in den letzten Jahren viel mit Tierheimen zu tun gehabt, aber nie solche Erfahrungen gemacht. Das jetzt so zu verallgemeinern, hilft der TE sicher nicht weiter!
    @skipperin, was die Versorgung während Abwesenheit angeht, möchte ich auch beistimmen, dass es ja Tiersitter gibt, die mit den Tierheimen zusammenarbeiten, d.h. gute Referenzen haben, und auf die Verlass ist, was das regelmäßige Einnehmen von Medikamenten angeht. Und wenn es möglich ist, dass die Medikation noch verbessert werden kann? Versuch es noch eine Weile, ich hätte auch mega-Schuldgefühle, so ein Tier wieder zurück zu geben...
    Halt uns mal auf dem Laufenden!

  2. Inaktiver User

    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    ane, ich habe nichts verallgemeinert, wenn du aufmerksam bitte lesen würdest........logischerweise gehts NUR um das hiesige TH, und das ist bis heute im miserablen ruf, leider.

  3. Inaktiver User

    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    ich habe nichts verallgemeinert
    klar, vordergründig beziehst du dich auf deine persönlichen Erfahrungen, aber ich finde, selbst wenn jemand in einem speziellen Fall schlechte Erfahrungen gemacht hat, muss man nicht zwangsläufig um Tierheime generelleinen Bogen machen, wie du es ja schreibst. Das wäre für die vielen anderen Heime, die sich ernsthaft und korrekt Mühe geben, ein Bärendienst. Das meinte ich vor allem.
    Es geht mir, OK, ist jetzt eh OT, mit den beiden benachbarten Tierheimen in meiner Umgebung auch sehr unterschiedlich. Ich fahre meist zum weiter entfernten, weil die im ganzen Verhalten, was die Tiervermittlung angeht, mir sympathischer sind. Dort kümmere ich mich in meiner Freizeit um die Katzen.

  4. Inaktiver User

    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Zitat Zitat von Karla48
    Ich weiß nicht, wie man mit dem schlechten Gewissen fertig werden soll, dass man ein Tier zurück gegeben hat.

    Deine sachlichen Überlegungen verstehe ich schon, aber die anderen haben ja gute Tipps für Dich.

    Es gibt bestimmt eine Lösung! Ich habe mal gelernt, wenn etwas nicht geht, dann frage "wie geht es trotzdem?".

    Wenn man eine neue Familie sucht - wer sagt einem denn, dass diese neue Familie damit umgehen kann. Nachher wird der Kleine noch x mal hin- und hergeschoben, das ist doch auch nichts für eine kleine liebe Katzenseele.

    Ich möchte Dich ermutigen. Du findest bestimmt eine gute Lösung für Euch.
    Dem möchte ich mich anschließen. Es ist sicher absolut legitim, sich in einer solchen Situation auch mit den eigenen Grenzen auseinanderzusetzen und alle Möglichkeiten - und damit auch die Abgabe des Tieres - durchzuspielen.

    Ich könnte ein krankes Tier nicht ins Tierheim zurückbringen. Das brächte ich nicht übers Herz. All die Tiere die ich in meinem Leben hatte, haben mir so unendlich viel gegegeben, mir bedingungslos vertraut. Sie bei für den Besitzer sicherlich oft sehr herausfordernden und belastenden Krankheiten wegzugeben? Nie im Leben. Aber das ist meine persönliche Einstellung, die nicht jeder teilen muss.

    Wenn du dich dazu entscheidest, Deinen Kater abzugeben, dann bitte wirklich nur an Privatpersonen, die mit der Krankheit umzugehen wissen und bei denen sichergestellt ist, dass das Tier nicht wie ein Wanderpokal weitergereicht wird, wenn es ihnen dann doch zuviel wird.

    Und, es wurde ja schon geschrieben, hol doch vielleicht wirklich nochmal eine zweite Meinung ein.

    Gruß, Spellbound

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    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Hallo,

    falls du dich entscheiden solltest den kleinen Kater zu behalten würde ich trotzdem mit dem TH Rücksprache nehmen und dich erkundigen ob die ev. einen Teil zur Behandlung beitragen - chronisch kranke Tiere kann man kostenfrei bei TA des Tierheims behandeln lassen falls diese vom TH vermittelt wurden (ist wohl in Berlin so).

    Gruß Junia
    ~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~* °*
    Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen" meint - also praktisch: liegen lernen (R. Gernhardt)

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    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Hallo ihr Lieben,
    danke für eure Beiträge.Nicht streiten wegen mir.
    Ich fühle mich vom Tierheim ziemlich allein gelassen.Seit dem ersten Anfall war ich in Kontakt mit der Leiterin aber konkrete Ratschläge hatte sie nicht.Jetzt hinsichtlich meiner Bedenken meinte sie, sie würde sicherlich das Tier nicht weitervermitteln können, wer wolle so ein Tier schon.

    Ihr könnt euch sicher sein, dass ich das nicht leicht fertig entscheide.Am Dienstag habe ich noch einen Termin in der Tierklinik, dann entscheide ich mich endgültig.

    Ich gebe eines zu bedenken: Wenn man regelmäßig Tabletten geben muss, fast stündlich genau, wann gibt man die? Bevor man Arbeiten geht also zwischen 7 und acht Uhr morgens. dh nach 12 Stunden erfolgt die nächste Dosis zwischen 19.00 und 20.00 Uhr. was aber wenn man das aus irgendwelchen Grüünden das zeitlich nicht schafft. Man steht im Stau auf der Autobahn oder überhaupt.......10 jahre lang immer planen..............
    Wo bleib ich dabei........geht Tierschutz nicht manchmal auch zu weit?? Nur mal so dahin gesagt.

    Ihr müsst auch meine Situation verstehen.Schließlich lebe ich allein. Das Tier sollte eine Entlastung sein, für meine große Katze, damit man eben nicht immer auf die Uhr schauen muss und jetzt hab ich eine Katze draussen eine drinnen?? Und noch ne größere Belastung als je zuvor?
    Wenn meine Kinder noch klein währen oder ich schon noch etwas älter.
    Naja mal schauen Dienstag bin ich schlauer!!!

    Und zu den Tierheimen insgesamt:
    Ich spreche auch nur von meinem: Ich habe drei Katzen daraus. Die Marie und ihr Bruder. Beide waren sehr krank, zuhause festgestellt. Der kleine Kater ist nach zwei Wochen intensiver Bemühungen gestorben, Marie wurde glücklicherweisse gesund. Hilfe vom Tierheim ? Vergiss es. Nur die Bemerkung alle anderen kleinen Katzen dort seien gesund.
    Jetzt blöderweisse (entschuldigt anders kann mans kaum sagen, das gleiche Tierheim wieder ein krankes Tier!
    Ich unterstelle hier nichts aber veilleicht sind die Leute einfach nicht kompetent genug!

    Alles natürlich auch ein hoher Kosten und Zeitaufwand.

    So. Bis Dienstag!
    PS: ich hab mich bisher immer für tierlieb - tierfreundlich oder was weiss ich gehalten. Vielleicht bringt mich das jetzt an meine Grenzen!
    Geändert von Skipperin (28.07.2007 um 18:57 Uhr)

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    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Hallo Skipperin,

    du hattest eingangs auch die Bedenken bezgl. eines eventuellen Urlaubs oder einer Wochenendabwesenheit angemeldet...
    Wenn es " nur " das wäre und du in der Nähe von Köln wohntest, würden wir die Katze solange nehmen.Eine Einschränkung: Ich bin über die Wintermonate hinweg ca. dreieinhalb Monate beruflich im Ausland, ansonsten könnte ich / könnten wir das gewährleisten.
    Falls das in Frage kommen sollte, melde dich ganz einfach, o.k.?

    LG

    Muna

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    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Zitat Zitat von Skipperin
    Ich gebe eines zu bedenken: Wenn man regelmäßig Tabletten geben muss, fast stündlich genau, wann gibt man die? Bevor man Arbeiten geht also zwischen 7 und acht Uhr morgens. dh nach 12 Stunden erfolgt die nächste Dosis zwischen 19.00 und 20.00 Uhr. was aber wenn man das aus irgendwelchen Grüünden das zeitlich nicht schafft. Man steht im Stau auf der Autobahn oder überhaupt.......
    Hallo Skipperin!

    Diese Bedenken kann ich durchaus verstehen, und sind finde ich auch gerechtfertigt. Wenn du allein lebst und der Kleine stündlich genau Medis bekommen muss, kann das schon schwierig werden. Wie du schon sagst, Stau auf dem nach Hause Weg, oder was ist wenn du selber mal krank bist und ins Krankenhaus musst oder ein anderer Notfall eintritt.

    Ich denke am besten ist es vielleicht wirklich du suchst nach einem anderen zu Hause für ihn, wo die Krankenpflege gewährleistet ist. Das kann vielleicht etwas dauern bis du jemanden findest, aber ist glaub ich wirklich die beste Lösung.

    Na, mal sehen was die Tierklinik dir Dienstag sagen kann. Vielleicht sieht die Sache dann ja wieder anders aus.

    Alles Gute!

    Noodie
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  9. Moderation

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    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Hallo Skipperin,

    das tut mir wirklich leid für Dich und den Kater!

    Ich persönlich habe auch eine Erfahrung mit einer kranken Katze: Sie stammt (zusammen mit ihrem Bruder) aus einem privaten Tierschutzverein und es stellte sich nach einigen Monaten heraus, dass sie herzkrank ist. Täglich muss sie eine Tablette bekommen, zum Glück nicht so stundengenau.
    Am Anfang standen mir auch die Haare zu Berge. Allerdings funktioniert es mit dem Tabletten geben sehr gut und wir haben eine verläßliche Katzensitterin, wenn wir mal weg sind.
    Insofern würde ich sie nie abgeben, das würde sie auch nicht verkraften (8 Jahre alt).

    Was ich damit sagen will: es kann funktionieren und - wenn es sich erstmal eingespielt hat- ist der Aufwand relativ gering. Die Sorge, dass sich die Krankheit verschlimmert, bleibt.

    Dein Fall ist sicher härter als der unserer Katze, aber ich würde es auch nicht übers Knie brechen und möglichst einen privaten Platz für den kleinen Kerl suchen.

    Alles Gute!
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  10. User Info Menu

    AW: Erneuter Anfall- bin ratlos - herzlos??

    Zitat Zitat von Poison.
    Auch wenn jetzt vielleicht aufgeschrien wird: Was tätest Du, ginge es um Dein Kind, welches plötzlich epileptische Anfälle bekommt?

    Es gibt keine Garantien, dass ein Lebewesen - gleich ob Kind oder Tier -, welches man auf welche Art und Weise auch immer zu sich holt, gesund bleibt.

    An Abgabe würde ich nur denken, wenn sich herausstellt, dass es dem kranken Tier woanders wesentlich besser ergehen würde als bei mir, weil jmd anderer kompetenter in der Behandlung ist. Das ist - für mich - der einzige Abgabegrund.

    Nicht verzagen, Skipperin, auch wenn die Diagnose erstmal unschön ist
    Ich bin haargenau der gleichen Meinung! Ich hatte auch eine epileptische Katze und JA die Sorgen sind sehr gross damit und es stimmt auch, dass die Tabletten MINUTENgenau eingegeben werden müssen. Es ist eine grosse Sorge, aber nie niemals wäre ich auf die Idee gekommen sie in ein Tierheim zu geben!!! Sie wird dort mit fast 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr vermittelt. Wer nimmt eine Katze mit Epilepsie. Hinzu kommt, dass, wie man auf allen gutgemachten Epilepsieseiten im Netz, die es übrigens zu Hauff gibt - lesen kann, dass die Anfälle durch Stress vermehrt auftreten. D.h., im Tierheim hat sie Stress und die Anfälle können unkontrollierbar werden, dann ist nur noch Einschläferung möglich, hast du daran gedacht? Auch eine Tierpension ist meist mit Stress verbunden, auch das ist zu bedenken. Noch was zu den Ursachen: In den meisten Fällen kann keine Ursache festgestellt werden und die Katze kann mit Epilepsie ein langes glückliches Leben führen unter der Voraussetzung natürlich dass die Tabletten wirken, man muss auch meist mit der Dosierung herumprobieren, aber nie OHNE Tierarzt! Sie sollte KEINEN Stress haben , man muss sich merken, beser aufschreiben, wann und wie stark die Anfälle auftreten etc. Und - sie darf nicht raus!Wenn sie einen Anfall im Freien kriegt, womöglich auf einer Strasse, ist sie verratzt. Ausserdem muss sie ja die Tabletten zu einer bestimmten Zeit kriegen, was ist wenn sie da gerade nicht da ist? Es ist nicht leicht, das Leben mit einer Epi-Katze aber ich für meinen Teil könnte sie nicht weggeben, das wär für mich genauso unmölich wie ein behindertes Kind ins Heim abzuschieben. Tut mir leid, dass du das erleben musst, ich weiss genau was das alles bedeutet, aber für das Tier ist die einzige Chance MIT der Krankheit leben zu können, einen einfühlsamen Menshcen zu haben, der mit der Krankheit bereit ist verantwortungsvoll umzugehen. Überlegs dir!
    „Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.“

    "Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit."

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