Hallo zusammen,
ich brauche mal wieder euern Rat.
Ich habe einen Labrador/Schäfer/und/was-weiss-ich-Mix, weiblich, fast 14 Monate alt und ich würde gern mit ihr zum Schwimmen gehen .... aaaaber das Wasser ist sooo furchtbar nass. Sie hatte schon als Welpe, als ich sie mit sechs Wochen bekam, vor allem und jedem Angst, egal ob Vier- oder Zweibeiner, Autos und und ... einfach Angst. Sie zog den Schwanz ein und trat den Rückzug an. Wir waren in der Hundeschule. Seitdem sind die vorgenannten Ängste zwar nicht vollständig behoben, aber kein Problem mehr. Sie kann mit anderen Hunden, nur nicht mit allen Menschen. Autos sind ihr jetzt scheinbar kein Greuel mehr. Sie fährt sehr gerne Auto.
Nur ins Wasser will sie nicht. Ich zwinge sie auch nicht.
Erster Besuch:
Beim ersten Versuch am Baggersee ist das Stöckchen rein zufälligins Wasser gefallen. Na ja das Wasser bis etwas über die Pfoten ging ja noch ... aber dann schnell wieder raus.... dann halbe Höhe Läufe na ... schon schwierig, beim dritten Mal fast bis zum Bauch .... das ging gerade noch.
Am nächsten Tag: hmmm .... Wasser vielleicht gerade noch ein Stück rein zum Saufen ... mit Stöckchen ein bisschen ... aber lieber nicht, Steine holt sie mit der Pfote aus dem Wasser.
Der dritte Tag: Wasser igittt ... nein, nicht mal rein zum Saufen, obwohl ein alter Retriever (11 Jahre) die ganze Zeit daneben munter im Wasser plantscht und taucht, um Steine raus zu holen.
Frage: Muss ich einfach nur mehr Geduld haben und das gibt sich dann irgendwann von allein?
Oder habt ihr einen Tipp, womit ich ihr das "versüßen" könnte?
Es gibt ja Hunde, die muss man ganz heftig bremsen, wenn Wasser nur in der Nähe ist. Aber meine hat schlicht Angst.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 11
Thema: Hund und Angst vorm Wasser
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19.07.2007, 15:19
Hund und Angst vorm Wasser
Igel224
Es wird wieder aufwärts gehen
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19.07.2007, 16:57
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Warst du auch im Wasser? Hört sie auf dich wenn du ihr sagst sie soll kommen, wenn du schon im Wasser bist?
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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20.07.2007, 09:24Inaktiver User
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Bei unserem italienischen Findelhund hat sich die früher nackte Panik vor Wasser mittlerweile etwas gegeben- so geht sie heutzutage immerhin klaglos mit spazieren, auch wenn der schleswig- holsteinische Regen vom Himmel plattert.
Aber sowas wie baden oder mit der anderen Hündin ( die Wasser liebt) durch die Brandung toben, geht nicht- wird wohl auch nichts mehr werden.
Sie läuft weiterhin um Pfützen herum ( während sich die andere reinlegt, die kleine Drecksau) und nimmt Reißaus, sobald sie eine Gießkanne oder einen Wasserschlauch nur sieht.
Ich kenne einige andere Hunde, die genauso heikel sind, was Baden etc. angeht- und finde, man sollte das einfach so akzeptieren.
Wenn der Hund mit Wasser nun mal nix am Hut hat....
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20.07.2007, 09:50Inaktiver User
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Bei unserem Hund ist es auch so (was natürlich ganz praktisch ist, dann ist sie nicht so eingesaut
): über Pfützen springt sie drüber - sie läuft nur durch, wenn sie (in ihren Augen) größer sind als ein Binnensee oder sie sowieso vom Regen klitschnaß ist. Vielleicht macht sie sich ja auch nicht gerne die Pfoten schmutzig - wer weiß?
Nur einmal ist sie nach einem Regen "todesmutig" und seeeeeehr vorsichtig
in eine seeeehr große Pfütze (der Abfluß war verstopft und die halbe Straße stand unter Wasser) gelaufen: da lag etwas, was nach etwas zu Fressen aussah und aus dem Wasser ragte (ein Blatt, was noch an einem Zweig hing). Nach Begutachtung desselben ging sie ebenso vorsichtig wieder hinaus.
Wenn wir sie baden bzw. abbrausen, kann man ihre Nichtbegeisterung förmlich sehen, aber sie läßt es wenigstens klaglos über sich ergehen und hält still.
Mein Mann ist mit ihr im Hochsommer mal zu einer Hundebadestelle gefahren. Er versuchte wirklich alles, um sie ins Wasser zu locken (er stand dann auch schon drin), aber sie kam nicht. Da ging er wieder raus, nahm sie hoch und ging zurück ins Wasser, setzte sie ab und sie schwamm eiligst wieder an Land. Also haben wir beschlossen, es für die Zukunft zu lassen. Allerdings wissen wir jetzt, daß sie im Notfall schwimmen kann
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Manchmal ist das eben so - da kann man nichts machen.
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20.07.2007, 09:55Inaktiver User
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Warum muss der Hund denn deiner Meinung nach unbedingt ins Wasser, wenn er es nun mal nicht doll findet?
Nur weil DU gern mit Hund schwimmen würdest?
Versteh ich nicht. Meine Hündin ist auch keine Wasserratte, und das lasse ich ihr.
LG NugatGeändert von Inaktiver User (20.07.2007 um 09:58 Uhr)
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20.07.2007, 10:01
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Mein Hund mag Wasser nur im Trinknapf. Alles andere ist ihm zuwider. Schwimmen kann er, er fiel mal beim ausweichen eines *gefährlichen* Hundes in nen Bach. Das war aber nicht der Auslöser, er konnte Wasser schon vorher nicht leiden. Ein Problem sah ich noch nie darin, wir laufen ja Gassi und müssens nicht abschwimmen.
Abgeduscht wird er natürlich trotzdem des öfteren, aber er ist dann auch erstmal recht beleidigt, was wiederum mir egal ist.
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20.07.2007, 10:56Inaktiver User
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Diese Angst dem Hund zu nehmen ist sehr schwierig. Sofern du keinen Rettungsschwimm-Hund aus ihm machen willst, solltest du dich meines Erachtens damit abfinden. Soooo schlimm ist das ja nun nicht. Manche Hunde sind nun einmal keine Wasserratten und ohne intensives Training ist da nicht so viel zu machen. Find ich relativ egal, denn so oft geht man ja nun auch nicht unbedingt mit Hund baden.
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20.07.2007, 11:18
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Vor allem, was spricht dafür, dass ein Hund regelmässig schwimmen muss? Er muss trinken und er muss regelmässig abgeduscht werden.
Katzen schwimmen auch nicht, und keinen juckts
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20.07.2007, 12:45
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Ja, war ich. Sie kam auch ein Stück weit auf mich zu und es sah so aus, als hätte sie schon gern gewollt, aber getraut hat sie sich halt nicht. Es war wie bisher schon bei anderen Sachen, vor denen sie Angst hat. Deshalb dachte ich, ich könnte ihr die Angst irgendwie nehmen.
Zitat von Noodie
Es war bisher schon so, wenn ich einen Gartenschlauch nur in die Hand nehme, ich sie wie der Blitz fort. Dabei hat sie noch nie jemand damit nass gespritzt. Duschen mag sie sowieso nicht, das muss aber gelegentlich sein.
An allen anderen, die geantwortet haben:
Natürlich muß sie nicht ins Wasser nur, weil ich gerne schwimme. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, wenn sie nicht will. Es hat auch seinen Vorteil, wenn sie draußen bleibt, dann muß ich nicht aufpassen, dass sie andere Badegäste nass schüttelt. Ich fand es einfach nur schade. Es hätte ja sein können, dass wenn sie ihre Angst erst einmal überwunden hat, dass sie dann gerne reingeht.
Es war interessant zu lesen, dass eure auch finden, dass das Wasser so furchtbar nass ist.
Meinen Dank an alle, die geschrieben haben.Igel224
Es wird wieder aufwärts gehen
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21.07.2007, 22:22Inaktiver User
AW: Hund und Angst vorm Wasser
Die meine stört zwar nicht wirklich der Regen (wobei es schon passiert ist, dass sie gleich nach dem Pinkeln wieder ins Auto hüpfte), aber das stehende Wasser scheucht sie wie der Teufel das Weihwasser, das fängt schon bei einer Pfütze an.
Ist halt schade, dass sie bei der Hitze keine Abkühlung findet. Ich überbrücke das mit einem in leichtem Essigwasser getauchten und sanft ausgedrückten Tuch, mit dem ich sie abreibe, dann hundelt sie auch nicht mehr so. Das mag sie seltsamerweise und kommt, wenn ich mit dem Tuch wedle.
Und geduscht wird nur, wenns gar nicht anders mehr geht. Da passen wir zusammen.
LG
ElkeGeändert von Inaktiver User (21.07.2007 um 22:26 Uhr)


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