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    Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Ich habe am Donnerstag unser Kaninchenweibchen kastrieren lassen.
    Die OP verlief sehr gut und das Tierchen war beim Abholen auch wieder ziemlich munter. Die OP war morgens, abgeholt habe ich Cookie erst gegen 18 Uhr. In der Zeit beim TA hat sie anscheinend nur das mitgegebene Futter gefressen (und auch nur gaaaanz wenig), das von der Tierarzthelferin angebotene Futter (merkwürdigerweise frischgepflückte Sachen - hätte ich ja nun nach der OP nicht gegeben) hat sie abgelehnt.
    Bei uns angekommen, verkroch sie sich in ihrer Höhle (da findet man sie normalerweise nicht - aber verständlich, dass sie lieber sehr geschützt sein will) und blieb bis in die Nacht dort. Futter habe ich ihr in die Höhle gelegt, Wasser steht eh davor.
    Heute hat sie gut gefressen und sich auch ordentlich bewegt.... also funktioniert auch der Kotabsatz wieder (unübersehbar!). Auf ihren normalen Schlafplatz kann sie anscheinend noch nicht wieder hüpfen (Katzenkratzbaum) und auch sonst scheint sie noch etwas schlapp zu sein... aber das ist ebenfalls verständlich.

    Ich mache mir auch (noch) nicht wirklich Sorgen, ich will nur nix übersehen oder aus Unwissenheit nicht beachten. Fällt euch etwas ein, worauf ich noch achten könnte oder habt ihr irgendwelche Tipps und Erfahrungen?

    Montag fahre ich zum Nachkucken nocheinmal zum TA.
    Liebe Grüße und Danke vorweg
    Heike

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Hallo Heike,

    liest sich, denke ich, alles ganz normal und wenn sich nichts verschlechtert, sie weiter frisst, sich bewegt und die verdauung funktioniert, hat sie es bestimmt gut überstanden.

    Es ist halt eine richtige und eigentlich schwere operation und es wundert mich immer wieder, wie gut tiere das so wegstecken - unsere hündin hat am nächsten tag an der offenen tür gelegen und dem rüden beim ballspielen zugesehen, einen tag später hat sie, wenn auch "gebremst", schon wieder mitgespielt.


    l.g.

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Hi Heike,

    Deine Häsin ist schlau, dass sie nicht aufn Kratzbaum hüpfen will - sollte sie nämlich auch noch gar nicht, am besten für die nächste Woche erstmal außer Reichweite bringen. Sie hat eine große Narbe am Bauch, die sollte durch Sprünge nicht strapaziert werden; ins Klo hüpfen ist OK, alles andere: Weg damit.

    WAS eine Häsin nach der Kastration frisst ist gleichgültig, hauptsache sie frisst wieder. Manche mäkeln da länger herum, da hast Du echt Glück gehabt, dass es doch schon wieder recht gut läuft. Fressen & Bewegung - Herz, was begehrst Du mehr? ;o)

    Nur die Sprungmöglichkeiten würde ich für ca. 'ne Woche wegräumen, ansonsten ist alles bestens.

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Hallo,

    so ...es klappt fast alles wieder. Cookie ist wieder aus der Höhle gekommen, kuschelt wieder mit Karamel... und haut sich die Plautze voll. Der Schlafplatz auf dem Katzenkratzbaum ist nicht höher zum Springen als das Kaninchenklo.... und seit gestern hüpft sie doch wieder hoch - aber gaaanz vorsichtig... eher hoch steigen als hüpfen. Und alles andere behüpft sie von sich aus nicht - ich hätte sonst die Kaninchen umsiedeln müssen oder alle Schränke samt Heizkörper aus dem Zimmer entfernen müssen, weil Cookie ALLES erklettert was nur irgendwie erkletterbar ist (Reinkarnation von Luis Trenker wahrscheinlich).
    Die Halskrause kam gottseidank auch nicht zum Einsatz. Die TÄ hat ein riesiges Plaster auf den winzigen Kaninchenbauch gepappt - für alle Fälle, falls Cookie angefangen hätte an dem Verbandszeug rumzuzippeln. Ein bisschen gezippelt hat sie auch.... aber nicht so, dass ich die Halskrause als gerechtfertigt empfunden habe.
    Ja... so ein vernünftiges Tierchen! Hätt ich nicht gedacht von der ollen Zicke! Heute Morgen wurde ich auch schon wieder wie üblich begrüßt - die beiden kommen mich dann (während ich Kaffee koche und die Katzen füttere) immer in der Küche besuchen.
    Also alles im Lot, ich bin ganz erleichert!
    Euch beiden lieben Dank für die Anteilnahme.
    Heike

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Perfectifissimo ... oder so ähnlich *gg* freut mich, dass die Kleine schon wieder so munter ist und die Kastra so gut weggesteckt hat

    Werde Lucy Anfang Juli kastrieren lassen, sie ist allerdings schon knapp 7 Jahre alt und ich hab doch ein wenig Bammel.

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Oh ja... bei älteren Kaninchen ist das Risiko auch entsprechend höher. Aber wenn das Tier gesund ist und der TA gut.... dann gehe ich davon aus, dass das auch gut verläuft.
    Ich drücke euch die Daumen....
    Heike

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Schön, daß alles so gut läuft

    Aaaaber - hmmm - hab da mal ne blöde frage - warum lasst ihr die kaninchendamen eigentlich kastrieren?

    Ist doch nicht wie bei hunden und katzen, wo man ständig damit rechnen muß, daß ihnen ein unkastriertes männliches wesen über den weg läuft.

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    Häsinnen neigen zu Gebärmutterveränderungen (Tumor), außerdem werden dort die Hormone produziert, was dann schon eine zwanghafte stressige Unruhe auslösen kann.

    Ist vielleicht vergleichbar mit der Rolligkeit von Wohnungskatzen - ist auch nicht gerade angenehm fürs Tier, wenn sie rollig sind, aber kein Kater in Sicht.

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    @ Poison.

    danke für die erklärung

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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    AW: Nach der Kastration eines Kaninchenweibchens

    @Arabeske_H:

    Wegen der möglichen Tumorbildung hab ich die Kastration dann auch machen lassen. Also lieber ein kalkulierbares Risiko jetzt eingehen, als bei bereits vorhandenen Tumoren eine weitaus schwierigere OP machen zu lassen. Zumal Tumore bei Kaninchen wohl auch sehr gerne streuen.
    Und wie Poison auch schon schrieb: Das Viecherl war unausstehlich. Und bei 3x scheinschwanger in knapp 4 Monaten, war es nahezu ständig unausstehlich. Beim letzten Mal war das Revierverhalten so ausgeprägt, dass das dumme Huhn mich von meinem eigenen Sofa schubsen wollte und uns immer anknurrte, wenn wir ihr zu nahe kamen.
    Die Kosten sind allerdings der Hammer (92€) und man sollte sich wirklich einen TA suchen, der Erfahrung mit dieser OP hat.
    Nach der OP ist es normal, dass sich das Kaninchen verkriecht und man muss wegen der Fresspause durch die OP und des Bewegungsmangels sehr genau auf die Verdauung achten.

    Außerdem hat mein paddeliges Kaninchen bereits nach 3 Tagen das Plaster abgemacht..... ist aber dennoch alles soweit gut abgeheilt, nicht ganz so schön wie geplant zwar... aber alles noch im grünen Bereich.
    Ich hätte zwar auch zur Sicherheit ne Halskrause anlegen können, doch erschien es mir sinnvoller, das Kaninchen nicht noch in Panik zu versetzen. Mit dem Ding hätte sie sich auch nicht richtig verkriechen können und hätte sich (so wie ich sie kenne) sehr wahrscheinlich bei dem Versuch die Halskrause loszuwerden so blöd bewegt, dass dadurch die Wunde uU wieder aufgegangen wäre. Nächste Woche werden die Fäden gezogen.... dh... wenn die Dame sie sich nicht selbst zieht *seufz*.
    Mein Eindruck: Ne Kastration von einem Kaninchenweibchen erfordert mehr Aufmerksamkeit/Aufwand/Fürsorglichkeit/Vorsicht als die Kastration einer Kätzin. Bei ner Katze konnte ich auch ohne viel Aufwand zwischendurch nachschauen, ob alles ok ist - das Kaninchen will ja nicht so gerne eingefangen werden und noch weniger gerne, dass ich ständig seinen Bauch angucke. Und bevor ich sie durch das Einfangen zur Flucht animiere, versuche ich eher sie beim Männchenmachen oä zu erwischen und so einige Blicke auf ihren Bauch zu erhaschen.
    Oder stelle ich mich einfach nur an? Aber die ist einfach nicht so zutraulich wie das Männchen und gerät auch leichter in Panik.
    Heike

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