Muss hier nur mal ganz schnell HURRA und DANKE schreien, weil grade vom Tierarzt der Anruf kam, dass der Bluttest vom Kater negativ ist, kein FIV, kein FelV, bin so so erleichtert!!!!
Wir haben uns für den Test entschieden, weil er jetzt schon die zweite Infektion in diesem Jahr hat, könnte ja was Drunterliegendes mit der Immunabwehr sein. Und dann überlegt man schon eine Nacht lang: Was, wenn er, aber nicht die Katze? Sie müssten wir dann ja weggeben, weil sie sich ja sonst ansteckt beim gegenseitigen Putzen oder Raufen.... Und er müßte dann ja auch drinbleiben, damit er keine anderen Miezen ansteckt... Und dauernd sich fragen: geht's ihm auch wirklich gut?![]()
Aber ist ja nicht, und ich heul glaub ich erstmal ein bisschen vor Erleichterung.....
Danke Euch für's Lesen!![]()
Ragna
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Thema: FelV/FIV-Test negativ!!!
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14.06.2007, 14:14Inaktiver User
FelV/FIV-Test negativ!!!
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14.06.2007, 14:34Inaktiver User
AW: FelV/FIV-Test negativ!!!
Ich freue mich für dich.
Man macht sich wirklich richtig Sorgen um seine Tiere.
Vorgestern wurde der Kater meiner Tochter kastriert.
Er ist eine reine Wohnungskatze und hatte das erste mal markiert.
Als wir ihn beim Tierarzt lassen mußten, ging es uns auch nicht gut. Zum Glück war alles gut gegangen und wir konnten den kleinen Stinker (er hatte sich total vollgepieselt im Schlaf) wieder mitnehmen.
Jetzt ist er wieder quitschfidel.
Gruß Majolika
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14.06.2007, 15:12
AW: FelV/FIV-Test negativ!!!
Das freut mich sehr für Dich und für Kater und Katze natürlich auch!
Gestern kam mein Schmuser nicht angelaufen, als ich von der Arbeit nach Hause kam, um 20 Uhr nochmals raus und das Quartier abgelatscht, nichts. Da er sonst sehr zuverlässig ist, machte ich mir schon ein bisschen Sorgen! Gegen 21.15 Uhr dann nochmals raus und da liegt er gemütlich auf der Mauer, die Erleichterung war gross! Vor Freude verdrücke ich dann auch jeweils ein paar Tränchen...
Genauso sorge ich mich jeweils, wenn ich mit den Miezen zum TA muss, jede Kastration war ein kleiner Horror für mich, erst recht, als mein "Jüngster" einen Tag nach der Kastration (Samstag) am ganzen Körper zitternd auf dem Katzenbaum lag! TA telefoniert und eine Stunde später standen wir in der Praxis, er hatte eine Grippe, 39,4 Grad Fieber und wurde erstmal an eine Infusion gehängt! Danach noch eine Antibiotika Spritze und Tabletten für zu Hause! Da hatte ich noch einen Schreck weg! Nach einer Woche war er wieder der Alte! Kann also Deine Erleichterung sehr gut verstehen!
LG
DasciaGeändert von Dascia (14.06.2007 um 16:07 Uhr)
Antoine de Saint - Exupéry
"Adieu", sagte der Fuchs. "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Der kleine Prinz
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Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.
Wind, Sand und Sterne
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14.06.2007, 15:38
AW: FelV/FIV-Test negativ!!!
Hallo Ragna,
ich freue mich ganz arg für dich dass mit Katerchen alles Ok ist.
*fühldichgedrückt*
Ich mache mir schon Sorgen wenn meine beiden mal weniger essen wie sonst. Aber das liegt in der Natur, es sind Familienmitglieder an die man denkt und um die man sich sorgt.
Die Situation als meine Prinzessin kastriert wurde war für mich eine Qual. Sie war kaum zu Hause angekommen und aus der Transportbox raus, da hat sie sich direkt den ersten Faden gezogen. Pech gehabt also musste sie einen "Trichter" tragen, den sie so garnicht mochte. Mir sind teilweise die Tränen gekommen wenn ich sie so beobachtet habe. Weil man senkt ja den Kopf damit man auch jede Ecke und Kante mit nimmt die einem über den Weg läuft.
Aber naja alle beteiligten haben es gut überstanden und ich weiss jetzt dass ich sowas freiwillig nicht noch mal mit mache.
Mein Freund sagte dann immer: wer hat mehr "gelitten" ich oder die Katze
Also noch weiterhin viel Freude mit deinen Fellnasen
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14.06.2007, 18:32Inaktiver User
AW: FelV/FIV-Test negativ!!!
Danke für's Mitfreuen und mir zeigen, dass nicht nur ich so "hysterisch-emotional" reagiere, wenn's um die Miezen geht
Weiß auch noch gut, als unsere K2 das erste Mal 3 Stunden länger als gewohnt weggeblieben ist. Zu dem Zeitpunkt dachten wir noch, dass sie nichtmal unsern Garten verläßt
Gegen 11 kam sie dann ganz lässig um die Ecke getrabt, so in die Richtung: Weiß gar nicht was ihr wollt, ist doch Wochenende morgen.....
Im Moment freu' ich mich fast, wenn ich K1 niesen höre, weil's halt wohl nur ein Nieser ist, denn wir mit den AB bald weghaben - hoff' ich doch!
Schönen Abend noch!
Ragna
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14.06.2007, 18:48
AW: FelV/FIV-Test negativ!!!
Hallo,
ihr wisst aber schon, daß es keinen FelV/FIV Test in diesem Sinne gibt oder? Es ist ein Test auf FIP-Titer der sehr unsicher ist.
Es wurde schon bei Katzen Corana Virus positiv getestet und ein Einschläferung enpfohlen und die Katzen lebten noch Jahre lang damit.
Im übrigen ist die Mehrzahl der Katzen mit dem Corona Virus welches im Körper der Katze zu FIP mutieren KANN bereits in Kontakt gekommen. FIP selbst ist nicht anstecken. Warum in manchen Tieren der Virus zu FIP mutiert kann nur vermutet werden. Einige Mediziner gehen davon aus, daß eine genetische Disposition vorhanden sein muss. FIP selbst ist nicht ansteckend! Katzen die bereits zusammen gelebt haben müssen nicht getrennt werden auch wenn ein von ihnen an FIP erkrankt.
Meist gibt es eine Art Auslöser für die Mutation der Viren: Katzen die sterben sind meist sehr jung (bis zu einem Jahr) oder schon älter oder es gab eine gewaltige Umstellung oder andersweitige Erkrankung im Leben der Katze. Selten erkranken Tiere aus *heiterem Himmel*. Öfter erkranken Katzen aus einem Wurf und man kann davon ausgehen das eines der Elterntiere (eher die Mutter) die Anlage zum Ausbruch der Krankheit auch an weitere Würfe *mitgibt*, was aber nicht heißt das alle Kitten an FIP sterben.
Wegen zwei Erkältungen musst du dir -denke ich- noch keine Sorgen machen, solang sich die Katze nicht ewig damit quält und die Infektionen nicht abheilen wollen oder die Katze auch sonst einen geschwächten Eindruck macht.
Gruß Junia~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~*°*~* °*
Von einer Katze lernen - heißt siegen lernen - wobei siegen "locker durchkommen" meint - also praktisch: liegen lernen (R. Gernhardt)
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14.06.2007, 19:21Inaktiver User
AW: FeLV/FIV-Test negativ!!!
Also meine Informationen sind da andere, eben von Dritten, da ich selbst keine Tiermedizinerin bin (hier z.B. von aktiontier.org):
Zitat von junia
Zu den häufigsten Infektionserkrankungen der Katze gehören FIP, FIV und FeLV.
FIP – Feline Infektiöse Peritonitis:
Bei der FIP handelt es sich um eine Viruserkrankung, die in zwei Verlaufsformen auftritt. Zum einen existiert die sogenannte nasse Form, bei der es zum Brust- und/ oder Bauchhöhlenerguss kommt. Dieses Erscheinungsbild ist sehr typisch für FIP und macht dem Tierarzt die Diagnose relativ leicht. Schwieriger wird es, wenn die Katze an der granulomatösen Form leidet. Hierbei kommt es zu entzündlichen Veränderungen an Organen, die von außen natürlich nicht sichtbar sind.
Der Erreger der FIP ist ein Coronavirus, das eine Mutation erfahren hat. Coronaviren führen ansonsten zu relativ harmlosen Durchfällen. Verändert sich das Virus, kann es gefährlich werden. Wie lange es dauert, bis eine Katze nach der Mutation des Virus, das sie infiziert hat, erkrankt, ist nicht klar. Man geht von ein bis vier Monaten aus. Der Krankheitsverlauf beginnt zunächst schleichend. Handelt es sich tatsächlich um FIP, fällt bei beiden Formen im Anfangsstadium auf, dass die Katze nicht mehr so lebhaft ist wie früher. Das Haarkleid wird stumpf, es kommt zu Gewichtsverlust. Fast immer tritt Fieber auf, wobei bis 39°C als normal anzusehen sind. Bei der nassen Form kann man im weiteren Verlauf beobachten, dass, obwohl das Tier ansonsten magerer wird, der Umfang des Bauches zunimmt. Im Folgenden können die Symptome sehr variieren. Es kann die Leber ebenso betroffen sein wie die Sehfähigkeit. Verdauungsstörungen oder Atembeschwerden können auch nicht ausgeschlossen werden. Ein Bluttest kann den Verdacht auf FIP erhärten, beweisend ist dieser jedoch auch nicht.
Wichtig zu wissen: das mutierte Virus kann nicht auf andere Katzen übertragen werden. Die erkrankte Katze darf also weiterhin mit ihren Artgenossen Kontakt haben.
FIP ist bis zum heutigen Tag nicht heilbar! Die betroffenen Tiere können symptomatisch behandelt werden, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass sich der Zustand langfristig verschlechtern wird. Keinesfalls sollte man den Augenblick verpassen, an dem es Zeit wird, den Liebling zu erlösen.
Gegen FIP existiert ein Impfstoff, dessen Nutzen aber unter den Wissenschaftlern höchst umstritten ist. Das Fazit der Fachkreise: Ob der Impfstoff schützt, weiß man nicht, er schadet dem Tier aber wohl nicht.
FIV - Felines Immunodefizienz Virus - Katzenaids:
FIV wird, wie der Name schon sagt, durch ein Virus ausgelöst. Es ist von Katze zu Katze über Speichel und über die Plazenta übertragbar, der Mensch jedoch kann sich nicht bei einer Katze anstecken. Katzen, die das Virus tragen, können, analog zur AIDS-Erkrankung beim Menschen, jahrelang gesund bleiben. Sie sind Virusträger, doch die Erkrankung kommt nicht zum Ausbruch. Ist es soweit, dass die Erkrankung klinisch in Erscheinung tritt, sind die Symptome recht unspezifisch: Abmagerung, stumpfes Fell, Entzündungen des Zahnfleisches oder Verdauungsstörungen können ein Zeichen für FIV sein (allerdings auch für eine Vielzahl anderer Katzenkrankheiten). Die Diagnose wird mittels eines Bluttestes gestellt. FIV ist nicht heilbar. Man kann jedoch die Folgekrankheiten, die durch die Immunsuppression nach Krankheitsausbruch ausgelöst werden, behandeln und auf diese Weise der betroffenen Katze noch einige schöne Monate oder gar Jahre bescheren. Eine FIV erkrankte Katze muss von gesunden Individuen getrennt gehalten werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Sie darf also auch nicht mehr ins Freie. Eine Impfung existiert nicht.
FeLV – Felines Leukosevirus:
Unter der felinen Leukose oder Leukämie versteht man eine viral bedingte Erkrankung des Immunsystems. Das Virus wird mit dem Speichel, Nasensekret oder Blut ausgeschieden. Bissverletzungen sowie gegenseitiges Belecken werden als Hauptübertragungsursache angenommen. Auch die Übertragung über die Plazenta von der Mutter auf die Welpen ist möglich. Der Mensch kann jedoch nicht infiziert werden. Bedingt durch den Übertragungsmodus gelten unkastrierte Kater mit Freigang in dicht besiedelten Gebieten zur gefährdetsten Gruppierung. Sie raufen häufig, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, sich das Virus einzufangen. Auch das gemeinsame Fressen aus einem Napf ermöglicht eine Übertragung. Nach der Infektion können bis zum Ausbruch der Krankheit Monate bis Jahre vergehen. Es gibt außerdem Schätzungen, dass 1-3 % der infizierten Katzen asymtomatische Träger bleiben, wobei diese nichts desto trotz Virus ausscheiden. Bei den Katzen, bei denen die Krankheit ausbricht sind die ersten Symptome unspezifisch. Das Virus schwächt das Immunsystem, die Tiere werden anfällig gegenüber anderen Krankheiten. Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, glanzloses Fell, Fieber und Abmagerung können Anzeichen sein. Der weitere Verlauf ist sehr unterschiedlich, je nachdem welche Anteile des lymphatischen Systems betroffen sind. Es kann zur tumorösen Veränderung von Körperlymphknoten kommen, wodurch die Funktionsfähigkeit des dazu gehörigen Organs eingeschränkt werden kann. Die lymphatische Leukämie sowie eine Reihe weiterer Veränderungen des Blutbildes können ebenfalls eine Verlaufsform der FeLV-Infektion darstellen.
Um festzustellen, ob eine Katze mit FeLV infiziert ist, gibt es einen Schnelltest. Um ganz sicher zu gehen, dass das Ergebnis richtig ist, wird der Test nach etwa acht Wochen wiederholt. In der Zwischenzeit darf die getestete Katze keinen Kontakt zu fremden Tieren haben. Zusätzlich sollte ein Blutbild angefertigt werden.
Sollte die Katze das Virus tragen, muss sie nicht gleich eingeschläfert werden, auch wenn Leukose bzw. Leukämie nicht heilbar ist. Die Euthanasie ist erst dann unumgänglich, wenn das Tier so leidet, dass das Leben zur Qual wird. Die Überlebenszeit kann bis zu etwa drei Jahren nach Ausbruch der Erkrankung betragen. Allerdings darf die Virus ausscheidende Katze nicht mehr mit Tieren in Kontakt kommen, die nicht infiziert sind, um eine weitere Ansteckung und Ausbreitung von FeLV zu vermeiden. Sie darf also allenfalls in einen Bestand in dem alle Tiere "positiv" sind oder muss konsequent von anderen Katzen isoliert gehalten werden. Außerdem müssen auftretende sonstige Krankheiten – denn das Virus schädigt wie erwähnt das Immunsystem – rechtzeitig und bis zur Ausheilung gewissenhaft behandelt werden.
Beste Prophylaxe ist die Impfung. Vorher muss durch einen Bluttest sicher gestellt werden, dass die Katze das Virus nicht bereits in sich trägt. Jüngere Tiere bis zum Alter von etwa sechs Jahren mit Freigang sollten in jedem Fall geimpft werden, da sie, wie gesagt, zur größten Risikogruppe gehören. Bei älteren Katzen sowie reinen Wohnungskatzen kann auf die Impfung u.U. verzichtet werden, da ältere Tiere in der Regel nicht mehr erkranken und für Katzen, die nicht raus dürfen, ist das Infektionsrisiko relativ gering.
Auf FIP wurde bei K1 nicht getestet, würde ja auch wie hier beschrieben ist nicht viel bringen. Da hilft nur abwarten und beten. Ja, sein Fell sieht grade etwas stumpf aus und er ist recht mager, außerdem sieht man die Nickhaut. Er frisst aber gut, jagt kräftig und geht gerne raus (außer heute, hier gießt's in Strömen). Und er wird Ende des Monats ein Jahr alt. Wie gesagt, da können wir nur hoffen, dass es das nicht ist.
Grüße,
Ragna



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