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  1. Inaktiver User

    Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, ob ihr nach der Kastration eurer Hündin eine Wesensveränderung an ihr festgestellt habt und wenn ja, welche? Oder ob ihr Verhalten nach der OP genauso war wie z. B. zwischen den Läufigkeiten.

    Ich weiß natürlich, daß jeder Hund anders ist und man aus den Erfahrungen eines Einzelnen keine allgemein gültigen Regeln erstellen kann. Es würde mich aber dennoch interessieren, da ich schon länger über eine Kastration unserer Hündin nachdenke. Obwohl es, aufgrund ihrer immer wiederkehrenden Scheinträchtigkeiten, sicherlich sinnvoll wäre (unsere Tierärztin, die nach eigener Aussage keine Freundin von Kastrationen ist - außer bei medizinischer Indikation - hat eine Kastration unserer Hündin aus eben diesem Grunde befürwortet), können wir uns aber doch nicht so richtig dafür "erwärmen", da ja an einem ansonsten gesunden Hund herumoperiert würde.

    Danke schonmal für eure Antworten

    Pianoforte

  2. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Hallo Pianoforte,

    wir ließen unsere Hündin, eine sehr temperamentvolle, verspielte und freundliche Labrador-Dame, mit 1,5 Jahren kastrieren, jetzt ist sie 3,5 Jahre alt. Wenn sich bei ihr etwas am Wesen geändert hat, dann maximal, dass sie mit zunehmendem Alter etwas gelassener geworden ist. Das allerdings führe ich nicht auf die Kastration zurück, sie ist wie sie war, halt erwachsener.

    Wir haben den Schritt nie bereut, ihr geht es gut, sie hat auch nicht zugenommen. Und was deutlich angenehmer ist, ist die Tatsache, dass sie nicht mehr ständig von Rüden belagert wird. Bei ihr hatten wir das "Problem", dass sie auch außerhalb der Läufigkeit und den Wochen davor oder danach grundsätzlich hochattraktiv roch und sogar kastrierte, alte Rüden doll wurden. Seitdem sie kastriert ist, hat das deutlich nachgelassen, es lebt sich sehr viel entspannter so.

    LG,
    Zuza

  3. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Hallo Zuza,

    danke für Deine Antwort.

    Das finde ich gut, daß sich an dem Verhalten Deines Hundes nichts geändert hat durch die Kastration (daß meine dadurch ruhiger werden könnte, brauche ich wahrscheinlich nicht zu befürchten, denn sie ist schon seeeeeehr ruhig ). Wahrscheinlich ist meine Furcht hinsichtlich einer Wesensveränderung total unbegründet.

    Das "Problem" mit den Rüden hat unsere nicht so - vielleicht riecht sie aber auch nicht so "lecker" wie eure Labrador-Hündin (Wir haben in unserer Straße u. a. auch eine Labrador-Hündin wohnen und die scheint in dieser Zeit auch recht lecker für die Rüden der Umgebung zu riechen.)

    LG
    Pianoforte

  4. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Hallo Pianoforte,

    meine Hündin ist auch vor einem Jahr kastriert worden. Von Wesensveränderung ist nicht die Spur zu merken. Sie ist nach wie vor genauso lebhaft und keinen Deut anders drauf als vorher.

    Habe davon abgesehen ziemlich viel Kontakt zu anderen Hunderbesitzern mit überwiegend kastrierten Hunden. Auch hier keine Wesensveränderungen nach dem Eingriff.

    Gruß, Spellbound

  5. User Info Menu

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Unsere Hündinnen sind alle nach der ersten Läufigkeit kastriert worden. Eine Veränderung war nicht zu bemerken.
    Man sollte auf das Gewicht achten. Manche legen vielleicht etwas zu.
    Aber unsere Hunde sowieso nicht. Die sind so quirlig, da kann nix ansetzen. Und aufs Futter wird genau geachtet.

    LG

    M.

  6. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    @Spellbound und
    @Margali62

    Auch euch beiden noch vielen Dank für eure Antworten.

    Meine Tierärztin hatte ja auch etwas ähnliches gesagt, aber man macht sich ja doch irgendwie so seine Sorgen, was alles passieren kann.

    Auf ihr Gewicht passe ich sowieso sehr auf, da sie ja ständig Hunger hat und auseinandergehen würde wie ein Hefeteig, wenn ich nicht aufpassen würde.

    LG
    Pianoforte

  7. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    (Wir haben in unserer Straße u. a. auch eine Labrador-Hündin wohnen und die scheint in dieser Zeit auch recht lecker für die Rüden der Umgebung zu riechen.)
    Hallo Pianoforte,

    unsere roch leider grundsätzlich und immer hochattraktiv, nicht nur während der Läufigkeit und um die Läufigkeit herum. Es war einfach ätzend, anders kann man es nicht nennen. Und da sie ein eher unterwürfiges Wesen hat, hatte sie damals nicht wirklich die Traute, Rüden zurechtzuweisen, sondern ließ sich das einfach gefallen. Oder sie hockte sich hin und guckte mich irritiert à la "Frauchen, MACH was" an. Leider war dann oft wirklich ich in der Situation, einen fremden Rüden zurechtzuweisen und von ihr runterzuholen, wenn er sie berammelte, einigen der Rüdenhalter ging es vollkommen am Allerwertesten vorbei, was ihr herzallerliebster Köter tat; die fanden es zum Teil noch lustig (na, der hat aber Spaß). Wie lustig aber auch ... Da half auch keine Ansprache, Bitte meinerseits, ihren Rüden zurückzurufen. Nervig sowas. Das ist jetzt Gott sei Dank alles deutlich besser geworden, ihr Geruch hat sich verändert, Begegnungen mit Rüden verlaufen jetzt deutlich neutraler.

    Und deine ist auch so verfressen? Meine nenne ich intern nur noch Staubsauger. Sie frisst nicht, sie inhaliert.

    LG,
    Zuza

  8. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und deine ist auch so verfressen? Meine nenne ich intern nur noch Staubsauger. Sie frisst nicht, sie inhaliert.

    LG,
    Zuza
    *Grins*, wir haben auch zwei echte Hochleistungsstaubsauger. Von meinem Mann gern mit den inoffziellen Zweitnamen "Dyson" und "Vorwerk" gerufen....

    Gruß, Spellbound

  9. Inaktiver User

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    @Zuza

    Meine frißt auch nicht, sie atmet ein .

    einigen der Rüdenhalter ging es vollkommen am Allerwertesten vorbei, was ihr herzallerliebster Köter tat; die fanden es zum Teil noch lustig (na, der hat aber Spaß). Wie lustig aber auch ...


    Ja, wirklich sehr lustig

    Meine weist die Rüden Gott sei Dank schon zurecht. Nur, wenn sie zu groß sind und sie der Sache nicht mehr Herr wird, versteckt sie sich hinter mir und ich schiebe den Rüden dann weg bzw. stelle mich zwischen die beiden (ganz unter uns: manche Rüden sind auch echt aufdringlich). Stimmt, einige Rüdenbesitzer sind nicht gerade sehr hilfreich bei diesem Thema - ganz im Gegenteil: ich mußte mich auch schon anmaulen lassen, warum ich denn mit meinem Hund rausgehe, wenn sie läufig ist . Na ja, irgendwann muß ich ja irgendwo mit ihr laufen und ich gehe schonmal nicht in den Park zu dieser Zeit (die meisten haben dort ihre Hunde ja sowieso nicht angeleint, obwohl Leinenpflicht besteht *schulterzuck*), damit meine die anwesenden Rüden nicht verrückt macht.

    Hä, Hä - einmal kam mein Mann nach dem Morgenspaziergang nach Hause und erzählte, er hätte einige Hundebesitzer getroffen, die alle schon seit Stunden ihre Rüden suchen würden und ganz sauer erzählten, daß hier wohl offenbar eine läufige Hündin rumlaufen würde . Tja, mit Leine wäre das nicht passiert (die sind alle im Park abgehauen) .

    Ich glaube, inzwischen haben wir uns schon zu 90 % entschieden, sie kastrieren zu lassen (vor allem wegen der ständigen Scheinschwangerschaften). Wie man merkt, mache ich mir die Entscheidung nicht gerade leicht -

    @Spellbound

    "Vorwerk" und "Dyson" gefällt mir und es ist ja nur zu wahr. Die Oma meines Mannes sagt zu unserem Hund immer, sie solle doch langsam essen und richtig kauen, wenn unsere ihr Essen wieder einatmet .

  10. User Info Menu

    AW: Wesensveränderung nach der Kastration einer Hündin?

    Meine Hündin neigte auch immer zu Scheinträchtigkeiten und hatte dadurch arg gelitten. Nachdem die Geburt von später toten Welpen mit Kaiserschnitt beendet werden musste, habe ich sie gleich kastrieren lassen. Der Tierarzt hatte so eine spezielle Nahttechnik gemacht, dass kein Verband erforderlich war. Die Nähte waren selbstauflösend und es heilte gut ab, bis auf eine kleine Fistel, die nach einer einmaligen Behandlung beim Tierarzt super abheilte.

    Das Wesen meiner Hündin hat sich nur geringfügig verändert, manchmal kommt sie auf die Idee irgendein Spielzeug als imaginären Welpen anzusehen. Ansonsten ist sie ganz die alte.

    Ich muss nur beim Gewicht aufpassen, da sie sowieso zu einer Hunderasse gehört, die leicht zunimmt. Sie bekommt lightfutter und ich wiege sie regelmässig. Beim Spaziergehen findet sie ständig was zu fressen oder sie bettelt andere Hundegassigänger an. Da sie so süss ist, muss ich den Gassigänger richtig nötigen, den Hund nicht zu füttern.

    Würde der in Spanien leben, wäre er nicht ein magersüchtiges Topmodell wie diese Podengos, sondern weiterhin griffig, der wäre der Liebling der Hotelgäste, so nach dem Motto: lieber einen Waschbärbauch als einen Waschbrettbauch.
    Gruss Elisa

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