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  1. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Mit Verlaub, aber das ist für mich Quatsch. Der einzige Unterschied zwischen einem Rassenhund (eines seriösen Verbandes, ja, schwarze Schafe gibt es immer und überall) und einem Mischling ist meiner Ansicht nach, dass der Mischling völlig unkontrolliert gezeugt wurde, während bei einem Rassehund geprüft wird, ob gewisse Voraussetzugen gegeben sind, bevor er zur Zucht verwendet werden darf - oder auch nicht! Von dubiosen Hundevermehrern spreche ich hier nicht!
    Mit Verlaub, ich spreche von einem MISCHLING, einem Feld-Wald-und-Wiesen-Wuffi, bei dem man nicht mehr ahnen kann, wer seine Ahnen sind. Ich spreche nicht von einer KREUZUNG aus zwei Rassehunden.


    Mischlingshunde:

    Im Gegensatz zum "Bastard", Ergebnis einer Paarung zwischen zwei Hunden verschiedener Rassen oder Kreuzung eines Rassehundes mit einem anderen Hund unbestimmten Ursprungs, ist der Mischling unmöglich genau zu beschreiben, da er das Ergebnis eines Zufalls ist, der Spross einer Kreuzung zwischen zwei Eltern unbestimmter Rassen.

    Ihre Zahl ist in Deutschland schwer zu erfassen, Schätzungen zufolge stellen Bastarde und Mischlinge etwa 60 Prozent der deutschen Hundepopulation.
    Mischlinge sind nicht immer Musterbeispiele an Schönheit, weisen aber häufig durchaus gute Gebrauchseingenschaften und eine Robustheit auf, die von ihren Besitzern sehr geschätzt werden.

    Während der echte Mischling im allgemeinen in der Wildfarbe auftritt - sein Fell ist meist grau oder fahlrot - ist er sehr oft auch mittelgroß nach dem Beispiel des "Pluto" von Walt Disney, und er besitzt eine gewisse Schlauheit, die es ihm erlaubt, sein Talent als Jagdhund unter Beweis zu stellen, da ihm seine "für alle Gelegenheiten passende" Farbe eine ausgezeichnetet Tarnung sichert (nur 10 Prozent der Jagdhunde in Frankreich haben eine Ahnentafel.

    Als Spross verschiedener Kreuzungen hat er auch den Vorteil, über ein äußerst reichhaltiges genetisches Erbgut zu verfügen, wobei große Chancen bestehen, dass die ungünstigen (oft rezessiven) Gene von den günstigen Genen dominiert werden.
    letzteres bezieht sich sowohl auf das Wesen als auch auf äußerliche Merkmale und Konstitution.

    lieben Gruß
    Bim
    Geändert von Inaktiver User (04.06.2007 um 10:56 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User


    Zu allen Eventualitäten, über die man sich vorher Gedanken macht (was ist in 15 oder 18 Jahren?) kann ich nur sagen: Leben findet statt, während man Pläne macht. .
    Nicht dass ich Gerimee das unterstelle, sie nimmt das ja wirklich ernst, aber ich bin so gestrickt, dass ich mir schon Gedanken mache, ob ich für 15 Jahre guten Gewissens die Verantwortung für ein Lebewesen übernehme, das derart von mir abhängig ist wie ein Hund.

    Ständig liest man, dass Hunde nach 3,4 Jahren "wegen Zeitmangels" oder "wegen Nachwuchs" (was schon gleich gar kein Grund ist) abzugeben sind. Das regt mich wirklich auf, mit welcher Leichtfertigkeit manche Leute ihre Hunde einfach wieder abgeben.

  3. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Und noch zur Info:
    Sicher kennst Du "Tiere suchen ein Zuhause" vom WDR? Da gibt es das "virtuelle Tierheim" im Netz, da kannst Du auch mal schauen, welche Tierheime in deiner Nähe Welpen haben.

  4. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Folgender link könnte dir eine Entscheidungshilfe sein.
    Klicke auf die jeweilige Rasse und du wirst unter "Charakter" lesen, was den Hund besonders ausmacht.

    Natürlich kann man das nie hundertprozentig sagen, da ja auch viel von der Prägung durch die Umwelt abhängt.

    Aber man hat schon in etwa eine kleine Richtlinie.

    Auch hier kann man sich schlau machen:
    Welcher Hund passt zu mir?

    Gruß Majolika
    Geändert von Inaktiver User (04.06.2007 um 11:02 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?
    Wenn Du es wirklich willst, und so sieht es ja aus, und wenn die Bedingungen ausreichend vorhanden sind, dann gibt es keinen Grund!!!

    Wir hatten nie einen Hund (und ich war alles andere als begeistert!), und haben nun seit 5 Jahren eine große Mischlingshündin aus einen Wurf aus dem Tierheim.

    Meine Tipps:
    sei konsequent, viel konsequenter als mit den Kindern!
    Sei immer konsequent, ein Hund wird nicht erwachsen!
    Ein Hund braucht Regeln und er befolgt sie auch gerne.
    Ein Hund muss um seinen Platz im Rudel=Familie wissen und auch immer wieder auf diesen verwiesen werden.
    Wenn Du/Ihr den Hund nicht dominieren könnten (aber der guckt doch so süß etc) dann lasst es sein, sonst wird er auf dem Sofa liegen, bei Tisch betteln, an der Leine ziehen, den Kindern den Rang streitig machen etc.

    Das hört sich alles furchtbar rigide an, aber mit Konsequenz entsteht trotzdem vielelicht auch erst Recht eine liebevolle und repektvolle Beziehung.

    Wir haben sicherlich nicht alles perfekt und richtig gemacht, aber wir leben sehr glücklich mit unserer Hündin, vor allem war der Familienzuwachs ein Gewinn für die Kinder und deren Persönlichkeit. Es tut ihnen einfach gut, wenn sie merken, der Hund gehorcht mir, der Hund hat von mir ein Kunststück gelernt.

    Ach ja, ein Welpe ist ein paar Wochen etwas anstrengend wegen der Gassi-Zeiten, aber das gibt sich viel schneller, als Windelnwechseln müssen.
    No problem - wenn man sich drauf einstellt und weiß, wenn der Welpe in die Wohnung piselt, hat der Mensch zu spät reagiert!

    Und lass die Kids zu Beginn nicht außen vor, das wäre so schade!
    Lass das Rudel zusammenwachsen ;-)

  6. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nicht dass ich Gerimee das unterstelle, sie nimmt das ja wirklich ernst, aber ich bin so gestrickt, dass ich mir schon Gedanken mache, ob ich für 15 Jahre guten Gewissens die Verantwortung für ein Lebewesen übernehme, das derart von mir abhängig ist wie ein Hund.
    das sehe ich aber absolut genauso.

    Trotzdem kannst du nicht wissen, was in 8 Jahren sein wird.

  7. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Da bin ich wohl als Alleinerziehende bsonders sensibel:

    Jedenfalls wünsche ich Gerimee von Herzen, dass sie es sich weiterhin leisten kann, nicht oder nur teilzeit berufstätig zu sein , wie ich im übrigen auch.
    Aber jetzt bitte keine Diskussionen, wieso es auch für AE erstrebenswert ist, Vollzeit zu arbeiten. Für mich spricht schon allein dagegen, dass ich dann ohne Hund leben müsste!!

  8. Inaktiver User

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Diese Buch "Hundeerziehung 2000" ist mir jetzt eine große Hilfe bei meiner Welpen-/Hundeerziehung nichts falsch zu machen...

    Auch habe ich mir dieses Buch gekauft.

    Es lohnt sich das Geld auszugeben.

    Bevor du dir einen Hund ins Haus holst, mache dich schlau.

    Und höre nicht auf Tips diverser älterer "Hundekenner"...
    Wenn du diese Bücher über die neuesten Erkenntnisse über das Hundewesen gelesen hast, wirst du wissen, warum...

    Gruß Majolika

  9. User Info Menu

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Hallo einewiekeine. Ich bin ja auch alleinerziehend, der Vater ist weit weg und nur ab und zu mal in den Sommerferien präsent. Macht uns drei allerdings auch zu einem ziemlich guten Team.

    Wie gesagt, meinen Kater hab ich auch 18 Jahre gehabt und seinetwegen manchmal zurückgesteckt. Z.B. hatte ich mal einen Freund, der zwar mich aber nicht meinen Kater bei sich haben wollte. Ich hab mich dann für den hübscheren von beiden entschieden

    Trotzdem, 15 Jahre sind zu lang um abzusehen, dass alles so bleibt wie es ist. Mein Kater musste sich dann schliesslich auch von der Poolposition verdrängen lassen, als die Babies da waren. Abgegeben (wie die Verwandten "forderten") hätte ich ihn allerdings niemals. Wichtig ist, finde ich, dass man auf Situationen nicht so reagiert, den Hund dann einfach zu "entsorgen", sondern eine für alle tragbare Lösung zu finden.

    Meine Kinder liebten auch den Kater und spielten mit ihm, dauerhaft. Sollte sich das Leben so ändern, dass ich weniger Zeit hätte, wären sie mal an der Reihe. Ihnen diese Einsicht von Verantwortung tragen nahezubringen, halte ich ohnehin für ein wichtiges Ziel bei der Kindererziehung. Ein Tier kann da bestimmt helfen.

    Meine Tochter hat z.B. Meerschweinchen. Hätte ich nicht erlaubt, wenn ich nicht selber dahintergestanden hätte. Es hätte ja sein können, dass sie irgendwann die Lust verliert. Aber nein, die werden nach wie vor gepflegt, gefüttert etc. Nur beim Käfigreinigen bin ich gefragt, weil der Käfig einfach zu gross ist.
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

  10. User Info Menu

    AW: Warum sollte ich mir KEINEN Hund anschaffen?

    Ich wollte nur mal schnell was zum Thema "Welpe als Ersthund" schreiben... ich hab meinen Kleinen mit sechs Wochen kennengelernt, mit neun Wochen abgeholt, im Oktober wird er vier Jahre alt.
    Ich hätte trotz eisernem Willen das erste halbe Jahr wohl kaum ohne eine "Standleitung" zu meinem besten Hundefreund, einer fähigen Trainerin (Welpengruppe) und einem Internetforum, das es leider nicht mehr gibt, überstanden. Ich habe mich coachen lassen, viel gelesen und viel über den gesunden Menschenverstand gelernt (bzw. seine Mängel...).

    Fazit: Das wird schon, wenn man sich Unterstützung holt.
    Die war für mich auch wichtig, weil ich dann die Rückendeckung hatte, die ich brauchte (Wenn dir zehn Leute was zu deinem Wuff erzählen bzw. was du zu tun oder zu lassen hast, kriegste zehn Meinungen. Als Anfänger zerreißt man sich manchmal fast, man will ja nix falsch machen. Ein bisschen "Dogma" hat mir da ganz gut getan - mit wachsendem Wissen konnte ich dann ggf. ja auch "revidieren"...).

    Zur "Quelle": Tierheim, Tierarzt, Trainerin --> die "Buschtrommel". Ich habe meinen Hund von der Freundin eines Freund eines Freundes eines Bekannten... ja, durchaus aus einem Wurf, der nicht hätte sein müssen ("wir dachten, die Läufigkeit wäre vorbei..."). Aber mir ging es damals nicht ums Prinzip, Fakt war, von acht Welpen waren sieben vermittelt. Der achte war dann meiner. Ob ich das nochmal tun würde, weiß ich nicht, und ich habe auch damals schon nicht aus Mitleid/"Och ist der süüüß" gehandelt, sondern weil ich einen Hund wollte. Das passte dann eben zusammen.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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