Ich schließe mich Poison und Murmeltier an. Hier ist einiges schief gelaufen, was man hätte besser machen können. Schade und traurig.
Und bitte schau, dass Du für Hoppel einen etwa gleichaltrigen Partner holst. Sie ist einsam!
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08.06.2007, 15:23
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
(Asisah_Amar)
"Who's the freak now?"
("Ghosts")
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08.06.2007, 17:06
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
So, ihr habt ja recht. aber das ganze ging so flott
zicke wurde geschenkt, als tochter bei freundin war und telefonische diskussionen liefen. zickes geschwister waren angeblich noch nicht vergeben... unter dieser vorraussetzung bekamen wir zicke- die bis dato noch mit ihren geschwistern zusammen war.
dann schlossen wir zicke aber so ins herz, dass wir uns nicjht mehr trennen wollten.(zudem sollte er, wenn wir ihn zurückgegeben hätten ermordet werden)die tierheime hier in der umgebung (ca.4) hatten aber nichts altergerechtes...... also ein tierchen dazugekauft.
Laut Tierarzt und auch einigen wenigen anderen, ist es genau richtig 2 Jungtiere mit dem älteren zusammenzusetzen und aneinander zu gewöhnen, damit nicht nachher wieder ein Tier alleine übrig bleibt. erstmal bleiben es 2.
@ murmeltier, als unser Kuschel damals eingeschläfert wurde, haben mir hier einige weitergeholfen um damit fertig zu werden.
Ach ja... Zicke ist ein männchen
TA meinte in ca. 6 Wochen wiederkommen, dann evtl termin zur Kastration (je nachdem wie groß zicker dann ist)
Und mehr, wie die Tierchen jetzt zu pflegen und uns um sie kümmern können wir nun auch nicht mehr.
Passiert ist passiert.
LG 2 HändeGeändert von Habnur2haende (08.06.2007 um 17:11 Uhr)
Wir Frauen sind Engel ! ! !
und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter...
...auf einem Besen ! ! !





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08.06.2007, 18:28
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
Ernstgemeinter Rat: Sucht euch einen Tierarzt, der FRÜHKASTRATIONEN macht! Und dann lasst es SOFORT machen!
Wenn ihr den Rammler erst in sechs Wochen kastrieren lässt, ist er 12 bis 14 Wochen alt und damit bereits geschlechtreif - danach MÜSST ihr ihn 6 Wochen separat setzen oder er wird Nachwuchs produzieren. Die junge Häsin ist dann bereits geschlechtsreif und wird Junge bekommen, aber selber noch fast ein Baby sein; die Wahrscheinlichkeit, dass sie und die Babies bei der Geburt sterben, ist sehr hoch.
Also separiert den Rammler dann! Deshalb ist es so, wie es gelaufen ist, nämlich sehr scheiße, gelinde gesagt. Kaum zusammengeführt, wirst Du sie schon wieder trennen müssen.
Das ist übrigens fein, dass ihr an passende Gesellschaft für das Jungtier gedacht habt - aber was mit der 5,5jährigen Hoppel ist, das ist egal, die kann die nächsten Jahre ruhig leiden? Und sie wird leiden, wenn die beiden Jungtiere in die Pubertät kommen und sie malträtieren werden. Oder wollt ihr sie deshalb allein halten? Dann wird sie an der Einsamkeit leiden.
Eure Absicht, das gefährdete Jungtier zu retten in allen Ehren, ganz ehrlich ... aber vergesst darüber hinaus nicht jene, die bereits bei euch leben!
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09.06.2007, 08:39Inaktiver User
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
Ich habe überlesen, dass die Hasen noch so jung sind (das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie trotzdem niedlich sind
).
Darf ich mal ganz blöd fragen, warum man die Jungtiere denn erst so spät von der Mutter trennen darf?
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09.06.2007, 08:51
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
Jungtiere gleich welcher Rasse lernen von der Mutter und festigen ihr Sozialverhalten. Beides ist nicht mehr möglich, wenn sie zu früh getrennt werden - die Abnabelung von Kaninchenwelpen läuft zwischen der 8. und 10. Woche ab, dann verliert die Mutter für gewöhnlich auch irgendwann das Interesse an ihren Jungen.
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09.06.2007, 10:40
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
Belle, das hat vielfältige Gründe.
Alle Tierarten, die zu früh von der Mutter getrennt werden (und von ihren Geschwistern! Das ist oft noch wichtiger, dass da lange genug Kontakt besteht) negigen zu Verhaltensstörungen und je nach Tierart werden sie auch häufiger krank.
Wie lange jedes Jungetier bei der Mutter bleiben soll, hängt von der Tierart ab.
Bei Kaninchen sind es mindestens 8 Wochen (bis 10), Bei Hunden ebenfalls 8 Wochen (bis 10), bei Katzen sind es sogar mindestens 12 Wochen (bis 16)!
Mal davon abgesehen, dass viele Tiere, wenn sie früher weggenommen werden, noch gesäugt werden und die Umstellung aufs selbst Fressen dann sehr problematisch (auch fürs Verdauungsystem) sein kann, ist es zumindest bei Hunden sicher so, dass die Welpen über die Muttermilch mit Immunstoffen gegen gewisse Krankheiten Und Parasiten versorgt werden (was dann nach der 8. Woche durch Impfen geschehen muss - aber der Grundstein wird idealerweise durch 8 Wochen Säugen gelegt).
Klar kann ohnehin immer etwas dazwischen kommen, was ein so langes Säugen nicht möglich macht - die Mutter hat zu wenig Milch, die Mutter (vorallem wenn sie noch sehr jung ist und es zu viele Welpen sind) verliert zu früh das Interesse, die Mutter wird krank/verstirbt - heutzutage kann dann der Mensch einspringen, mit Flasche aufziehen etc. aber man muss so eine Situation ja nun wirklich nicht extra herbeiführen! Zumal es bei Hunden z.B. auch so gemacht wird, dass man schnellstmmöglich eine Amme sucht, diie die Welpen weiter stillt.
Das Muttertier legt in den ersten Wochen die Grundsteine in der Wesensprägung der Jungtiere - eine zu frühe Trennung KANN fatale Folgen haben, denn ein Mensch kann dies niemals so gut wie das Muttertier übernehmen. Auch der Kontakt zu gleichaltrigen Artgenossen - also Wurfgeschwistern - ist sehr wichtig, an ihnen erlernen die Jungtiere die Grundlagen des Sozialverhaltens.
Dazu reichen selbstverständlich 8 Wochen niemals aus, weswegen alle mir bekannten seriösen Tierheime und Tierschutzorgas Kaninchen-, Katzen- und Meerschweinchenbabies auch nur im Doppelpack abgeben oder im Notfall (falls ungerade Wurfzahl) zu einem bereits vorhandenen sehr sozialen Artgenossen.
Da nicht jeder gleich 2 Hundewelpen aufnehmen kann, gibt es dafür dann ja extra die Welpenspielgruppen.Und falls wir uns nicht mehr sehen: Gut Tag, guten Abend und gute Nacht!
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09.06.2007, 13:33Inaktiver User
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
Danke für eure Erklärungen! Das wusste ich bisher nicht.
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09.06.2007, 20:44
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
Zitat von Poison.
Werde am Montag mal in der nächstgelegenen Tierklinik anrufen, ansonsten alle nahe gelegenen Tierärzte. Wir hätten das ganze so schnell wie möglich gemacht.
In irgendeinem Karnickeölbuch hab ich jetzt gelesen, die wären erst mit 8 Monaten geschlechtsreif... werd jetzt mal das Netz durchforsten...
hoppel ist nur durch ein Fliegendrahtgitter getrennt, teilweise kuscheln sie durchs Gitter. Sie hat aber auch schon 1x zugebissen als Snoopy ihre Nase zuweit durchwagte. sobald sie größer sind testen wir auf neutralem Terrain. Noch ist ja Rasenfläche übrig.
Schönes WE 2 HändeWir Frauen sind Engel ! ! !
und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir weiter...
...auf einem Besen ! ! !





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09.06.2007, 23:20
AW: Wir haben neue Hoppels... ihr habt geholfen
murmeltier, dem ist nichts hinzuzufügen

habnur2hände: Mit 8 Monaten haben die schon ganze Großfamilien von Kaninchen gezeugt und großgezogen. Mit 12 Wochen sind sie geschlechtsreif und dann ist Rammeln ihr liebstes Hobby.
Trenne sie bis zur ZF komplett - wenn sie jetzt Kontakt haben, aber nicht zueinander können, verstärkt das nur die Aggressionen.
Tierklinik klingt gut, die sollten Frühkastras können. Solange der Kleine noch unter 10 Wochen alt ist, müsste es noch möglich sein, weil die Hoden sich dann erst langsam absenken - sind die Hoden erstmal abgesenkt, musst Du ihn SOFORT von den Weibern trennen. Oder es gibt 32-35 Tage später Nachwuchs.


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