Stimmt. Sie sind auch in diversen Tierheimen abgegeben worden. Leider.Zitat von Inaktiver User
Übrigens zeigen die Bilder eine Schutzhundausbildung.
Ich persönlich würde so etwas nie mit meinem Hund machen.
Aber wer es für nötig hält...![]()
Jede/r soll es für sich selbst entscheiden.
Gruß Majolika
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Thema: Weißer Schäferhund
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30.05.2007, 21:35Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
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30.05.2007, 21:54Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Hallo Majolikas,
der Hund auf dem Bild soll 7 Monate alt sein. Mit zwei Jahren ist er reif genug anzuwenden, was er in all den lustigen Spielen als pubertierender Hund während der Rudelordnungs- und Pubertätsphase übte.
Im Alter von 7 Monaten sollte stabilisiert werden, was bis dahin im Zusammenleben mit Menschen erreicht wurde. Für einige ist die Stabilisierung der Rudelordnung in dieser Phase halt "Nahkampf".
Wenn du solchen Ausbildungen kritisch gegenüberstehst, warum fällt deine Wahl dann auf diesen Züchter, der damit wirbt?
Ich würde mich nicht für diesen Züchter entscheiden.
Grüße
Bim
PS: Tipps zur ZüchterwahlGeändert von Inaktiver User (30.05.2007 um 22:10 Uhr)
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30.05.2007, 22:34Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Ich habe einen Beitrag aus dem Ridgeback-Forum kopiert, den ich bezüglich des Welpenkaufs sehr gut gelungen finde. Er ist nicht von mir, ich hoffe, die Verfasserin sieht mir nach, dass ich ihn "entleihe". Ich denke, was für einen RR - Interessenten gilt, kann auch auf andere Rassen übertragen werden.
Hallo Foris !
Na dann beginne ich mal....
Zunächst einmal ist es sehr wichtig die Linien zu kennen und sich in der "Szene" umzuhören und umzusehen. Der Besuch von Ausstellungen und das regelmäßige lesen des Rassehundes kann helfen. Was soll man von einem Züchter halten der seine Hunde von Ausstellung zu Ausstellung zerrt ? Das riecht doch eher nach Kommerz, als nach artgerecher Haltung, insbesondere dann wenn die Ausstellungen regelmässig ausserhalb von Deutschland liegen !?
Wichtig ist zu wissen, wie es um die Gesundheit steht, dabei sollte man unbedingt auf TRANSPARENZ bei den Züchtern achten. Neben den HD , ED und OCD Untersuchungen, sind auch noch Dinge sehr wichtig, wie Herz, Schilddrüse, Krebs und Allergien. Das ist nicht nur in den ersten 5 Lebensjahren relevant.
Gute Züchter legen diese Dinge problemlos offen und können auch belegen, wie es um die Nachzucht bestellt ist. Der Welpe sollte auch nicht von den Deckrüden abstammt, die massenhaft gedeckt haben oder decken. Hier hilft das Pedigreesearch, denn massenhafte Deckakte ist kein Qualitätsmerkmal, sondern eher Dummheit, da man sich ein Eigentor schiesst was die Zuchtbreite angeht. (Jetzt werde ich bestimmt gleich gesteinigt )
Darüber hinaus sollte man auf das Wesen achten, denn ich spekuliere mal, dass der Abgabegrund Nr. 1 das Verhalten ist, besonders bei den Rüden. Guckt man sich regelmässig die HP RR-in-Not an wird man feststellen, dass die Abgabehunde immer jünger werden.
Auch der Verwandheitsgrad ist wichtig zu beachten - insbesondere dass Großeltern und Urgroßeltern etc. nicht all zu eng miteinander verwandt sind. Ich würde hier ein Augenmerk darauf legen, dass es die Linie nur selten gibt und Wesen und Gesundheit vor die Schönheit stellen.
Wem das alles zu umständlich ist, der sollte sich einfach bei RR-in-Not melden und sich hierüber einen Hund besorgen, denn dann tut man wenigstens ein gutes Werk !
Wird man dort abgelehnt, sollte man sich ernsthafte Gedanken machen, ob es überhaupt ein Hund sein muss oder es nicht auch eine Blumenvase oder ein Stofftier tut.
Welpen werden hier immer wieder vermittelt, denn scheinbar haben die Leute langsam gelernt, dass der RR doch nicht so ein problemloser Familienhund ist, wie er bisher vermarktet wurde....denn der Trend geht in die Richtung, dass es mehr Welpen als Käufer gibt.
Aber nochmal zurück zum optimalen Welpen....
Wie schon geschrieben sollte der Hund im Haus aufwachsen und IMMER Familienanschluss haben. Ein Welpenspielplatz mit diversen Untergründen, vielleicht gar einem kleinen Hundeschwimmbecken und vielen, vielen Anregungen in Form von Spielzeug und anderem ist sehr wichtig. Die Welpen sollten Kontakt zu so vielen Menschen und Kindern wie möglich bekommen und am Besten auch schon an Autofahren und diverse Hausgeräusche (Staubsauger, Rasenmäher etc. )gewöhnt sein. Auch eine 24 Stunden Betreung sollte für einen Züchter normal sein. Sommerwürfe sollte man bevorzugen, da hier die Möglichkeit besteht, dass die Welpen viel mehr Umwelteinflüsse mitbekommen als im Winter. RR sind nunmal Nacktschnecken mit kurzem Fell und frieren schnell.
Weiterhin hat ein guter Züchter nicht in kürze das Alphabet einmal durch und verfügt idealerweise über nicht mehr als 2 Zuchthündinnen, die er auch nicht öfter als zwei mal in Ihrem Leben belegen lässt mit ausreichenden Pausen zwischen den Würfen.
Hilfreich kann auch sein diverse Ausläufe mit den Züchtern und Hunden zu unternehmen, wobei man darauf achten sollte wie die Hunde geführt werden. Hände weg von Züchtern die an der Kette, am Stachelwürger, am Oberländer oder an Halsbändern ohne Zugbegrenzung Ihre Hunde führen, oder wo die Hunde gar nicht vor die Tür kommen, weil die Züchter sie nicht gebändigt bekommen.
Betrachtet man das Verhältnis zwischen Züchter und Hund genau, so sollte dies harmonisch sein, die Hunde sollten die Rute nicht klemmen und freudig die Kommandos Iher Menschen ausführen.
Ein Indiz für einen guten Züchter ist auch, ob die Hunde beschäftigt werden, d.h. nicht nur spazieren gehen, sondern auch alternative Beschäftigung, wie Fährte, diverse Suchspiele, Verlorensuche, Apportiertraining. Begleithundeprüfung oder Ausdauerprüfungen sagen meist nichts darüber aus, ob mit den Hunden viel gearbeitet wurde.
Gundsätzlich sollten Welpen immer neugierig sein und sich an fremde Reize annähern, das Fell sollte glänzen und die Augen nicht verklebt sein. Die Umgebung sollte sauber aber nicht steril sein.
Kauft man in der Dissidenz, sollte man sich einfach mal die Zuchtordnung eines der drei VDH Vereine durchlesen und nach diesen Kriterien die Dissidenz betrachten, dann kann man auch dort gute Hunde finden.
Alle diese Dinge sind natürlich keine Gewähr dafür, dass man den gesunden Hund bekommt, aber es hilft das Risiko eines kranken Hundes stark zu minimieren und vor allem vorprogrammierte Probleme auf ein Minimum zu reduzieren, denn leider kann man sich als normalsterblicher Mensch kaum vorstellen wie wichtig eigentlich eine gute Sozialisierung, die Gesundheit und das Wesen für die Zukunft eines Hunde ist.
Wir, die normalen Hundehalter sind es doch die mit den Hunden die nächsten 10 bis 15 Jahre unsere Lebens verbringen wollen - warum also vorprogrammierte Probleme nicht versuchen auf ein Minimum zu reduzieren ?
Viele Spass bei der Suche nach dem neuen Familienmitglied wünschen
__________________
Sabrina & Banti
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31.05.2007, 08:58Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Guten Morgen Majolikas,
bitte überlege es dir noch mal gut, ob es dieser Züchter sein soll, ob du diesen Züchter "unterstützen" möchtest.
Auch nach Ansicht der Videos habe ich Bauchschmerzen.
Würfe haben sie in 2007 4, mit durchschnittlich 10 Jungen sind das 40 (!) Welpen in diesem Jahr. Mich schreckt das echt ab.
Gibt es keine liebevolle Hobbyzucht mit einem Wurf im Jahr oder seltener? Auf den Welpen, seinen Traumhund, sollte man doch auch mal ein paar Monate warten können.
z.B. hier
Züchter in Düsseldorf, Nachzucht 99, 2000, 2001, 2005, 2006,2007 je ein Wurf, 2004 zwei Würfe.
und selbst dieser Züchter hat im Juni Welpen.Geändert von Inaktiver User (31.05.2007 um 09:07 Uhr)
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01.06.2007, 07:51Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Hallo!
Zitat von Inaktiver User
Das stimmt so nicht...
Im Jahre 2007 hatten diese Züchter am 1.3.07 den G-Wurf mit 4 Welpen.
Der nächste war am 23.5.07 mit 10 Welpen, was ja eigentlich nicht so oft vorkommt.
Der A-Wurf 2005 waren z.B. nur 3 Welpen, der B-Wurf 2005 6Welpen, der C-Wurf 2005 8 Welpen.
= 17 Welpen im Jahre 2005 von 3 verschiedenen Hündinnen
der D-Wurf 2006 7 Welpen, E-Wurf 2006 6 Welpen,
=13 Welpen im Jahre 2006 von 2 verschiedenen Hündinnen
Der nächste geplante Wurf ist erst wieder im September 2007.
Es wurden/werden also 14 + ? (ca.5-6?) in diesem Jahr geboren!
Außerdem sind es 3 verschiedene Zuchthündinnen.
Jede hatte also die Möglichkeit nur einmal im Jahr zu werfen. Das heißt für mich es werden keine Welpen am Fließband von einer ausgelaugten Hündin geworfen....
Wenn es diesen Züchtern Freude macht und sie ganz in ihrer Hundezucht und ihrer Arbeit mit dem Hund aufgehen, sollte man sie nicht als Hundefabrik darstellen.
Das ist meine Meinung!
Aber nochmals vielen Dank für die Hinweise. Ich habe mir die HP des anderen Züchters angeschaut.
Am Samstag haben wir schon mal einen Besichtigungstermin in Gelsenkirchen.
Da kann ich mir einen persönlichen Eindruck der Anlage machen und wie dort mit den Tieren umgegangen wird.
Wie sich ein gesunder und lebensfreudiger Hund/Welpe verhält, habe ich auf diversen Seiten gelesen. Also werde ich nicht so ganz ins "Blaue hinein" den Züchter und seine Hunde kennenlernen.
Wahrscheinlich werde ich auch noch mal zwischendurch "meinen" Welpen besuchen...
Gruß Majolika
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01.06.2007, 08:27Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
also 4 dieses Jahr (G, H, I, J)m Jahre 2007 hatten diese Züchter am 1.3.07 den G-Wurf mit 4 Welpen.
Der nächste war am 23.5.07 mit 10 Welpen, was ja eigentlich nicht so oft vorkommt.
(geplante I und J im September und November)
Aber egal.
Ich hoffe, du bekommst einen guten Eindruck.
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02.06.2007, 09:15
AW: Weißer Schäferhund
Ich möchte nur mal kurz darauf hinweisen, dass jede Nachzucht nicht vom Aussterben bedrohter Tierrassen unnötige Vermehrung ist - die Tierheime und Tierschutzorganisationen sind brechend voll mit ungewollten Tieren, die ein neues Heim suchen!
Warum also ein designter Welpe? Jungtiere gibbet auch in den Tierschutzorgas, bitte doch zuerst dort mal schauen und dann Geduld haben, früher oder später wird das passende Tier dorthin abgeschoben werden.
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03.06.2007, 16:20Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Hallo Majolika,
wie ist der Besuch beim Züchter gestern denn nun verlaufen? Ich glaube, mit mir sind noch einige andere neugierig. :-)
LG,
Zuza
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03.06.2007, 22:14Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Zitat von Inaktiver User
Hallo!
Es war wirklich sehr positiv.
Ich habe mir ja etliche Seiten durchgelesen, wie ein seriöser Züchter sein sollte/muß. Und das traf auf diese Züchterin ganz genau zu.
Wir wurden sofort in die Küche geführt, in der die Wurfkiste mit den Welpen stand.
Wir saßen am Tisch neben der Wurfkiste und die Hündin begrüßte uns erst einmal ganz entspannt, ließ uns aber nicht aus den Augen, was ja verständlich ist.
Die Züchterin beantwortete all unsere Fragen in Ruhe und gab uns Tips, was wir bei einem Welpen beachten müssen.
Sie ist wirklich sehr liebevoll um "ihre Babys" ,wie sie die Kleinen nennt, besorgt.
Sie hatte auch schon Welpenkäufer abgelehnt...
Ende Juni werden wir noch einmal hinfahren, dann sind die Welpen ja schon wesentlich munterer. Jetzt haben sie noch ihre Augen geschlossen und robben sich durch die Kiste zur Mama.
Ich freue mich schon riesig auf Mitte/Ende Juli, wenn wir unseren "Eisbären" abholen können.
Gruß Majolika
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04.06.2007, 14:09Inaktiver User
AW: Weißer Schäferhund
Dann wünsche ich euch mit eurem neuen Familienzuwachs, wenn ihr ihn dann mitnehmen dürft, viel Freude, Majolika. :-)
LG,
Zuza


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