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    Kahle Stellen beim Hund

    Hallo zusammen,

    mein Hund hat an den Vorderläufen inzw. 3 kahle, runde Stellen, an denen sich die Haut stark verdickt hat und sich schorfig anfühlt.

    Wir waren damit schon beim Tierarzt, haben Abstriche machen lassen (Test auf Pilze und Milben), aber es wurde nichts gefunden. Der Hund leckt sich die Stellen auch hin und wieder, es scheint zu jucken. Die Ärztin hat auf Futterallergie getippt. Wir hatten tatsächlich kurzfristig mal anderes Futter, da das eigentliche ausverkauft war, haben aber dann sofort wieder umgestellt. Das ist jetzt aber schon 5 Wochen her.

    Der Hund muss Anfang Juni zum Impfen, sollte sich das bis dahin nicht bessern, muss die Ärztin eben nochmal schauen. Kann mir jemand einen Tip geben, was das sein könnte?

    Dass Langeweile, Unter- oder Überforderung zu dem Ausschlag geführt haben könnten, kann ich ausschließen. Sie ist eigentlich ein sehr ausgeglichener kleiner Hund. Mir tut das so leid, und es sieht nicht schön aus

    Danke schon mal für Antworten!

  2. Inaktiver User

    AW: Kahle Stellen beim Hund

    Hallo Lourdes,
    wenn es eine Leckdermatitis
    sein sollte, findest du auf dieser Seite einige Informationen.

    Leider haben bestimmte Rassen eine Disposition für diese Erkrankung.

    Es ist allgemein anerkannt, dass die Akrale Leckdermatitis eine Verhaltensstörung mit vielen möglichen Ursachen ist. Das Lecken und Kauen fungiert hier als Spannungslöser bei Hunden, die gelangweilt, sozial isoliert [auch von Artgenossen !], für längere Zeit eingeschränkt oder andauernd körperlich bestraft werden. Das Lecken kann auch ausgelöst werden durch übertriebene Aufmerksamkeit oder Nervosität des Besitzers, die unbewusst nervöses Verhalten bei seinem Tier fördern. Auch der Zuzug von neuen Tieren oder Menschen im Haushalt kann ALD auslösen.
    Nicht immer sind Verhaltensauffälligkeiten die Ursachen. Manchmal gehen dem Belecken tatsächlich kleine "Verletzungen" (Zeckenbiss, Flohstich mit Allergie darauf z.B.) voraus, die den Hund veranlassen, dort zu lecken und zu kiefen. Irgendwann wird eine Stereotype daraus, mit der der Hund sich Entspannung verschafft.

    Biete dem Hund eine Alternative an, mit der er sich beschäftigen, die er belecken und bekiefen kann (Kauknochen). Die wunden Stellen sollten antibiotisch behandelt werden.

    Gibt/gab es irgendeine Veränderung in seinem Leben, die Stress für ihn bedeutet/e? Denke auch darüber nach, ob du dich anders verhältst als sonst, ob es in deinem Leben etwas gibt, dass sich verändert hat und sich irgendwie auf den Hund überträgt.

    Falls es keine Leckdermatitis sein sollte, sondern evtl. eine Allergie kannst du versuchen, dem Hund zur Immunsystemstärkung eine Propolis-Tinktur-Kur zu verabreichen (4-5 Wochen). Die Tinktur gibt es in der Apotheke. 2ml auf 100ml Wasser täglich.
    Außerdem kannst du die Stellen damit abtupfen (mit der unverdünnten Tinktur, 100ml kosten etwa 15,-, nimm die ohne Alkohol).

    lieben Gruß
    Bim
    Geändert von Inaktiver User (29.05.2007 um 20:55 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Kahle Stellen beim Hund

    PS:

    ich habe gerade entdeckt (beim Stöbern deiner Beiträge), dass es sich um einen Mops handelt.

    Sehen die Stellen etwa so
    aus?

    Der Mops hat leider die Disposition für diese Hauterkrankung/Allergie. Vielleicht ist die Propolis-Kur eine guter Anfang. Ich würde aber beim Tierarzt wegen eines Allergietests nachfragen.

    LG
    Bim

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    AW: Kahle Stellen beim Hund

    Guten Morgen!

    Vielen Dank für die Antwort! Also die Stellen an denen sie leckt sind trocken und dickhäutig (wie Elefantenhaut). Keine Nässe, kein Wundwasser, kein Blut, nichts. Es sieht so aus wie auf dem Foto mit der Leckdermatitis, nur nicht so knubbelig. An den Ohren hat sie keine Stellen, sie kratzt sich auch nicht. Nur an der Schnauze war eine Stelle, an der die Haare ausfielen und die ebenfalls schorfig aussah. Hiervon wurde auch etwas abgestrichen und untersucht, aber ohne Befund.

    Komischeweise hat mein Freund an einer Stelle an der Hand jetzt auch so eine Erscheinung: es juckt, die Haare sind weg, es ist hart und fühlt sich schorfig an. Alles sehr seltsam!

    Ich überlege immer wieder, ob der Hund unter Stress steht, finde aber keinen Grund. Das einzige worunter sie eventuell leiden könnte: sie bekommt relativ wenig Futter. Sie sollte jetzt kastriert werden, und da sagte die Tierärztin dafür wäre sie etwas zu dick, wir sollten versuchen ca. 1 kg runterzubekommen. Daher bekam sie nur noch die Hälfte Futter, zwischendurch natürlich mal n Kauknochen und ein Leckerli, aber eben wenig. Hat auch geklappt, sie hat abgenommen. Dummerweise wurde sie überraschenderweise jetzt schon wieder heiss, also ist das mit der Kastration erstmal gestorben. Naja, jetzt hat sie aber wenigstens das Mops-Idealgewicht, ist aber sehr unglücklich über die kleinen Rationen die sie bekommt. Vielleicht liegt es ja daran? Naja, ich gehe nochmal zum Arzt, so gehts ja nicht weiter.

    Also nochmals vielen Dank für die Mühe, die verlinkten Seiten haben mir schon sehr geholfen!

    Viele Grüße Lourdes

  5. User Info Menu

    AW: Kahle Stellen beim Hund

    Hallo Lourdes,
    sind im Futter und in den Leckerlis Konservierungsstoffe enthalten? In unserer Hundeschule war auch ein Hund mit Ekzemen betroffen, die sich als Allergie gegen die Konservierungsstoffe herausstellte.
    Probiere mal ein Futter und Leckerli ohne Konservierungsstoffe.
    Die gängigen Leckerlis sind sowieso nicht unbedingt gesund für den Hund, da sie zu viele Aromen und Zucker enthalten.
    LG
    MH

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