Abhaken, meine Güte, nein! Ich hoffe doch für uns alle, dass das Wetter auch wieder gartentauglich wird - und damit ist das "vordergründige" Problem wieder da.
Und das andere, die lange Zeit alleine, besteht ja, solange ich keine Betreuung gefunden habe. Da arbeite ich dran! Auf jeden Fall!
Im Büro kann ich nur nicht während der Arbeitszeit trainieren, ist klar, weil a) ist es ja meine Arbeitszeit und b) würden sich andere dadurch gestört fühlen... sonst hätte ich das letztes Jahr sofort in Angriff genommen.
Und was die älteren Leutchen angeht... nee, würde ich nicht machen, das geht m.E., wenn das fitte, rüstige Herr- und Damschaften sind. Wie gesagt, wär mein Hund ein Dackelchen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass er sich zum "Gesellschafter" in der Wohnung eignete, aber so, wie's nun mal ist... mhm.
Plan A: Tagesbetreuung
Plan B: parallel dazu: Bürotraining
um langfristig Büroaufenthalt zu ermöglichen. Schließlich ging es ja schonmal...
Antworten
Ergebnis 21 bis 25 von 25
-
09.05.2007, 09:30
AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds
Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres
-
09.05.2007, 10:52Inaktiver User
AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds
Ich wünsche Euch VIEL ERFOLG!!!!
Grüssle
Seawasp
-
09.05.2007, 12:16
AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds
Ich würde auch intensiv an der Sache mit dem Büro arbeiten.
Wie sind denn deine direkten Kollegen überhaupt zu einem Hund eingestellt.
Ein Hundebesitzer oder Hundefreund ist durch das Bellen auch gestört, aber er hat Verständnis, das das zumindest in der Trainingphase vorkommt.
Wenn jemand mit Hunden gar nichts am Hut hat, wird es schon schwieriger.
Ich würde zuerst mit den Kollegen reden, ihnen die Lage erklären und am Anfang um ihr Verständnis bitten .
Dann würde ich für den Hund einen Zimmerkennel (faltbare Hundehütte, wie schon mal geschrieben) besorgen. Darin kann er in Ruhe ein Schweineohr ect. kauen nach dem Motto: "My home ist my Castle".
Dann würde ich ihn auf ein Wort konditionieren, welches du benutzt, wenn du in eine Besprechung gehst und er nicht mit kann. Üb das mit dem Wort zuerst mit kurzen Abwesenheitsmomenten. Er muss wissen, wenn er das Wort hört, gehst du aus den Zimmer, aber du kommst wieder. Das muss seine Sicherheit sein.
Ich kenne einen Mann, er nimmt seine Hündin überall mit hin. Wenn es mal nicht geht, sagt er: "Ich geh auf die Post" Entweder sie steht gar nicht von ihrem Platz auf, oder sie legt sich wieder hin. Er hat ihr von Anfang an gelernt, Post heißt dableiben und es heißt ich komm wieder.
Hunde brauchen Struktur und Rituale und ich denke da "liegt der Hund begraben".
Durch die ständige Veränderung der Situation (lange alleine sein, der Freund ist da - gar nicht alleine sein, Wohnungswechsel, anderer Gassigeher u.s.w.) fehlt dem Hund die Verlässlichkeit in seinen Rudelführer und in sein Leben.
Der Hund lebt wie in einer Achterbahn, in ständiger Angst verlassen zu werden.
Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, er bleibt morgens daheim, du holst ihn in der Mittagspause (wenn das machbar ist) und nimmst ihn dann mit.
Diese kurzen Unterbrechungen durch das Gassigehen sind ganz schlecht. Der Hund freut sich, dass endlich jemand kommt und er nicht mehr alleine ist und was ist seine Erfahrung? Wir gehen Gassi, dann bin ich wieder alleine.
Dieser Hund kann auch nie richtig entspannt sein, immer auf der Lauer. Wann geht sie fort? Wann kommt sie wieder? Da geht eine Türe, ist das für mich? Da reden Leute, kommen die zu mir?
Wenn du schon das Glück hast, deinen Hund mit ins Büro nehmen zu dürfen (ist ja leider nicht die Regel), dann nutze diese Chance und setze alles dran, dass dein Hund bei dir bleiben kann.
Evtl. auch mit einem guten Hundetrainer vor Ort, welcher sich mich dem Verhalten des Hundes beschäftigt und auskennt.
Ich wünsch euch beiden ganz viel Glück!!!
MeryaMan könnte ohne Hund leben,
nur lohnen würde es sich nicht.
Heinz Rühmann
-
09.05.2007, 16:43
AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds
Zitat von Merya
Die idee hat was, vor allem wenn ihr 3 im Büro arbeiten könnt :).
„Leben ist das, was uns zustößt,
während wir uns etwas ganz anderes
vorgenommen haben..“
. Henry Miller
*********************************
LG Sun
-
09.05.2007, 16:56
AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds
Merya, dir auch danke! Zu den wechselnden Umständen - ja, optimal sind die nicht, ich kann aber nur an dem was ändern, wie es jetzt ist, d.h., die Tagesabläufe "vereinheitlichen". Dass sich über Halbjahres- oder Jahresfrist Dinge verändern, "plane" ich ja nicht. Bin eigentlich kein unsteter Typ - aber versuche, zu agieren und nicht zu reagieren. Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass sich daraus Ängste oder ähnliches entwickelt hätten. Er ist unerschrocken, "berechenbar" im besten Wortsinn und freundlich/ausgeglichen. Mein Hund hat mich bisher als Bezugsperson erlebt und akzeptiert, wir sind ein Team. Das hat sich auch im Training bestätigt.
Ich war ja bis November im Training (Obedience), dass ich aufgehört habe, lag v.a. daran, dass es einerseits immer "verbindlicher" wurde (wer unentschuldigt gefehlt hat, war die Dumme), andererseits aber einer Hundehalterin mit sozialen Problemen, die durch den (Problem-)Hund entstanden sind keinerlei Rückendeckung gegeben wurde.
Es lag also nicht daran, dass ich nicht mit der Trainierin oder ihren Methoden einverstanden gewesen wäre! Oder mich bei Kritik "zickig" verhalten hätte.
Schwierig fand ich, dass sie mich in der Umstellungszeit (Freund/neue Wohnung) nur sehr oberflächlich beraten hat.
Ich habe neulich gesehen, dass ein Ruetters-Ableger hier in der Nähe eröffnet hat, aber die Preise haben mich ein bisschen schockiert, ehrlich gesagt...
Ich setze jetzt mal am Offensichtlichen an (Betreuung, Bürotraining), ehe ich mich oder meinen Hund in die Problemhundeberatung stürze...Der Crew gewidmet:
„Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“
Bernhard von Chartres


Zitieren