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    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo Njarka,

    wie weit wohnen denn Deine Eltern von Dir entfernt? Gibt es die Möglichkeit, ihn morgens hinzubringen und nachmittags wieder abzuholen?

    Ansonsten wäre sicherlich eine Tagespflegestelle eine gute Lösung. Frag' doch Deine Hundesitterin oder auch beim Tierarzt, ob die jemanden kennen.

    Pianoforte
    Eltern, das wäre eine Grundsatzentscheidung: die wohnen 450 km weg...

    Wie gesagt, die Tagespflegestelle ist erstmal Mittel der Wahl. Ich werd beim Tierarzt fragen, die Hundesitterin auch, eventuell kann sie (ist Schülerin) ja auch erstmal nachmittags deutlich dehnen (weiß ich aber nicht), und evtl. könnte ja auch ihre Mutter vormittags. Die Familie hat auch einen Hund und manchmal haben sie meinen auch schon über Stunden bei sich gehabt, das weiß ich (und auch wenn das nicht so ist, dauert die Mittagsrunde in der Regel mindestens eine Stunde...).

    Ich werde auch versuchen, zukünftig zwei Nachmittage zu Hause zu arbeiten, wäre theoretisch möglich, wenn ich mich organisiert kriege. Freitags bin ich sowieso immer "früh" dran.

    Büro wäre auch möglich, wenn ich es schaffen könnte, ihn so zu trainieren, dass er nicht wieder eifersüchtig wird, wenn ich in Besprechungen bin (mein Büro grenzt ans Besprechungszimmer und er will mitreden...). Blöd ist, dass ich das schlecht unter realen Bedingungen trainieren kann... (=Belastungsprobe für Kollegen).
    Wie gesagt, die Eifersucht gibt es erst seit ca. August/September letzten Jahres, seit Juli bin ich mit meinem Freund zusammen und irgendwann nach der Urlaubszeit ging es dann los, dass er sich zu Wort gemeldet hat, wenn ich mein Büro verlassen habe.
    Mir ist bewusst, dass ich damals direkt hätte ansetzen müssen, aber ich wusste nicht wie, und meine Hundetrainerin meinte damals, da müsste er durch, Eifersucht sei am Anfang relativ normal. Super konstruktive Hilfe...
    Daher hab ich ihn damals dann in der Wohnung gelassen, die vor dem Umzug war mit dem Auto ca. 10 Minuten von der Arbeit entfernt, und hab ihn dann in der Mittagspause selbst bespaßt. Das schien die am wenigsten umständliche Lösung.
    Hm.

    Gut, Tagespflege ist angesagt...
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  2. Inaktiver User

    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Njarka,

    es handelt sich ganz sicher nicht um "Eifersucht" - das ist Hunden fremd. Dein Hund hat ganz simpel Trennungsangst, auch wenn Du, wie geschildert, am Anfang ganz vorsichtig warst.

    Trennungsängste können immer wieder vorkommen, und um sie zu trainieren, fängst Du halt wieder bei "Null" an.

    Du nimmst den Hund z.B. Samstags oder nach Feierabend mit ins Büro und übst mit ihm an Deinem Schreibtisch ablegen und bleiben, dann gehst Du ganz kurz aus dem Raum, kommst aber sofort wieder. Ist er lautlos auf seinem Platz geblieben, lobst Du ihn wie Bolle, gibst Leckerchen, und wiederholst das "tolle Spiel". Dabei steigerst Du langsam und peu a peu die Dosis Deiner Abwesenheit.

    Alternative: Du nimmst den Hund mit ins Besprechungszimmer, wenn das geht.

    Grüssle
    Seawasp

  3. Inaktiver User

    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Ach ja - vielleicht war es im Büro für Deinen Hund tatsächlich zu "langweilig", während Du in Besprechungen warst. Hast Du ihm denn etwas zum Kauen dagelassen, ein Spielzeug, etwas, das nach Dir riecht? Hatte er einen echten Rückzugsort, wo er ungestört poofen konnte? Hast Du ihn, wenn er brav gewartet hat, besonders toll gelobt und belohnt und eine kurze Spieleinheit mit ihm eingelegt?

    All das wäre wichtig. Ich habe meinen Hund häufig bei mir, hatte ihn auch lange fast jeden Tag mit im Büro - das klappt eigentlich sehr gut, wenn man das richtig einübt, geduldig ist und am Anfang nicht zuviel erwartet.

    Grüssle
    Seawasp

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    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Njarka,

    es handelt sich ganz sicher nicht um "Eifersucht" - das ist Hunden fremd. Dein Hund hat ganz simpel Trennungsangst, auch wenn Du, wie geschildert, am Anfang ganz vorsichtig warst.

    Trennungsängste können immer wieder vorkommen, und um sie zu trainieren, fängst Du halt wieder bei "Null" an.


    Hab ich mir doch gedacht... Mir fiel eben auf, dass die neu entstandene Trennungsangst zusammenfiel mit dem Auftauchen eines neuen, wichtigen Menschen. Bzw., neu war der gar nicht, die beiden kannten sich auch schon.

    Hm. Dass ich euch unterschlagen habe, dass mein Freund seit zwei Wochen im Urlaub ist (fällt ungefähr mit dem berichteten Anfang des Bellens zusammen), ist das jetzt sträflich? Wobei der sonst während der Woche meist sowieso nicht da ist, Nemo findet den zwar supertoll, ist aber nicht auf ihn fixiert.

    Seawasp, danke für deinen Rat! Ich werde das mal versuchen, ob ich hier am WE bzw. evtl. freitagnachmittags üben kann (bei uns ist es eher Usus, sich Arbeit mit nach Hause zu nehmen, bin mir nicht sicher, wie das bezüglich der Sicherheitsfragen ist). Das ist sicher ein guter Ansatz.

    *malt sich erleichtert Übungssessions mit Hund aus*
    Der Crew gewidmet:

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    Bernhard von Chartres

  5. Inaktiver User

    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Hallo Njarka,

    Oh je, 450 km sind in der Tat etwas weit weg .

    Daß Du ihn mit ins Büro nehmen kannst, finde ich ja toll. Es gibt übrigens so etwas wie zusammenklappbare Hundehütten, die könntest Du mit ins Büro nehmen und Dein Hund hätte sowohl eine Schlaf- als auch eine Rückzugsmöglichkeit. Wir haben für unseren Hund so etwas für den Urlaub gekauft.

    Viel Erfolg beim Üben

    Pianoforte

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    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Warum hängst bei dir im hausgang nicht einfach einen Zettel hin, Gemeinsam gegen die Langeweile oder so
    Vielleicht macht ja die "Mecker Dame" mit und nimmt ihn, zun festen!!!!! Zeiten zu sich.
    Kannst ihr ja dann mit nem euro Danken, sie kommt auch raus :) und ist besser drauf.
    .
    „Leben ist das, was uns zustößt,
    während wir uns etwas ganz anderes
    vorgenommen haben..“
    . Henry Miller
    *********************************

    LG Sun

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    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Hi Sun
    Das hatte ich mir sogar mal überlegt - aber ich fürchte, die halbsympathische Rentnerin, der so langweilig ist, ist nicht mehr rüstig genug... die hat aber auch den Zettel nicht geschrieben, ist orthografisch etwas besser versorgt . Mein Hund ist ein Mischling, ca. 52 cm groß, und leider kein Dackelchen... das ist rein möblierungsmäßig für manche Menschen und ihre Wohnungen eine Herausforderung (Schwanzwedelhöhe )

    Diejenige, die ich wegen des Zettels im Verdacht habe (die war auch da, als ich meine Besuchsaktion gemacht habe), scheint mir psychisch, äh, nicht sonderlich stabil.
    Das ist ein bisschen das Problem: Ich kenne durchaus eine handvoll Leute, die sich kümmern würden - Schüler unter vierzehn, Rentner, die nicht können, eine Familie mit zwei kleinen Kindern... hrm.

    Aber ich such mal. Zwischenzeitlich freue ich mich an der "Verkehrsberuhigung" im Garten durch den Wetterwechsel und daran, dass mein Hund wenigstens in allen anderen Dingen gesund und normal und ausgeglichen wirkt.
    Werde versuchen, jemanden zu finden und dennoch auch mal freitagnachmittags oder so hier im Büro zu üben.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

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    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Wenn die Rentnerin zeit hat würde ich halt mal das "Gassi gehen" mit ihr üben, sehen wie sich dein Hund gibt, mit ihr an der leine :)

    Tust bestimmt beiden was gutes, so sie den will und mit dem Hund klar kommt. Meistens haben Hunde ja ein feines soziales Gespür für das was mit ihnen laufen geht :)
    Meine das sie "lieber" sind und nicht so ziehen

    meine auch "Ü" 50 :)
    .
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    während wir uns etwas ganz anderes
    vorgenommen haben..“
    . Henry Miller
    *********************************

    LG Sun

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    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Zitat Zitat von Sun64
    Meine das sie "lieber" sind und nicht so ziehen
    Ja, das kenn ich! Zusätzlich zu unserer großen Feierabend-Runde sind wir ja oft noch im "Garten" (eher Mini-Privatpark für den Häuserzug, in dem ich wohne) und wie erwähnt, geht mein Hund dort (unter Aufsicht) auch gerne mal mit den vorhandenen Kindern spazieren. Kennt jemand das Märchen von der goldenen Gans? So ungefähr sieht das dann aus, wenn die losgehen, eins nach dem anderen, rechtsrum und linksrum (betone: NEIN, das ist NICHT die offizielle, dringend notwendige Abendbespaßung, sondern zusätzlich), immer im Karree.

    Da geht er völlig ohne zu ziehen fein bei Füßchen.
    Wechselt (bei den Großen) auf Kommando von rechts nach links und zurück.

    Das wäre also nicht das Problem, ich weiß nur, dass die Dame kaum aus dem Haus geht und auf nen Gehstock angewiesen ist. Sie bekommt Essen auf Rädern und hat glaube ich auch jemanden, der für sie einkauft. Leider hab ich sie gestern wieder nicht erreicht. Weiß langsam nicht, ob ich mir schon Sorgen machen muss um sie. Wenn ich nicht spätestens am Wochenende (da bin ich mit Treppenhaus putzen dran) was von ihr höre, starte ich ne Fahndung...

    Im Übrigen war ich gestern anstatt bei ihr dann bei ihrer Nachbarin, mit der ich befreundet bin. Die schreibt gerade ihre Jahresarbeit (Ausbildung) und hat die letzten Tage nichts von Nemo vernommen. So kenne ich meinen Hund auch - gut, es hat auch geregnet, daher war wenig Betrieb. Trotzdem tut es gut, das zu hören.
    Der Crew gewidmet:

    „Wir sind gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können - freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns zu Hilfe kommt und uns emporhebt.“


    Bernhard von Chartres

  10. Inaktiver User

    AW: Bellen nach Veränderung des Umfelds

    Njarka,

    ich denke, mit etwas goodwill und Übung könntest Du zum einen Deinen Hund bürotauglich machen, zum anderen für mehr Aufsicht sorgen.

    Was ich schade fände wäre, wenn Du die Sache aufgrund der relativen Ruhe in den letzten Tagen abhaktest - damit würdest Du ausblenden, dass ein Hund, der 8 Stunden am Tag allein ist, wirklich leidet.

    Einer gehbehinderten Dame einen Hund mitzugeben, der nicht speziell trainiert ist, halte ich für sehr riskant. Es kann immer etwas passieren, das Deinen Hund erschreckt oder so sehr reizt, dass er trotz aller Erziehung plötzlich anzieht - dann liegt die Dame auf der Nase und hat vielleicht einen komplizierten Bruch.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir gelingt, eine GUTE Lösung für Deinen Wuffi zu finden.

    Grüssle
    Seawasp

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