Katzen gehören für mich zur Natur dazu, schließlich leisten sie auch einiges in Sachen Schädlingsbekämpfung.
Daher käme ich nie auf die Idee, mich über Nachbars Katzen aufzuregen, auch wenn es mal Schäden gibt. Unsere Nachbarn zum Glück auch nicht, das sind Tierfreunde, aber keine Katzenbesitzer.
Die Kater der Gegend benutzen z.B. deren Buchsbäumchen als "Nachrichtenstation", sprich pinkeln immer dagegen. Entsprechend sieht das Bäumchen aus, ziemlich braun an einer Stelle. Die kämen aber nie auf die Idee, die Katzenbesitzer zur Rede zu stellen, weil das Verhalten der Kater einfach zur Natur gehört. Es wäre doch traurig, wenn es keine freilaufenden/fliegenden Tiere mehr gäbe, oder?
Gruß
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Thema: Katzen und die Nachbarn...
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22.04.2007, 09:40
AW: Katzen und die Nachbarn...
Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
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22.04.2007, 09:42
AW: Katzen und die Nachbarn...
Jahaaaaa, da sind wir uns ja auch alle einig!
Aber genau so, wie meine Kinder eben nicht alles dürfen, "weil Kinder nun mal so sind", kann ich auch Katzen vorsichtig erziehen! Meine ich.
TabeaBis auf Weiteres a.D.
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22.04.2007, 10:01Inaktiver User
AW: Katzen und die Nachbarn...
worüber er sich dann ja auch sicher sehr freut
Zitat von Tabea
LG Delenn
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22.04.2007, 10:38
AW: Katzen und die Nachbarn...
...Delenn , ich habe Deine Antwort erwartet
und diesmal sind wir uns ausnahmsweise mal nicht einig.
Du gehst von Dir als Katzen-bzw.-Tierfreundin aus. Ich glaube schon, daß von bestimmten Leuten die anders als wir gestrickt sind, ein Katzenhäufchen und wenn es nur im Blumenbeet ist, eine mittlere Katastrophe darstellt oder Ekel hervor ruft. Das sind die ,die mit dem Laubsauger im Herbst leider jedes heruntergefallene Blättchen aufsaugen. Meistens kommt die Meldung ja auch nicht bei einem einmaligen Häufchen, sondern bei Häufung der Häufchen.
Meine*VerpissDich-Pflanzen*sind niemals als Schuldeingeständnis sondern als Hilfestellung angenommen worden, auch der Blumenstrauß . Ich habe einfach eine positive Stimmung zwischen uns erhalten.
Ihr geht alle immer von Euch aus, man muß aber auch versuchen sich mal in den Anderen hinein zu versetzen. Manche mögen kein Kindergeschrei, manche keine Rockmusik und manche keine Schiete im Blumengarten.Für mich sind Katzen Haustiere und wo ich verhindern oder Verständnis für die Samtpfoten erreichen kann, tue ich es und sage nicht, daß muß ertragen werden.Es erleichtert beiden Seiten das Miteinander. Habe ich auch getan als ich nur eine Katze hatte.
So, daß war das Wort zum Sonntag,
Semi
mit 20pfötigem Anhang
Time is just memory
Mixed with desire
Tom Waits
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22.04.2007, 11:20Inaktiver User
AW: Katzen und die Nachbarn...
Liebe Semi, das dachte ich mir schon
Zitat von semiramis
Aber, wie ich oben schon schrieb, sehe ich (hier ganz speziell)Katzen nicht als etwas an, (schon gar nicht im ländlichen Bereich) was toleriert werden kann/soll/muss, sondern als einen Teil des ganz normalen Lebens. Soweit wir hier nicht von einer unkontrollierbaren Zahl sprechen, halte ich das schlicht für nichts, wo ich um den Gutwill des Nachbarn bitten müsste.
Wenn man natürlich den Eindruck hat, das nachbarliche Verhältnis wird dadurch besser, ist gegen einen gelegentlichen Blumenstrauss oder was auch immer ja nichts einzuwenden. Das mag jeder so halten wie er mag.
Aber wenn es darum ginge, müsste wir jeden Tag mit Blumen überschüttet werden. Im Moment läuft Nachbars Kreissäge wieder. Samstags werden wir, die wir so gar kein Fussball mögen, regelmässig mit Fussball richtiggehend beschallt. Weil, sonst kann man es ja am anderen Ende des grossen Gartens nicht hören.
Der andere Nachbar lässt alle paar Tage sein Boot (seit jetzt 3 Jahren) im Garten probelaufen. Das mieft ganz nett. Ich spreche auch nicht von dem Knaben, der ein Elektromotorrad und einen Elektrotrecker fährt. Beides kann man leider nicht gleichzeitig fahren. Darum wird jetzt ein kleiner Freund eingeladen, der das zweite Quietschding fährt.
Wie gesagt, das ist das Leben und da gehören auch die 4 Nachbarskatzen und die sich immer wieder mal einfindenden Gastkatzen dazu. Für mich
Na ja, und wir können ja auch nicht immer einer Meinung sein
LG Delenn
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22.04.2007, 13:02
AW: Katzen und die Nachbarn...
Genau............
Time is just memory
Mixed with desire
Tom Waits
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23.04.2007, 13:56Inaktiver User
AW: Katzen und die Nachbarn...
Die Verpiß-Dich-Pflanze könnt Ihr vergessen, nutzt gar nichts.
Ich lebe ja auch (noch!) in einer absolut katzen ... äh ... also, in einer Gegend, wo viele Katzen rumturnen. (Ich ziehe aber bald um.)
Ja, sie fischen definitiv so lange im Gartenteich, bis kein Fisch mehr da ist. Aber: Wenn man Goldorfen dazusetzt (eine sehr neurotische Fischart), sind auch Goldfische nicht mehr so vertrauensselig und die Überlebensrate ist höher. Abgesehen davon, ist ein Fischteich sowieso immer eine halbgare Sache.
Die halb verbuddelten Katzenhäufchen im Beet kann man versuchen, mit stacheligen Zweigen insofern zu verhindern, als daß man bis zum Keimen der Gemüsepflanzen den Katzen dieses tolle "Klo" so vergällt.
Ein Hund ist auch keine dumme Idee, aber hier ist zu bedenken, daß der nette Familienhund auf Katzenjagd quer durch alle Beete tobt, und die Narzissen zu hunderten niedergetrampelt sind, so viel können nicht mal 2 Katzenpärchen tottrampeln.
Meine Sicht der Dinge ist die, nach wie vor, daß die Katzendichte gerade in Gebieten, wo sich viele junge Familien ansiedeln, wesentlich zu hoch ist. So sehr ich jedem sein Haustier gönne, ich meine trotzdem, man sollte sich ein wenig über die Auswirkungen klar sein.
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25.04.2007, 09:31
AW: Katzen und die Nachbarn...
Hallo Ihr Lieben,
so, Tüte Pfeffer und Flasche Rotwein sind bei den Nachbarn abgeliefert - sie haben sich sehr gefreut und alles ist gut.
Nun ja, könnte gut sein, denn seit Montag Abend ist unsere kleine Katze weg. Dass sie über Nacht draußen sein will, kennen wir ja schon - aber normalerweise ist sie am nächsten Morgen spätestens gegen sechs zu Hause, frißt sich voll und liegt den Rest des Tages faul rum.
Der Kater sucht sie ständig - das Maunzen und rastlose Hin- und Herlaufen macht uns auch schon ganz wuschig...
Muss jetzt arbeiten, aber wenn sie heute Abend immer noch nicht da ist, verteile ich Suchplakate in der Nachbarschaft und melde sie bei Tasso...
Haltet uns die Daumen, ja?
Liebe Grüße und Euch einen schönen Tag!
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25.04.2007, 09:39
AW: Katzen und die Nachbarn...
Ich drücke Dir die Daumen, das die Kleine heute Abend zersaust und hungrig vor der Türe sitzt!! Sonst alle Nachbarn abklappern und sie bitten, in Keller und Garagen nach zu sehen! Mein Kater war mal zwei Tage in einer Garage eingesperrt, bin etliche Male rufend durchs Quartier gelaufen, bis er mir endlich Antwort gegeben hat und ich ihn aus der Garage des Nachbarn befreien konnte!!! Also sollte sie heute Abend nicht da sein, würde ich Dir diese Methode auch empfehlen! Aber ich hoffe für Dich, dass es nicht so weit kommen wird. Ich weiss wie Du Dich fühlst, die Gedanken sind auch bei der Arbeit ständig bei der Katze...
Antoine de Saint - Exupéry
"Adieu", sagte der Fuchs. "Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Der kleine Prinz
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Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.
Wind, Sand und Sterne
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25.04.2007, 22:33
AW: Katzen und die Nachbarn...
Hallo Dascia,
ich habe heute Abend Suchplakate platziert und die Leute im Umkreis von 500m in den Gärten angesprochen - und siehe da: ein Anruf kam, dass Angie gesichtet worden ist.
Wir haben sie dann gar nicht weit von hier gefunden - sie sah uns, maunzte herzzerreißend und wartete, dass wir sie einsammeln. Zu Hause hat sie sich wie ein Berserker über den Fressnapf hergemacht und nun liegt sie schnurrend in ihrem Körbchen.
Was meinst Du: kann es sein, dass eine ziemlich schlaue Katze die Orientierung verliert - und das nur 200m von zu Hause entfernt? Komisch ist es jedenfalls - und ihr Verhalten ist auch nicht ganz normal. Irgendwie distanziert - als ob sie uns schon vergessen hätte.
Unser Kater hat auch die erwartete Begeisterung vermissen lassen. Nur kurzes Beschnuppern und das wars. Vielleicht hatte sie ein Erlebnis mit nem potenten Kater? Sie war jedenfalls an unserem Eunuchen wenig interessiert.
Und dass sie Mäuse fangen kann, hat sie bereits hinreichend bewiesen (tote Mäuse im Wohnzimmer, igitt) - eigentlich wundert es mich, dass sie so hungrig war.
Nun, wie auch immer - sie ist heil und ohne (sichtbare) Blessuren wieder da und das ist das Wichtigste. Wann würdest Du sie wieder raus lassen? Ratlos bin...
Eine gute Nacht, Optimistin68


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