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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Die FSME- Impfe sollte man zumindest in besonders zeckengefährdeten Gebieten (also nicht mal überall, wo es Zecken gibt!) machen lassen. Besonders gefährdete Gebiete kann man leicht über Frau google herausfinden, DA würde ich allerdings nicht mit einer Impfe zögern. Wie lange sie vorhält, müsste der Arzt doch wissen...

    Mocca

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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Es ist eine Dreifachimpfung und sehr leicht verträglich. Zwei Monate hintereinander eine Impfung und ein Jahr später die dritte.
    Kinder unter drei Jahren sollte man nicht dagegen impfen. Bei Tieren, - da eigentlich im Tierforum - weiss ich nicht, in welcher Form geimpft wird.

    Einen Zeckenstich beobachten, bildet sich ein roter Kreis, dann zum Arzt. Borreliose lässt sich so, mit Antibiotika, in Griff bekommen.

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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    O.k. vielen Dank. Die Impfung muss ich demnächst in Angriff nehmen.

    <<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>

    Marcel Proust


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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Die FSME-Impfung ist dreiteilig: Innerhalb eines Vierteljahres nach der ersten Impfung folgt die zweite und nach insgesamt maximal einem Jahr die dritte Impfung. Die Immunisierung hält fünf bis zehn Jahre an und kann durch entsprechende Nachimpfungen aufgefrischt werden.

    Das Impfrisiko soll beim Impfstoff der jüngsten Generation deutlich geringer sein als früher.
    Wer etwas verhindern will sucht nach Gründen. Wer etwas erreichen will sucht nach Wegen.

  5. Inaktiver User

    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    ..und mal keine Panik vor "Zeckeninvasionen" in der Wohnung.

    Ja ist denn schon Saure-Gurken-Zeit?!

    Ich lebe auf dem Land und seit sieben Jahren mit Hund, der gelegentlich auch mal Zecken hat. Es gab bereits Sommer, die sehr zeckenreich waren, das ist also kein Novum. Mein Hund wird weder mit einem Halsband, noch mit irgendwelchen Medikamenten geschützt - ich bürste ihn von Frühjahr bis Frühwinter nach jedem Spaziergang sorgfältig mit einem Noppenhandschuh zur Fellpflege ab und untersuche die üblichen "Verdächtigen" - Leistengegend, Gemächt, Hautfalten, Ohren.

    Bereits während der Spaziergänge habe ich immer wieder ein Auge auf sein Fell, um die Krabbler sofort heraus klauben zu können.

    Dennoch passiert es ab und zu, dass sich eine Zecke festsaugt oder ich selbst eine Zecke mit hinein bringe. In einer normal gepflegten Behausung, in der regelmässig gesaugt wird, ist das kein Thema. Zecken lauern nicht in dunklen Ecken und vermehren sich explosionsartig in Häusern. Damit sie sich vermehren können, müssen sie Blut trinken, also am Wirt andocken. Das bemerkt man normalerweise, auch am Tier, denn eine saugende Zecke ist kaum zu übersehen da etwa erbsengross. Sind sie "voll", sondern sie Pheromone ab, die Männchen anlocken. Die lauern aber nicht in der Wohnung, sondern draussen, im Wald, in vornehmlich laubreichen, leicht feuchten Gegenden mit vielen Gräsern.

    Nach der Befruchtung stirbt das Männchen, das Weibchen legt Eier und stirbt dann ebenfalls. Die Eiablage dürfte normalerweise ebenfalls im für die Zecke günstigen Raum erfolgen - die Wohnung ist KEIN solch günstiger Raum. Damit sich aus den Eiern erwachsene Zecken entwickeln können, sind Blutmahlzeiten notwendig.

    Jede Menge Stationen also, an denen man eine Zecke "erwischen" kann.

    Vorausgesetzt, man ist ein normal hygienischer Mensch mit einer normal gepflegten Wohnung, und bringt ein bisschen Aufmerksamkeit für sich und sein Tier auf.

    In FSME Gebieten empfiehlt sich eine Impfung. Borrelien sind Bakterien und daher über eine Antibiose zu behandeln. Zu erkennen ist eine Infektion normalerweise an der charakteristischen, ringförmigen Hautrötung um den Zeckenbiss herum, im Zweifel kann man sich aber auch testen lassen.

    Es gibt noch weitere Erkrankungen, die Zecken übertragen, diese sind aber eher selten.

    Wer aufmerksam ist, sich selbst und seine Tiere nach Aufenthalten draussen untersucht, lernt, mit einer Zeckenzange umzugehen und insgesamt die Ruhe behält, sollte auch über einen zeckenreichen Sommer kommen.

    Grüssle
    Seawasp

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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Doofe Frage: wofür steht FSME?

    Und ist Hirnhautentzündung = Meninigits?

    Und woran erkennt man eigentlich einen Zeckenbiss? Hier gibt's viele Insekten und dass mich was beisst kommt schon mal vor. Ich hab zwar schon lange keine Zecke mehr gesehen, aber wer weiss ...
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    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    1.FSME ist die Zeckenimpfung, die gegen Hirnhautentzündung wirkt
    2.ja :-)
    3. Die Zecke klammert sich fest und lässt sich erst abfallen, wenn sie vollgesaugt ist. das dauert aber, d.h. du siehst die Zecke, nicht den Biss. Nach der Entfernung die Stelle beobachten

  8. Inaktiver User

    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Zitat Zitat von swenja
    1.FSME ist die Zeckenimpfung, die gegen Hirnhautentzündung wirkt
    2.ja :-)
    3. Die Zecke klammert sich fest und lässt sich erst abfallen, wenn sie vollgesaugt ist. das dauert aber, d.h. du siehst die Zecke, nicht den Biss. Nach der Entfernung die Stelle beobachten
    Leider nicht ganz richtig.

    FSME = FrühSommerMeningoEnzephalitis.
    Meningo ist die Hirnhaut, Enzephalitis bedeutet Hirnentzündung.
    Man unterscheidet zwischen

    meningitischer
    enzephalitischer
    myelitischer und
    radikulitischer Verlaufsform. Die Einteilung bezieht sich auf die betroffenen Hirnareale (einschliesslich Rückenmark)

    Einen Zeckenbiss erkennst Du entweder daran, dass die Zecke noch in der Wunde steckt, oder daran, dass TEILE der Zecke in der Wunde stecken, oder im Fall einer Borreliose-Infektion an der charakteristischen Rötung, die es sehr wahrscheinlich macht, dass die Übertragung über einen Zeckenbiss erfolgte.

    Eine FSME Impfung kann nur über aktive, abgetötete Viren erfolgen.

    Grüssle
    Seawasp
    Geändert von Inaktiver User (18.04.2007 um 21:40 Uhr)

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    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Ok, danke.

    Ich bin gegen Meningitis geimpft - das reicht also nicht? Oder doch?

    Der Beschreibung nach hab ich noch nie einen Zeckenbiss gehabt.
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  10. Inaktiver User

    AW: Zeckenplage und "Bettkatze"

    Zitat Zitat von Noodie
    Ich habe mal tagelang pro Tag Hunderte von Zecken aus der Wohnung gesammelt, zerquetscht ... Es hat wohl ne Woche gedauert bis keine mehr zu finden waren. Das nenn ich eine Invasion.

    Sie gehen ja nur auf den Wirt um zu trinken. Vollgesogen lassen sie sich fallen, verstecken sich, und können durchaus monatelang warten bis sie wieder einen Wirt brauchen. In der Zeit vermehren sie sich auch.

    Meine Zeckeninvasion fing an als ich mit so nem Zeugs sprühte, weil ich dachte, naja, vielleicht sind einige auch in der Wohnung ... Es waren mehr als nur einige ... Durch das Sprühzeugs kamen sie alle aus ihren Verstecken.

    Es war schlimm, aber ich bin kein einziges mal gebissen worden.
    oh du liebe güte, da würde ich eine panikattacke kriegen... uuuaaagh

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