Ja verdammt, dann wende dich doch auch gegen die Bedingungen in den Schlachthöfen.Kaufe, wenn du schon Fleisch kaufen "mußt" Biofleisch, jedenfalls tu was und nöl hier nicht so doof rum. ein Unrecht ist kein Freibrief für das andere Unrecht. Sowas idiotisches, Immer wieder diese saudummen Kommentare wenn sich jemand schon mit Tierschutzthemen hier her traut. Zum kotzen!Zitat von homointerruptus
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Ergebnis 21 bis 30 von 142
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28.03.2007, 10:54
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
„Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.“
"Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit."
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28.03.2007, 11:07
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
Doch meine wurde gezählt. Der Satz "Resultado provisional pendiente de revisión de votos fraudulentos" unter der Abstimmung heisst glaub ich soviel wie dass das Stimmen erst untersucht werde ob sie echt sind. Das kann etwas dauern und daher werden manche Stimmen nicht gleich angezeigt. Kann jemand gut Spanisch hier?
Zitat von Kappuziner
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If in hole
Stop digging
(Indian saying)
"Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
Eckart von Hirschhausen
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28.03.2007, 11:11
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
*mein Schulspanisch rauskram*
müsste soviel heißen, dass das Ergebnis vorbehaltlich der Nachprüfung von betrügerischen Stimmen ist. Bist also nicht ganz falsch, Noodie...
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28.03.2007, 11:14
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
Link kann ich leider nicht reinsetzten, da es ein geschlossenes Forum ist (XING ehemals OpenBC). Aber ich setze dort einfach mal Deine Links ein.
Zitat von murmeltier
LG
Sally
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28.03.2007, 11:29Inaktiver User
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
Das wird regional sehr unterschiedlich gesehen. Und in Katalonien hat der Stierkampf in der Tat keine so große Tradition.
Zitat von Inaktiver User
Du kannst Dich ja mal in Andalusien umhören.
Woraus entnimmst Du, daß ich aus einem anderen Kulturkreis bin ? Weil ich Lorelei heiße ?Es ist grotesk, wenn nun Leute aus einem anderen Kulturkreis Fürredner für den Stierkampf sind..
Außerdem bin ich keine Befürworterin des Stierkampfes ... Ich habe vielmehr ein informiertes und daher neutrales Verhältnis dazu.
Die Aufregung kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
... und Du hast definitiv NULL Ahnung vom Stierkampf und worum es dabei geht.um die Sportlichkeit..der Torero muss obsiegen..mit einem möglichst gereizten Tier..Geändert von Inaktiver User (28.03.2007 um 11:38 Uhr)
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28.03.2007, 11:31Inaktiver User
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
Ich habe nicht gesagt, daß er nicht leidet - aber definitiv nicht mehr, als ein Schlachthaustier.
Zitat von Inaktiver User
Und in der Summe seines Lebens lebt er tausendmal besser.
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28.03.2007, 11:39Inaktiver User
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
Na, das sind ja mal ECHT objektive links ...
Zitat von Inaktiver User

Wer sich wirklich für das Thema interessiert, dem sei das folgende - absolut neutrale ! - Buch ans Herz gelegt:
"Stierkampf" (Taschenbuch)
von A. L. Kennedy (Autor) und Ingo Herzke (Autor)
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28.03.2007, 11:59Inaktiver User
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
Du könntest Deine Sicht auch darlegen ohne Hiebe in Richtung anderer ?
Zitat von Inaktiver User
Definitiv : Nein.
OT :
.. der Dalai Lama trägt ne Rolex und ist trotzdem der Dalai Lama..
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28.03.2007, 12:19Inaktiver User
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
du schriebst, das Töten in der Arena ginge schmerzlos vonstatten.
Zitat von Inaktiver User
Dass das nicht der Fall ist, zeigen diese Bilder. Es sind Bilder von Stierkämpfen. Sie sind so objektiv, wie deine Behauptung. Und jedem klar denkenden Menschen dürfte es einleuchten, dass Stierkampf kein schmerzloses Töten ist.
[/quote]Und in der Summe seines Lebens lebt er tausendmal besser.
Kein Thema. Hier schon gar nicht. Thema ist das Sterben eines Stierkampfstieres, nicht sein Leben, das ohne Zweifel ein schönes ist/war. Rechtfertigt das die Art und Weise seines Todes?
Mir werden hier mal wieder Dinge durcheinandergewürfelt. Und wenn du schon sooo viel Ahnung hast vom Stierkampf, dann klär uns Ahnungslose doch bitte auf, statt auf Bücher zu verweisen.
Geändert von Inaktiver User (28.03.2007 um 12:34 Uhr)
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28.03.2007, 12:22
AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!
wenn ich folgendes lese, kann ich nicht mehr wirklich glauben, dass es einem Stier im Schlachthof schlechter ergeht als einem Stierkampf-Stier:
Vorbereitungen für den Kampf
Transport
Es beginnt mit dem tagelangen Transport der Stiere zur Arena. In engen Behältern werden sie auf Lastwagen in brennender Sonnenglut herangebracht. Manche verlieren bis zu 30 Kilo Gewicht und sind so geschwächt, dass sie zusammenbrechen, sobald man sie mit Eisengabeln aus den Stehkisten heraustreibt.
Hörnerschleifen
Dann werden sie in eine Kopfhalterung eingespannt, um die Hörner abzusägen und in der Folge werden diese in eine natürlich aussehende Spitzform zugefeilt.
Dies hat zwei Gründe: erstens, um das Tier durch den langanhaltenden, unerträglichen Schmerz zu schwächen – im Inneren der Hörner liegen so empfindliche Nerven, wie in einem Zahn – und zweitens verliert der Stier durch die Kürzung den Sinn für die Entfernung und stößt daher immer ins Leere.
Gleichzeitig werden die Hörner auch an mehreren Stellen bis zum Nerv angebohrt und in die Löcher Holzsplitter eingepflanzt, so dass jegliches Verteidigungsmanöver für den Stier zur Höllenqual wird. Damit er seinen Schmerz nicht herausbrüllen kann, wird ihm in manchen Kampfstätten das Stimmband durchtrennt.
Pharmazeutika
Drogen und Beruhigungsmittel werden den Tieren schon vor dem Transport im Trinkwasser verabreicht, um ihr natürliches Verhalten zu ändern und zu destabilisieren. Meistens ist auch das Hintergestell eines Kampfstieres verschmutzt oder blutig, als eine Folge von starken Durchfallmitteln. Mit spanischen Pfefferzäpfchen werden die Gedärme der Tiere zum Bluten gebracht.
Die Nacht davor...
Die Nacht vor dem grauenhaften Spektakel werden die Stiere entweder in engen Kisten auf den Rücken gestellt, oder man stößt ihnen lange Nägel durch das Geschlechtsteil, um sie am Hinlegen zu hindern und um sie außerdem durch diese unglaubliche Folter während der langen Nacht weiter zu schwächen.
Schläge, Prügel, Dresche
Während des Vormittags wird mit schweren Sandsäcken auf die Nacken der Stiere eingeschlagen, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen und um jede Kopfbewegung – die eventuell den Torero überraschen könnte – äußerst schmerzhaft zu machen.
Durst, Blendung, Atemnot
Trotz der sengenden Hitze wird den Tieren nun kein Wasser mehr verabreicht. Ihre Augen werden dick mit Vaseline beschmiert, sodass sie den Torero kaum ausmachen können, und die Nasenlöcher werden so mit Watte vollgestopft, dass diese bis in die Kehle hinunterhängt, um das Atmen zu erschweren.
Brennende Chemie
Dann werden die Beine mit Terpentin eingerieben, damit Schmerz, Brennen und Jucken die Stiere unruhig machen und so glauben die Zuschauer, dass sie angriffslustig und gefährlich sind, wenn sie durch den brennenden Schmerz wie besessen herumgaloppieren, sobald man sie aus der Dunkelheit der Käfige in die gleißende Sonne der Arena stößt.
Der Galopp des Stieres in die Arena ist somit nicht der Ausdruck von „Wut“ oder „Wildheit“, vielmehr handelt sich um eine Panikreaktion des Tieres, das verzweifelt den Weg in die Freiheit sucht!
Quelle: www.antistierkampf.de (wie bereits von anderer Seite gepostet)
Im Übrigen finde ich es schade, dass die Diskussion wieder ausartet...
Ob das Buch von A.L. Kennedy einen objektiven und realistischen Eindruck gibt, kann ich nicht sagen. Auch nicht, ob Peta, der Tierschutzbund oder andere Organisationen in allen Punkten recht haben. Die Wahrheit kennt wohl nur derjenige, der alles gesehen hat. Ich neige aber dazu, den Organisationen zu glauben :-)Geändert von Sally1974 (28.03.2007 um 12:23 Uhr) Grund: Zusatz


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