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  1. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Zitat Zitat von homointerruptus
    Werden die in der Corrida getöteten Stiere nicht gegessen, sondern anschließend in Ehren beigesetzt?

    Der himmelweite Unterschied besteht zum einen in der Nichtöffentlichkeit des Mordens im Schlachthof. Zum anderen darin, dass der Stier in der Corrida endorphindurchflutet im Kampf stirbt und dabei immerhin die (wenn auch kleine) Chance hat, einen Torrero zu töten oder wenigstens schwer zu verletzen. Wäre ich ein Stier, würde ich zweiteres vorziehen. ¡En serio!
    Der Stier im Schlachthof hingegen stirbt unter Panik, mit schreckgeweiteten Augen, verängstigt in einem Dunst aus Blut und Angstschweiß, um anschließend einen Haken ins Fleisch gebohrt zu bekommen, an dem er auf ein Förderband gehängt wird.

    Jedenfalls danke für den Link – ich habe auch abgestimmt. Esto lo doy por entendido. "¡No!" war doch richtig, gell? ;-)


    Solange die nicht mehrere Lederhandtäschchen, keine kleinere Schuhsammlung haben und auch keine 4-beinigen, pelzigen Fleischvernichtungsmaschinen halten, sind sie dem hinduistischen Ideal schon recht nah und würden hier auch ernst genommen. ;-)
    Diese romantisch verklärte Sicht, dass der Stier " im Kampf " stirbt..teilen Stierkampfgegner , die es auch in Spanien zuhauf gibt, nicht :

    Diese Kritiker merken an, dass ihrer Ansicht nach Toreros weniger Kämpfer als vielmehr professionell ausgebildete Sport-Metzger seien.

    "Jeder Stierkämpfer hat gelernt, dass der Stier nur instinktiv auf das Tuch reagiert und tendenziell nicht zum Kampf neigt, da das einzelne Rind als Herdentier in der Regel auch keinen Todfeind in der Natur fürchten muss. Der Einschluss in die Arena und die permanenten Reizungen der seitlich verschanzten Picadores blockieren jedoch den natürlichen Fluchttrieb des Tieres und zwingen es permanent, gegen den Torero zu kämpfen."

    Wer Ausschnitte von diesem Spektakel sah, der sah auch DEUTLICH den FLUCHTRIEB dieser Tiere..: nix mit dem Kampf mit dem wilden Stier..der ach so heroisch ist..

    Das Tier wird gereizt und gequält..es will nicht kämpfen, es will meist gar nicht angreifen..

    Die Picadores ZWINGEN es ständig dazu..Das ist ekelhaft und es bedarf keines Vergleichs mit der Schlachtung von Tieren..das könnte man an anderer Stelle diskutieren und Tiertransporte und Luxusgüter etc..etc..

    Ich halte die Forderung nach einer durch und durch " hinduistischen Haltung " damit man ernst genommen werde auch für absoluten Kokolores, mit Verlaub !!!
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2007 um 09:07 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Zitat Zitat von homointerruptus
    Werden die in der Corrida getöteten Stiere nicht gegessen, sondern anschließend in Ehren beigesetzt?

    Der himmelweite Unterschied besteht zum einen in der Nichtöffentlichkeit des Mordens im Schlachthof. Zum anderen darin, dass der Stier in der Corrida endorphindurchflutet im Kampf stirbt und dabei immerhin die (wenn auch kleine) Chance hat, einen Torrero zu töten oder wenigstens schwer zu verletzen. Wäre ich ein Stier, würde ich zweiteres vorziehen. ¡En serio!
    Der Stier im Schlachthof hingegen stirbt unter Panik, mit schreckgeweiteten Augen, verängstigt in einem Dunst aus Blut und Angstschweiß, um anschließend einen Haken ins Fleisch gebohrt zu bekommen, an dem er auf ein Förderband gehängt wird.
    So ist es !

  3. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    So ist es !
    Was ist ?

    Dass man glaubt moralische Vorträge halten zu müssen ?

    Wozu denn das ?

    Das ist der gleiche Kokolores wie das was sich ständig Vegetarier anhören müssen..dieses : " Wenn Du kein Fleisch isst, warum trägst Du denn Lederschuhe ? " etc etc..gäääääääääääääääähn !!!!!!

    Oder wenn ich Energie spare : " Aber Du fliegst doch und fährst Auto" : gäääääääääääääääääääähn !!

    Dieser unnötige Versuch die Haltung in Frage stellen..Was soll das denn ?

    Linwen, ab und zu Fleischesser, ab und zu Autofahrer, ab und zu Flieger

    ab und zu genervt ;-))


    Was ist das denn für ein KAMPF, zu dem der Stier GEZWUNGEN WIRD..?

    Eine solche Sicht, dass es sich um einen " Kampf " handele, nehme ich einem Spanier ab, der mit dieser Tradition groß geworden ist und diese verinnerlicht hat, aber anderen nicht..Diesen wie homointerruptus geht es nur um den Fingerzeig in Richtung der nicht so " Bewussten " wie er selbst und das finde ich : gäääähn..

    Ich bin noch müde..glaube ich..
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2007 um 09:49 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was ist ?

    Dass man glaubt moralische Vorträge halten zu müssen ?
    Der Beitrag von Homointeruptus war kein moralischer Vortrag, sondern schlichtweg sachlich:

    1. Wird das in der Corrida getötete Tier in der angeschlossenen Metzgerei zerlegt und als Fleisch verkauft wie anderes Nutzvieh auch.
    2. Gelingt es dem Torero nicht, den Stier innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu töten, kommt der Metzger in die Arena und tötet den Stier per Bolzenschuß/Gewehr.
    3. Punkt 2. gilt auch, wenn der Stier "siegt", d.h. den Torero tötet/verletzt.

    Hat einer von Euch schon mal eine Corrida gesehen ? Offensichtlich nicht.
    Die ganze Sache geht ziemlich schnell vonstatten ... Das ganze Procedere im Schlachthaus dauert deutlich länger.

    Nur das - wie Homointeruptus richtig schrieb - das Töten dort nicht öffentlich ist.

    Was ist das denn für ein KAMPF, zu dem der Stier GEZWUNGEN WIRD..?
    Na, ein Glück, daß er wenigstens freiwillig ins Schlachthaus läuft, gelle ?

    Man kann ja zur Nutztierhaltung verschiedener Meinung sein ... Fakt ist, daß wir diese Tiere züchten und aufziehen, um sie zu töten und zu essen. Das ersteres möglichst schmerzlos vonstatten gehen sollte: unbenommen. Genau dies ist aber bei einer Corrida der Fall.

    Und im Gegensatz zu sonstigem Schlachtvieh haben die für den Stierkampf gezüchteten Stiere die 3 Jahre, die sie leben, ein sehr schönes Leben, auf der Weide mit viel Auslauf.
    Geändert von Inaktiver User (28.03.2007 um 10:02 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Ach Lorelei..und selbst Spanier , der größere Prozentsatz aller Spanier sehen DAS völlig anders..

    Diese " Tradition " ist zum Touristenspektakel verkommen, größtenteils völlig sinnentleert..

    Es ist grotesk, wenn nun Leute aus einem anderen Kulturkreis Fürredner für den Stierkampf sind..

    Aber jedem das seine..

    Auf eine solche Polemik wie " gelle läuft freiwillig ins Schlachthaus", lasse ich mich nicht ein..

    Ich unterhielt mich mit Katalanen, die VERACHTETEN das Geschehen in der Corrida aufs schäfste..Intellektuelle.. Gemüsehändler, der Taxifahrer oder der Reiseführer..

    Und hier in Deutschland meinen manche, dass etwas möglichst schmerzlos von statten gehe ..das Töten, das SPORTLICHE Töten..darum geht es : um die Sportlichkeit..der Torero muss obsiegen..mit einem möglichst gereizten Tier..


    Ich sah Reportagen, unterhielt mich mit Spaniern...eine Corrida werde ich nicht betreten..

  6. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Zitat Zitat von homointerruptus
    Zum anderen darin, dass der Stier in der Corrida endorphindurchflutet im Kampf stirbt
    Aaaah, der Stierkampfstier stirbt endorphindurchflutet (also glücklich ).
    Wohl doch eher adrenalin- und sonstige "stresshormondurchflutet". Was genauso mit dem Stier im Schlachthof geschieht. Mahlzeit!

    Der Stier im Schlachthof hingegen stirbt unter Panik, mit schreckgeweiteten Augen
    Aaaah, ein Stierkampfstier ist also zu blöde um zu merken, dass es hier um seinen Tod geht. Er ist nicht unter Panik und auch nicht erschrocken. Nein, sicher empfindet er Spaß an der Sache.

  7. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ersteres möglichst schmerzlos vonstatten gehen sollte: unbenommen. Genau dies ist aber bei einer Corrida der Fall.
    was macht dich so sicher? "Nur" weil der Stier evtl. seine Schmerzen durch Hormone ausschalten könnte, heißt das nicht, dass er nicht leidet, wie ein Schlachthoftier.
    Btw, warum schaltet das Schlachttier im Schlachthof nicht einfach seine Schmerzen aus?


    Kokolores.

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    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Wie auch immer, die spanische Webseite zählt unsere Stimmen sowieso nicht. Weder meine hier im Büro, noch die zu Hause wurde in die Summe der Stimmen aufgenommen (die unverändert blieb). Ich nehme an, nur spanische IP-Nummern werden gezählt...

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

    Profilbild © Analuisa

  9. Inaktiver User

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    schmerzloses Sterben?

    vor Schmerzen zusammengebrochen, leichtes Töten für den Torrero

    http://www.tierfreunde-dachau.de/bil...Stierkampf.jpg

    http://static.blogr.com/sites/dkg/me...a862e5.vga.jpg

    http://www.tierrechteportal.de/Bilder/Stierkampf.jpg

    http://www.auf-abwegen.de/uploads/RT...ampf-4.jpg.jpg

    Für den Stier eine Prozedur, die weder kurz noch schmerzlos ist.
    Also Bitte!

  10. User Info Menu

    AW: Stierkampfabstimmung in Spanien! Bitte mitmachen!

    Beides ist schlimm, und mir gehen ehrlich gesagt, diese Vergleiche - was ist schlimmer und was nicht - auf den Zeiger.

    Warum muss es so oft darin ausarten und warum darf ein Lederschuh-tragender und Katzen-haltender Mensch sich nicht für Dinge einsetzen, die seines Erachtens brutal sind und ihm unnötig erscheinen.
    Ich verstehe, dass es befremdlich wirken mag, als Fleischesser z.B. sich für bestimmte Tierschutzthemen einzusetzen, aber ich kann es nicht mehr hören.

    Anstatt solche Menschen immer wieder anzugreifen und ihre Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen, sollte sich doch jeder Tierfreund/Menschenfreund, was auch immer, für jeden „Mitstreiter“ freuen, anstatt ihn zu vergraulen. Viele dieser Leute, wirken auf mich, als ob sie sich weniger für die Sache einsetzen, sondern sich einen Heiligenschein aufsetzen wollen, um unter diesem predigend und vorwurfsvoll durch die Welt ziehen zu können.

    ALLES richtig zu machen ist auf dieser Welt unmöglich. Dann müsste man sich schon weit zurückziehen, Selbstversorger für Nahrung und Kleidung sein (natürlich rein pflanzlich), und Haus und Hof für nichts verlassen.

    Wichtig ist, dass der Mensch sich mit bestimmten Themen auseinandersetzt und sein Handeln daraufhin umstellt, sofern die Möglichkeit hierzu gegeben ist.

    Tatsächlich ist es der von Homointerruptus verlinkte Text, der mich vor einigen Jahren dazu bewogen hat, mich näher mit Nutztierhaltung und Schlachtung zu beschäftigen. Ich esse kein Fleisch mehr, aber ja, ich trage (noch) Lederschuhe. Auch was dieses betrifft, befinde ich mich um Veränderungsprozess. Ziel ist es, für mich keine Produkte mehr zu konsumieren, die mit dem direkten Tod von Tieren in Zusammenhang stehen. Aber ich werde weiterhin Käse und Eier aus Bio-Haltung verzehren. Und ich werde weiterhin meinen Hund mit Bio-Fleisch barfen. Und ich werde weiterhin Auto fahren und ein Flugzeug betreten….

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