Ich habe zur Zeit auch einen Tierheimhund "auf Probe".
Bei mir muss die Kleene auch tagsüber 4 - 5 Stunden allein bleiben, Brötchen und Hundefutter verdienen sich ja nicht von allein, nachmittags holt meine Mutter sie dann ab.
Also in der ersten Woche war sie kaum allein. Sollte sich ja an mich und ihre neue Umgebung gewöhnen.
Mal hier zehn Minuten, mal da ne halbe Stunde und auch mal zwei Stunden.
Gestern war sie das erste Mal 4 Stunden allein und die Wohnung stand noch.
Heute wollte sie zwar mit ins Büro, aber ich musste den zwei braunen Kulleraugen leider absagen und sie Zuhause lassen... maulte zwar noch etwas aber dann war Ruhe.
Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt...
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Ergebnis 11 bis 13 von 13
Thema: Tierheim-Hunde
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20.03.2007, 13:28
AW: Tierheim-Hunde
Die Klügere gibt nach.
Aber nicht auf!
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20.03.2007, 13:45
AW: Tierheim-Hunde
*unterschreib*
Zitat von murmeltier
Wenn Du größtenteils zuhause arbeitest, passt das doch gut.
Lern den Hund vorher gut kenne, nimm ihn mit nach Hause, wenn Du Zeit hast und nicht wegmusst, gewöhne ihn, wenn er dann ganz bei Dir ist, langsam an Deine Abwesenheit ... dann sollte das hoffentlich gut gehen.
Ich hab auch ne Mix-Maus mit vermutlich BC-Anteilen, die immer Aufstand macht, wenn wir z.B. mit mehreren Leute losgehen und uns unterwegs trennen. Das packt sie überhaupt nicht. Sie will immer zurück und nach den "Verlorengegangenen" suchen.
Und sie "spricht" sehr viel.
Aber wie gesagt, das (mit Mit-Hund)Alleinebleiben in der vertrauten Wohnung und im Auto hat sie auch gelernt. (Bin allerdings wochenlang mit ihr im Auto sitzen geblieben, während mein Mann einkaufen gegangen ist. Und dann mal kurz weg, nur hinter das nächste Auto, dann allmählich länger. Hat gedauuert, hat sich aber auch gelohnt. Beide Hunde warten ruhig und geduldig im Auto, sogar ohne Krawall zu machen, wenn jemand mit Hund vorbeigeht. Beim Wohnung verlassen dasselbe Spiel: erst wochenlang gar nicht. Dann mal kurz in den Keller, dann mal zum Mülleimer runter und so weiter. Und auf Bellen nicht reagieren, ganz wichtig. Sonst lernt Hund, wenn er Krawawall macht, kommt Frauchen wieder. Erst reingehen, wenn sich die Lage beruhigt hat! (Ausnahme: Hund wird wirklich komplett hysterisch. Dann erst mal Pause machen mit dem Alleinebleib-Training.))
Madame macht beim Weggehen sogar weniger Aufstand als unser als Welpe gekommener Hund. Bei dem ist es aber weniger Verlassensangst, als dass er halt immer unbedingt mit "raus" will, Abenteuer erleben.
Viele Grüße allerseits von
Avocado
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23.03.2007, 09:05Inaktiver User
AW: Tierheim-Hunde
Meinen Hund hab ich im geschätzten Alter von 6 Monaten aus dem Tierheim geholt. Es ist es Dt.-Schäferhund mit Husky-Mix, sieht aus wie ein zarter Wolf.
Da ich zuhause arbeite, ließ ich ihn natürlich die ersten Wochen nicht alleine, oder wenn, dann immer nur kurz. War problemlos. Auch Gebelle oder Geheule gab es nicht. Schwieriger war das Autofahren, er hat in den ersten Wochen ständig gekotzt (sitzt aber hinten im Pickup, also kein Problem).
Los ließ ich ihn, nachdem er ganz kurz erst da war. Ich holte ihn aus dem Tierheim, stellte das Auto zuhause ab und marschierte dann mit ihm zu Fuß in den Reitstall (ca. 1,5 Kilometer) - zwecks Ermüdung. Dort durfte er mit den dort vorhandenen Hunden erst mal ein bißchen in umzäunten Gelände spielen, ich ging mit ihm an der Leine in den Hof, wo schon einige Leute saßen und die anderen Hundekumpels auch dabei waren - und er war so auf mich fixiert, daß ich es wagen konnte, ihn von der Leine zu lassen.
Beim Heimgang kam er wieder an die Leine. Geschlafen hat er nachts auf einer Decke neben meinem Bett.
Das wars auch schon ...
... also, es kann auch supereasy gehen.
LG,
One


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