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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Vielen Dank für eure Antworten, ich freu mich sehr über die Anregungen!

    @katelbach: Danke für den Tipp mit Lespedeza, die Potenz versuche ich mal zu recherchieren.
    Kurze Rückfrage: Würdest du alle Medis geben? Also Renes-viscum, SUC und Lespedeza? Ich kenne mich nicht aus, ob man das alles parallel geben kann. Meine Idee wäre sonst gewesen, das Renes-viscum jetzt erstmal abzusetzen und nur SUC auszuprobieren. Wegen der IBD bekommt Katerchen sowieso schon mehrere Medis, ich habe Bedenken, dass es sonst zu viel wird...

    @redgillian: Danke, das macht mir Mut, dass deine Katze damit noch länger gut gelebt hat. Und ja, die Tanya-Seite kenne ich auch und habe da viel gelesen. Ehrlich gesagt hat es mich ein bisschen überfordert, es sind sooo viele Infos da drin. Aber wirklich toll gemacht, sehr gründlich und liebevoll. Da habe ich auch zum ersten Mal über SUC gelesen. Habe mir einige Seiten als Bookmarks abgespeichert und werde Einiges nochmal genauer nachlesen.

  2. VIP

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Zitat Zitat von DieUnsichtbare Beitrag anzeigen

    Mein Gedanke dahinter ist, ob man ein paar Wochen auf tierärztliche Behandlung verzichtet und der Katze Gelegenheit gibt, sich aus eigener Kraft zu regenerieren.
    Was könnte da Schlimmes passieren ?
    Was da schlimmes passieren kann? Eine rapide Verschlechterung und ein grausamer Tod.

    Auf die Selbstheilung oder Regeneration zu warten, ist bei CNI grob fahrlässig.
    Man bemerkt die ersten Anzeichen meist erst, wenn schon eine erhebliche Nierenfunktionsstörung eingetreten ist. Da müssen de Laborwerte noch nicht katastrophal sein.
    Oft wird in dieser Phase "normal" weitergefüttert. Die geschädigten Nieren können mit dem Overload an Phosphor und Eiweiß nicht mehr umgehen.
    Sie trinken viel, um die zu hohe Menge der harnpflichtigen Substanzen im Blut zu verdünnen. Der Organismus versucht auch, diese über die Magenschleimhaut (urämische Gastritis) auszuscheiden. Deswegen erbrechen die Patienten dann auch oft. Sie riechen ammoniakalisch (urinös) aus dem Maul.
    Später können die Nieren gar nicht mehr konzentrieren, die Katzen scheiden dann nahezu geruch- und farblosen Urin in großen Mengen aus und werden exsikkotisch. Gegen Ende sind sie verwirrt, schreienviel, oft haben sie Schmerzen, sodass man sie nicht mehr anfassen kann ... Die Körpertemperatur geht runter.

    Ich musste im Notdienst relativ oft Katzen in der Urämie einschläfern. Glaub mir, das waren grausige Fälle.

    Bei einer meiner Katzen früher musste ich diesen Weg beobachten. Ein hochaggressver Findling, der praktisch nicht behandelbar war. Schlimm war das.

    Solange es mit Diät, Phosphatbinder, Blutdrucksenker etc. möglich ist, kann man der Katze mit CNI die Lebensqualität einigermaßen erhalten. Wenn das nicht mehr möglich ist, sind wir es unseren Tieren schulduig, dasss wir sie hinüberbegleiten.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  3. VIP

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Zitat Zitat von Katzenechse Beitrag anzeigen
    @katelbach: Danke für den Tipp mit Lespedeza, die Potenz versuche ich mal zu recherchieren.
    Kurze Rückfrage: Würdest du alle Medis geben? Also Renes-viscum, SUC und Lespedeza? Ich kenne mich nicht aus, ob man das alles parallel geben kann. Meine Idee wäre sonst gewesen, das Renes-viscum jetzt erstmal abzusetzen und nur SUC auszuprobieren. Wegen der IBD bekommt Katerchen sowieso schon mehrere Medis, ich habe Bedenken, dass es sonst zu viel wird...
    Im INet stehen sehr unterschiedliche Angaben zur Potenz bei Lespedeza. Ich würde mal annehmen, dass man hohe Potenzen nimmt, da chronische Erkrankung, aber ich bin kein Homöopathie-Profi. Ich würde die homöopatische Kollegin fragen.

    Ich denke, dass man nichts anstellt, wenn man Homöpathika kombiniert.

    Die Protein- und Phosphorreduktion ist wirklich sehr wichtig. Blutdrucksenkung auch.

    Ich weiß, wie schwierig es ist, das alles in die Katze hineinzubekommen. Habe es gerade wieder bei der Katze einer Freundin miterlebt.

    Sch***-Krankheit.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Tanyas Handbuch aus dem Netz kann ich ebenfalls empfehlen.
    SUC habe ich ins Futter gegeben.
    Gegen Anämie hilft B12 Pulver in Kapseln. Kapsel öffnen und eine kleine Messerspitze ins Futter geben.
    Gegen Übelkeit wirkt Ulmenrinde ganz gut.
    Semintra kann ich empfehlen. Wird zwar auch diskutiert, hilft m.M.nach immer noch am besten.

    Zum Thema Subkutane Infusionen:Tanya's Comprehensive Guide to Feline Chronic Kidney Disease

    ...kann ich nur sagen, es gibt Katzen, die das mitmachen, weil sie spüren, es tut ihnen gut, andere mögen es nicht und es ist dann nur Quälerei.
    Ich hatte beide Fälle.
    Willst du uns nicht mal ein Eis holen? - Ja, ich denke, das könnte eine Lösung sein.
    Downton Abbey

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Zitat Zitat von DieUnsichtbare Beitrag anzeigen

    Woran merkt man denn, dass eine Katze krank ist ?
    Bei meinen Katzen bemerke (bemerkte) ich das an einer Verhaltens- und Wesensänderung und am Aussehen.

    Wenn mein Kater wieder Schmerzen an der Wirbelsäule hat, ist das Fell nicht ganz so schön, er faucht die Kätzin an, sobald sie nur in seine Nähe kommt. Er kann nicht so locker in sein Körbchen springen und ist generell mehr im Haus. So als Beispiel.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


    Willst du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von deinen Plänen.

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Meine eine hatte auch Ipactine,hat genau gar nix geholfen.
    Seit Langem erhält sie Enalapril AL 2.5 und damit finde ich,gehts ihr gut.Diätfutter hat sie durchwegs alles verweigert.Jetzt bekommt sie normales Nassfutter,tgl. 1Enalapril und manchmal noch Nierendiät-TroFu.Wobei,vor 1Wo. hat sie wieder mal Zähne gezogen bekommen und da gibts jetzt gerade nur Nassfutter.
    Erst wollte ich sie ja barfen,habs dann aber gelassen-für die Hupe klappts ja bestens,aber bei Katzen solls ja viel kontiplzierter sein,also hab ichs nicht ausprobiert.Hupe frisst ja alles,ist ja auch n'Hund,meine Katze ist schnäubig,wenn die was nicht will,stirbt sie eher als dass sie was isst,was ihr nicht top passt-kann morgen aber schon wieder ganz anders sein ,aber so isse halt,die gute




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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Danke für eure Erfahrungsberichte! Den Blutdruck lasse ich nächste Woche kontrollieren.

    Slippery elm bark hab ich auch schon probiert, das mag er leider absolut nicht. Ich hatte gelesen, dass es auch gegen Verstopfung helfen kann, und dachte, dass ich dann vielleicht sein Abführmittel reduzieren kann. Na ja, Fehlanzeige.

    Ich hoffe, es klappt mit einem Diätfutter - selbst wenn er es frisst, ist ja noch die Frage, ob er es verträgt. Alles nicht so einfach... Aber er ist sooo ein toller Kater, ich hoffe einfach, dass er mir trotz allem noch lange erhalten bleibt.

  8. VIP

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Wie gescrieben: Lass dir notfalls von einer Ernährungstierärztin eine Ration berechnen. Die schmecken meist besser.
    Ich schick dir gleich noch ne PN:
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  9. Inaktiver User

    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Zitat Zitat von Spatz33 Beitrag anzeigen
    Gegen Anämie hilft B12 Pulver in Kapseln. Kapsel öffnen und eine kleine Messerspitze ins Futter geben.
    Gegen Übelkeit wirkt Ulmenrinde ganz gut.
    Stimt, Ulmenrinde! Meine Güte, was man alles schon nach zwei Jahren vergisst ....
    Meine mochte die auch nicht, ich hab' ihr aber kleine Mengen ins Essen mogeln können.
    Und Hefeflocken ... Die mochte sie allerdings.

    Katzenechse, versuch wirklich mal, an vet concept dranzukommen. Das funktioniert bei vielen Katzen besser als Hill's und Konsorten.
    Trockenfutter gab's für meine übrigens höchstens mal als Leckerli.

    katelbach, vielen Dank (mal wieder) für die Infos zur "Selbstheilung". Aufklärung ist so was Wichtiges!

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    AW: Austausch zu chronischer Niereninsuffizienz bei Katze

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimt, Ulmenrinde! Meine Güte, was man alles schon nach zwei Jahren vergisst ....
    Meine mochte die auch nicht, ich hab' ihr aber kleine Mengen ins Essen mogeln können.
    Und Hefeflocken ... Die mochte sie allerdings.

    Katzenechse, versuch wirklich mal, an vet concept dranzukommen. Das funktioniert bei vielen Katzen besser als Hill's und Konsorten.
    Trockenfutter gab's für meine übrigens höchstens mal als Leckerli.

    katelbach, vielen Dank (mal wieder) für die Infos zur "Selbstheilung". Aufklärung ist so was Wichtiges!
    Danke, red_gillian!

    Das von vet concept würde ich super gerne füttern, leider ist da aber Lamm drin, und darauf ist mein Süßer allergisch. IBD, Futtermittelallergien UND noch eine CNI ist einfach eine Sch***-Kombination. Selbstgekochtes mag er auch nicht gerne.

    Wofür hast du denn die Hefeflocken gefüttert, hatte das einen gesundheitlichen Grund?

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