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    Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Ihr Liebe,

    ich hatte im Frühjahr schon einen Strang, in dem ich meine Unsicherheit ob der Frage "Nochmal ein Hund ja oder nein" geschildert habe. Mein Mops ist im Dezember mit 15 Jahren gestorben und es fehlt etwas. Aber natürlich merke ich auch, welche Vorteile ein Leben ohne Hund hat...

    Damals wurde mir von einigen hier im Forum die Rasse Retromops (durch Einkreuzung gesunder Rassen, gesunde Möpse) vorgeschlagen und durch Zufall habe ich eine verantwortungsvolle Züchterin um die Ecke gefunden. Ich habe sie und ihre Hunde besucht

    Nun hat sie Welpen und ich hätte jetzt 2,5 Monate Zeit zu organisieren.

    Hier meine Eckdaten:

    - Ich bin berufstätig, 5-6 Stunden am Tag, davon 2 Tage Homeoffice. Oft Außen-Termine.

    - Ich müsste das Hunde-Baby (fast) alleine hochziehen - mein Mann stünde nur im "Notfall" zur Verfügung (sagt er zumindest im Moment). Die Kinder sind aus dem Haus und kaum verfügbar.

    - Garten ist leider nicht vorhanden - was wohl die Welpenerziehung enspannter machen würde.

    - Es gibt sehr gute Hundekitas um die Ecke (für den absoluten Notfall).

    Ich habe total Lust auf ein mopsiges "Ersatz-Baby" (das letzte Kind hat Fell), auf Hundeschule und, und, und...

    ...aber, aber...

    ... ich weiß immer noch nicht, ob ich mich damit vielleicht überfordere - bin nicht mehr ganz taufrisch und die Katzen machen auch Arbeit.

    Sicher sind diese Gedanken normal. Es ist halt viel zu organisieren...

    In welcher Situation wart ihr, als ein Welpe zu euch kam?
    Danke für eure Gedankenanstöße
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    In welcher Situation wart ihr, als ein Welpe zu euch kam?
    Ich bin wie die Jungfrau zum Kind dazu gekommen
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Ich hab mich mit dem letzten Welpen komplett übernommen - hatte zu der Zeit eine alte Hündin, die nicht mehr laufen wollte ohne Gesellschaft. Mit anderen Hunden lief sie. Also Welpe kam - und es wurde sauanstrengend.

    Ich glaube - es gibt kein Rezept....
    Geändert von missani (04.08.2021 um 15:39 Uhr)
    Heiligenschein hatte ich schon - steht mir nicht.

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Gartenzwergin, ich meine das jetzt nicht böse, aber 5-6 Stunden tägliche Berufstätigkeit finde ich zu viel für gute Hundehaltung und erst recht für einen Welpen. Auch wenn es an zwei Tagen Home Office ist. Dann kommen noch Zeiten für An- und Abfahrt, Einkaufen etc. dazu,das ist viel zu lange für den Hund, um alleine zu Hause zu bleiben. Ich weiß, dass das viele trotzdem so machen und richte mich jetzt schon auf erboste posts ein, dass XY das genauso macht und dem Hund nichts fehlen würde, aber das ist meine Meinung dazu. Die ich auch so lebe, ich habe keinen Hund, könnte mir aber später, wenn ich in Rente bin, das gut vorstellen, ich mag Hunde sehr gerne.
    Bin gerade beim Kochen.
    Im Rezept steht: „Gemüse putzen und würfeln.“
    Hab jetzt Gemüse geputzt und eine 4 gewürfelt.
    Und jetzt?

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    - da hast Du allerdings absolut Recht - Blue....
    Heiligenschein hatte ich schon - steht mir nicht.

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Gartenzwergin, ich meine das jetzt nicht böse, aber 5-6 Stunden tägliche Berufstätigkeit finde ich zu viel für gute Hundehaltung und erst recht für einen Welpen.
    Sehe ich genauso..... Mit Hund geht das vielleicht noch... Aber welpe? Nein

    Es ist auch nicht mit 3 Wochen Urlaub nehmen abgetan.

    Wir sprechen von einigen Monaten wo man einen Welpen langsam ans allein sein gewöhnen sollte.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Danke für eure Anmerkungen.

    Bei meiner Mopsdame waren die Kinder noch klein und meist zu Hause. Aber Mops war auch mit der Katzengesellschaft sehr zufrieden. Ich hatte nie das Gefühl, ihr fehlt was. Meist wurde im Körbchen gekuschelt und geschlafen.

    Ich vergaß zu erwähnen, dass mein Mann auch viel von zu Hause aus arbeitet, der Hund wäre nicht sehr oft alleine.

    Ehrlich gesagt, habe ich die erste Zeit mit unserer Mopsdame gar nicht mehr so im Sinn. Eher ihr letztes Jahr, welches für uns viel zeitaufwändiger war… ich glaube, das unterschätzen viele.

    Da ich meine Mopsdame damals mit 5 Monaten aus zweiter Hand von einer überforderten Familie abgekauft habe, reizt mich der Gedanke, noch einmal im Leben einen Welpen aus verantwortlicher Zucht bei mir heranwachsen zu sehen. Mein Mann, der schon viele Hunde hatte, unterstreicht das.

    Trotzdem ist es in den ersten Monaten ein Kraftakt und ohne meinen Mann wird es wohl nicht ganz gehen.

    Wenn ich in Rente bin, kommt ein Welpe wohl nicht mehr in Frage. Vielleicht liege ich mit meiner Idee auch komplett daneben? Bin Gassigeherin im Tierheim und weiß, dass es dort auch tolle Hunde gibt.

    Und ja, ich habe in meinem Leben eins mit Sicherheit gelernt: Herzenswünsche nicht ewig aufzuschieben. Aber natürlich muss es passen.
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Hallo Gartenzwergin,

    kann mich noch gut an deinen vorherigen Strang erinnern

    Könnte es helfen, wenn du einen guten (= konkreten) Zeitplan aufstellst?
    Vielleicht wäre es auch für deinen Mann dann leichter sich zu beteiligen an der Fürsorge, weil er dann wüßte, was genau auf ihn zukäme.

    Welpe stelle ich mir in der ersten Zeit auch so vor, dass 24/7 jemand da sein sollte der auch Zeit und den guten Willen hat, sich zu kümmern.

    Alternativ oder zusätzlich vielleicht die Züchterin fragen, ob sie ihn etwas länger behält um erste Erziehungsschritte zu übernehmen, ggf. gegen Entgelt?

    Ich bin auch an der Idee dran.... mit Glück wird es durch Corona bald großzügige HO-Regelungen unabhängig von dieser Sondersituation geben, auf Dauer.
    Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich dann einen Welpen nehmen würde. Schön wäre das schon, aber ich hab auch Bedenken wegen der Zeit/Aufmerksamkeit, die ein Welpe benötigt, und ich bin allein. Ohne Backup jedenfalls - nein.
    Think before you print.

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Ich müsste das Hunde-Baby (fast) alleine hochziehen - mein Mann stünde nur im "Notfall" zur Verfügung (sagt er zumindest im Moment). Die Kinder sind aus dem Haus und kaum verfügbar
    Wie passt das zu dem

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Ich vergaß zu erwähnen, dass mein Mann auch viel von zu Hause aus arbeitet, der Hund wäre nicht sehr oft alleine.
    Ein Welpe und so lange alleine? Ohne Betreuung, ohne Erziehung? Puh.... schwierig.....
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Welpe ja oder nein? Wie sind eure Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Wie passt das zu dem



    Ein Welpe und so lange alleine? Ohne Betreuung, ohne Erziehung? Puh.... schwierig.....
    Na ja, mein Mann ist kein Unmensch. Er will sich nur nicht mehr so viel einbringen, wie bei meiner Mopsdame. Da waren wir am Schluss wirklich sehr am organisieren wegen der Arbeitszeit.

    Und natürlich würde ich mir die ersten Wochen Urlaub nehmen. Das ist ja wohl selbstverständlich.

    Mir scheint, dass ein Hund wirklich nur für Menschen gemacht ist, die rund um die Uhr mit ihm zusammen sein können. Also für Hausfrauen, Rentner, Arbeitslose oder Freiberufler, die keine Termine haben.

    Der Rest der Gesellschaft, selbst wenn er nur 15 Stunden in der Woche außer Haus ist, erfüllt anscheinend nicht die Voraussetzungen für ein Hund.

    Sorry, so kommen hier einige Äußerungen rüber. Das finde ich schade, denn ich hatte 15 Jahre einen Hund und finde, dass ein paar Stunden „alleine bleiben können“ jeder Hund lernen sollte.

    Ich hatte eigentlich nach Erfahrungen der ersten Zeit und der Organisation mit Welpen gefragt und wollte keine Belehrung. Danke
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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