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  1. User Info Menu

    AW: :grmpf: Killer-Kater ...

    Hier meine Funde:

    Warum spielen Katzen mit ihrer Beute?

    Erklärung 1:
    "Katzen werfen ihre Beute oft in die Luft, schubsen sie auf dem Boden herum, packen sie mit den Zähne und schütteln sie, bevor sie sie töten. Menschen sind darüber entsetzt; die Katze will jedoch nicht grausam sein, sondern baut damit die Spannung ab, die sich während des kunstvollen Anschleichens aufgestaut hat."

    Erklärung 2:
    "Die Maus schüttet in Todesangst Massen von Adrenalin aus, das macht das Fleisch mürber, süßlicher, was die Katze schätzt."

    Erklärung 3:
    "Dieses Verhalten ist bei den wildlebenden Katzen nicht zu finden, sondern wird vielmehr von der Hauskatze geprägt. Da sie in einer Großstadt lebt und die Möglichkeit zur Jagd nicht gegeben ist, sehnt sich das Tier gerade zu nach Jagdaktivitäten.
    In dem gegebenen Fall ist der Fang einer Beute ein außerordentlich großes Ereignis für die Katze. Weil sie diesen langersehnten Moment nicht mit einem Schlag bzw. dem tödlichen Genickbiss zunichte machen möchte, beginnt sie mit dem grausamen Spiel von „Antippen und Verfolgen“ oder „Fangen und wieder laufen lassen“ bis das Beutetier an einem Schock stirbt.
    Demnach könnte man glauben, dass Katzen, die in der freien Natur leben, dieses sonderbare Verhalten nicht zeigen und meistens ist dies auch tatsächlich der Fall. Die Ausnahme stellt lediglich die Katzenmutter dar, weil es zu ihren Aufgaben gehört den Jungen den tödlichen Biss anhand eines zappelnden Opfers zu zeigen.
    Es gibt jedoch noch eine weitere Erklärung, warum die Katze so grausam gegenüber ihrer Beute ist. Große Ratten zum Beispiel können sich mit bösen Bissen zur Wehr setzen. Um eine Verletzung nicht herauf zu beschwören, prügelt die Katze so lange auf sie ein, bis das Opfer schlussendlich ohnmächtig wird. Nun kann der Tötungsbiss ohne weiteres durchgeführt werden."

    Interessant, nicht?

    Hier ist übrigens ein interessanter Artikel über Wildvögel und Katzen - das Ausgangsthema des Strangs, naja, oder fast das Ausgangsthema.
    .
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  2. User Info Menu

    AW: :grmpf: Killer-Kater ...

    Dazu fällt mir jetzt gerade noch was ein was ich mal beobachtet habe - wirklich einzigartig! Vom Parkplatz hier kann ich hinunter schauen in den Garten eines Nachbarn, der tiefer liegt. Dort sah ich eines Abends ca 7 oder 8 der vielen streundenden Katzen in einem grossen Kreis liegen und sitzen - und sie liessen eine Maus kreisen! Die Maus war schon tot, und sie wurde wirklich rumgereicht. Eine warf sie hoch und boxte sie etwas herum, dann die nächste, dann die nächste, während die anderen lagen und sassen und zuschauten und warteten bis die Maus zu ihnen kam.

    Sowas hab ich noch nie gesehen, es war faszinierend! Ist auch kein Seemannsgarn, das hab ich wirklich gesehen.

    Ob die nun zu den Hauskatzen zählen oder als wild bezeichnet werden sollten, bin ich mir nicht sicher. Regelmässig gefüttert werden sie nicht, aber der eine oder andere (ich auch manchmal) bringt schon mal was runter für sie. Aber zum grössten Teil jagen sie wohl, was gegen "Erklärung 3" sprechen würde, dass Katzen die jagen dieses Spiel nicht betreiben.

    Food for Thought!
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    If in hole
    Stop digging
    (Indian saying)


    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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  3. Inaktiver User

    AW: :grmpf: Killer-Kater ...

    Zitat Zitat von Hummelchen
    Ich habe einmal eine Drossel gerettet, die völlig unversehrt wirkte, die ich am nächsten Tag tot im Gebüsch gefunden habe. Das habe ich mir gut gemerkt. *seufz*
    Ich habe mal eine Maus, die recht apathisch, aber sonst unversehrt wirkte, vor meinem Kater gerettet und ihr im Keller aus einem Karton eine Krankenstation gebaut.
    Als ich nach der Arbeit nach meinem kleinen Patienten gucken wollte, war er schon im Mäusenirwana.

    @Noodie:
    "Degeneriert" war vielleicht nicht das richtige Wort (mir fiel auf die schnelle kein besseres ein), ich wollte damit nur ausdrücken, dass die Grosskatzen unter ganz anderem "Erfolgsdruck" stehen als unsere Hauskatzen.


    Stehen Eure Miezen eigentlich auch so auf Schnacken und Mottengetier?

    Gruss von Catgirl

  4. Inaktiver User

    AW: :grmpf: Killer-Kater ...

    Zitat Zitat von Noodie
    Hier meine Funde:

    Warum spielen Katzen mit ihrer Beute?

    Erklärung 1:
    "Katzen werfen ihre Beute oft in die Luft, schubsen sie auf dem Boden herum, packen sie mit den Zähne und schütteln sie, bevor sie sie töten. Menschen sind darüber entsetzt; die Katze will jedoch nicht grausam sein, sondern baut damit die Spannung ab, die sich während des kunstvollen Anschleichens aufgestaut hat."

    Erklärung 2:
    "Die Maus schüttet in Todesangst Massen von Adrenalin aus, das macht das Fleisch mürber, süßlicher, was die Katze schätzt."

    Erklärung 3:
    "Dieses Verhalten ist bei den wildlebenden Katzen nicht zu finden, sondern wird vielmehr von der Hauskatze geprägt. Da sie in einer Großstadt lebt und die Möglichkeit zur Jagd nicht gegeben ist, sehnt sich das Tier gerade zu nach Jagdaktivitäten.
    In dem gegebenen Fall ist der Fang einer Beute ein außerordentlich großes Ereignis für die Katze. Weil sie diesen langersehnten Moment nicht mit einem Schlag bzw. dem tödlichen Genickbiss zunichte machen möchte, beginnt sie mit dem grausamen Spiel von „Antippen und Verfolgen“ oder „Fangen und wieder laufen lassen“ bis das Beutetier an einem Schock stirbt.
    Demnach könnte man glauben, dass Katzen, die in der freien Natur leben, dieses sonderbare Verhalten nicht zeigen und meistens ist dies auch tatsächlich der Fall. Die Ausnahme stellt lediglich die Katzenmutter dar, weil es zu ihren Aufgaben gehört den Jungen den tödlichen Biss anhand eines zappelnden Opfers zu zeigen.
    Es gibt jedoch noch eine weitere Erklärung, warum die Katze so grausam gegenüber ihrer Beute ist. Große Ratten zum Beispiel können sich mit bösen Bissen zur Wehr setzen. Um eine Verletzung nicht herauf zu beschwören, prügelt die Katze so lange auf sie ein, bis das Opfer schlussendlich ohnmächtig wird. Nun kann der Tötungsbiss ohne weiteres durchgeführt werden."

    Interessant, nicht?

    Hier ist übrigens ein interessanter Artikel über Wildvögel und Katzen - das Ausgangsthema des Strangs, naja, oder fast das Ausgangsthema.

    Interessant, im Prinzip bestätigt es das, was ich oben schon geschrieben habe.

    Der Katzenforscher Leyhausen ist der Ansicht, dass zum erlenen des Tötungsbisses auch die zusätzliche Erregung durch die geschwisterliche Konkurrnz nötig ist. Bleibt sie aus, lernen Katzen oft den Tötungsbiss gar nicht.
    Das habe ich auch schon bei anderen Autoren gelesen, dass Katzen, die den Tötungsbiss nicht von der Mutter lernen, es manchmal -sehr zum Leidwesen ihrer späteren Beutetiere- gar nicht lernen. Sie spielen die Beute dann nur tot.

    Was die Vögel betrifft, so sagen andere Studien, dass im Magen toter Katzen nur in ganz verschwindend geringen Mengen Vögel gefunden wurden.
    Hier in unserer Gegend, und ich denke auch in anderen Teilen D leben zum Beispiel auch wieder sehr viele Greifvögel, die ja auch bald ausgestorben waren. Manche sagen jetzt sogar, es werden wieder zu viele. Sie tragen mit Sicherheit auch zur Dezimierung der Vögel bei.

    @Catgirl
    unsere beiden freuen sich auch über jeden Flugdrachen der in der warmen Jahreszeit unterwegs ist . Es ist ihnen auch gegönnt, denn als Wohnungskatzen können sie ihren Jagdtrieb ja nur selten ausleben, und ich gestehe, dass sich meine Tierliebe nur begrenzt auf Schnaken und Mücken erstreckt

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