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    Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Leider mussten wir uns im Dezember von unserer lieben Mopsdame verabschieden. Sie war der perfekte "Katzenhund" und wurde von den Katzen akzeptiert oder sogar heiß und innig geliebt. Die Sehnsucht nach einem neuen Hund ist groß, aber es soll - wegen der gesundheitlichen Probleme der Rasse - kein Mops mehr werden.

    Jetzt habe ich über eine Bekannte die Adresse einer Jack Russell Züchterin bekommen, die zwar lange Wartelisten hat, aber auch wirklich hübsche, gut sozialisierte Hunde. Sie wurde mir wärmstens empfohlen und meine Bekannte hat auch schon meine Anfrage angekündigt. Meine Bekannte hat selbst ein Mädchen von der Züchterin und ist happy.

    Nun hört man über Jack Russell die wildesten Geschichten (starker Jagdtrieb, kein Anfängerhund, bellt viel, wild...) und ich weiß noch, als ich mit meinem Mops in der Hundeschule war, dass ich die Jackie-Besitzer nicht unbedingt beneidet habe Ich sehe schon in meinem geistigen Auge einen zähnefletschenden Terrier auf meine Katzen zurennen... Auf der anderen Seite kenne ich auch "ruhigere" Jackies und deren begeisterte Besitzer.

    Meine Katzen sind keine Freigänger und wir leben in einer großen Etagenwohnung (Stadtrand, Eigentum mit Aufzug).

    Kann es funktionieren, wenn man einen (Terrier)Welpen mit vorhandenen Katzen (2 bzw. 3,5 Jahre alt) vergesellschaftet? Welche Hunde-Rassen passen besonders gut zu Katzen? Kennt ihr die Rasse Jack Russell und könnt mir eure Erfahrungen mitteilen? Lieben Dank
    Geändert von Gartenzwergin (25.03.2021 um 14:15 Uhr)
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Ich würde einen Hundezüchter suchen, der auch Katzen hat. Da sind die Welpen von kleinauf an Katzen gewöhnt. Und viele Hunde unterscheiden zwischen Katzen zu Hause und unbekannten Katzen.

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Leider mussten wir uns im Dezember von unserer lieben Mopsdame verabschieden. Sie war der perfekte "Katzenhund" und wurde von den Katzen akzeptiert oder sogar heiß und innig geliebt. Die Sehnsucht nach einem neuen Hund ist groß, aber es soll - wegen der gesundheitlichen Probleme der Rasse - kein Mops mehr werden....:
    Ich kann nicht viel beitragen, außer das ich mich zuletzt auch mit dem Thema beschäftigt habe.

    Dabei habe ich zufällig mal eine Sendung über den sog. "Retro Mops" gesehen. Das ist eine Rückzüchtung, diese Möpse kommen ihre Schnauze zurück und sind auch sonst stabiler, gesundheitlich.

    Falls du nur davon abgekommen bist wegen der Überzüchtung, dann lohnt es sich mal danach zu googeln.
    Think before you print.

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Kann es funktionieren, wenn man einen (Terrier)Welpen mit vorhandenen Katzen (2 bzw. 3,5 Jahre alt) verpaart?
    Du meinst sicher vergesellschaftet (verpaaren: klappt nicht - hoffe ich...)

    Jack Russells sind schon sehr anders als ein Mops. Ein Mops ist ein Gesellschaftshund und auf "nettes Zusammensein" gezüchtet, ein Jack Russell ist ein Jagdhund und wie ein Flummi. Wenn du Pech hast, hetzt er die Katzen durch die ganze Wohnung. Ich würde - auch für euch - etwas suchen, was vom Charakter her mopsähnlicher ist, also evtl. andere Salonhunde-Rassen.
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Ich bin überzeugt, daß es auf die Sozialisation des Hundes und nicht auf die Rasse ankommt. Ich kannte einen Haushalt, der immer Doggen und Katzen hatte - und das einzige Problem, das es gab, war die Tatsache, daß die Doggen sich für kleine niedliche Katzen hielten und auch im ausgewachsenen Zustand einen Platz auf dem Schoß für sich reklamieren wollten. Zauberhaft - 65 kg deutsche Dogge, die versucht, sich auf dem Schoß einer 1,60 m kleinen Frau zusammenzukringeln.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Das sind 2 Welten - Mops und Jack Russell. Ich kann Avocado nur zustimmen.

    Weil Deine Freundin eine JR hat, bist Du natürlich schon mit einem Bein in der Tür der Züchterin.

    Im Moment gehen Welpen weg wie warme Semmeln - eine Warteliste gibt es überall.

    Ein JR käme für mich nie in Frage - da kann man genau das "Einkaufen", was Avocado beschreibt. Einen Jäger mit viel Kläfferei.
    Heiligenschein hatte ich schon - steht mir nicht.

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Du meinst sicher vergesellschaftet (verpaaren: klappt nicht - hoffe ich...)

    Jack Russells sind schon sehr anders als ein Mops. Ein Mops ist ein Gesellschaftshund und auf "nettes Zusammensein" gezüchtet, ein Jack Russell ist ein Jagdhund und wie ein Flummi. Wenn du Pech hast, hetzt er die Katzen durch die ganze Wohnung. Ich würde - auch für euch - etwas suchen, was vom Charakter her mopsähnlicher ist, also evtl. andere Salonhunde-Rassen.
    Wer weiß? Vergesellschaften ist natürlich richtig.
    Ja, so einen Flummi brauche ich wirklich nicht... und die Katzen noch weniger. Aber auch bei dieser Rasse gibt es natürlich Ausnahmen. Ich weiß allerdings nicht, ob die Züchterin das bei einem Wurf schon einschätzen kann.
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Zitat Zitat von missani Beitrag anzeigen
    Das sind 2 Welten - Mops und Jack Russell. Ich kann Avocado nur zustimmen.

    Weil Deine Freundin eine JR hat, bist Du natürlich schon mit einem Bein in der Tür der Züchterin.

    Im Moment gehen Welpen weg wie warme Semmeln - eine Warteliste gibt es überall.

    Ein JR käme für mich nie in Frage - da kann man genau das "Einkaufen", was Avocado beschreibt. Einen Jäger mit viel Kläfferei.
    Danke Missani. Du hast Recht. Jetzt habe ich vielleicht einen Fuß bei der Züchterin drin und es ist im Moment wirkich schwer und deswegen so verlockend.

    Aber ich war sofort von der Hündin meiner Bekannten begeistert. Sie ist zwar - altersentsprechend - wuselig und stürmisch, aber auch unglaublich lieb und verschmust. Angeblich sehr leicht zu handlen, kann alleine bleiben, respekiert die Katzen auf dem Hof (Freigänger, leben nur draußen) usw.
    Während der Hund ihres Mannes (Jagdhund) auch nach einem Jahr nicht alleine bleiben kann und sehr schreckhaft/nervös ist.
    Ich glaube, Wundertüten kann man sich immer einkaufen.

    Trotzdem, es muss natürlich nicht zwingend ein Jack Russel sein, denn die Rasseeigenschaften sind da - mehr oder weniger ausgeprägt.
    Geändert von Gartenzwergin (25.03.2021 um 14:42 Uhr)
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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, daß es auf die Sozialisation des Hundes und nicht auf die Rasse ankommt. Ich kannte einen Haushalt, der immer Doggen und Katzen hatte - und das einzige Problem, das es gab, war die Tatsache, daß die Doggen sich für kleine niedliche Katzen hielten und auch im ausgewachsenen Zustand einen Platz auf dem Schoß für sich reklamieren wollten. Zauberhaft - 65 kg deutsche Dogge, die versucht, sich auf dem Schoß einer 1,60 m kleinen Frau zusammenzukringeln.
    Doggen gelten aber - trotz ihrer Größe - als sehr sanfte Hunde ohne Jagdtrieb. Zumindest ist das mein Kenntnisstand.
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

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    AW: Jack Russell, Katzen - oder welcher Hund passt?

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, daß es auf die Sozialisation des Hundes und nicht auf die Rasse ankommt. .
    Es kommt schon auf die Rasse an. Auch bei Katzen. Du wirst aus einem ruhigen Perser niemals einen aufgedrehten Bengalen machen und umgekehrt. Egal wie sie sozialisiert sind.

    Ebenso kannst du einen Jagdhund nicht mit einem ruhigen Gesellschaftshund vergleichen. Diesen Rassen sind bestimmte Eigenschaften angezüchtet worden, die nicht wegerzogen werden können.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


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