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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Zitat Zitat von Puttel1980 Beitrag anzeigen
    Seit diesem Telefonat möchte ich am Liebsten absagen. Ich habe kein Problem, dass eine Züchterin kritische Fragen stellt, aber in diesem Fall komme ich mir nur noch veräppelt vor, da ich den Eindruck habe, dass sie mir null zugehört hat und irgendwie in ihrer eigenen Welt lebt.

    Wie seht ihr das?
    Ich sehe das sehr pragmatisch: Kein gutes Bauchgefühl, Finger weg.

    Für mich wäre das Kriterium auch nicht, dass man enttäuscht ist, weil es nun doch keinen Rüden gibt, das ist eher zweitrangig und die Entscheidung liegt da bei euch. Du schriebst ja, dass ihr quasi im Nachrückverfahren kontaktiert wurdet, weil ein Interessent abgesprungen war. Wenn es bei den anderen Interessenten auch schon welche gab, die einen Rüden präferieren, werden die den Vorrang haben. First come, first serve. Und wenn nur ein Rüde im Wurf ist, hat man dann eh keine Wahl mehr.

    Des Weiteren ist es bei seriösen Züchtern oft auch so, dass bestimmte Welpen generell nicht wirklich zur Verfügung stehen, z.B. wenn der Züchter selbst einen für weitere Zucht behalten möchte oder er Interessenten hat, die selbst aus Züchterkreisen stammen und einen Welpen aufnehmen wollen, der bei Eignung später auch in die Zucht gehen kann. Hier beobachtet der Züchter gern erstmal aufmerksam die Entwicklung der Welpen und behält sich bei einigen Kandidaten finale Entscheidungen, wer welchen Welpen erhält, erstmal vor. Und beim Rest sollte gelten: Der Käufer bekommt den Welpen, der zu ihm passt und da geht es nicht unbedingt nach Schönheit.

    Ein guter Züchter wird einen Welpenkäufer kennenlernen wollen (wir hatten schon während der Wurfplanung einen sehr ausgiebigen Kennenlern-Termin, auch des Rudels, und durften später die Welpen nach den ersten 3 Wochen wöchentlich besuchen) und ihn beraten, welcher Welpe zu ihm "passt". Unsere jetzige Hündin hätte unsere Züchterin zB niemals an jemanden gegeben, der hundeunerfahren ist. Und wenn ich mir Videos von ihr aus der Welpenzeit beim Züchter ansehe, weiß ich auch sehr genau, warum das so ist.

    Also wie gesagt: Wenn du kein gutes Bauchgefühl hast, dann lass es und warte auf den nächsten Wurf bei einem der Züchter, bei denen ihr auf der Liste steht.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich denke, die hat zu vielen Leuten einen Hund versprochen und vesucht jetzt, sich rauszulavieren.
    Ja, könnte sein. Daran habe ich auch gedacht. Wenn das aber so ist, dann fände ich es einfacher, Tacheles zu reden: Frau Puttel, ich möchte von meinem Angebot, dass Sie einen Welpen aus meinem Wurf erhalten doch Abstand nehmen, ich habe nicht das Gefühl, dass es passt.

    Zack, das sitzt dann zwar erstmal, aber dann weiß man, woran man ist.

    Meine Züchterin hatte meinem Mann und mir, als wir sie bzgl. eines Welpens anriefen (wir kannten uns schon vom ersten Hund her, der auch von ihr war), sofort gesagt: Ich plane einen Wurf in X Monaten und ihr bekommt einen. Auf meine Frage, ob wir nicht erstmal auf einer Warteliste landen, meinte sie nur: "Warum? Euch kenne ich ja, da weiß ich, wo der Hund hinkommt und wie leben wird. Und bei mir nicht vertrauten Interessenten mache ich grundsätzlich keine verbindliche Zusage, ich weiß ja nicht, wie viele Welpen es werden, wieviele Rüden/Hündinnen oder ob es überhaupt was wird."
    .
    Glück ist ein Tuwort.

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Ich war noch nie bei der Züchterin vor Ort. Wir hatten uns bei mehreren Züchtern auf die Warteliste setzen lassen und es waren alles VDH-Züchter mit ansprechender Homepage. Soweit man das eben beurteilen kann.

    Über ihre Eigenschaften als Züchterin kann und will ich nicht urteilen. Ich denke schon, dass sie gut zu ihren Hunden ist und auch seriös züchtet.

    Nur möchte ich nicht wie ein unmündiges Kind abgekanzelt werden. Die Frage, ob mein Mann über meinen Hundewunsch Bescheid weiß, fand ich sehr befremdlich. Sie meinte dann, sie hätte schon alles erlebt, was ich gern glaube - ist aber nicht meine Schuld.

    Grundsätzlich finde ich es, wie ihr beschreibt, vollkommen okay, wenn die Züchterin bei der Auswahl berät und man sich auch später noch melden kann, wenn man einen Rat braucht. Auch die Sache mit dem Geschlecht ist nachvollziehbar. Es hätte auch gar kein Rüde dabei sein können.
    Gestört hat mich aber der erste Überschwang (ich suche Ihnen den schönsten Rüden aus) und dann behauptet sie, wir wollten eine Hündin

    Das ist mir gefühlsmäßig zu verpeilt.

  4. Inaktiver User

    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Ja, sie wirkt wirklich verpeilt. Wobei ich die Frage nach dem Bescheidwissen anderer Familienmitglieder durchaus nachvollziehen kann. Ich denke, dass nicht wenige ein Tier "anschaffen", weil sie meinen, dann gewöhne sich der Partner oder die Partnerin schon dran.
    Da unterstelle ich ihr keine böse Absicht oder eine Schuldzuweisung an dich.

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, sie wirkt wirklich verpeilt. Wobei ich die Frage nach dem Bescheidwissen anderer Familienmitglieder durchaus nachvollziehen kann. Ich denke, dass nicht wenige ein Tier "anschaffen", weil sie meinen, dann gewöhne sich der Partner oder die Partnerin schon dran.
    Da unterstelle ich ihr keine böse Absicht oder eine Schuldzuweisung an dich.
    Ich gehe sogar so weit, dass jede kritische Frage gerechtfertigt ist. Als Züchter kann sie den Leuten sowieso nur vor den Kopf gucken und muss dabei entscheiden, wem sie ihre Welpen anvertraut.

    Nur hatte ich ihr bei unserem ersten Gespräch klar gesagt, dass mein Mann in seinem Job oft deutschlandweit unterwegs ist (derzeit nicht wegen Corona, aber das wird sich vielleicht wieder ändern) und der Hund hauptsächlich in meiner Verantwortung liegt und wir das auch so besprochen haben.
    Mein Mann liebt Hunde, aber mir war wichtig, dass ich die Ansprechperson 1 bin und sie das auch weiß.
    Und wenn sie die ganze Familie kennenlernen will, dann verstehe ich das auch, aber wenn sie keinen Besuch am Wochenende will, wird's mitunter schwierig.

    Mir ist vieles durchaus verständlich, aber ich möchte nicht ständig neu erzählen müssen, wer wir sind und wie unser Leben ist. Das finde ich nicht so vertrauenswürdig.

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Da mein Hund nach 15 Jahren im Dezember gestorben ist, habe ich dieses Jahr ganz zaghaft angefangen, mich nach einem neuen Hund umzusehen. Es muss nicht sofort sein, kann auch noch ein paar Monate oder 1-2 Jahre dauern.

    Vom Welpenhandel auf den Kleinanzeigen-Portalen nehme ich Abstand. Tierheimhund eventuell, aber ich habe ziemlich Respekt vor den Schicksalen. Hund aus dem Ausland muss nicht unbedingt sein, es gibt in Deutschland genügend Hunde. Da spende ich lieber was.

    Also habe ich diverse Züchter angeschrieben. Es waren 9 Züchter für meine gewünschte Rasse die ich schriftlich bat, mich zumindest auf eine Warteliste zu setzen.

    Es haben exakt 9 Züchter NICHT geantwortet. Das ist jetzt 4 Wochen her.

    Schade, dass du so eine unerfreuliche Erfahrung machen musstest. Vor Corona - besser vor 15 Jahren - konnte ich mir den Hund überall aussuchen. Lange Gespräche mit Züchtern waren auch da normal, aber man ist trotzdem recht unproblematisch an einen Hund gekommen.

    Im Moment - coronabedingt - werden alle Züchter "überrannt" und suchen sich die "in ihren Augen" besten Plätzchen aus.
    Zudem ist ein richtiger Preiskampf entfacht. Ein Welpe für 3000 Euro ist keine Seltenheit.
    Ich habe mir nun vorgenommen, Corona auszusitzen und dann weiter zu schauen. Mal sehen, wie schnell sich dann die Tierheime füllen werden und sich das Blatt wendet.

    Ich drücke dir die Daumen @Puttel 1980, dass du einen tollen Welpen finden wirst.
    Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...

  7. VIP

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Oh je, Gartenzwergin, das habe ich nicht mitbekommen. Das tut mir Leid!

    Zitat Zitat von Gartenzwergin Beitrag anzeigen
    Schade, dass du so eine unerfreuliche Erfahrung machen musstest. Vor Corona - besser vor 15 Jahren - konnte ich mir den Hund überall aussuchen. Lange Gespräche mit Züchtern waren auch da normal, aber man ist trotzdem recht unproblematisch an einen Hund gekommen.
    Dass die Züchter streng sind, ist ja auch ein Zeichen dessen, dass sie seriös und keine von diesen Verbrechern, den Vermehrern sind.

    Ich habe mir nun vorgenommen, Corona auszusitzen und dann weiter zu schauen. Mal sehen, wie schnell sich dann die Tierheime füllen werden und sich das Blatt wendet.
    Ich denke, dass das schneller passieren wird, als wir schauen können. Die Tierärzteschaft sieht der zu erwartenden Welle der Abgaben von Lockdown-Hunden (was für ein Euphemismus!) mit Grausen entgegen. Gab schon etwas dazu im Tierärzteblatt.

    Arme, schlecht sozialisierte Hunde von Leuten, die Ablenkung vom Lockdown brauchten. Wahrscheinlich wird das nach den Auslandshunden (ich habe selbst einen) die nächste Vollbeschäftigung für die Verhaltensmediziner sein.

    Ich schau gerade halbherzig nach einem Hund, da meine Angsthündin seit dem Tod unseres Trampelchens im letzten Herbst starke Rückschritte in ihrer Entwicklung durchgemacht hat und eine souveräne und entspannte Kumpelin bräuchte. Ich finde derzeit auch keine passende Hündin. Eigentlich nicht mal eine nicht passende ...

    Und dir, @Puttel drücke ich auch die Daumen!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    @Putten
    Ich emfinde das Verhalten der Züchterin auch als gestört. Wer weiß was die Hintergründe sind. Lass Dich nicht auf die "Störungen" ein, bleib "trocken", dass es fast schon staubt, ist mein Rat. Wenn es zu einem Termin kommt, mit den Hunden alles ok ist, nehm Dir den Welpen, und gut is.
    Bis dahin halte Dir alle anderen Optionen offen. Ich habe es so verstanden, dass Du auch zu anderen Züchtern Kontakt hattest?
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

  9. Moderation

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Darf ich mal aus purer Neugier was fragen? Wenn es zu weit OT führt, einfach ignorieren.

    Das mit den "Lockdown-Hunden" verstehe ich nicht: Da prüfen die allermeisten Züchter*innen sehr streng auf Herz und Nieren, ob Käufer*innen dem Hund auch ein gutes und artgerechtes Leben bieten werden. Und nun gibt es auch noch unglaublich viele Interessent*innen und die Züchter*innen suchen noch akribischer das bestmögliche Heim aus.

    Andererseits gibt es eine Riesenmenge an Hundehalter*innen, die nur aus einer "Lockdown-Laune" heraus einen Hund angeschafft haben und ihm eben nicht langfristig ein gutes Heim bieten (können). Und das ist so häufig, dass es in der Fachwelt, wozu doch eigentlich auch die Züchter*innen gehören, allgemein thematisiert wird.

    Wie kann es sein, dass offenbar massenhaft Züchter*innen Welpen an solche "Lockdown-Launen" abgegeben haben? Klar können die auch nicht hellsehen und klar haben viele das Blaue vom Himmel herunter versprochen (und es in dem Moment auch so gemeint). Dass ein*e Züchter*in da mal reinfällt, ist unvermeidlich. Aber in solchen Massen? Wenn sie so streng prüfen und das ein bekanntes Problem ist?

    Meine Entschuldigung an die TE und wie gesagt im Fall gern ignorieren.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  10. VIP

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    AW: Genervt von Züchterin - und nun?

    Flau,

    ich hab das so verstanden, dass viele Lockdown-Hunde überwiegend Tierheim- und Tierschutzhunde sind. Angeblich, ich weiß es nicht aus eigener Anschauung, sind die Tierheime leer, was Vermittlungshunde betrifft. Die unvermittelbaren sind da und haben ihre Asführer*innen verloren (die dürfen nicht rein wegen Corona).

    Zum Teil sind es sicher auch Hunde von Züchter*innen, weil die Leute sich ja auch gut präsentieren können. Sie sind ja auch keine schlechten Menschen, wollten schon immer einen Hund, aber mit dem Kognitiven hapert es halt.

    Wenn Homeoffice vorbei ist, dann hat man plötzlich wieder Verpflichtungen und so und - big surprise! - Hund passt ja gar nicht in den Zeitplan. Das ist so ähnlich wie die süßen Häschen im Osternest oder ein Tier zu Weihnachten. Und die ganzen ausgesetzten Tiere in der Urlaubszeit. Nur in größeren Dimensionen.

    Also die Züchter*nnen, die ich kenne, sind derzeit restriktiv.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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