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    Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Ich finde es für die meisten Hunde wichtig, dass sie sozial verträglich sind.
    Sie treffen zum Beispiel beim Gassi oder bei Spaziergängen bzw. Wanderungen auf Artgenossen bzw. auf fremde Menschen, und diese Begegnungen laufen nach meiner Beobachtung mehr oder weniger zufriedenstellend für die Beteiligten ab.

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Wie habt ihr eurem Hund das Pöbeln abgewöhnt bzw. Wie reagiert ihr, wenn er es tut?
    Wie reagiert ihr, wenn Fremde euren Hund streicheln oder Füttern wollen?
    Wie reagiert euer Hund auf Besuch, tierischen und menschlichen?

    Vielleicht habt ihr Lust, diese und ähnliche Fragen in diesem Strang zu diskutieren. Ich würde gern mitmachen.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Unser Hund pöbelt gar nicht und verträgt sich mit fast allem, was 4 Beine hat.
    Er ist nur leider etwas ungestüm und weil er auch ziemlich groß ist, sorgt er meist für Entsetzen beim Gegenüber am anderen Ende der Leine.
    Kleine Hunde werden sofort auf den Arm genommen
    Wir sind auf Grund seiner Optik schon gefragt worden, ob er gestreichelt werden darf. Darf er. Aber Futter? nein.

    Tierischen Besuch bekommen wir leider kaum, dabei hätte ich gerne, das er mehr Kontakte zu Artgenossen hat.

    Allerdings haben wir wenige Hundebegegnungen, da wir ausschließlich im Wald unterwegs sind.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Mein Hund pöbelt nicht wenn er seinen zahlreichen Spezeln aus unserem Viertel begegnet - es sei denn, es ist dunkel und plötzlich taucht jemand (Mensch oder Hund) aus einer Einfahrt auf. Dann erschrickt er und kläfft los.

    Aber wir treffen auch öfters auf fremde Hunde. Ich lebe auf dem Land und gehe auch viel im Wald oder durch die Felder spazieren. Manchmal treffen wir niemanden, aber immer mal wieder kommen auch Hundebesitzer mit ähnlichen Vorlieben.
    Meine Hündin pöbelt die nicht alle an, schon gar nicht, wenn sie nicht angeleint ist. Aber die Hand kann ich dafür nicht ins Feuer legen. Da arbeiten wir immer wieder mal noch dran.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

  4. VIP

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Meine pöbelt manchmal - wenn sie auf einen Hund trifft, der noch ängstlicher ist als sie. Ich sehe das oft vor ihr an der Körpersprache und nehmen sie an die Leine.

    Unsere Hundebegegnungen sind meist auf der Ignorierschiene, außer es handelt sich um Hunde, die sie schon sehr lang kennt. Da gibt es dann eine flüchtige Begrüßung.

    Wenn ein Hund stracks auf sie zurennt, stelle ich mich vor sie und bremse den anderen verbal und körperlich, sonst flüchtet sie. Wenn der steht, dann schnüffelt sie ihn an und geht. Kontakt will sie selten. Langsame Annäherungen, ein bisschen im Bogen, nicht voll frontal (was ja auch zum schlechten Benehmen unter Hunden zählt) kann sie gut ab.

    Selten verbellt sie Männer ohne Hund, die ein bestimmtes Bewegungsmuster haben (vor Kraft kaum gehen können), ist dabei aber fast schon im Rückwärtsgang. Trotzdem kommt das nicht so gut an.

    In die Verlegenheit, das Fremde sie streicheln wollen, komme ich eigentlich nie, weiöl sie immer einen Bogen um fremde Menschen macht.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Meine Hündin liebt es gestreichelt zu werden - sie schmeißt sich geradezu ran. Will sagen, sie wirft sich der betreffenden Person zu Füßen.
    Wenn die Menschen selbst Hunde mktführen nimmt sie zuerst Schnupperkontakt zu den Hunden auf, aber dann macht versucht sie, auch mit den Besitzern anzubändeln.

    Menschen die Hunde haben, die das Anbändeln von anderen Hunden nicht tolerieren, sagen das nach meiner Erfahrung immer. Dann leine ich meine Hündin eben an.

    Ich achte allerdings bei Menschen, die uns ohne Hund entgegen kommen oder beiKindern darauf, dass meine Hündin nicht einfach auf die Leute zulaufen kann. Erst wenn die ihr ok geben darf sie.

    Ich finde es allerdings auch wichtig dass sie es schafft, ungerührt an fremden Hunden und ihren Besitzern vorbeizugehen.
    Das ist allerdings eine Trainingsaufgabe, an der wir immer wieder arbeiten.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Meine Hündin liebt es gestreichelt zu werden - sie schmeißt sich geradezu ran. Will sagen, sie wirft sich der betreffenden Person zu Füßen.
    Oh ja, so was haben wir auch.

    Das mit dem Vorbeilaufen an anderen Hunden ist bei uns generell abhängig vom anderen Hund. Manche ignoriert er einfach, bei anderen jammert er weil unbedingt hin will und es gibt aber auch Hunde, da bellt er und benimmt sich überhaupt nicht.
    Ich bin auch im Moment auf der Suche nach einem Trainer, der uns da zeigt wie wir das händeln können.
    Bei uns war der Fehler...das sehe ich heute...die Welpenschule.
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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Manche ignoriert er einfach, bei anderen jammert er weil unbedingt hin will und es gibt aber auch Hunde, da bellt er und benimmt sich überhaupt nicht..
    Letzteres gibt es bei uns auch dann und wann.
    Ich versuche in der Regel mit Ablenkung zu arbeiten - funktioniert oft, funktioniert immer besser, aber nicht immer.

    Hundeschule haben wir abgebrochen, machte überhaupt keinen Sinn.
    Lag am Temperament meiner Hündin, aber auch an der Methode in der Hundeschule.
    Es ist einfach falsch, wenn ein neugieriger, temperamentvoller Hund, in der Reihe stehn und warten muss um dann etwas zu zeigen, dass gerade neu eingeübt wird.

    Ein Grundprinzip des Lernens bei Menschen (und offensichtlich auch bei Tieren) ist, dass man neu zu lernendes Verhalten am Anfang nicht unter den schwerstmöglichen Bedingungen lernt. Für meine Hündin war es aber eine maximal schwierige Situation, in einer Reihe mit anderen Hunden zu stehen und sich ihnen nicht nähern zu dürfen.

    Der Züchter hatte mir gleich gesagt, dass bei dieser Rasse die Hundeschule oft nicht optimal ist.
    Ich habe ihn dann selbst in der Zweiersituation auf die Basisfähigkeiten trainiert und das ging sehr einfach und schnell.
    Und erst als er das konnte, musste er das erwünschte Verhalten auch in Ablenkungssituationen zeigen.

    Damit wir uns nicht missverstehen:
    Nix gegen Hundeschulen, es ist gut, dass es sie gibt.
    Aber nicht immer passen Hund und Hundeschule zusammen.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Damit wir uns nicht missverstehen:
    Nix gegen Hundeschulen, es ist gut, dass es sie gibt.
    Aber nicht immer passen Hund und Hundeschule zusammen.
    Hundeschule waren wir auch, passte aber nicht wirklich. Leinenführigkeit war uns wichtig, hat aber nicht auf Dauer funktioniert diese Methode des Lernens.
    Welpenschule war, wie gesagt, ein Fehler.
    Mit Hund ankommen, raus aus dem Auto, hin zu den anderen Welpen. Toben, rennen, knuffen.

    Bis auf einmal hatten wir auch nie wirkliche Probleme bei Begegnungen, außer einer beinah ausgerenkten Schulter meinerseits.
    Aber er ist mit einem Jahr von 2 Hunden attakiert worden, die eigentlich auf Schafe aufpassen sollten. Seit dem reagiert er manchmal auf schwarze Hunde in dieser Größe sehr.
    Seitdem verbindet er andere Hunde mit spielen.
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  9. VIP

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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Meine frühere Nachbarin sagte: "Jetzt war der Lilly in der Hundeschule, aber da hat er nichts gelernt." DER Lilly hat sich einen Dreck darum gekümmert, was die Nachbarin ihm für Sermones erzählt hat.

    Eine gute Hundeschule ist eine Hundehalterschule. Vor allem anderen soll sie dem Zweibeiner hundliche Kommunikation beibringen, dito ein Basiswissen über Hundeverhalten und über das, was sich im Hundehirn tut. Damit kriegt der Mensch die Ausrüstung mit, seinem Hund was zu vermitteln.

    Das Training in der "Hundeschule" kann erst danach funktionieren. Wenn es anders läuft, ist es weniger Teambuilding als Dressur. Die zentrale Frage ist: Warum tut der Hund etwas? Und dann kommt: Wie mache ich ihm schmackhaft, es bleiben zu lassen bzw. überhaupt das zu tun, was ich möchte?

    In der Reihe warten finde ich übrigens sehr wichtig. Steadyness.
    Hund sollten meiner Meinung nach sowas könnnen ohne zapplig zu werden. Sie wissen, dass Warten ein Ende hat und es auch noch eine Belohnung gibt.

    Für mich sind die zentralen Punkte im Training Abruf, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


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    AW: Entspannte Begegnungen (Hund/Hund oder Hund/fremder Mensch).

    Ich bin deiner Meinung katelbach.
    Aber nach meiner Erfahrung ist die Vermittlung von „theoretischem Wissen“ nicht die Stärke der dortigen Trainer.
    Was mir manche Trainer in der Welpenschule als „lerntheoretischen Hintergrund“ für eine bestimmte Übung vermitteln wollten, war der blanke Unsinn.
    In der Gruppe für Junghunde gab es dann nur noch „Dressur“, und das hat unter den dortigen Bedingungen bei meiner Hündin halt nicht funktioniert.
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    (Friedrich Hölderlin)

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