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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Mops und ich schwöre er ist

    1. ein verwunschener Mensch
    und
    2. mein Seelenverwandter!
    Bei Möpsen glaube ich das auch, ganz besonders.

    Ich hatte sogar mal eine Katze, die habe ich immer gefragt: Wer bist du eigentlich? Weil ich das Gefühl hatte, wir kennen uns "von früher". Sie war vom Charakter mehr wie ein Hund.

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen

    Und dann werden solche Hunde oft zum Wanderpokal.
    Das ist etwas ganz schlimmes. Deshalb muss man sich einfach (auch gerade in so einer Ausnahmesituation wie wir sie jetzt haben) einige Fragen stellen und Vorbereitungen treffen.
    Sehr wichtig ist die Frage was nach Corona kommt.

    Aber darum geht es hierin diesem Faden ja nicht. Wir haben jetzt keinen Hund mehr, aber unsere beiden, die wir nacheinander hatten, haben mich auch sehr geerdet und diese bedingungslose "Zuneigung" die sie einem entgegen bringen ist etwas besonderes.
    Bei Hunden merke ich ganz besonders, dass das ganz klar Familienmitglieder sind. Auch andere Haustiere, aber ein Hund ist immer ein Freund. Mir tun die leid, denen nicht mehr geholfen werden kann, weil meist Menschen sie "versaut" haben. Wenige Menschen können auch mit solchen Hunden umgehen.

    Wenn du bei jedem Wetter mit dem Hund durch den Dreck stapfst brauchst du keine tollen Klamotten und dem Hund ist shitegal wie du aussiehst. Er sieht nur dich, pur, so wie du wirklich bist.
    Make love - not war!

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Nun mach mal halblang bellatrix.
    Ich bezweifle sehr dass mein Hund weiß, wer ich bin.

    Ich habe für ihn eine bestimmte Funktion und im Rahmen dieser Funktion ist er an mich gebunden. Das ist eine Beziehung, keine Frage, und sie ist auch mir wichtig.
    Aber es ist eine vergleichsweise einfache Beziehung - was auch nicht schlecht ist.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

  3. VIP

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Zitat Zitat von cocohasi Beitrag anzeigen
    Mir geht es in diesem Thread eher darum, was der Hund mit uns macht: keine exotischen Reisen mehr, Gassi bei schlechtem wetter, tierarztrechnungen.... Alles okay für uns, ich fühle keinen Verzicht und bin selbst überrascht
    Meine Hunde haben mich zum Hypochonder by proxy gemacht. Ich bin, wie schon geschrieben, immer schnell alarmiert. Bei mir selbst nicht. Ich war es bei meinen Nächsten immer - und als meine einzigen Angehörigen waren dann die Hunde übrig. Jetzt der Hund. Den Super-Gau in meinem Leben habe ich vermutlich nur wegen unserer beiden Hunde überstanden.

    Auf Reisen verzichten ist für mich kein Probem, da ich seit einiger Zeit aus anderen Gründen keine Lust mehr habe zu verreisen. In einem anderen Leben waren wir mit Hund verreist. Die richtig weiten und exotischen Reisen waren noch früher.

    Ansonsten: Gummistiefel, ungeschminkt oder sogar vor dem Duschen und Frühstücken eine Runde - wenn es heiß ist, sogar schon um 6 (das ist für mich als Eule unmenschlich). Ich habe teils sehr viel Geld ausgegeben (meine kürzlich verstorbene Hündin war in Bezug auf Klinikrechnungen ein Fass ohne Boden, sie brauchte auch spezielles Futter). Für mich ist das Zusammenleben mit Hunden alles wert.

    Ich hätte auch gerne noch Katzen dazu, wie früher mal, aber das geht leider nicht.

    Und ich habe Panik davor, dass ich keinen Hund mehr bekomme: Das Tierheim hier in der Stadt würde mir aufgrund meines Alters keinen mehr geben.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Katelbach, ich weiss, dass du kaum Verwandte hast. Trotzdem, als das von dir beschriebene Problem bei meiner Tante auftrat, sie hatte (ursprünglich mit ihrem Mann) jahrzehntelang Collies, hat sie einen Collie aus dem Tierschutz bekommen, weil ihre Tochter einer Übernahme Garantie abgegeben hat. Hast du vielleicht jemanden der sowas fuer dich machen wuerde? Bei meiner Tante wurde das sogar relevant als sie im Haus einen Unfall hatte, konnte dann aber eben (uebergangsweise) geloest werden. Die Tochter hatte selber einen Collie, die zwei Hunde kannten sich, also alles gut.
    Das Leben ist Zeichnen ohne Radiergummi.

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Katelbach, die Nachbarin, von der ich berichtete, hat einen Hund aus dem Tierschutz bekommen.
    Und sie ist mit Sicherheit älter als du.
    Allerdings war es ein alter Hund.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

  6. VIP

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Das ist wohl eine Spezialität des hiesigen Tierheims. Da hat ein 55-Jährige (!) vor Jahren keinen Hund bekommen, obwohl die Töchter auf dem Grundstück wohnen und als Bürgen mit dabei waren. Die haben dann eine Reihe Landkreise abgeklappert.

    Mit Strohleuten funktioniert es im Auslandstierschutz bei den seriösen Orgas auch nicht, weil, der, der den Hund nimmt, sich verpflichten muss, ihn nicht weiterzugeben. Ist ja auch richtig so.

    Und mit Null Angehörigen ist es schon schwierg. Ich habe schon mit Freunden so eine Art gegenseitige Vorsorgevollmacht für die Tiere. Aber diese Freunde sind auch alleinstehend und NOCH () älter als ich.



    Sind ja im Moment auch nur düstere Gedanken.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Als ich meinen Hund vom Züchter abgeholt habe war ich 71 Jahre alt.
    Da muss man schon überlegen was passiert, wenn einen der Hund überlebt.
    Es war aber immer klar, dass meine beiden Söhne sich kümmern würden.

    Ich habe das Thema auch von mir aus beim Züchter angesprochen.
    Es war aber kein Problem. Er hat mich trotzdem einer Bewerberfamilie vorgezogen, die schon länger auf der Liste stand, einfach, weil ich schon mehrere Hunde gehabt hatte.

    Ein Züchter kann es sich leisten, mehrere Kriterien in seine Entscheidung einfließen zu lassen.
    Bei einer größeren Institution ist das schon schwieriger. Sie brauchen überprüfbare, fixe Kriterien, die ja auch in sich nicht sinnlos sind.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    @jofi2

    Deine Vorsorge was passiert, wenn einen der Hund überlebt genau das sind auch meine Gedanken.
    Tochter wird ihn nehmen auch wenn sie da organisieren muß , eventuell Tages / Stundenbetreuung.

    Es gibt Tierheime die bei Vermittlung an ältere Menschen auch eine Rücknahme akzeptieren.

    Ich bin zufrieden wenn ich weiß ,daß er in der Familie bleiben kann.

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    @KlaraKante

    Die Suche in einem Tierheim war für mich spannend und voll Freude einem Hund ein libevolles Zuhause zu geben.
    1. Auskunft von Tierheimleitung ( Herkunft , Verhalten etc. )

    2. Der ausgewähllte Hund konnte mit uns spazieren gehen und diese regelmäßige Abholung zum Ausgang ( insgesamt 5x nach Wunsch noch mehr) verschaffte mir schon einen Eindruck.
    (ruhig, mit anderen Hunden souverain beschnuppern oder sogar spielen und nur wenn er wollte.

    Keine Radfahrer Abneigung oder Verfolgungswahn.
    keine Bellattacken etc.
    Ja er hat ein Trauma vor Lastwagen oder großen Traktoren zur Zeit ist die Holzabfuhr sehr aktiv.
    Gewitter und Neujahrsgetöse .
    Er rettet sich ,sind wir unterwegs , in Eiltempo zurück zum Auto.

    Sein stilles Angstgeheimniss und vor allem warne ich davor im Internet und Co. ein Tier zu kaufen.
    Diese Geschäfte mit Tieren sind schlimm , warum kann das nicht verboten werden aber Menschen die in ihrer Unkenntniss einen billigen Hund kaufen wollen sind auch verantwortlich !

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    AW: Hund adoptiert - und plötzlich ist alles anders

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Mit Strohleuten funktioniert es im Auslandstierschutz bei den seriösen Orgas auch nicht, weil, der, der den Hund nimmt, sich verpflichten muss, ihn nicht weiterzugeben. Ist ja auch richtig so.

    Und mit Null Angehörigen ist es schon schwierg. Ich habe schon mit Freunden so eine Art gegenseitige Vorsorgevollmacht für die Tiere. Aber diese Freunde sind auch alleinstehend und NOCH () älter als ich.
    Da gibt es inzwischen ganz viele Initiativen, z.B. der Sonnenhof oder Bluebello, die die Hunde dann auch nehmen, falls man nicht mehr kann oder stirbt.

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