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    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    @ Deliria: Diese Idee hatte ich auch schon und ein Giftködertraining mit ihr gemacht. Möglicherweise lag es an mir, dass das nicht allzuviel gebracht hat, denn das Ganze basierte auf der Gabe von Leckerlis, und nach der ersten Einheit hatte sie so viele Leckerlis bekommen (zum Trainieren), dass sie die ganze Nacht Durchfall hatte Ich muss sagen, dass ich das Ganze dann nicht wirklich weiterverfolgt habe. (Ich bin eh nicht die Freundin von zu vielen Leckerlis und bilde mir ein, dass mein Hund auch so versteht, was ich von ihm will, und dass sie mich darüber hinaus mag, ohne ständige 'Bestechung' - aber ich weiß, ich bin da etwas eigen.)

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    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    @ jofi: Ja, das sehe ich ganz genauso. Das Giftköderrisiko ist, wo wir wohnen, eher gering. Klar, ganz ausschließen kann man es nicht. Aber ich möchte, dass sie ein schönes Hundeleben hat, und dazu gehört herumrennen, stöbern und schnüffeln, ohne Maulkorb. Ihr sowas anzulegen, würde mir schon schwerfallen.

  3. Inaktiver User

    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Ein Risiko bleibt natürlich für diese vierbeinigen Bodenstaubsauger.
    Meine Hündin musste schon mal zum Erbrechen gebracht werden, weil sie eine nicht ganz genau bestimmbare Anzahl von Schokoriegeln gefressen hatte, die irgendwelche Eltern im Rahmen einer Schatzsuche im Unterholz versteckt hatten.

    Aber das Thema Verdauung interessiert mich auch.
    Meine Hündin hat völliges Normalgewicht und bekommt normale Futtermengen.
    Dennoch setzt sie fünfmal täglich Kot ab - allerdings nie im Haus.
    Und immer mal wieder hat ihr Kot auch so eine äußere Schleimschicht.

    Katelbach, wofür kann diese Schleimschicht ein Symptom sein?

  4. Inaktiver User

    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Zitat Zitat von orangetulpe Beitrag anzeigen
    @ Deliria: Diese Idee hatte ich auch schon und ein Giftködertraining mit ihr gemacht. Möglicherweise lag es an mir, dass das nicht allzuviel gebracht hat, denn das Ganze basierte auf der Gabe von Leckerlis, und nach der ersten Einheit hatte sie so viele Leckerlis bekommen (zum Trainieren), dass sie die ganze Nacht Durchfall hatte Ich muss sagen, dass ich das Ganze dann nicht wirklich weiterverfolgt habe. (Ich bin eh nicht die Freundin von zu vielen Leckerlis und bilde mir ein, dass mein Hund auch so versteht, was ich von ihm will, und dass sie mich darüber hinaus mag, ohne ständige 'Bestechung' - aber ich weiß, ich bin da etwas eigen.)
    Auch da würde ich beim Tierschutzhund eine Ausnahme machen. Fressen von der Straße war ihr normaler Lebensinhalt. Sie soll ja lernen, dass das jetzt nicht mehr nötig ist und sie bei dir viel besseres (und ausreichendes!) Fressen bekommt.

    Ich habe meinem Hund anfangs ganze Futterportionen unterwegs verfüttert. Aber normales Futter als Trockenfutter, keine Leckerlies. Wann immer er etwas aufklauben wollte, habe ich das unterbunden/ihm weggenommen und stattdessen gab es ein Leckerlie (also Trockenfutter von mir). Auch das monatelang. Heute gibt es nur noch sehr seltene und wenige Ausnahmen, aber ansonsten kann ich ihn auf der Straße unbedenklich sogar an Essensverpackungen schnüffeln lassen, weil er es beim Schnüffeln belässt. Das ist toll für uns beide, weil ich ihn nicht dauernd korrigieren muss und er bei solch besonderen Situationen für diese massive Selbstbeherrschung immer noch belohnt wird. Das Belohnungsleckerlie fordert er in dem Fall auch ein :).

  5. Inaktiver User

    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Denise, deine Strategie habe ich bei meiner Hündin (kein Tierschutz, ich habe sie als junger Welpe bekommen) auch angewandt.
    Ohne Erfolg.
    Wenn sie an der Leine läuft, dann hört sie auf den Befehl „Aus“ , spuckt aus und bekommt von mir ein Leckerli.
    Wenn sie frei läuft und z.B. einen Apfel findet, dann rennt sie weg und kommt erst wieder, wenn sie ihn verspeist hat.
    Wenn es nicht um eine Fressbeute geht ist sie dagegen sehr gut abzurufen.

    Ähnlich geht es mit dem hehren Ziel, dass der Hund nur frisst wenn er die Erlaubnis bekommt.
    Funktioniert hervorragend beim häuslichen Futterritual. Sie sitzt brav vor ihrem gefüllten Napf bis ich „jetzt“ sage.
    Außerhalb dieses Rituals funktioniert das nicht.

    Ich kann lerntheoretisch gut erklären, was da abläuft.
    Nutzt mir aber nichts.

  6. VIP

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    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    @jofi
    Eine "Wursthülle" aus Schleim kann Hinweis auf eine Dickdarmproblematik sein. Wie geschrieben: schnelle Passage aus welchem Grund auch immer ...
    Manchmal helfen schon Flohsamenschalen. Letztlich muss man sich aber immer alles genauer anschauen.



    Verfressene Hunde davon abzuhalten, wie ein Staubsauger unterwegs zu sein, davon können viele ein Lied singen. Meine Familie hatte Hunde, die waren insgesamt nicht so fressfixiert. Dann kam der erste Golden ins Haus. Tolle Zucht, gute Sozialisation beim Züchter, gut ernährt ... Die erste Handlung des 10 Wochen alten Hundes beim allerrsten Spaziergang: Er zog eine Wassermelonenschale aus dem seichten Wasser und fing an, sie zu fressen. In den letzten 35 Jahren hatte ich 4 Goldens: Sie waren alle echte Staubsauger.
    Mein jetzt einziger Hund, die Tierschutzhündin, ist deutlich weniger fressinteressiert und auch nicht unbedingt mit Leckerli motivierbar. Aber draußen würde sie Sachen fressen, die sie zuhause mit dem A*** nicht anschaut. Sogar Brot.

    @orangetulpe
    Der Giftköderschutz ist ein ganz leichtes Netz.

    Ansonsten: Schau dir die Ernährungsberatung an. Ich würde tatsächlich einen Tierarzt empfehlen, da die Berechnung kompliziert sein kann. Außerdem habe ich schon die abenteuerlichsten Empfehlungen von "Ernährungsberatern", oft aus der Trainerszene oder aus dem Futtermitteldirektvertrieb gehört. Da wurde nicht zwischen Verdauung und Resorption differenziert, Magensäure und Pankreasenzyme in einen Topf geworfen und eventuelle Grunderkrankungen wurden auch nicht berücksichtigt ... Oft sind das ein ein paar Wochenendseminare im Gegensatz zur Facharztausbildung.

    Ich weiß nicht, wo du lebst. Ich kann nur 2 oder 3 um München herum empfehlen.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Die 'Wursthülle' bekam ich oft zu sehen, solange meine Hündin noch die Giardien hatte. Heute zum Glück nur noch sehr sehr selten.

  8. Inaktiver User

    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Zitat Zitat von orangetulpe Beitrag anzeigen
    @ jofi: Ja, das sehe ich ganz genauso. Das Giftköderrisiko ist, wo wir wohnen, eher gering. Klar, ganz ausschließen kann man es nicht. Aber ich möchte, dass sie ein schönes Hundeleben hat, und dazu gehört herumrennen, stöbern und schnüffeln, ohne Maulkorb. Ihr sowas anzulegen, würde mir schon schwerfallen.
    Ich glaube Katelbach hatte schon den link zum Giftköderschutz gepostet. Ist nicht mit einem Maulkorb zu vergleichen da es eine Art Netz ist. Wobei ich es immer wieder schade finde, daß Maulkörbe generell so negativ besetzt sind. Ich sehe es eher so, daß ich mit einem Maulkorb dem Hund auch die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen kann. Ich habe im Bekanntenkreis einige Hundebesitzer die ihren Hund an den Maulkorb angeführt haben damit sie ihren Hund auch mal z. B. mit in die Stadt nehmen können oder auch für den Besuch beim Vet weil es da nicht immer einfach lief.

  9. Inaktiver User

    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Meine Hündin geht problemlos zum Vet, in Restaurants, in die Stadt, auf Besuch wo immer ich will.......
    Alles ohne Maulkorb.
    Es geht für mich wirklich ausschließlich um die Fresslust, und die ist eigentlich auch nur dann wirklich ein potentielles Risiko, wenn sie frei herumläuft.

    Wie es bei Orangetulpe aussieht weiß ich nicht. Scheint mir aber auch bei ihrem Hund kein generelles Problem zu sein sondern eins, das sich auf die Fresslust bezieht.

  10. Inaktiver User

    AW: Hund macht nachts in die Wohnung

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Verfressene Hunde davon abzuhalten, wie ein Staubsauger unterwegs zu sein, davon können viele ein Lied singen.....
    Das auf jeden Fall, aber ich glaube, es ist auch eine Frage der Motivation, mit der man dieses Training durchführt. Bei uns war es (über)lebenswichtig, dass er es lernt, weil er Plastik in jeder Variation gefressen und zerbissen hat und mehr als einmal die Schnauze voller Splitter hatte. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis da schlimmeres draus geworden wäre. Entsprechend motiviert (im Sinne von "von der absoluten Notwendigkeit überzeugt") und konsequent war ich beim Training.

    Meine Hauptmotivation waren zu dem Zeitpunkt allerdings keine Giftköder, sondern eben der Müll. Das er anschließend so gut wie gar nichts mehr angerührt hat, war eine "frei Haus Lieferung" von ihm selbst. Bei Joghurtbechern habe ich aber z.B. bis heute keine Chance, die leckt er noch aus. Brot ist auch noch "gefährlich", aber tagesformabhängig.

    Generell wollte ich auch nur sagen, dass ein Tierschutzhund im Zweifelsfall das macht, was er all die Jahre zuvor gemacht hat: Er sucht sich sein Fressen auf der Straße zusammen und muss erst einmal "erklärt/umkonditioniert" bekommen, dass er das nicht mehr braucht. Insofern finde ich die Fütterung eines Tierschutzhundes in diesem Zusammenhang einfach sinnvoll. Wie sonst soll er begreifen, dass das Fressen jetzt über den Besitzer kommt?

    Ob das am Ende einwandfrei klappt, sei mal dahingestellt, aber dann ist es die Problematik wie bei all den anderen Hunden, bei denen es nicht klappt und nicht die, dass er einfach nicht gelernt hat, dass es eigentlich - ab jetzt - anders sein sollte.

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