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    AW: Brustgeschirr oder halsband für langhaarige Havaneser???

    Hallo Moki,
    ich finde das Buch recht informativ und schaue auch jetzt noch immer mal wieder rein.

    Aus dem Inhalt:
    Die Geschichte des Havanesers
    Der Rassestandard
    Die wohlüberlegte Anschaffung
    Der Havaneser als Welpe
    Tägliche Pflege ist wichtig
    Erfolgreiche Erziehung und Ausbildung
    Gesundheitspflege und Tierarztbesuche
    Wenn Ihr Hund älter wird
    Mit Ihrem Havaneser auf Ausstellungen
    Verstehen Sie das Verhalten eines Hundes

    Zum Thema Geschirr steht wortwörtlich drin: Das Geschirr ist für einen erzogenen Hund, der ruhig an der Leine geht. Es ist besonders gut für kleine Hunde geeignet, für die Halsbänder unbequem sind. Es ist für Havaneser ungeeignet, da es zu Veränderungen im Bereich der Schulter führen kann.

    Die fachliche Durchsicht wurde von der Züchterin Sandra Block durchgeführt. Vielleicht googlest Du Dich mal durch und stellst ihr per Mail die Frage, ob zwischzeitlich neue Erkenntnisse zu diesem Thema vorliegen.

    Stubenreinheit: Ja, es gibt Havis, die brauchen etwas länger, um stubenrein zu werden. Persönlich kann ich dieses nicht bestätigen. Unser Winterwelpe und auch unser Sommerwelpe sind relativ früh stubenrein gewesen. Allerdings sind wir mit beiden wirklich nach der Uhr jede Stunde draußen gewesen. Beide waren mit 4,5 Monaten verlässlich sauber.

    Gruß willmitspielen
    Leben und leben lassen

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    AW: Brustgeschirr oder halsband für langhaarige Havaneser???

    Hi Moki,

    so langes Haar wie Dein zukünftiger Hund hat meine zum Glück nicht (ist auch eine ganz andere Mixtur, vermutlich).

    Aber hier um die Ecke lebt ein Havaneser sehr glücklich mit Geschirr, ebenso wie andere Langhaarhunde - Lhasa Apso, Tibet Terrier, Bearded Collie, Bobtail ... alles Fellmonster, die gut mit ihrem Geschirr zurechtkommen.

    Zitat Zitat von moki
    bei so ner kurzen leine ist das wirklich schrecklich. kaum hüpfen sie los, sind sie schon halb stranguliert.
    Ja, schlimm ... deshalb würde ich ein Welpi immer nur mit Geschirr und langer, leichter Leine führen. Unser Rüde trägt seit dem 4. Lebensmonat Geschirr ... ungefähr seit dem Tag, als der Kleine losstürmte und sich am Ende der Leine am Halsband überschlug. Der flog richtig durch die Luft ... festgehalten durch die Strippe um den Hals ... hätte sich locker das Genick brechen können. Da fing ich an, mir Gedanken darüber zu machen, ob das so gesund sein kann. Und kam aufs Geschirr. Tolle Sache - auch für unseren anderen Hund, die als Erwachsene zu uns kam und mit Halsband an der Leine zog wie ein kleiner, röchelnder Ochse. Das wurde mit Geschirr schlagartig besser, weil der Druck auf den Hals weg war.
    Ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen - gerade für Hunde, die (noch) nicht ruhig und gesittet an der Leine laufen.

    Da Du nach der 3-Meter-Leine fragst: ich hab die zu dem Together-Geschirr und find sie ganz gut. Ist schön weich, strapazierfähig und liegt gut in der Hand. Mich stört nur der Karabiner an der Handschlaufe (von dem ich eigentlich dachte, das sei ein guter Kniff) ... muss immer aufpassen, dass der meinem Hund nicht auf den Kopf dötzt beim An- und Ableinen. Und das Verkürzen der Leine mach ich doch weitaus seltener als gedacht.

    Für ein Welpi ist die Together-Leine (obwohl im Gegensatz zu anderen Leinen ziemlich leicht) aber fast ein bisschen schwer ... da würde ich mir so eine dünne Nylonstrippe holen mit kleinem Karabinerhaken ... ne Suchleine, gibts in verschiedenen Längen.

    Ich hab eine in 5 Meter, genial. Unsere Allzweckwaffe ... passt in die Hosentasche, ist unkaputtbar und kann einfach über den Boden schleifen. Und wenn man in der Stadt unterwegs ist, macht man die Schlaufe in den Karabiner und hat eine Leine von normaler Länge.

    Und Hund hat eine vernünftige Reichweite und kann auch mal gemütlich am Wegesrand schnüffeln oder ein paar Schritte springen.

    Wegen dem Verheddern: das Ent-heddern kriegt man ziemlich schnell raus ...
    Ich hab die Leine oft in beiden Händen, eine Hand hält die Schlaufe und die andere kann die Länge "nachregulieren" oder die Leine um den Hund lenken.

    Stubenreinheit: wir sind mit unserem Rüdeli ganz oft raus gegangen, besonders gleich nach dem Aufwachen, dem Futtern und Spielen und beim kleinsten Anzeichen von "müssen". Nachts hat er im Schlafzimmer in einer Box geschlafen - er hat ziemlich schnell gelernt, zu piepsen, wenn er mal muss und einigermaßen durchzuschlafen.

    Sodele, ich hoffe, ich konnte Dir was Nützliches berichten. Ganz viel Spaß und eine wunderbare Zeit mit dem Welpi wünsch ich!
    Viele Grüße allerseits von
    Avocado

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    AW: Brustgeschirr oder halsband für langhaarige Havaneser???

    ciao avocado, ciao willmitspielen,
    1000 dank für eure ausführlichen tipps. wirklich genial, gerade wenn man so ein hunde-greenhorn ist wie ich. hatte ja noch nie einen vorher und bin schon sehr gespannt, wie das alles werden wird... sind jetzt nur noch ein paar wochen, dann hole ich die kleine ab und dann habe ich SICHERLICH wieder GAAAAAANZ viele fragen an euch!!!!!!!!! (wenn mir der wuschel nicht gleich sämtliche computerkabel zernagt) ach ja, das wollte ich auch noch fragen - wie habt ihr die kabel gesichert???????????
    nützt so ein bitterspray oder ist das ein mist???? versuche jetzt einiges zu sichern, aber alle kabel kann ich echt nicht wegpacken... also wenn ihr dazu noch nen schlauen tipp hättet, wäre das super. liebe grüße, moki

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    AW: Havaneser-Hunde

    Hi Moki,

    im Wohnzimmer und im Büro haben wir die Kabel in so einem Schlauch verpackt ... ich weiß nicht, wie das offiziell heißt ... Kabelsammler? So ein flexibler Plastikschlauch, etwa so dick wie ein Gartenschlauch, mit einem seitlichen Schlitz, durch den man die Kabel rein- und rausfädeln kann. Sehr praktisch! Das kann ich sehr empfehlen zum Kabel sichern.

    Bei den anderen Kabeln haben wir gar keine Vorkehrungen getroffen ... die Kabel haben den Kleinen aber auch gar nicht interessiert. Er hat immer Baumwolltaue gekriegt zum Benagen, Äste, Obst und Streifen von Trockenfleisch, das war viel spannender.

    Er war allerdings als Welpi auch praktisch immer unter Aufsicht, und wenn er was benagen wollte, was er nicht sollte (Stuhlbeine zum Beispiel ), haben wir ihm statt dessen was Geeignetes gegeben. Das hat super funktioniert und bis auf einen am Eck zerkauten Teppich und ein abgenagtes Stück Tapete hat unsere Wohnung die Welpenzeit unbeschadet überstanden.

    So Bitterzeugs hab ich nie verwendet. Es ging ja alles auch auf die freundliche Art.

    Die Steckdosen auf Bodenhöhe neben dem einen Hundplatz haben wir noch mit so Kindersicherungs-Abdeckungen versehen, damit er da nicht dran rumschnullt, die fand er nämlich interessant.

    Was mir noch eingefallen ist ... weil Du sagtest, Du wohnst im 2. Stock ... Treppensteigen ist für Welpen nicht wirklich günstig. Deshalb das erste halbe Jahr den Hund besser rauf- und runtertragen. Das schont die Gelenke sehr.
    Viele Grüße allerseits von
    Avocado

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    AW: Havaneser-Hunde

    ach echt, vielen dank für die vielen tipps... jetzt hab ich nochmal ne frage an euch alle: wer von euch war mit seinem havaneser in einer welpen- oder hundeschule???? ist das total dämlich oder macht das sinn??? gibt es sowas eigentlich auch in italien??? wäre super, wenn ihr mir dazu auch noch was raten könntet... grüße von moki - tja, jetzt wird es dann ernst ;-) noch ein paar wochen und dann kann ich mein wuschel-welpen abholen...

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    AW: Havaneser-Hunde

    Hallo Moki,

    natürlich ist eine Welpen- oder Hundeschule nicht dämlich. Du wirst da gerade als Hunde-Neuling einige ganz wichtige Dinge lernen können. In unserer Welpenschule wurden Herrchen und Frauchen zum Thema "HUndewissen" ganz schön auf Vordermann gebracht. Da ist es doch egal, ob man eine Fußhupe oder ein kleines Kalb hat ;-)
    Auf dem Programm für die Herrchen und Frauchen standen auch "Manipulationen" am Hund: Das hört sich vielleicht etwas schräg an, muss aber sein. Wenn Dein Hund etwas in der Schnüss hat, musst Du es ihm wegnehmen können. Weiterhin wird Dir gezeigt, wie Du den Hund zwischen den Ballen oder am Pöppes "untersuchen" kannst. Manch ein Hundeneuling ist sehr froh, wenn er diese Griffe unter kompetenter Aufsicht lernt.

    Außerdem ist es für die Welpen wichtig, soziale Kontakte zu anderen Welpen zu haben. In unserer Schule wurden allerdings große und kleine Rassen getrennt, damit durch ungestümes Verhalten keine Unfälle passieren konnten.

    Vielleicht legst Du Dir auch ein Buch oder eine CD über "Calming Signals", also über Beschwichtigungsmerkmale zu.

    Und jetzt freue Dich weiter auf Deinen Welpi.

    Gruß willmitspielen
    Leben und leben lassen

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