Ich habe auch so ein Problem mit evtl. kommender Euthanasie.
Mein 10jähriger, 30 kg schwerer Hund (eigenwillige Rasse, katzenähnlich) hat ED in allen 4 Beinen - festgestellt im 2. Lebensjahr, ein Vorderbein operiert, dann mit Zeel und Krustazeen-Zeug bis heute über die Runden gekommen.
Wir spazierten also schon immer im Schneckentempo, doch mittlerweile mit großen Pausen, ein Weiterlaufen ist dann nur möglich, indem ich meinen lieben Hund wie einen Korb in seinem Geschirr anhebe und einen Meter weiter bugsiere, wie gesagt: sture 30 Kg!
Tierarzt empfiehlt wechselnde, chemische Präparate, Erfolg gleich null.
Ich bin auch recht alt und lebe nun gottseidank in einem "Endzeitasyl" mit Fahrstuhl (mein Hund stieg noch nie auf eine Treppe!), doch die nächsten Jahre werden schwer werden für uns beide (habe seit 40 Jahren diese Rasse, wurden alle nicht älter als zwölf), und bleibt mir dann am Ende nur ein Stilett, weil der Tierarzt Skrupel hat?
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Ergebnis 61 bis 63 von 63
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21.10.2020, 10:23Inaktiver User
AW: Muss das jetzt noch sein? Wenn Tierärzte immer weiter machen...
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21.10.2020, 10:27Inaktiver User
AW: Muss das jetzt noch sein? Wenn Tierärzte immer weiter machen...
Neugierig frag - was ist es denn? Ein Chow-Chow oder Shar Pei? Windhund dachte ich eher nicht, bei 30 Kilo?
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21.10.2020, 11:25
AW: Muss das jetzt noch sein? Wenn Tierärzte immer weiter machen...
Liebe Oldeste,
da bin ich echt froh, dass der Mops nur 8,5 Kilo hat. Aber auch die mehrmals am Tag zu heben, ist nicht unbeding rückenfreundlich. Ja, auch mein Mann und ich gehören nicht mehr zu den jungen Hüppern
Ich finde, die Tierärzte schauen oft zu sehr auf das Tier und haben die Halter nicht im Blick. Auch wenn man sein Tier sehr liebt und sehr, sehr viel für es tut... manchmal stößt man h a r t an seine Grenzen. Und dann bleibt sowieso die Frage, ob diese Situation noch für das - ohnehin alte und kranke Tier - noch schön ist.
Ich hoffe, du musst nicht zur Stichwaffe greifen
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos...


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