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  1. Inaktiver User

    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Und ich hatte Patienten, die lebten mit ihren Menschen im Mini-Apartment und hatten viele zu tun: geistig. Komplizierte Suchspiele etc. und sie waren mit den Menschen viel draußen aktiv, nicht nur mit Bewegung, sondern sie mussten ihr Hirn nutzen. Da geht das gut.
    Dann ja, aber viele tun genau das nicht.
    Ich sehe wirklich sehr viele Hunde, die in einer 2 oder 3 Zimmerwohnung leben, 2 oder 3 mal zum Gassi gehen raus kommen. Das dann auch noch auf Teerstraßen oder Kopfsteinpflaster.
    Die Wohnungen sehen dementsprechend aus, Möbel angefressen, Tapete abgeknappert, stundenlang alleine zu Hause....
    Ich hätte am liebsten schon viele Tiere..nicht nur Hunde..mit nach Hause genommen.

  2. Inaktiver User

    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Und wieso ist das dann für einen kleinen Hund zumutbar??

  3. Inaktiver User

    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wieso ist das dann für einen kleinen Hund zumutbar??
    Das was ich oben schrieb, ist auch für kleine Hunde nicht zumutbar, gar keine Frage. Mir ging es um das Platzproblem, Bewegungsfreiheit usw.
    Schon ein Schäferhund....wobei diese überhaupt keine Wohnungshunde sind...hat nichts in einer Wohnung zu suchen.

    Dieses "Gesetz" wird überhaupt nichts bringen. Weil gerade Vorschriften im Tierschutz/ Tierwohl übergangen werden können, ohne das eine Strafe befürchtet werden muß.
    Wir haben hier einen "Bauern", übelste Tierhaltung, viele mußten erlöst werden, es war wirklich grausam. Seit Jahrzehnten ist dieser Mann Mann dafür bekannt. Vor knapp 10 Jahren ist es endlich gelungen, die Tiere dort herauszuholen. Verdanken tun sie es dem Tierschutz. Wie ich schon schrieb, viele konnten nicht gerettet werden.
    Er kam auch vor Gericht, Tierhaltungsverbot für 2 !!! Jahre. Er macht heute genau so weiter.
    Was ich damit sagen will, Strafen schrecken niemanden ab.

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    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Ich habe eine Verständnisfrage: warum hat ein Schäferhund in einer Wohnung nichts verloren ? Wo soll er denn sonst gehalten werden ? Zwinger soll es doch dann auch nicht mehr geben.

    Ich habe einen großen Mischlingsrüden, von der Größe her vergleichbar mit einem Schäferhund. Und ein Haus mit Garten, aber eben einen Garten (!!) und keinen Park.
    Der Hund ist immer da, wo wir sind. Sind wir oben im Schlafzimmer, liegt Möpp eben dort auf seinem Schlafplatz (nein, nicht im Bett). Wenn wir nicht im Garten sind, ist es der Hund auch nicht, ohne dass wir was dazu sagen müssten. Er macht es einfach nicht, sondern döst auf / neben seinem Riesenkissen, was zentral im großen Wohnzimmer liegt.
    3 x am Tag ist Rausgehen angesagt, mehr oder weniger große Runden. Bei Regen will er nicht wirklich. Soll ich ihn (40kg) dann tragen oder hinter mir her ziehen ? Macht keiner von uns, bei quer stehendem Regen will nämlich niemand so wirklich.

    Sagt man nicht: bei dem Wetter jagt mein keinen Hund vor die Tür. ?

    Der Hund ist vielleicht 2 Stunden in der Woche (!) allein, denn zum Einkaufen nehmen wir ihn nicht mit. Er liegt lieber auf den kühlen Fliesen als im heißen Auto. Es ist immer einer von uns da, Aufmerksamkeit und Ansprache hat er nun wirklich reichlich. Zu Fressen sowieso.

    Ist der arme Kerl jetzt ein Fall für Amnesty, weil er nicht strikt 2 Stunden am Tag raus kommt im Sinne von „Gassirunden“ ?

    Wie hier im Forum schon so oft diskutiert und festgestellt wurde: dem Hund sind Haus und Garten völlig wumpe. Der will da sein, wo seine Leute sind. Und Ansprache und klar, natürlich auch Auslauf. Aber wir nehmen jetzt nicht die Stoppuhr mit. Bei 35 Grad will der nämlich auch nicht.

  5. Inaktiver User

    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Zitat Zitat von chincat Beitrag anzeigen

    Ist der arme Kerl jetzt ein Fall für Amnesty, weil er nicht strikt 2 Stunden am Tag raus kommt im Sinne von „Gassirunden“ ?

    Wie hier im Forum schon so oft diskutiert und festgestellt wurde: dem Hund sind Haus und Garten völlig wumpe. Der will da sein, wo seine Leute sind. Und Ansprache und klar, natürlich auch Auslauf. Aber wir nehmen jetzt nicht die Stoppuhr mit. Bei 35 Grad will der nämlich auch nicht.
    ...gekürzt von mir....

    Ich wüsste nun auch nicht, welchen Sinn genaue Vorschriften hinsichtlich Dauer und gelaufener Kilometer haben sollen.

    Das hängt doch wirklich individuell vom Hund, seinem Bewgungsdrang und dem Wetter (!) ab.

    Chincat hat völlig Recht: wieso sollte ein Hund bei 38 Grad 2 Stunden am Tag gezwungenermaßen raus müssen? Oder bei Regen (es sei denn, der Hund steht drauf)?

    Wir wissen doch alle: wer nach den Bedürfnissen des Hundes handelt, wird dies auch ohne Verordnung tun.
    Die Anderen...nun ja...da wären wir wieder bei der Frage: wer soll das kontrollieren und sanktionieren?

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    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wir wissen doch alle: wer nach den Bedürfnissen des Hundes handelt, wird dies auch ohne Verordnung tun.
    Die Anderen...nun ja...da wären wir wieder bei der Frage: wer soll das kontrollieren und sanktionieren?
    (gekürzt von mir)

    Das isses nämlich. Und ja, ich bin auch dafür, dass Qualzüchtungen von diesen Vermehrern verboten gehören, wenn sie das nicht schon sind. Dann aber auch bitte gleich diese unsäglichen Qualzuchten auf den Index setzen, weil da die Tiere schon schwerkrank zur Welt kommen wg. irgendwelcher Modeerscheinungen.

    Ach, Frau Klöckner, und wo Sie schon dabei sind: warum dürfen Ferkel immer noch ohne Betäubung kastriert werden?

    Diese „Aufzählungen“ haben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Da gibt es jedenfalls mehr zu tun als eine Gassirundenpflicht gesetzlich festzuschreiben. Was ist das ? Ablenkung von den wirklichen Mißständen ? Blinder Aktionismus ?

  7. Inaktiver User

    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Ich frage mich bei der Haus versus Wohnungsfrage, was am durchschnitllichen Einfamiliehaus (90-120 qm) besser sein soll als an einer großen Wohnung.

    Und wenn der Hund in der Wohnung alles anfrisst, dann würde er das bei den gleichen Besitzern und bei gleicher Behandlung auch tun, wenn die in einem Einfamilienhaus leben.

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    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ..............wenn die in einem Einfamilienhaus leben.
    (gekürzt von mir)

    hier aber auf 3 Etagen (wie bei vielen durchschnittlichen Einfamilienhäusern) = mehr Auslauf wg. der Treppen.....

    Wenn ein Hund alles anfrisst, bestehen da ganz andere Probleme als kein Haus mit Garten. Auch im Haus kann ich selbstverständlich den Hund nicht ewig lange allein lassen.

    Und nein, der Hund darf während meiner Abwesenheit nicht in den Garten. Denn selbst wenn jemand widerrechtlich mein Grundstück betritt und mein Hund tut das, was er soll, nämlich aufpassen, und beißt dem Drecksack in den Hintern oder zerfetzt dem nur die Hose, hafte ich für meinen Hund.
    Im Zweifel ist nämlich der Hund bzw. der Halter schuld (und gehört natürlich eingeschläfert also, der Hund jetzt) und nicht der Einbrecher.

    So schaut’s nämlich aus.

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    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Zitat Zitat von chincat Beitrag anzeigen
    Der Hund ist immer da, wo wir sind.
    (...)
    Wie hier im Forum schon so oft diskutiert und festgestellt wurde: dem Hund sind Haus und Garten völlig wumpe. Der will da sein, wo seine Leute sind. Und Ansprache und klar, natürlich auch Auslauf. Aber wir nehmen jetzt nicht die Stoppuhr mit. Bei 35 Grad will der nämlich auch nicht.
    Genau so ist es, auch meiner Erfahrung nach.
    Mein (großer) Hund hat sogar zusätzlich einen eigenen Platz in so etwas wie seinem eigenen Zimmer.
    Dorthin zieht er sich aber wirklich nur zurück, wenn zB Besuch da ist und er seine absolute Ruhe will. Ansonsten ist er da, wo ich auch bin.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wieso sollte ein Hund bei 38 Grad 2 Stunden am Tag gezwungenermaßen raus müssen? Oder bei Regen (es sei denn, der Hund steht drauf)?

    Wir wissen doch alle: wer nach den Bedürfnissen des Hundes handelt, wird dies auch ohne Verordnung tun.
    Ja, das sehe ich auch so.
    Mein Hund mag Hitze überhaupt nicht. Gäbe es da nicht das Wasser praktisch vor
    der Haustür, wäre er not amused, bei +30°C raus zu gehen.
    Er teilt allerdings meine Leidenschaft für lange Spaziergänge im Regen.

    .

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    AW: Gassi-Pflicht fuer Hundebesitzer

    Als ich von diesem Gesetz hörte, fragte ich mich als allererstes, ob wieder Bundestagswahlen anstehen und Frau Klöckner ein Thema braucht, dass von ihren ganzen anderen Problemen ablenkt, sorry. Die soll sich doch bitte um das Verbot von Glyphosat und Monsanto und wie die Konsorten alle heißen, kümmern.

    Unser Hund ist jetzt 13, der schafft vor allem angesichts der Hitze keine 2 Stunden Auslauf, will auch nicht in den Garten, maximal zum Pinkeln und dann sitzt er direkt wieder vor der Fliegengittertür und will rein ins Kühle. Da liegt er dann rum und döst, was alte Leute halt so machen .

    Ich glaube, dass dieses Gesetz total für den Arsch ist (sorry), denn die verantwortungsvollen Hundeleute machen eh alles, damit es ihrem Vierbeiner gut geht und die anderen, die besser keine Hunde hätten, interessiert es eh nicht, solange nicht kontrolliert wird. Im Übrigen befürchte ich, dass, wenn kontrolliert wird, massenhaft arme Hunde im Tierheim enden werden.
    ... and nothing else matters

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