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  1. Inaktiver User

    Blinder Mensch mit Hund

    Liebe Tierfreunde,

    ich bitte Euch um Eure Einschätzung zu folgender Situation, die ich beobachtet habe und über die ich, ich sage es gleich, nicht mehr weiß, als ich hier in diesem Eingangsposting schreibe:

    Ein Mensch ist beim Sehen so stark eingeschränkt, dass er bei der Fortbewegung in der Innenstadt einen Blindenstock benötigt. Dieser Mensch legt sich einen ca. drei Monate alten Schäferhund zu. Der Hund war anfangs nur mit einem einfachen handelsüblichen Halsband angeleint und läuft inzwischen doppelt angeleint an einer Kombination aus einem handelsüblichen Halsband und einem handelsüblichen Geschirr neben dem blinden Menschen her.

    Ich mache mir Sorgen und überlege, ob ich mich einmischen soll.

    Wie beurteilt Ihr diese Situation?

    Danke für Eure Meinungen, Lemontree

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    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Soll der Hund als Blindenhund ausgebildet werden?
    Zumindest das Hundekot aufheben dürfte schwierig werden, das könnte man ja mal ansprechen

  3. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Was genau ist Deine Sorge?

  4. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Zitat Zitat von czepoks Beitrag anzeigen
    Soll der Hund als Blindenhund ausgebildet werden?
    Zumindest das Hundekot aufheben dürfte schwierig werden, das könnte man ja mal ansprechen
    Also ich finde, dass der Hundekot bei einem Blindenhund nun wirklich nicht erwähnenswert ist. Schließlich gibt so ein Hund einem Menschen eine unschätzbare Bewegungsfreiheit und da dürfen dann andere Bürger gern helfen, wenn es sie stört und den Hundekot aufsammeln oder sich einfach darüber freuen, dass sie genug sehen können, um nicht reinzulatschen.

    Selbst wenn der Hund nicht zum Blindenhund ausgebildet werden sollte - warum sollten sich schlecht sehende Menschen, die sich aber mit Hilfe eines Stockes scheinbar noch uneingeschränkt fortbewegen können, keinen Hund halten dürfen?

  5. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Ein Blindenhund wird meines Wissens 1-2 Jahre in einer Pflegefamilie ausgebildet, danach kommt er erst als Führhund zu seinem Besitzer.

    Wenn das hier ein Welpe ist, ist das ein ganz normales Haustier. Ich habe aber bisher nichts davon gehört, dass sehbehinderte Menschen kein Haustier halten dürfen.

  6. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Blindenhund wird meines Wissens 1-2 Jahre in einer Pflegefamilie ausgebildet, danach kommt er erst als Führhund zu seinem Besitzer.
    Ich meine, die Hunde leben nur das erste Jahr in einer Pflegefamilie und werden dann ausgebildet. Da dieser Mensch scheinbar (noch) genug sehen kann, kann er vielleicht selbst dieses erste Jahr absolvieren. Sonst hast du Recht und es ist ein ganz normales Haustier.

  7. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was genau ist Deine Sorge?
    Ich habe selbst einen Hund und das ist auch nicht mein erster, alle aus dem Tierschutz, und ich frage mich, ob ein stark sehbehinderter Mensch einem Hund, der nicht als Blindenführhund ausgebildet wurde, gerecht werden kann, bei allem, was "Erziehung" in den beiden ersten Hundelebensjahren so bedeutet.

  8. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Zitat Zitat von czepoks Beitrag anzeigen
    Soll der Hund als Blindenhund ausgebildet werden?
    Ich weiß es nicht, doch es erscheint mir unwahrscheinlich, dass ein junges Tier während bzw. bereits schon ganz am Anfang der eigentlichen Ausbildung bereits "arbeiten" soll. Ich gehe stark davon aus, dass der Hund als ganz normales Haustier gehalten wird.

  9. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Eure Antworten.



    Ich habe selbst einen Hund und das ist auch nicht mein erster, alle aus dem Tierschutz, und ich frage mich, ob ein stark sehbehinderter Mensch einem Hund, der nicht als Blindenführhund ausgebildet wurde, gerecht werden kann, bei allem, was "Erziehung" in den beiden ersten Hundelebensjahren so bedeutet.
    Kennst Du die Person?
    Oder woher weißt Du, dass sie alleine lebt und sich um den Hund kümmert?

  10. Inaktiver User

    AW: Blinder Mensch mit Hund

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe aber bisher nichts davon gehört, dass sehbehinderte Menschen kein Haustier halten dürfen.
    Dürfen schon, aber ist es eine gute Haltung und wird es dem Tier gerecht, wenn ein sehr junger Hund bei einem Halter aufwächst, der Situationen nur eingeschränkt einschätzen kann und die Körpersprache des Tieres nicht beobachten kann?

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