Ich habe das auch schon überlegt. Selbst wenn zu Hause noch jemand wäre: Die Person ist alleine mit dem Tier unterwegs, d.h. mit dem Tier allein in Situationen, die sie nicht hinreichend überschauen kann. Wäre es mein Partner, wäre der nie allein mit dem Hund unterwegs, wenn überhaupt bestimmt nicht ganz am Anfang, wenn der Hund noch sehr jung und neu bei uns wäre. Ich finde es wirklich schwierig.
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Thema: Blinder Mensch mit Hund
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26.04.2020, 13:21Inaktiver User
AW: Blinder Mensch mit Hund
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26.04.2020, 13:27Inaktiver User
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26.04.2020, 13:41Inaktiver User
AW: Blinder Mensch mit Hund
Ich bin Dir nicht böse, ich hatte allerdings auch um Einschätzungen die Situation des Tieres betreffend gebeten.
Um den Mann mache ich mir frühestens in 15 Monaten Sorgen, wenn der Hund um die 30kg wiegt und ihn ohne, dass er es hat kommen sehen, umreißt, und Du darfst Dir aussuchen, ob Du Dir das mitten auf einer belebten Kreuzung oder irgendwo im Wald vorstellen möchtest.
Übereifrig? Da könntest Du recht haben. Das Tier ist ja noch zu jung, klein und unbedarft, um sich zu wehren. Vielleicht sollte ich abwarten, bis der Hund zu einer imposanten Erscheinung geworden ist und aus einer Mischung aus Unsicherheit, Stress und Frust beißt.
Wie ich schon schrieb, ich kenne Tiere aus dem Tierschutz, und in jedem Tierheim in meiner Umgebung sitzen junge Schäferhunde, die das Pech hatten, als Welpen an den falschen Halter zu geraten. Ignoranz und Egoismus sind weder verboten noch strafbar, aber wenn das offensichtlich wird, sitzen die Tiere schon verstört im Tierheim und warten mitunter jahrelang auf ihren Sechser im Lotto. Rasse, Größe und Vorgeschichte machen den süßen Welpen von einst dann nämlich schwer vermittelbar.
Sorry, aber ich hatte das Gefühl, Dir meine Sorge nochmal erläutern zu müssen.Geändert von Inaktiver User (26.04.2020 um 13:46 Uhr)
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26.04.2020, 23:12
AW: Blinder Mensch mit Hund
Ich finde es kommt auch daran an, ob der Mann schon Erfahrung als Hundebesitzer hat.
Und stark sehbehindert kann immer noch einiges an Sehkraft heißen.
Nicht alle die als blind gelten, sehen gar nichts.
Der Stock gilt auch als Signal an seine Mitmenschen, Rücksicht zu nehmen.
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27.04.2020, 10:25
AW: Blinder Mensch mit Hund
Also du weißt nicht
- wie sehbehindert der Mann ist
- ob er Erfahrungen mit Hunden hat
- ob er alleine lebt
- ob der Hund noch andere Bezugspersonen hat
Das wäre mir für eine echte Einmischung definitiv zu wenig Information.
Wenn du es nett und freundlich kannst - vielleicht wäre es eine Möglichkeit einfach mal auf einem Hundespaziergang mit ihm ins Gespräch zu kommen und mehr über die Gesamtsituation zu erfahren, vielleicht erfährst du dann auch Sachen, die dich durchaus beruhigen würden.
Ist aktuell in Coronazeiten nicht so einfach wie sonst, aber wenn ich daran denke, wie oft ich im Moment mit wildfremden Menschen in Suptermärkten, auf dem Markt und sonst wo ins Gespräch komme, kann das unter Hundehaltern (die meiner Meinung nach oft und leicht miteinander ins Gespräch kommen) nicht so schwierig sein.
Deine grundsätzliche Beunruhigen kann ich schon verstehen - aber oft stellt sich eine Situation mit mehr Informationen ganz anders dar, als man erst gemeint hat.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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27.04.2020, 12:59Inaktiver User
AW: Blinder Mensch mit Hund
Danke für Eure Antworten, Sturmfest und Promethea.
Ich habe die beiden einige Male auf dem Weg zu Arbeit gesehen und ich wüsste, wo ich spazierengehen müsste, um ihnen mal "zufällig" über den Weg zu laufen. Das wäre eine Idee.
Meine erste Beobachtung war an einem Fußgängerüberweg mit Ampel an einer gut befahrenen Ecke. Da hat er dreimal versucht, die Straße zu überqueren, lief dabei zwei- von dreimal auf die Fahrbahn und der kleine Hund sprang neugierig und verspielt um ihn herum. Ich hatte schon angehalten und war auf dem Weg, da hat er den Überweg im dritten Anlauf doch noch gefunden. Zum Glück hatten die Fußgänger gerade grün.
Ich versuche mal, mehr zu erfahren.
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27.04.2020, 13:23Inaktiver User
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27.04.2020, 13:33Inaktiver User
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27.04.2020, 13:56Inaktiver User
AW: Blinder Mensch mit Hund
*dick und fett unterschreib*
Ich teile Deine Sorgen und finde sie mehr als berechtigt, da weder Halter noch Hund über diesbezügliche Erfahrungen verfügen dürften. Bekanntlich werden die Hunde von erfahrenen Ausbildern ausgesucht, da nicht jeder Hund den hohen Anforderungen gerecht wird und den hohen Anschaffungspreis dieser künftigen Blindenhunde mit Prüfungsnachweis rechtfertigt. Die Unsicherheit eines Blinden oder stark Sehbehinderten überträgt sich bekanntlich auch auf den Hund -wie auch bei Gesunden zu beobachten- und dürfte sich eher als Manko denn als Hilfestellung erweisen.
Mein Tipp an alle Interessierte ist dieser (stellenweise etwas seichter) Film, der kürzlich als Wiederholung im Ersten lief und leider nur noch als DVD erhältlich ist. Hierzu nachfolgende Inhaltsangabe, die leider unzureichend die mit der Erblindung dargestellten Schwierigkeiten wiedergibt.
Sturkopfe - Filme im Ersten - ARD | Das ErsteGeändert von Inaktiver User (27.04.2020 um 14:14 Uhr) Grund: Ergänzungen
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27.04.2020, 17:21Inaktiver User
AW: Blinder Mensch mit Hund
Dafür, dass die TE nichts weiß, wird aber viel unterstellt.



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