Ich denke nicht. Wir haben immer erwachsene „Gebrauchtkatzen“ (ganz liebevoll gemeint), weil sie schwerer zu vermitteln sind. Die meisten wollen anscheinend Babykatzen. Wir haben mit unseren erwachsenen Katzen immer, bis auf einmal, sehr gute Erfahrungen gemacht. Natürlich braucht das seine Zeit, bis erwachsene Katzen aus dem Tierheim kommend Vertrauen fassen, das ist ganz unterschiedlich. Aber der Aufbau des Vertrauens hat uns immer sehr viel Spaß gemacht. Falls die Katzen ihre vorherigen Menschen vermisst haben, haben wir es nicht wirklich bemerkt.
Dazu kommt noch, dass wir keine Kitten beaufsichtigen mussten, die die Vorhänge hochklettern und Ähnliches. Dinge wie „nicht auf die Arbeitsplatte der Küche“ ließen sich immer ganz problemlos trainieren. Jedenfalls solange wir wach und anwesend waren![]()
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23.02.2020, 15:31Inaktiver User
AW: Vermisst eine adoptierte erwachsene Katze ihre früheren Besitzer?
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23.02.2020, 16:33
AW: Vermisst eine adoptierte erwachsene Katze ihre früheren Besitzer?
Meine allererste eigene Katze, die Pauline, kam vor 30 Jahren auch aus dem Tierheim. Sie war 2 Jahre alt, etwa, und ein Fundtier. Sie hat mich ausgesucht, nicht umgekehrt 😊
Sie hat sich ganz schnell eingelebt. Sie war unheimlich anhänglich und verschmust. Sie hatte nur Angst vor Zeitungen. Zeitungsrascheln war ihr ein Graus, da flüchtete sie unters Sofa.
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23.02.2020, 16:47
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23.02.2020, 16:51
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23.02.2020, 16:59
AW: Trauer um ein geliebtes Tier
Doch, aber ich denke bei den nur im Haus gehaltenen Katzen sieht die Abhängigkeit und Zuneigung zur menschlichen Superkatze und Wünscheerfüller noch mal etwas anderes aus Gerade bei den sehr ängstlichen menschenbezogenen Schmusern (hier vor allem Kater) .
Meiner hat 3 Monate bis zur ersten freiwilligen körperlichen längeren Annäherung und Gewöhnung, bis zu 6 Monaten (Schmuser) und 12 Monaten (dich gebe ich gefühlt jetzt nicht mehr her) nach seinem pötzlichen Wechsel als 4 Jähriger gebraucht , ich denke in der Zwischenzeit der ersten 3 Monate hätte er sich der Vorbesitzerin sicherlich an den Hals geschmissen .
Hatte ab und zu Nachrichten von Ihr laut über Whats Up laufen lassen, da reagierte er anfangs stark
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23.02.2020, 17:15
AW: Trauer um ein geliebtes Tier
Punpun, das sollte auch eher ein Scherz sein. Ich gehe auch davon aus, dass meine seit gefühlter Ewigkeit hier lebenden Kater uns als „ihre“ Menschen ansehen.
Aber es gibt Unterschiede. Der eine Kater wanzt sich an jeden ran, liegt bei fremden Leuten ratzfatz auf dem Schoß und würde sich auf der Straße von jedem mitnehmen lassen. Der andere würde sich von Fremden im Leben nicht anpacken lassen. Wenn der sich von Besuchern streicheln lässt, kommt das einem Ritterschlag gleich und bei uns ist das der größte Kampfschmuser.
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23.02.2020, 18:07Inaktiver User
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23.02.2020, 18:26
AW: Vermisst eine adoptierte erwachsene Katze ihre früheren Besitzer?
Unsere Katze wurde von den Schwiegereltern adoptiert, als wir nach Südafrika ausgewandert sind.
Wir sind rückgewandert. Die Katze hat uns nie wieder auch nur angesehen, ist nie wieder zu uns schmusen gekommen.
Ignoranz war angesagt. Total. Wir hatten danach nicht mehr die Absicht, sie den Schwiegereltern wieder zu entreißen. Sie hat bis zum seligen Ende mit 20 bei ihnen gelebt.Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
Ich bin die, die ich bin.
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23.02.2020, 18:27Inaktiver User
AW: Trauer um ein geliebtes Tier
Katzen sind Pragmatiker, würde ich sagen. Was nutzt es, etwas hinterherzuweinen, was nicht mehr da ist?
Zudem von "von 0 auf 100" zumindest bei meinen keine Rede sein kann, die sind nach 5 Monaten immer noch dabei, mich kennenzulernen und rauszufinden, inwieweit man (sich) mir (an)vertrauen kann. Zeit sollte man sich schon nehmen, insbesondere bei Katzen aus Privathaushalten. Bei Tierheimkatzen sieht das mMn anders aus, die freuen sich meistens über ein eigenes Zuhause. Aber auch für die gilt: Vertrauen braucht seine Zeit.
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23.02.2020, 18:31
AW: Vermisst eine adoptierte erwachsene Katze ihre früheren Besitzer?
Natürlich ist es so.
Viele Katzenliebhaber projizieren ihre Liebe auf die Katzen und meinen, diese fühlten wie sie. Dabei sind diese unabhängig und eigen... und wenn sie "lieben", dann sicher nur sich. Genau das gefällt mir auch an ihnen.
Diese Herablassung, wenn sie sich mit Menschen abgeben (müssen).



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