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  1. Registriert seit
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    Unsere Katze tickt anders...

    Von meinem Sohn haben wir dieses Jahr zwei junge Katzen "geerbt". Er hat sie sich "angeschafft" und dann doch gemerkt, dass seine Wohnung definitiv zu klein ist und er zu jung für diese Verantwortung

    Die erste Katze (1 Jahr) habe ich gerne genommen. Sie ist lustig, sehr lieb und sozial.
    Die zweite Katze (hier genannt die Kratzbürste, ca. 1,5 Jahre)) gehörte eigentlich der (Ex)Freundin meines Sohnes, die sie ihm irgendwann angeschleppt hat. Aus einer Urlaubsbetreuung im Juli bei uns wurde dann plötzlich ein Daueraufenthalt.

    Jetzt haben wir also zwei Katzen (und einen alten Hund), was auch in Ordnung wäre, aber Kratzbürste ist

    - absolut unberechenbar. Von null auf Hundert schlägt sie um sich, beißt und kratzt - Blut spritzt. Füße liebt sie besonders. Kratzbürste kann auch schmusen , schnurren und "nuckeln", aber nie auf Dauer, die Stimmung kippt in Millisekunden

    - der anderen Katze nicht wohlgesonnen. Ständig faucht und schlägt sie nach ihr.

    - eine "vor die (saubere) Toilette Pinklerin", ihren Mammut-Haufen verscharrt sie nie und sie erbricht sich auch gerne mal im Bett meiner Tochter mit riesigen Würsten

    Leider weiß ich über die Kratzbürste sehr wenig, außer, dass sie mit der Flasche aufgezogen wurde, weil früh weg von der Mutter, und in einer WG lebte, in der sie mehr geduldet als geliebt wurde bevor sie zu meinem Sohn kam. Sie ist kastriert.
    Die (Ex)Freundin will Kratzbürste nicht mehr und hat sich mittlerweile eine schmusige Britisch Kurzhaar angeschafft und mein Sohn findet, dass es den Katzen bei uns richtig gut geht

    Ich bin sehr katzenerfahren, aber Kratzbürste ist wirklich ein "besonderes" Exemplar. Mein Mann und meine Tochter haben sogar etwas Angst vor Kratzbürste und mir fällt es auch schwer, sie vollends in mein Herz zu schließen Kratzbürste ist eine Katze, die aneckt und ganz sicher nicht zur Kategorie "Traumkatze" gehört - das war wohl von Anfang an so.

    Welche Erfahrung habt ihr mit Katzen, die "anders" sind? Braucht Kratzbürste mehr Zeit? Kann sich ihr Verhalten noch zum positiven ändern?

  2. Avatar von ja-aber
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Meine Erfahrung bezieht sich auf eine Bengalkatze, die wir halbjährig übernahmen. Da hieß es, sie wolle nicht am Kopf angefasst werden, würde ständig fressen und überall hinpinkeln. Auch sei sie nicht besonders lieb. Nach einem halben Jahr (!) Eingewöhnung in unser Rudel konnte man die Bengal auch am Kopf anfassen, seither liebt sie das total. Sie ist nach dieser Zeit ein totales Schmusekätzchen geworden. Ja, und ein bisschen dick ist sie und immer mag sie das Katzenklo nicht...

    So eine Kratzbürste hatte ich auch mal - in Pflege. Die stand total auf Käse. Ich hab mir damals Gartenhandschuhe angezogen beim Streicheln und sie mit Käse belohnt, wenn sie lieb war. Das hat damals so um die 8 Wochen gedauert, bis sie mir wirklich vertraut hat. Mir war das immer wichtig, dass ich meine Katzen überall anfassen kann, aber diese war eine echte Herausforderung. Unter anderem war die übrigens total kitzlig.

    Was ich tun würde:

    mehr Katzenklos kaufen, verschieden ausrüsten (unterschiedliche Streu) und ggf. Wickelunterlagen davor legen.
    So fanden wir raus, dass bei uns eine von drei Katzen zum Klo ein Dach will und die anderen auf gar keinen Fall. Wir haben fünf Klos für drei Katzen. Und eine Ecke mit Wickelunterlagen. Seufz.

    die Kratzbürste erstmal komplett in Ruhe lassen.
    Nicht hochnehmen, nicht streicheln. Wenn sie kommt, kurz kraulen. Irgendwie ist sie misstrauisch. Das würde ich beobachten. Ist es eine bestimmte Stelle, die sie ausrasten lässt, würde ich den Tierarzt befragen. Aber grundsätzlich würd ich sagen, sie ist gestresst.

    gucken, was sie entspannt (Schwanz ist in Ruhe), oder ob sie was Bestimmtes saugern frisst.
    Meine eine Katze steht total auf das Gegen-den-Strich-Gebürstet-Werden (!) mit dem Tangle Teezer meiner Tochter. Sie ist dann statisch aufgeladen wie die Sau und wenn sie sich dann wieder ordentlich zurechtlecken kann, das ist für sie das Größte. Da schnurrt sie! Das macht sie sonst nie.

    Im wesentlichen würde ich sie also trotz der Wochen noch wirklich ankommen lassen. Sie ist da, fein, aber sonst würd ich sie in Ruhe lassen. Das wird schon :-)

  3. Avatar von --martha--
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Ich denke auch, dass die Kratzbürste noch Zeit braucht, um sich einzugewöhnen. Und: ja, mit Zeit wird sie sich eingewöhnen und ein angenehmer Hausgenosse werden. Juli ist noch keine Zeit für eine Katze, die noch nie ein richtiges liebendes zu Hause hatte. Meine beiden Jungs kommen aus dem Tierschutz und der eine Herr hat erst einmal einen Monat im Schrank gesessen - jetzt ist er der Schmusekönig.

    Gesund ist die Kratzbürste, also nix mit Blasenentzündung o. ä., was ihr das Geschäft erschwert?

    Zuerst würde ich auch mit den Klos experimentieren - mit und ohne Deckel, unterschiedliches Streu, unterschiedliche Standorte. Da haben die Monster ja sehr unterschiedliche Befindlichkeiten. Wichtig scheint mir für sie ein ruhiger Platz für ihre Geschäft zu sein, als ungestört von Menschen und anderen Tieren; geht das?

    Den Kontakt würde ich sie suchen lassen. Die muss ich erst einmal an das Revier gewöhnen und an die anderen Tiere; da braucht sie natürlich Hilfe. Wenn das klappt, wird sie auch zu Euch kommen.

  4. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Schließe mich an - sie braucht erstmal Zeit, und bitte gebt sie nicht wieder weg, ein Haustier alle paar Monate mal weiterreichen - da würd ich auch durchdrehen! Vor allem in Verbindung mit ihrem frühkätzischen Trauma.

    Beim Tierarzt abchecken, ob sie soweit gesund ist.
    Welche Streu verwendet ihr? Ich rate ab von zu schweren, parfümierten. (Wir nehmen Sägespäne vermischt mit Holzpellets.)
    Wieviel spielt ihr mit ihr?

    Wenn unsere Katze zu wild wird, gibt's von mir eine laute Ansage und ich setze sie auf den Boden. Hat sie mittlerweile verstanden und auch wie fest sie beißen/sich anklammern kann.
    Aber - dazu musst du auch Alphakatze sein. Angst wird sie wohl genauso spüren wie Ablehnung.

    Die zwei Katzingers werden sichs untereinander ausmachen, wichtig ist, dass sie genug Platz (eigenes Revier) haben, inkl. Zugang zu Futter und Kiste.
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.

  5. Avatar von --martha--
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Mainnixe Beitrag anzeigen

    aber Kratzbürste ist

    - absolut unberechenbar. Von null auf Hundert schlägt sie um sich, beißt und kratzt - Blut spritzt. Füße liebt sie besonders. Kratzbürste kann auch schmusen , schnurren und "nuckeln", aber nie auf Dauer, die Stimmung kippt in Millisekunden

    - der anderen Katze nicht wohlgesonnen. Ständig faucht und schlägt sie nach ihr.

    - eine "vor die (saubere) Toilette Pinklerin", ihren Mammut-Haufen verscharrt sie nie und sie erbricht sich auch gerne mal im Bett meiner Tochter mit riesigen Würsten
    Nochmals kurz zu den drei Punkten:

    Diese Stimmungsumschwünge können Unsicherheit sein. Da können Geräusche, Gerüche oder anderes sie irritieren und schlups hat sie keine Ruhe mehr oder fühlt sich sogar angegriffen. Daher würde ich meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf sie richten und dann sind wahrscheinlich auch die Vorzeichen für die Stimmungswechsel erkennbar. Meine Schrankkatze hatte das am Anfang auch. Der war sehr nervös und konnte ich auch schnell erkennen, was die Stimmungsumschwünge auslöst. Am liebsten schmust er immer noch morgens und abends im Bett, wenn alles ruhig ist. Aber es wird immer besser.

    Die Katzenviecher machen das untereinander. Da kann man es mit diesem Feliway versuchen. Ich habe schon oft gehört, dass das helfen soll. Wenn Du es nicht kennst, schau mal bei Zoo plus punkt de oder google.

    Bei dem vor das Klo kacken würde ich denken, dass das Klo oder das Streu nicht zur Zufriedenheit der Katze sind. Ich hatte auch gehampel nicht zu fein, nicht zu grob, Duft nun auf gar keinen Fall; neulich hörte ich, dass eine Katze kein Klo benutze, wenn das Streu nach dem raufpinkeln die Farbe verändert. Da würde ich experimentieren. das mit dem verbuddeln handhaben meine auch unterschiedlich. Der eine Kater macht mit einer Pfote lässig eine Kuhle, um dann irgendwohin zu pinkeln aber eben nicht in die Kuhle; dann scharrt er ebenso lässig irgendwo aber nicht da, wo er hingemacht hat. Da hat er einfach keine Zeit für. Der andere Kater gibt dagegen die Kloinspektor. Will sagen: die Nutzungsverweigerung kann am Klo oder am Streu oder der Ungestörtheit liegen - das Verscharren ist so etwas Geschmackssache.


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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Mainnixe Beitrag anzeigen
    Braucht Kratzbürste mehr Zeit? Kann sich ihr Verhalten noch zum positiven ändern?
    Definitiv: Ja! Ja! Ja!

    Unser Kater (jetzt 16 Jahre alt) kam mit ca. 6 Monaten aus dem Tierheim zu uns. Er war ähnlich verhaltensgestört wie Eure Kratzbürste. Allerdings wussten wir, dass er aus katastrophalen Verhältnissen stammte, sehr früh von der Mutter getrennt, also niemals wie eine Katze sozialisiert wurde, geschlagen wurde, hungern musste usw...
    Der Tierarzt im Tierheim berichtete, dass das Tier magenkrank sei, weil es sich ständig erbrach und nur teures Spezialfutter halbwegs vertrug, es hielt sich von anderen Katzen fern und wusste nicht genau, wie man mit Artgenossen umgeht.
    Alles in allem also keine Traumkatze... Aber - er hat sich uns ausgesucht (als ich mit dem Rücken vor einem der Katzengehege stand, hat er mich durch das Gitter mit der Pfote angestupst und als ich mich umdrehte, starrte er mich durchdringend an. Ich konnte nicht anders ...), also haben wir ihn adoptiert.
    Und auch wenn wir anfangs gezweifelt haben, ob das so eine gute Idee gewesen sei (für uns - für den Dicken ganz sicher), hat sich mit den Jahren doch einiges gewandelt.

    - Das Erbrechen hörte schlagartig auf. Also, eigentlich hat er bei uns zuhause erst gar nicht damit angefangen. Ich hatte neben dem teuren Spezialfutter stinknormales Trockenfutter im Haus, auf das er sich sofort gestürzt hat. Und er hat es vertragen. Wie alles Futter im Laufe der Jahre; das Erbrehen war also wohl hauptsächlich psychisch bedingt.

    - Er ließ in den ersten Jahren keinerlei körperliche Nähe zu. Kein Streicheln, kein Hochnehmen. Falls man ihm zu nahe kam, biss und kratzte er wild um sich.
    Allerdings wollte er gleichzeitig nicht alleine und immer und überall dabei sein. Er lag dann auf dem Sofa in der einen Ecke, wir saßen in der anderen. Wenn er glaubte, der Abstand sei zu gering, verzog er sich in sein Körbchen, in oder auf den Kratzbaum, aber er blieb im Zimmer. Waren wir im Garten oder auf der Terrasse, kam er immer nach und legte sich mit einem gewissen Abstand dazu.
    Was bemerkenswert war: Er hatte keinerlei Angst vor Kindern, im Gegenteil, er suchte ihre Nähe. Bei Kindergeburtstagen war er immer Mittelpunkt, ließ sich von den Kleinen sogar ungeschickt antatschen, spielte mit (Topfschlagen fand er total interessant, Geschenkeauspacken sowieso, er liebt das Geraschel und die Bändel).

    - Als er so vier, fünf Jahre bei uns war, wurde der Abstand allmählich geringer. Er schmuste von sich aus an den Beinen, stupste uns an, wenn er etwas wollte, z. B. ein Leckerli. Und er wurde gesprächig, quakte immer mehr herum und gab "Antworten", wenn man mit ihm sprach. Unglaublich, welche Gespräche man mit einer Katze führen kann :-)
    Dann fiel mir auf, dass er sich mir zu Füßen auf den Teppich legte, wenn ich in einem bestimmten Sessel saß.

    Tja, und dann eine gewisse Zeit später kam er gaaaaaanz vorsichtig auf meinen Schoß. Erst ein Pfötchen. Guckte mich an. Dann das zweite. Guckte immer noch. Dann die Hinterfüße. Rollte sich zusammen, schnurrte und schlief auf mir ein. Ich starrte eine Stunde lang mit Tränen in den Augen die Katze an und habe mich die ganze Zeit über nicht getraut, mich zu bewegen.
    Ab da wurde er immer zutraulicher und verschmuster. Auch Fremden gegenüber, auf Handwerker steht er besonders. Wenn welche im Haus sind, treibt er sich immer in deren Nähe herum und guckt, was die so arbeiten oder setzt sich auch schon einmal in einen Handwerkerwagen zwischen die Arbeitsmaterialien...

    Allerdings ist er noch immer ein wenig schreckhaft, was dann auch zu kurzen Kratzattacken führt. Unsere Tierärztin kann ein Lied davon singen; sie hat mir auch mal gesagt, dass sie den Tieren eigentlich immer ansieht, wie sie gerade drauf sind. Nur bei unserem Exemplar gelingt ihr das nicht, der schnurrt sie an und hat sich in der nächsten halben Sekunde in ihre Hand verbissen.
    Wir kennen mittlerweile die winzigen Anzeichen einer Stimmungsschwankung und lassen ihn dann einfach in Ruhe, er kommt dann schnell wieder von alleine.

    Also: Katze in Frieden lassen, Zuwendungsbereitschaft signalisieren, aber nicht einfordern, immer freundlich mit ihr sprechen, auf ihre Annäherungsversuche positiv reagieren - und abwarten. Kommt Zeit, kommt Katz
    Glück ist Talent für das Schicksal


  7. Avatar von Horus
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Viel wurde schon gesagt.
    Ich würde zudem in der Familie die Devise durchgeben, dass halt die Türen zu den Schlafzimmern immer geschlossen sind. Immer.
    So dass die Katze nicht aufs Bett kann.
    Nächstee Schritt wäre, die Tür offen zu lassen, wenn jemand wach im Raum ist, auch zulassen, dass sie in den Raum kommt, sie aber konsequent vom Bett heben, wenn sie drauf springt. Unsere Kindheitskatze hat so recht schnell kapiert, dass Betten für sie Sperrzone sind.

    Und: ich würde der (Ex-?)Freundin des Sohnes die Ohren langziehen, was ihr eigentlich einfällt, eine sich nicht ganz pflegeleicht gebärdende Katze abzuschieben und gleich durch ein konformeres Tier zu ersetzen...

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  8. Registriert seit
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Viel wurde schon gesagt.

    Nächster Schritt wäre, die Tür offen zu lassen, wenn jemand wach im Raum ist, auch zulassen, dass sie in den Raum kommt, sie aber konsequent vom Bett heben, wenn sie drauf springt..

    Und: ich würde der (Ex-?)Freundin des Sohnes die Ohren langziehen, was ihr eigentlich einfällt, eine sich nicht ganz pflegeleicht gebärdende Katze abzuschieben und gleich durch ein konformeres Tier zu ersetzen...
    Danke für Eure lieben Antworten, die mir wirklich Mut machen Es ist nicht so, dass wir die Kratzbürste nicht mögen. Wir sind aber mittlerweile auch älter als 50 und wollten eigentlich - wenn unser alter Hund nicht mehr ist - auch mal wieder tiermäßig etwas durchatmen.

    Nun gut, ganz "ohne" geht es dann eben doch nicht und so ist es schön, dass die Katzen da sind.

    Ich bin eben sehr verwöhnt, denn ich hatte immer Katzen, die zugewandt waren und sehr sauber.
    Die Kratzbürste macht auch nicht ständig vor das Katzenklo. Mir ist aufgefallen, dass es immer dann passiert, wenn ich nicht da bin - also mal über Nacht oder länger.

    Wir - mein Mann und ich - wollen halt auch mal wieder verreisen und dann frage ich mich, welchem Sitter kann ich diese riesigen Häufen, die nicht verscharrt werden, und das "Protestpinkeln" zumuten

    Meine Tochter zieht im Dezember aus, in ihre eigene Wohnung. Also hat sich dieses "Problem" auch gelöst Betten sind bei uns übrigens keine Sperrzone - aber Kotzen geht natürlich gar nicht.

    Die Ex-Freundin (On/Off) meines Sohnes wohnt zu weit weg, als dass "Ohren lang ziehen" sich lohnt. Ich kann nur hoffen, dass sie in ihrem jungen Alter zumindest für ihre neue Katze Durchhaltevermögen an den Tag legt. Mir haben da echt auch die Worte gefehlt


  9. Registriert seit
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Liebe Nellifer,

    deine Geschichte hat mich richtig gerührt. Da habt ihr wirklich viel Geduld aufgebracht und es freut mich, dass es sich gelohnt hat
    Meine letzte Katze, die 17 Jahre bei uns war, haben wir uns auch im Heim ausgesucht. Sie war eine absolut liebe und soziale Katze und wir haben sie sehr geliebt.

    Vielleicht ist es auch der Unterschied, dass wir uns die Kratzbürste nicht wirklich ausgesucht haben und dass die Umstände (ExFreundin und Sohn schieben die Katze an uns ab) so unglücklich sind.

    Aber die wussten auch, dass sie bei mir "die Richtige" treffen

    Es hat sich ja schon in den letzten 3 Monaten viel gebessert. Wir werden weiter geduldig sein.


  10. Registriert seit
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Schließe mich an - sie braucht erstmal Zeit, und bitte gebt sie nicht wieder weg, ein Haustier alle paar Monate mal weiterreichen - da würd ich auch durchdrehen! Vor allem in Verbindung mit ihrem frühkätzischen Trauma.

    Beim Tierarzt abchecken, ob sie soweit gesund ist.
    Welche Streu verwendet ihr? Ich rate ab von zu schweren, parfümierten. (Wir nehmen Sägespäne vermischt mit Holzpellets.)
    Wieviel spielt ihr mit ihr?

    Wenn unsere Katze zu wild wird, gibt's von mir eine laute Ansage und ich setze sie auf den Boden. Hat sie mittlerweile verstanden und auch wie fest sie beißen/sich anklammern kann.
    Aber - dazu musst du auch Alphakatze sein. Angst wird sie wohl genauso spüren wie Ablehnung.

    Die zwei Katzingers werden sichs untereinander ausmachen, wichtig ist, dass sie genug Platz (eigenes Revier) haben, inkl. Zugang zu Futter und Kiste.
    Danke
    Genau das will ich natürlich auch nicht, Kratzbürste wieder zurück zu meinem Sohn oder "weiterreichen". Es wäre vielleicht konsequent, aber das lässt meine Tierliebe nicht zu. Keine Sorge.
    Aber ihr spezielles Verhalten hat die Kratzbürste wohl schon seit Geburt. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie ihr erstes Jahr verlaufen ist. Die Freundin meines Sohnes hat sie Anfang des Jahres zu ihm gebracht und da war sie ein gutes Jahr alt.
    Angeblich hat sie die Kratzbürste sehr früh bekommen und mit der Flasche aufgezogen. Die genauere Geschichte kenne ich nicht.

    Wir haben eine große Wohnung und einen gesicherten riesigen Balkon. Leider wohnen wir im 1. Stock und da ist es nicht so einfach, die Katzen rauszulassen.

    Katzenklo wird von mir zweimal am Tag sauber gemacht. Die Streu ist eigentlich super.
    Wie ich schon geschrieben habe, scheint es eher ein "Protestpinkeln" zu sein, denn ich war jetzt mal eine Woche im Urlaub und einmal auf Geschäftsreise und immer dann ist die Pipi VOR dem Klöchen gelandet Darauf musste ich jetzt aber auch erstmal kommen

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