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  1. Avatar von Punpun
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    @Nellifer
    Ich hatte beim lesen feuchte Augen , mich hat deine Geschichte auch sehr berührt

  2. AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Mainnixe Beitrag anzeigen
    Angeblich hat sie die Kratzbürste sehr früh bekommen und mit der Flasche aufgezogen. Die genauere Geschichte kenne ich nicht.
    Hm, vielleicht hat sie sie ja gefunden - da trennt man sich dann leicht?
    Puh!

    Wir haben eine große Wohnung und einen gesicherten riesigen Balkon. Leider wohnen wir im 1. Stock und da ist es nicht so einfach, die Katzen rauszulassen.
    Die Katzen waren davor aber keine Freigängerinnen oder?

    Katzenklo wird von mir zweimal am Tag sauber gemacht.
    Du hast 1 Katzenklo für 2?
    Manche Katzen trennen gerne ihre Hinterlassenschaften.

    Ich z. B. hab 3 große für 2 - bei zweimaligem Saubermachen würde ich Blicke - B L I C K E - kassieren.

    Die Streu ist eigentlich super.
    Die Bewertungshoheit würde ich da bei den Usern lassen.

    Wie ich schon geschrieben habe, scheint es eher ein "Protestpinkeln" zu sein, denn ich war jetzt mal eine Woche im Urlaub und einmal auf Geschäftsreise und immer dann ist die Pipi VOR dem Klöchen gelandet Darauf musste ich jetzt aber auch erstmal kommen
    Kann sein, kann nicht sein.

    Weißt Du, ob mit der Katze viel mit den Händen gespielt wurde?
    Kannst Du wenigstens von deinem Sohn etwas mehr erfahren?
    Wenigstens wie sein Zusammenleben mit den Katzen war?
    Vorlieben, Abneigungen, was haben sie so getrieben?

    Ansonsten beobachten, beobachten, beobachten halt.
    Und lieber früher den Körperkontakt beenden/unterbrechen.

    Wie schlimm wird es denn, wenn sie angreift?
    Wie verhält sich die andere Katze?
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.


  3. Registriert seit
    21.08.2004
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    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Mainnixe Beitrag anzeigen
    Es hat sich ja schon in den letzten 3 Monaten viel gebessert. Wir werden weiter geduldig sein.
    Ich finde es so schön, dass Ihr Euch der Katze annehmt .
    Die Geschichte erinnert mich sehr an unseren Dicken. Mit der Flasche aufgezogen, heißt ja, dass sie früh die Mutter verloren hat, warum auch immer.
    Und Katzenmütter bringen ihren Kleinen einfach alles bei, was die zum Katzenleben brauchen, vom "richtigen" Sozialverhalten untereinander, den Umgang mit den Menschen, richtiges Fressen, nicht zu grobes Balgen, Katzenklo benutzen und und und. Eine junge Katze, die das alles nicht erleben und im richtigen Zeitfenster erlernen konnte, ist natürlich völlig verunsichert, und wenn sie dann noch mehrmals den Wechsel der Bezugsperson erleben musste - ach, mir tut das schon beim Schreiben leid.

    Bei unserem hat diese Verunsicherung zu einer gewissen Aggression geführt, gleichzeitig hat man aber sehr genau gespürt, dass er gar nicht aggressiv sein will - nur eben nicht weiß, was er ansonsten tun soll. Wenn er zu wild wurde, sich also heftig verbissen und dabei auch gekratzt hat, habe ich ihm einen Klaps auf die Nase gegeben, das hat eigentlich immer geholfen. Und irgendwann hat er begriffen, dass man auch ohne Kralleneinsatz gegen Menschenhaut spielen und toben kann und dass ein sanftes Zwicken Liebesbeweis genug und heftiges Zubeißen unerwünscht ist.

    Unserer kann es übrigens auch nicht ausstehen, wenn wir verreisen. Wenn er nur den Schatten eines Koffers oder einer Reisetasche sieht, ist er beleidigt. Er pieselt dann zwar nirgendwo hin, läuft aber permanent hin und her und guckt, wer noch da ist, und beim Heimkommen werden die Abtrünnigen ein, zwei Tage mit Nichtbeachtung gestraft. Aber wir haben eine vertrauenswürdige Katzensitterin, die sich bei Abwesenheit täglich gut um ihn kümmert und nicht nur versorgt.

    Mit anderen Katzen kann er insofern nicht so recht, als dass er nie gelernt hat, seine Interessen zu vertreten. Anfänglich hat er sein Liebslingsplätzchen in unserem Garten an einen Kater aus der Nachbarschaft abgetreten, unfreiwillig... Unserer saß dann mit großen Augen einen Meter daneben und starrte den Eindringling an, tat aber nix. Ich habe dann die Konkurrenz öfters Mal aus dem Garten getragen, bis unserer begriffen, dass er der Chef des Hauses ist (oder der andere, dass es lästig wird, rausgeschmissen zu werden, wer weiß...). An Revierkämpfen hat er nur teilgenommen, wenn es gar nicht anders ging, sie also auf unserem Gelände stattfanden, aber so ein echter Kampfkater wurde nie aus ihm. Er hat es gerne ruhig und gemütlich, und das haben auch die Nachbarskatzen begriffen. Er ist ihnen wohl zu langweilig
    Allerdings besucht er gerne einige Futterplätzchen in der Nachbarschaft, die er sich mit anderen Katzen teilt, oder er stellt sich in eine Reihe mit mehreren Katzen, wenn der Nachbar zur Rechten Katzenstängele verteilt.

    Ein bißchen unbeholfen wirkt er manchmal immer noch, aber er kann uns wunderbar zeigen, wie gerne er bei uns ist und wie gut es ihm hier gefällt
    Glück ist Talent für das Schicksal



  4. Registriert seit
    13.06.2017
    Beiträge
    29

    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Hm, vielleicht hat sie sie ja gefunden - da trennt man sich dann leicht?
    Puh!

    Die Katzen waren davor aber keine Freigängerinnen oder?

    Du hast 1 Katzenklo für 2?
    Manche Katzen trennen gerne ihre Hinterlassenschaften.
    Ich z. B. hab 3 große für 2 - bei zweimaligem Saubermachen würde ich Blicke - B L I C K E - kassieren.
    Die Bewertungshoheit würde ich da bei den Usern lassen.


    Weißt Du, ob mit der Katze viel mit den Händen gespielt wurde?
    Kannst Du wenigstens von deinem Sohn etwas mehr erfahren?
    Wenigstens wie sein Zusammenleben mit den Katzen war?
    Vorlieben, Abneigungen, was haben sie so getrieben?

    Ansonsten beobachten, beobachten, beobachten halt.
    Und lieber früher den Körperkontakt beenden/unterbrechen.

    Wie schlimm wird es denn, wenn sie angreift?
    Wie verhält sich die andere Katze?
    Das mit dem Katzenklo wird anders, wenn das Töchterchen ausgezogen ist. Dann wird das Gästebad zur "Katzentoilette" Ich werde dann zwei aufstellen. Bisher klappt es eigentlich gut mit einer großen Toilette für zwei Katzen - außer, wenn ich über Nacht nicht da bin

    Sie hat schon gehauen und gekratzt als sie zu meinem Sohn kam und wohl auch bei der (Ex)Freundin. Diese freut sich im Moment wie Bolle, dass ihre Englische Kurzhaar so ganz anders und super verschmust ist

    Die Katzen waren nie Freigänger.

    Die beiden Katzen haben sich (fast) arrangiert. Eine große Liebe ist es nicht, aber man spiel auch schon mal "Fangen" miteinander oder sitzt zusammen auf meinem Bett. Die andere Katze ist sehr flink und wendig und kann auch die Kratzbürste "ärgern". Also im grünen Bereich und größere Wunden konnte ich noch nicht entdecken.

    Nellifer: Und Katzenmütter bringen ihren Kleinen einfach alles bei, was die zum Katzenleben brauchen, vom "richtigen" Sozialverhalten untereinander, den Umgang mit den Menschen, richtiges Fressen, nicht zu grobes Balgen, Katzenklo benutzen...
    Besonders mit dem Katzenklo tut sie sich schwer. Sie verscharrt nichts bzw. sie scharrt, aber an der Wand und am Rand des Katzenklos, alles, nur nicht die Spreu. Ich fürchte, das kann ich ihr als Mensch auch nicht mehr beibringen. Ich bin morgens froh, wenn ich das "große Geschäft" noch mit zum Müll nehmen kann.

    Bei unserem hat diese Verunsicherung zu einer gewissen Aggression geführt, gleichzeitig hat man aber sehr genau gespürt, dass er gar nicht aggressiv sein will - nur eben nicht weiß, was er ansonsten tun soll. Wenn er zu wild wurde, sich also heftig verbissen und dabei auch gekratzt hat, habe ich ihm einen Klaps auf die Nase gegeben, das hat eigentlich immer geholfen. Und irgendwann hat er begriffen, dass man auch ohne Kralleneinsatz gegen Menschenhaut spielen und toben kann und dass ein sanftes Zwicken Liebesbeweis genug und heftiges Zubeißen unerwünscht ist.
    Das werde ich ausprobieren. Die Katze ist natürlich per se nicht böse, sondern anscheinend sehr verunsichert. Was das Kratzen und Beißen angeht, ist es etwas besser geworden. Da besteht Hoffnung.
    Die Kratzbürste fühlt sich bei uns wohl. Liegt oft auf dem Rücken und ist eigentlich immer bei uns, sucht die Nähe.

    Fakt ist, dass die Toilettensituation wohl bleiben wird (es stinkt manchmal erbärmlich) und ich eventuell immer Handschuhe tragen muss, wenn ich die Kratzbürste mal transportieren will

    Danke für eure lieben Antworten. Wir werden die Kratzbürste natürlich behalten. Weil sie eine wunderschöne Katze ist und für all das nichts kann. Noch einen Besitzerwechsel würde ich ihr nicht zumuten wollen. Es wird schon...


  5. Registriert seit
    08.06.2005
    Beiträge
    51

    AW: Unsere Katze tickt anders...

    Hallo!

    Ich schreib trotz der vielen Nachrichten auch nochmal was... wir haben drei Kater, davon einen „Problemkater“. Aktuell haben wir gerade einen Rückschlag, aber anfangs lief alles positiv und ich denke, wir kriegen es auch jetzt in den Griff.
    Ich würde ganz unbedingt ein zweites Katzenklo anschaffen. Das nichtverscharren kann auch daran liegen, dass sie nicht in der Pipi und Kacka der anderen Katze wühlen will...
    Ist die zweite Katze sehr zahm? Bei uns hat es geholfen, vor dem scheuen mit den anderen zu spielen und zu kuscheln, irgendwann hat er gesehen, dass das wohl was tolles zu sein scheint und hat es auch versucht 😊
    Er hat monatelang nur gefaucht (als Welpe) und immer ohne Warnung mit Kralle zugeschlagen. Wir haben laut Au gesagt und ihn dann ignoriert. Nach etwa 1 Jahr hat er gemerkt, dass Streicheln ganz schön ist und hauen macht, dass man nicht gestreichelt wird...
    Es hat lange gedauert, aber jetzt ist er sehr lieb, wenn auch kein reiner Schmusekater.
    Leider hat er gerade durch einen Zwischenfall einen Rückfall, aber ich glaube daran, dass alles wieder gut wird.
    Das beste ist, dass er trotz Rückfall nicht wieder aggressiv geworden ist, sondern sich nur versteckt.
    Euch alles Gute!!

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